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Im Reich der Mitte

Shanghai

Geschrieben am 25.04.2010 um 02:10
Seit gestern Mittag sind wir nun in Shanghai. Eine riesige laute Stadt mit sehr, sehr vielen Chinesen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das hier erst ist, wenn nächste Woche hier die Expo beginnt. Abends gewinnt die Stadt, wenn alle Gebäude schön illuminiert sind, aber ansonsten muss ich sagen, man muss hier nicht gewesen sein. Ich freue mich jetzt einfach sehr auf ein sauberes Deutschland.

Yangshuo und der Yulong Fluss

Geschrieben am 23.04.2010 um 07:35
Da der Yulong Fluss wegen des Regens gestern Hochwasser hatte, ist unsere geplante Tour gestern ausgefallen und wir hatten statt dessen einen "Day off". Wir haben uns mit zwei Niederländern, die wir bereits in Liyiang getroffen haben Mountainbikes geliehen und haben eine 6 1/2 stündige Fahradtour gemacht. Die Landschaft hier ist einfach atemberaubend. Zwischen den hoch aufragenden Karstbergen liegen Reisfelder und überall stehen Zitrusbäume z.B. Mandarinen, Kumquats, Pomelos und Orangen aber auch Aprikosen und Mandeln. In dieser Vegetation wächst einfach alles. Es war jedenfalls eine super Tour. Anstrengend natürlich aber unbezahlbar. Heute haben wir dann die geplante Tour gemacht und sind zunächst ein Stück mit dem Fahrrad gefahren und dann mit einem Bambusfloß auf dem Yulong Fluss. Das war sehr friedlich und entspannend auf einem Floß zwischen Karstbergen dahinzugleiten. Anschließend sind wir dann noch die 800 Stufen auf den Moon Hill geklettert. Da wir heute ganz prächtiges Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad hatten, war das auch etwas anstrengend, aber natürlich nichts gegen die Chinesische Mauer. Wer China bereist, sollte diesen Landstrich auf keinen Fall auslassen. Das ist hier ist das China, das man aus dem Fernsehen kennt mit Reisfeldern und Wasserbüffeln für die Feldarbeit. Wenn das natürlich auch genau die Gegend ist, in der wirklich alles gegessen wird. Mit einem empfindlichen Gemüt sollte man hier keinen Markt besuchen. Morgen geht es schon wieder weiter nach Shanghai.

Lijiang

Geschrieben am 21.04.2010 um 06:50
Endlich wieder ein freies Netzt und ich kann mich hier wieder verausgaben. Die letzten zwei Tage haben wir in Lijiang verbracht. Lijiang ist eine total malerische uralte Stadt, durchzogen von kleinen Kanälen mit vielen, vielen Blumen und einfach wunderschön, jedenfalls tagsüber. Nachts verwandelt sich dieses malerische Dörfchen in klein Ibiza. Lauter Lokale mit Karaoke und wirklich sehr lauter Musik. Wir haben mit dem Fahrrad eine Tour in ein nahe gelegenes Dörfchen namens Baisha gemacht und Dr. Ho einen Besuch abgestattet. Das war super lustig und die Landschaft mit hohen, schneebeckten Bergen (5.000 m) einfach atemberaubend. Heute sind wir dann über Kungmin nach Guilin geflogen und nach einer 1 1/2 stündigen Fahrt in Yangshuo angekommen. Die Gegend hier ist absolut atemberaubend. Schon aus dem Flugzeug konnte man die ganzen Reisfelder sehen. Jetzt sitzen wir in einem Schaukelstuhl auf der Terasse unseres Hotels mit Blick auf die uns umgebenden Karstberge und den Yulong Fluss. Als wir hier ankamen hat es heftig geregnet, so dass wir jetzt das Gefühl haben in der Sauna zu sein. Morgen werden wir eine Fahrradtour machen und ein Fahrt mit dem Bambusboot auf dem Yulong Fluss.

Xi'an und die Terrakottaarmee

Geschrieben am 19.04.2010 um 09:15
Xi'an ist eine Grossstadt mit unglaublich vielen, meist sehr freundlichen Menschen. Wir waren in einem lustigen Restaurant essen, in dem es ein Buffet gab. Da blieben für einen Chinesen sicherlich keine Wünsche offen. Für uns war es ein großer Spass, zumal in dem Restaurant ausschließlich Chinesen waren. Zumindest beim Nachtisch sind wir dann satt geworden. Gestern haben wir dann die Terrakottaarmee besichtigt. Gemeinsam mit einem sehr netten Pärchen aus den Niederlanden, die wir hier schon des öfteren getroffen haben. 1000sende von Terakottafiguren zu sehen war schon sehr beeindruckend. Heute verlassen wir schon wieder diese riesige Stadt und fliegen in das kleine, beschauliche Lijang.

Pingyao

Geschrieben am 17.04.2010 um 03:50
Pingyao war das totale Kontrastprogramm zu Beijing. Ein kleine Stadtit einer vollständig erhaltenen Stadtmauer mit fast ausschließlich jahrhundertealten Häusern. Das Hotel war auch sehr stimmungsvoll wenn auch nicht besonders komfortabel. Wir haben wie immer ein paar Tempel besucht und ansonsten eine ruhige Zeit verbracht gekrönt durch eine super Fussmassage für 4,00 Euro. Dann sind wir mit dem Nachtzug aufgebrochen nach Xi'an. Leider war diese Tour gar nicht empfehlenswert. Der Zug war uralt und total verdreckt. Ein chinesisches Wort für "Hygiene" gibt es glaube ich nicht. Kay ingo hat in einem Bett in unmittelbarer Nähe zur Pissrinne gelegen. Einfach wiederlich. Ausserdem rotzen die Leute immer und überall irgendwohin. Also wirklich alle - auch junge Frauen. Jetzt sind wir wieder in einer quirligen Grossstadt und zwar in Xi'an. Hier ist es sehr kommunistisch. Weiteres später.

Die Chinesische Mauer

Geschrieben am 15.04.2010 um 02:52
Vorab für all die lieben Leute, die sich um uns sorgen. Es geht uns sehr gut. Von einem Erdbeben haben wir nichts mitbekommen. Bitte bedenkt, dass China ein riesiges Land ist. So, nun aber zu unserem spektakulären Ausflug zur Chinesischen Mauer. Wir sind 6:30 Uhr am Hotel abgeholt worden. Dann ging es los. Wir haben zwei spektakuläre Abschnitte der Mauer erwandert oder erklettert in 4 Stunden. Teilweise waren die Abschnitte sehr abenteuerlich, weil sie total verfallen waren und Stufen waren meist gar Nicht mehr vorhanden. Dazu kam, dass es super windig war und man auf allen Vieren kletternd aufpassen musste, um nicht wegzufliegen. Es war auf jeden Fall einer toller Tripp aber auch sehr anstrengend. Gut dass wir gut trainiert sind. Zu guter Letzt ist Kay Ingo dann noch an einem Drahtseil eine Schlucht über einen See heruntergejagt. Ich habe mich nicht getraut. Wir waren eine super lustige Truppe aus Australiern, Niederländern, Belgiern, Franzosen, Engländern und noch einem deutschen Paar. Letzte Nacht sind wir dann mit dem Nachtzug nach Pingyao gefahren. Das war ebenfalls unvergesslich. Sicherlich habe ich schon besser geschlafen, aber unsere Abteilnachbarn waren 4 lustige Chinesen, die einfach super freundlich waren, wobei nur einer etwas englisch sprach. So, über die nächste Station Piingyao später.

Ein Tag in Bejing

Geschrieben am 12.04.2010 um 08:50
Mit 6 STunden Verspätung sind wir gestern gut in Bejing angekommen. Leider hat der Transfer zum Hotel dann auch nicht funktioniert aber egal wir haben ein Taxi genommen. Gestern sind wir dann zunächst etwas durch die Gegend gelaufen und haben uns orientiert. Dabei haben wir einen lustigen Markt entdeckt - mein Vater wäre begeistert gewesen. Es gab Skorpione, Maden, Seepferdchen und auch Heuschrecken am Spiess. Wir haben dann aber zur Sicherheit im Hard Rock Café gegessen! Heute hatten wir dann einen ereignisreichen Tag mit einem super netten Guide. Katherine hat uns zum Lama Tempel geführt, zum Himmelstempel, in die Verbotene Stadt und in die Hutongs - die ursprünglichen Wohnviertel in Bejing. Sehr interessant. Auf dem Tiaanmen Platz hat mich doch tatsächlich eine Chinesin angesprochen weil sie gerne ein Foto von mir machen wollte! Lustig!!! Heute Abend waren wir dann noch Peking Ente essen und morgen früh geht's zur chinesischen Mauer.

Beginn

Geschrieben am 28.03.2010 um 04:59
Ein friedlicher Sonntagnachmittag ganz nach meinem Geschmack. Ich habe die Unterlagen für unsere bevorstehende Chinareise herausgesucht, die Rucksäcke inspiziert, die wir mitnehmen möchten, den Sand aus Mexiko herausgesaugt und diesen webblog installiert. So langsam stellt sich Reisefieber ein. Ich habe eigentlich keine genaue Vorstellung, was uns so erwartet und bin entsprechend neugierig.

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