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Im Amazonas

Geschrieben am 20.08.2008 um 05:16

So, sitzen in Lima auf dem Flughafen und haben etwas Zeit unseren Reiseblog zu vollenden. Sind gut in Puerto Maldonado gelandet und dann ging es 3 h den Fluss runter zu unserer *****. Die lag mitten im Dschungel, die Zimmer hatten nur drei Seiten, um dem Regenwald richtig nahe zu sein.  Eine geniale Sache, in der Haengematte liegen und den Regenwald geniessen. Unterwegs waren wir immer in der Fruehe und am Nachmittag. Das allererste war eine Nachttour um Kaimane zu beobachten die Augen leuchten nachts rot. Wir waren jeden Tag Tiere beobachten, Papageien beim Lehm picken, kleine Affen *die gerne von Anacondas gefressen werden, Riesenameisen deren Biss 10 Prozent Kobragift enthaelt, Skorpione, Spinnen ..... und natuerlich haben wir die Urwaldbaeume bewundert deren Wurzeln meterdick sind und deren Ende nicht zu sehehn ist. In einem Fikus waren wir drin, also wenn ich da an unseren Fikus zu Hause denke. Ach ja angeln waren wir auch, aber haben nichts gefangen. Die Piranhas haben nur das Fleisch vom Haken gefressen. Sowie es dunkel wurde, waren viele Irrlichter unterwegs, die koennen einen wirklich irritieren. 

Tja soviel von unserem Urlaub. Schade dass er vorbei ist, aber es ist Zeit nach Hause zu kommen. Wir sind in der Tat nicht mehr aufnahmefaehig und werden wohl eine ganze Weile brauchen um wieder im Alltag anzukommen.

Auf dem Weg nach Machu Picchu (Teil II)

Geschrieben am 16.08.2008 um 02:45

Sind heute extra um halb 5 in der Fruehe aufgestanden um den ersten Bus nach Machu Picchu zu nehmen, ehe die ganzen Touris den Berg stuermen. Zum Glueck fahren immer viele Buss auf einmal - wir haben den 13. Bus bekommen. Die Anlage ist schwer beeindruckend. Sind dort viel herum geklettert, auch abseits der Anlage (Sonnentor, alte Inkabruecke). Die Wege waren zum Teil sehr schmal und es ging auf einer Seite einige hundert Meter abwaerts. Aber das fruehe Aufstehen hat sich allemal gelohnt. Zurueck sind wir dann gelaufen. Ueber Machu Picchu kann man gar nicht so viel schreiben, da muessen dann die Bilder erzaehlen.

Heute Abend geht es zurueck nach Cusco , mit dem Backpackertrain und morgen frueh fliegen wir in den Amazonas. Ob wir dort unseren Reiseblog fortschreiben koennen, wissen wir noch nicht. Wir glauben eher, dass es dort keinen Internetanschluss geben wird. Dann werden wir uns erst in Berlin "wiederlesen", denn wir fliegen direkt aus dem Amazonas (2 Inlandfluege bis Lima und dann der Flug nach Madrid-Berlin) ab. Na ihr werdet schon merken ob es hier weitergeht.

Auf dem Weg nach Machu Picchu (Teil I)

Geschrieben am 15.08.2008 um 06:30

Gestern sind wir nun gestartet. Die Sonne brennt .... Unser erster Stop war ein kleiner Ort in dem es eine Versuchsanlage aus der Inkazeit fuer ***s (1000 Sorten) und Kartoffeln (3000 Sorten) gibt. Die Anlage hat die Form eines Uterus und die Berge dahinter ergeben den Koerper einer Frau. Die Technik dahinter ist beeindruckend (Drainage, Temperaturanstieg um 5 C von unten nach oben um optimale Ergebnisse zu erzielen, fliegende Treppen). Ein paar Kilometer weiter begann der eigentliche Trip - durch Salzterrassen und das Sacred Valley. Unterwegs ueberall Felder die noch aus der Inkazeit stammen und noch heute ohne jegliche Technik bestellt werden. Die Salzterrassen stammen ausnahmsweise mal nicht aus der Inkazeit - sie sind viel aelter. Ca. 3000 Becken - jedes gehoert einer Familie. Das Salz wird durch Verdunstung gewonnen.  Das Sacred Valley bildet das erdene Gegenstueck zur Milchstrasse, an deren Schnittpunkt die Sonne steht (die Anlage von Machu Picchu). Und weiter ging es nach Ollyantambo - unserem Tagesziel. Der Zeltplatz lag etwas ausserhalb. Die Zelte waren sehr gross mit Betten drin (aus Stein!!!!!). Die Matratzen waren zum Glueck dick genug. Nachts konnte man sich dort mit Oelfunzeln fortbewegen (wie bei Willi Schwabes Rumpelkammer ;) )

Heute sind wir dann mit dem Zug weiter - vom Zeltplatz aus immer auf den Schienen lang laufen bis zum Bahnhof. Die Zuege pfeifen rechtzeitig und fahren nicht so schnell, so dass man rechtzeitig von den Gleisen springen kann. Nun sind wir in Aguas Calienta, dem letzten Ort vor Machu Picchu. Heute haben wir dann schon mal trainiert und sind auf den Putukusi geklettert, einen Berg der gegenueber von Machu Picchu liegt (etwas hoeher). Der Blick war genial.  Machu Picchu liegt uebrigens nur ca. 2500 m hoch und ist Dschungelgebiet. Das hatten wir leider nicht drauf und waren ohne Repellantien unterwegs. So waren wir eine willkommende Mahlzeit für irgendwelche kleinen Insekten, die uns ordentlich zerfressen haben.  Aber mittlerweile schrecken uns weder Hoehen noch steile Pfade noch Insekten.

Cusco

Geschrieben am 13.08.2008 um 09:05
Da sind wir wieder und jetzt in Cusco, der alten Inkahauptstadt die zu ihren besten Zeiten selbst das alte Rom an Glanz und Gloria uebertroffen hat. Hier stolpert man bei jedem Schritt ueber die Inkakultur. Die Spanier haben bei der Eroberung Cuscos alles bis auf die Grundmauern platt gemacht und darauf ihre Bauten errichtet. Bei allen Erdbeben sind ihre Hauser eingestuerzt, nur die Mauern der Inkas sind stehen geblieben - die konnten erdbebensicher bauen. Wir haben ein Bild mit eingestellt. Die Strassen hier sind so breit, dass gerade ein Auto durch passt und die Gehwege so breit, dass man auf keinen Fall ein paar Gramm zu viel wiegen darf. Der zentrale Platz der Stadt ist groesser als in den Staedten ueblich und irgendwie ist ein Hauch des alten Glanzes zu spueren. Morgen werden wir uns auf den Weg nach Machu Pichu machen. Wir werden unterwegs in den Anden zelten und werden den Sonnengott bitten uns weiterhin so viel Sonne zu schicken wie bisher.

den Altiplano zu Fuessen

Geschrieben am 9.08.2008 um 04:29

Heute sind wir von Sucre zurueck nach La Paz geflogen. Dank des optinalen Flugwetters, konnten wir den Altiplano in seiner vollen Schoenheit bewundern. Die schneebedeckten Gipfel waren selbst im Flieger noch zum Greifen nah. So von oben waren auch die Andendoerfer gut zu sehen und wie sie sich in groessere Felsspalten draengen. Das faellt einem wenn man im Bus sitzt gar nicht so sehr auf.

Mit unserem Blog machen wir jetzt auch etwas Pause - ueber La Paz und Puno (dahin reisen wir als naechstes zurueck) haben wir schon geschrieben. Von Puno aus werden wir nach Cusco weiterziehen und unseren Inka-Trail starten. Wenn wir in Cusco angekommen sind, schreiben wir weiter. Freuen uns aber trotzdem ueber den einen oder anderen Kommentar.

Sucre

Geschrieben am 8.08.2008 um 03:37

Wir sind jetzt in  einem anderen Bolivien. Man merkt den Unterschied zu La Paz und kann die Unruhen im Land verstehen. Sucre ist eine gepflegte Stadt im Kolonialstil. Die Haeuser sind alle weiss (wird auch weisse Stadt genannt). Aber auch hier gab es zum Fruehstueck eine Demo (kurz und schmerzlos). Wir geniessen das milde Klima (2000m) und unsere urgemuetliche Posada (das ***** ist aus Kolonialzeiten), bevor es morgen per Flug zurueck nach La Paz geht.

Die naechsten Bilder sind auch eingestellt!!!!!!!! Viel Spass beim Gucken.

Die Minen von Potosi ...

Geschrieben am 8.08.2008 um 06:42
... sind nicht die Minen von Moria. Da haben die Zwerge hochkomfortabel gearbeitet. Denn in den Minen von Potosi wird immer noch abgebaut wie vor 500 Jahren. Ausserdem haben die zwerge von Moria groesserer Gaenge gehabt.
Doch bevor wir zu den Minen gekarrt wurden,waren wir noch auf dem Bergarbeitermarkt. Hier haben wir diverse Geschenke fuer die Kumpels gekauft. Das beste war neben Cocablaettern natuerlich Dynamit. Ganz richtig das gibt es dort in jedem Laden in Huelle und Fuelle. Danach ging es zu den Minen. In richtiger Bergarbeiterkluft sind wir dann durch die Stollen gekraxelt. Als erstes haben wir  dem Minengott El Tio ein Opfer dargebracht. Die Stollen waren teilweise mal nur wenige cm. hoch, so das wir auf allen 4en vorwaerts kriechen mussten. Die naechst tiefere Ebene wurde nur durch ein Loch mit einer wackeligen Leiter erreicht. Kaum waren wir da angekommen, vernahmen  wir auch schon das  dumpfe  Droehnen  von  Sprengungen. Eine kurze Strecke sind wir dann komplett ohne Licht durch die Stollen, was sehr lustig war.
Ein paar Kumpels konnten wir bei der Arbeit beobachten. Sie haemmern mit Hammer und Meissel kleine, duenne schaechte fuer das Dynamit in das harte Gestein. Im Schnitt verbringen sie so 8 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche im Berg. Zumeist sind sie dabei allein in den endlos scheinenden Stollen. Nur das Geraeusch ihrer Haemmer dringt dann geisterhaft durch die Dunkelheit.
Der juengste der Kumpels ist 14 Jahre, der aelteste 35 Jahre. Was erstaunlich ist da sie normalerweise nicht mal annaehernd solange hier arbeiten, also ein richtiger Methusalem des Berges. Die Luft war abgesehen von viel Steinstaub sehr gut. Nach ca. 2 Stunden sind wir dann voellig verstaubt(wobei sich auch in unseren Lungen Staub findet) wieder aus den Minen gekrochen. Das ging nur durch eine abenteuerliche Klettertour fast senkrecht rauf. Die groesste Motivation da schnell zu klettern war das Tageslicht,das neben einen schoenen Ausblick auf Potosi auch herrliche frische Luft versprach.

So, und danach ging es gleich weiter nach Sucre, wobei wir in einer Art Mausefalle sassen da die Einwohner die Strassen der Altstadt blockiert haben.

Ab heute gibt es dann auch neue Bilder zu bewundern!!!!!!!!!!!!!

Potosi, die am hoechsten gelegene grossstadt der welt

Geschrieben am 7.08.2008 um 01:01
heute frueh war bereits um 6 uhr wecken, mit marschmusik und salutschuessen - bolivien feiert seinen nationalfeiertag und unser hotel lag direkt neben einer kaserne. kurz haben wir uns gedanken gemacht ob wir unseren bus nach potosi wohl bekommen wuerden, schliesslich hat hier alles still zu stehen wenn die armee vorbeikommt, auch die autos muessen da stehen bleiben wo sie gerade sind, also alles noch ein bischen verschaerfter als in peru. aber wir sind nach einer 6stuendigen fahrt ueber den altiplano gut angekommen. der altiplano war trotz seiner absoluten kargheit beeindruckend. die doerfer die ab und an mal auftauchen sind in der landschaft kaum zu erkennen. sie sind genauso erdfarben wie die umgebung. ptosi hat eine sehr schoene altstadt, was wir gar nicht erwartet haeteen. morgen startet unser naechstes abenteuer - ein besuch in einer aktiven silbermine (potosi ist fuer seine minen bekannt). abgebaut wir dhier seit dem mittelalter nach deutschem (annaberger) bergbaurecht und die minen werden immer noch so betrieben wie vor 500 jahren. also es wird spannend.

Im Sueden Boliviens

Geschrieben am 5.08.2008 um 06:02
Wir (2 Franzosen, 2 Hollaender und wir) sind gemeinsam gestartet zu unserem Trip, der uns bis zur chilenischen Grenze brachte. Agostino unser Fahrer hat uns kulinarisch verwoehnt. Und trotz Temperaturen bis -20 C haben wir nicht gefroren. Dem Erfinder von Mumienschlafsaecken, Ski-Funktions-Thermo-Fleece-Unrterwaesche sei dank. Unser erster Stop war auf dem Salar de Uyuni, dieser endlosen Salzflaeche. Die Schicht ist 2-7m dick, darunter ist dann Wasser. Wir sind eine ganze Weile ueber diese endlose Flaeche gefahren bis wir zu einer Insel in Fischform kamen. Dort wachsen nur Kakteen (der aelteste ist 1200 Jahre alt). Und natuerlich sind wir wieder gewandert und haben den fantastischen Ausblick auf See und Vulkane fern am Horizont genossen. Abends haben wir dann irgendwo sehr einfach aber gut geschlafen (das Salzhotel ist nicht mehr benutzbar).  Am naechsten Morgen ging es weiter Richtung Sueden, vorbei an aktiven qualmenden Vulkanen und Lagunen an denen Flamingos leben (unglaublich in dieser Hoehe und Kaelte).  Unterwegs kommen wir durch extreme Landschaften - Lava die durch die Witterung bizarre Formen angenommen hat, ueberhaupt ist die Lanschaft atemberaubend bizarr und schoen. Abends sind wir bei der Laguna Colorado angekommen um hier zu uebernachten. Die Lagune ist durch Mineralien weinrot gefaerbt, im Hintergrund schneebedeckte 6000er -es ist nicht zu beschreiben (und natuerlich rosa Flamingos auf weinrotem Wasser). Durch die Mineralien frieren die Lagunen trotz Minustemperaturen nicht zu.  Morgends hiess  es dann um 5 Uhr aufstehen um einen fantastischen Sonnenaufgang erleben zu koennen. Und weiter durch eine Mars-Landschaft Richtung Chile (5000 m). Auf dem Weg bleibt unser Auto liegen. 5 junge Franzosen haben Mias und uns mitgenommen. So sind wir doch noch zur Laguna Verde gekommen- ein tolles Naturschauspiel - wenn die Sonne mittags auf die Lagune scheint wird sie - in der Mitte angefangen - gruen. Hier ist auch die Grenze zu Chile und es geht zurueck nach Uyuni, wo wir abends angekommen sind. Mit dem Wetter haben wir wohl unheimlich viel Glueck gehabt - keine Regen, nur Sonne. Bilder koennen wir wahrscheinlich erst wieder zeigen, wenn wir in Peru sind, in Bolivien ist das etwas schwierig mit Internet.

Uyuni

Geschrieben am 2.08.2008 um 09:31

so wir sind heil in Uyuni angekommen. Uyuni ist ein kleines staubiges Doerfchen das mitten in einer kalten kargen Hochebene liegt. Die Temperaturen tagsueber kommen nur knapp ueber 0 und in der Nacht ist es hier richtig bitter kalt. Aber immerhin scheint hier die Sonne, wodurch die Kaelte doch etwas ertraeglicher ist. Morgen starten wir unsere dreitaegige Jeeptour ueber den groessten Salzsee der Welt. Dort soll es dann sogar noch kaelter werden, also nix mit tropischen Temperaturen die uns versprochen wurden ;). Trotzdem sind wir schon auf die vielen Flamingos, Andenpumas, 6000er usw. gespannt. Ja richtig irgendwie halten es diese rosa Genossen hier oben trotz Kaelte und Trockenheit ganz gut aus. Wir werden mal in drei Tagen nachschauen ob ihr euch mal wieder hier blicken lasst oder ob unser Blog einfach zu oede fuer euch ist.

La Paz

Geschrieben am 1.08.2008 um 08:59
nun sind wir den zweiten Tag in dieser sehr quirligen, abgasreichen (weil unendlicher Stau) Metropole. Wir waren auf dem Hexenmarkt und in der Zaubergasse (hier werden sehr gewoehnungsbeduerftige Heilmittel angeboten). Und natuerlich auch in einigen der vielen Gassen in denen es ueberall nur so von Haendlern wimmelt. Allerdings geht es nur im Schneckentempo voran. Bergauf ist wegen der duennen Luft sehr anstrengend. Vorhin waren wir noch im Coca-Museum (entstanden im Rahmen eines Praeventionsprogramms), Es war sehr interessant zu sehen und zu lesen (alles auf deutsch) wie aus einer uralten Heilpflanze die am meisten verteufelte Pflanze der Welt wurde. Und uebrigens - wer war der erste Kokain-Konsument der Welt -na na na ????? - SIEGMUND FREUD  !!!!!!!!!  Darauf erstmal ein paar Blaetter in den Mund. Die haben nur Alkaloide die das Leben in diesen Hoehen erleichtern, aber kein Kokain in sich (das muss man naemlich erst mit vielen synthetischen Hilfsmitteln die aus Europa!!! extra eingefuehrt werden herstellen). Die Gesetze hier in Bolivien und Peru sind da auch knallhart was den Besitz von Kokain angeht.

Copacabana

Geschrieben am 30.07.2008 um 06:33
nein, wir haben uns nicht verlaufen und sind jetzt nicht in Brasilien gelandet. Wir sind immer noch am wunderschoenen Titicacasee, auf bolivianischer Seite in Copacabana. Von hier aus sind wir auf die Isla de Sol, die Geburtsinsel des Schoepfergottes der Inkas gefahren und wie auf jeder Insel im Titicacasee natuerlich auf die hoechste Erhebung geklettert und wir werden immer besser dabei (soll nie wieder einer sagen wir waeren unsportlich!!!!).
Danach ging ers zurueck nach Copacabana und dann gleich rein in den Bus Richtung La Paz. Zwischendurch mussten wir aussteigen da wir an einer Stelle am see waren wo es keine Bruecke gibt. Das heisst unser Bus wurde auf einer Art Floss gefahren und wir mussten mit einem kleinem Boot uebersetzen. War ein sehr lustiges Schauspiel wie unser Bus da ueber den See tingelte.Hier in Bolivien wird das Reisegepaeck auf das Dach vom Bus gelagert und dann mit Planen und Seilen befestigt.
La Paz hatte uns schon fasziniert als wir hier ankamen und mit dem Bus durch die Stadt gefahren sind, denn der grossteil der Stadt liegt in einer riesigen Talmulde, und ein paar haueser ziehen sich noch die anliegenden Berghaenge hoch und im Hintergrund erhebt sich ein ca. 6000m hoher schneebedeckter Berg...ein echt total geiles Bild.

Titicacasee

Geschrieben am 29.07.2008 um 01:00

so ihr lieben, wir sind wieder zurueck von unserem Inselhuepftrip mit homestay.  Zuvor besuchten wir noch die Uros Inseln, das sind Inseln komplett aus Schilf und ja sie sind bewohnt. Diese Art des wohnens ist noch aus Praeinka-Zeiten!  Danach ging es nach Amantani zu unserer Familie bei der wir dann auch geschlafen haben. Das essen ist ausgezeichnet gewesen, strom und fliessend Wasser gab es natuerlich nicht und haetten wir nicht warme decken gehabt waeren wir jetzt wohl zwei grosse eiszapfen. Als Gastgeschenk hatten wir Obst dabei. Wir haben damit der Familie eine riesige Freude gemacht. Ueber nacht gab es noch ein richtiges Unwetter, morgens war die Insel dann voellig verschneit. Nach dem Fruehstueck sind wir weiter zur Nachbarinsel Taquile. Dort sind wir dann einmal quer ueber die Insel gewandert, also bergauf und bergab( 3803 meter ueber Mereesspiegel - hoechster Punkt ca. 3900 meter ueber null). Haben uns jetzt aber gut an die hoehen gewoehnt und brauchen immer weniger Cocablaetter ;). Taquile ist bekannt als die Insel der strickenden Maenner. natuerlich haben wir auch wieder Fotos gemacht die ihr nun bestaunen koennt...

Ps.: heute(28.07.08) ist hier unabhaengigkeitstag den wir natuerlich auch mitgefeiert haben. Erinnert sehr an 7.Oktober in der DDR

Puno

Geschrieben am 26.07.2008 um 03:26

sind nach 7 stunden busfahrt auf dem altiplano in puno angekommen. das hotel ist echt schnucklig, der titicacasee fast vor der haustuer. morgen geht es los mit dem trip auf dem see. wir werden dann bei indianern uebernachten. jetzt werden wir puno unsicher machen. was wir bisher gesehen haben ist es hier noch richtig urspruenglich, also so wie wir es toll finden.

so und noch nachtraeglich an alle noergler;) : die ersten Fotos unserer Reise koennen nun bestaunt werden!!!!!!!

Condor

Geschrieben am 25.07.2008 um 05:27

so dann werden wir erstmal grosse Enttaeschung verbreiten muessen - Coca-Tee darf nicht nach Deutschland eingefuehrt werden; Darauf steht eine Haftstrafe - schon fuer einen Teebeutel.!!!!!!! Aber um euch noch ein bissle zu aergern...die gibt es hier sogar schon zum fruehstueck, zum lutschen und als tee.(im fuenfsterne *****!!!)  Aus dem Colca Canyon sind wir nun zurueck. Wir haben wirklich viele Condore fliegen sehen, direkt auf Augenhoehe - ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Der Canyon war auch ein tolles Erlebnis - sehr tief, sehr beeindruckend, am Anfang noch mit etwas gruen, spaeter dann nur noch schroffe steile Felsen.  Die Hoehe haben wir sehr gut ueberstanden, inklusive 100 m Sprint wegen eines Bildmotivs. Aber ein bischen uebertrieben haben wir wohl auch mit dem Cocablaetter lutschen. Seit 36 Stunden hellwach, kein Hunger, 4000 m kein Hit, absolut topfit. Aber wir machen ja keine Fehler sondern sammeln Erfahrungen und werden den Cocaabsatz der Peruaner nicht mehr so stark foerdern. Morgen geht es nun weiter nach Puno, also Richtung Titicacasee und wir werden natuerlich weiterhin nach Rechnern mit USB-Anschluss Ausschau halten. Hier noch was fuer Jule - magst du immer noch Muetzen die Ohren haben?

Colca Canyon

Geschrieben am 24.07.2008 um 10:00

jetzt sind wir mitten in einem der groessten canyons der Welt. Der Colca Canyon ist sogar um ein vielfaches groesser als der Grand Canyon im Norden diesen Kontinents.Gleich zu beginn der Tour haben wir uns mit Cocablaettern eingedeckt und auch gleich welche probiert....wir sind jetzt natuerlich dem entsprechend drauf ;) Waehrend der Fahrt haben wir eine kleine Pause eingelegt und sind endlich in den Genuss des Coca-tees gekommen, der ueberraschenderweise sehr gut geschmeckt hat. Dank des Cocastrauches haben wir die 4000 meter gut gemeistert.Unterwegs trafen wir ausserdem auf Lamas, Alpakas und Vicunias, und zum kroenendem Abschluss sind wir in ungefaehr 400metern ueber die Reste eines Berggletschers gestolpert.  hier im Canyon sind noch Spuren der Inkas ueberall sichtbar, so sind wir zum Beispiel an einer alten Inkabruecke vorbeigekommen. Nun sind wir im Colca ***** mitten im Canyon und werden uns gleich in die heissen Quellen stuerzen. Morgen in aller fruehe geht es raus zum Condor beobachten und einem trip durch den Canyon. Danach werden wir nach Arequipa zurueckfahren und dann melden wir uns von dort wieder....es sei denn die Condors halten uns fuer ein schmackhaftes Fruehstueck ;) 

Arequipa

Geschrieben am 23.07.2008 um 05:27
noch einen kurzen nachtrag zu gestern(22.07)
wir haben dann noch am nachmittag eine Buggytour durch die Wuestenlandschaft von Ica gemacht. Wobei diese Fahrt mehr an eine Achterbahn erinnerte, wodurch sich dann das Raetsel um die Anschnallgurte(Fallschirmspringergurte) von selbst loeste. Zwischendurch haben wir 2 mal halt gemacht um die Duenen auf Snowboards runter zu sausen. Haben zwar alles ueberstanden, nur finden wir jetzt immernoch ueberall wuestensand;)
weiter ging es dann mit dem Nachtbus nach Arequipa. Der buss war sehr komfortabel, das essen gut und die fahrt verlief ruhig(also ohne ueberfaelle....fast schon zu ruhig)
Nun sitzen wir gleich als allererstes wieder in einem internetkaffee, und wollen danach noch die stadt unsicher machen und uns mit Pisco Sour(Traubenschnaps) und Kokatee zu laufen lassen ...YEAH!!!!
achja und zu der sache mit der grossen bilderflut von hier....die Rechner haben keinen USB-Anschluss, oder die sind so gut versteckt das wir sie einfach nicht finden.....naja...wie mutti immer sagt: Shit Happens
aber wir geben die hoffnung nicht auf doch noch einen Rechner mit USB-Anschluss zu finden und dann gibt es hoffentlich auch viele schoene Bilder.

von wegen Dschungel....nur wueste hier

Geschrieben am 21.07.2008 um 11:30
heute morgen in aller fruehe haben wir lima verlassen und sind mittlerweile ueber 300km weiter, in ica. Zwischendurch waren wir auf den Ballestas
Alles voller Pelikane, Seeloewen, Pinguine und andere Vogelarten. Um dahin zu kommen war eine kleine Spritztour ueber den Pazifik notwendig, bei der wir auch die moeglichkeit hatten Delphine aus aller naechster naehe zu sehen.
nun sitzen wir mitten in einer Wuestenoase im Internetcafe. Um uns herum erheben sich risiege Sandduenen, die wir natuerlich auch schon bezwungen haben(was war das fuer ein Akt). Fuer diesen harten aufstieg wurden wir nicht nur mit einem wunderbaren ausblick(wueste hier, wueste dort, Wueste in unseren Schuhen) belohnt, nein wir hatten auch die moeglichkeit auf unseren Sandalen abwaerts zu surfen, was natuerlich viel besser und cooler war als auf den Surfbrettern.
morgen werden wir noch einen wunderschoenen tag hier verbringen(am pool und langsam knusprig gebrannt) und fahren dann abends mit dem nachtbus nach Arequipa. Wenn wir da dann heile ankommen melden wir uns auch wieder

Lima

Geschrieben am 20.07.2008 um 08:00
guten morgen... ja ganz richtig. Waehrend es bei euch nun ca. 15:00 ist ist es bei uns gerade kurz vor 8:00.
das heisst gleich gibt es Fruehstueck. Der Flug war zwar lang dafuer aber ruhig und wir sind gut angekommen(samt gepaeck).
Das Hostel ist eine kleine Oase in diesem Grossstadtdschungel, mitten zwischen Neubaubloecken die Marzahn Konkurrenz machen koennten, liegt dieses kleine wunderbare alte Haus, samt zwei grossen Papageien vor unserem Zimmer( ja lebende).
Nach dem Fruehstuek steht etwas Kultur auf dem Programm... also ne Stadtbesichtigung auf eigene Faust.

siehe 1. Zeile

Geschrieben am 18.07.2008 um 07:35
Morgen ist der Tag vor Uebermorgen, also gestern

so ist es, und morgen gehts los zur großen Reise. Wir hoffen allerdings, dass wir nicht über den Rand der (pizzascheiben-)Welt fallen oder mit dem Katapult darüber geschossen werden .
Falls( falls ist gut), wir also heile ankommen, samt Ausrüstung und Handgepäck(man weiß ja nie) werden wir uns sofort wieder melden.
Bis dahin euch eine schöne Zeit und mehr Sonne.

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