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Peru 2009

Sacred Valley

Geschrieben am 25.10.2009 um 03:50

So, wir sind gerade aus dem Heiligen Tal der Inka zurueckgekehrt und nach einer letzten Portion Lomo Saltado (die deutlich besssere Alternative zu Meerschweinchen) und einem anschliessenden Pisco Sour doch etwas angeschlagen, um nicht zu sagen, leicht angeheitert. Das gilt insbesondere fuer Klaus, der zum Essen ein Riesenglas Wein hatte, waehrend ich mich mit einer kleinen Flasche Bier begnuegt habe.

Also wie gesagt, wir waren im Heiligen Tal der Inka, mit Besuch von Pisac (leider Abbruch nach einem Regen-/Haghelschauer, da der Weg als zu "slippery" eingestuft wurde. Danach Fahrt nach Ollantaytambo (war auch Absetzpunkt fuer den Inka-Trail), und dort nochmal sehr beeindruckende Ruinen gesehen, deren Fertigstestellung durch die Spanier verhindert wurde. Die haben da Kloetze verbaut, also da faellt einem nix mehr zu ein.

Kurz bevor die Sonne unterging noch Besuch der auf Inka Ruinen errichteten Kirche von Chinchero. Irgendwie schon mies, von den anderen alles platt machen und ihnen dann den eigenen Kram aufdruecken.

Wieder in Cusco haben wir uns gerade noch zum Essen (und saufen) aufraffen koennen und raetseln jetzt, ob wir es noch schaffen werden, vor dem Schlafen gehen zu duschen, oder nicht. An Chicas ist jedenfalls nicht zu denken. Es sei denn, eine haette mich jetzt auf der Strasse noch wegen einer "Massas" angesprochen, dem haette ich mich, in meinem Zustand, willenlos ergeben muessen. Was dann aus Klaus geworden waere, waere mir auch egal gewesen.

So, das war¨s dann wohl von uns aus Peru, morgen ist Rueckflug nach Lima und dann geht¨s nach hause. Veilen Dank an alle, die mit uns mitgefiebert haben, bis dann in der Heimat.

Klaus & Thomas

Cusco Relaxtag

Geschrieben am 24.10.2009 um 02:55

Also gesterrn haben wir echt nicht viel gemacht. Irgendwie steckt einem der Inka-Trail noch in den Knochen. Erstmal haben wir ausgeschlafen, gefruehstueckt dann sind wir zur Plaza gezogen und haben einen Kaffee getrunken. Anschliessend bischen rumgebummelt. Klaus ist dann ins Hotel, kleine Siesta eingelegt, ich bin weiter durch die City gebummelt. Um 14:00 haben wir uns an der Kathedrale getroffen und sind was Essen gegangen. Danach wieder ins Hotel und noch ne Siesta eingelegt. Ich hab mich um 19:00 nochmal aufgerafft und bin 2 Stunden durch das abendliche Cusco gelaufen. Noch ein paar Abendbilder eingefangen. Dann hab ich mich der Siesta von Klaus. die noch andauerte, wieder angeschlossen.

Ach ja, morgens haben wir noch versucht, einen Kredit einzutreiben, den ich, ohne Widerspruch von Klaus, unserem Kanadier auf dem Inka-Trail gegeben haben - 100 Soles, ca. EUR 22.50. Er hatte versprochen sich am Vorabend mit uns zu treffen und uns auszuzahlen, erschien aber nicht. Nachdem wir sein Hotel ausfindig gemacht hatten, mussten wir leider erfahren, dass er schon das Weite gesucht hatte. Naja, eine Erfahrung mehr. Aber wir haben den Namen - Tommy Gauded- , mal sehen, ob wir ihn im Internet aufspueren koennen.

So, der Bus holt uns gleich ab, wir muessen los. 

Klaus & Thomas

Waynapicchu

Geschrieben am 22.10.2009 um 11:58

Auch der zweite Tag am Machu Picchu begann frueh, da scheinbar alle anderen Hotelgaeste um 4:00 spaetestens aufzustehen schienen, gem. Hausordnung machten sie angemessen Krach, so dass an Ausschlafen nicht zu denken war. Aber dennoch haben wir die Hotelbetten genossen und uns gegen 7:00 auf den Weg gemacht, nachdem wir die Letzten beim Fruehstueck waren und einen netten Blick aus dem Dachgeschoss ueber Aguas Calientes hatten.

Oben angekommen erwartete uns bestes Wetter und wir entschlossen uns den Aufstieg zum Waynapicchu, der junge Berg, sofort anzugehen, um noch ein wenig die Morgenkuehle beim Aufstieg geniessen zu koennen. Der Aufstieg gestaltete sich nach dem Bergtraining der Vortage auch nicht so schwierig, wie gedacht. Oben angekommen hatte man einen tollen Blick auf die Struktur von Machu Picchu. Einfach wunderbar, wie ausgekluegelt die Incas ihre Stadt angelegt haben. Nach ausgiebiger Siesta am Berg machten wir uns bergab, teilweisen mit den Haenden zur Hilfe, da die Stufen recht schmal waren. Naja Incas waren halt nur so bis 1,60, mit entsprechender Schuhgroesse. Dagegen ist meine 43 schon eher Elbkangroesse, wobei ich in diesen Dimensionen eher an Gebs. 52 (sorry, Geb) gedacht haette. Anschliessend kurzes Kaffepaeuschen und oh Wunder, der vermeintlich erwartete Regen. Eine Stunde hat es ohne Unterlass mal mehr mal weniger geregnet. Dann konnte doch die Sonne nochmal die oberhand gewinnen und wir begaben uns auf einen letzten Gang ueber Machu Picchu. Die Tres Portadas besucht, zufaellig kreisrunde Scheiben gefunden, der Name ist mir leider entfallen und natuerlich ein letzter Anstieg zum Guardhouse.

Gegen 4:00 Aufbruch Richtung Aguas Calientes um die leeren Speicher aufzuladen. -> Pizza essen. Die Grosse natuerlich. Nach einem leckeren Kaffee sitzen wir nun im Internet-Cafe und erwarten die Zugabfahrt!

Schoene Gruesse

Tommy und Klaus

P.s.: Habe versucht nicht allzu ausfuehrlich zu werden ;o)

Inka-Trail IV

Geschrieben am 22.10.2009 um 03:58

Die Aussicht heute Machu Picchu zu erreichen, liess wohl das fruehe Aufstehen um 4 und alle Strapazen der Vortage vergessen zu lassen. Insbesondere unsere Portugiesin, die zuvor einen ziemlich gezerrten Eindruck machte, flog foermlich ueber den Inka-Trail, allerdings vielleicht eher dem Ende entgegen, als Machu Picchu.

Dann am Sonnentor, ca. 45 Minten vor Machu Picchu allerdings nochmal ein Daempfer. Von dort sollte man eigentlich den ersten Blick auf die Stadt haben, dort sah man aber nur Nebel durch das Tal ziehen. Ne halbe Stunde haben wir noch auf besserung gewartet, dann haben wir aufgegeben und sind weiter gezogen. Zwischdurch riss es dann doch noch auf und man konnte Machu picchu zum erstenmal sehen.

Dann erreichten wir endlich die Anlage und die ersten frischdeduschten Tagestouristen kamen uns auch schon entgegen, waehrend wir wohl eher wenig reizvolle duefte verstroemt haben duerften (s.o.). Man hatte  instinktiv das Gefuehl, dass diese doch gar kein Recht haben, sich dort rumzutreiben, immerhin haben wir uns das ganze doch erkaempft.

Wir haben uns dannn aber doch lieber Machu Picchu gewidmet und unser Guide hat nochmal all sein Wissen gezeigt und uns mit Erklaerungen ueber die Anlage gefuehrt. Die anderen hatten sich nach der Fuehrung wohl schon innerlich mit der Rueckreise nach Cusco beschaeftigt. Jedenfalls war bei ihnen wenig Drang zu spueren, sich nochmal selbst auf Entdeckungsreise zu begeben. Naja, sie mussten um 14:30 ihr Gepaeck in Aguas Calientes in Empfang nehmen und um 18:10 den Zug nehmen. Zeit waere aber noch reichlich gewesen. Klaus und ich haben uns jedenfalls erstmal alleine auf die Socken gemacht. Auch fuer eine kleine siesta auf den Terassenanlagen hat es noch locker gereicht. Ich kann nur sagen, Machu Picchu ist einfach die Wucht in Tueten. Es liegt so unglaublich schoen auf bzw. zwischen diesen Bergen, dass man es selber gesehen haben muss. Also wenn Ihr so dumm seit und uns darum bittet ein paar Bilder zu zeigen, richtet Euch schon mal auf mehrstuendige Fotodarbietungen und Vortraege ein.

So, gleich gehts ins Bett, weil wir morgen nochmal hoch wollen, dann vielleicht mit etwas mehr Sonne.

Gute Nacht

Klaus & Thomas

Inka-Trail III

Geschrieben am 22.10.2009 um 03:39

Erstmal grosses Lob an Tommy, der sich am Berg echt gut geschlagen hat. Mit den verdammten Rucksaecken war das nicht ganz so einfach. Aber man muss auch fairer Weise sagen, dass die Traeger mehr als das Doppelte zu tragen hatten, naemlich 20 Kilos und das nicht etwa im Wanderschritt sondern des oefteren auch im Laufschritt. Die Laufen alle `nen Marathon unter 4 Stunden ohne dafuer zu trainieren.

Kleiner Nachtrag noch zum zweiten Tag. Es empfiehlt sich den Anweisungen zu folgen. Dieses musste ich unangenehmer Weise mittags feststellen, nachdem ich mir morgens mit Bergwasser, unabgekocht, die Zaehne geputzt hatte. Das Mittagessen konnte ich jedenfalls nicht bei mir halten und war froh nicht das Zelt besudelt zu haben. War aber haarscharf. 

Ansonsten sollte der dritte Tag eine Flachetappe werden. Was auch immer Peruaner darunter verstehen? Jedenfalls war es dann eher sehr wellig und auch wieder recht anstrengend in Summe mit dem zweiten Tag. An diesem Tag wurden 16 Kilometer absolviert und ich glaube, es waren alle froh als sie von einer vorgelagerten Inka-Ruine das Lager erspaehen konnten. Rachel unsere Englaenderin hatte richtig Biss und wollte trotz Blase mal den Tagessieg einfahren, das waere ihr auch fast gelungen. Konnte mich aber dann doch mit einem Psychotrick: Elend quietschender Rucksack an ihr und ihrem Mann vorbeimogeln, da ich sie damit schoen weichgekocht hatte.

Am Ende des Tages gab es dann die versprochene warme Dusche, mir vorher anstehen. Aber das nimmt man gern in Kauf. Fuer mich war die Dusche original drei Minuten warm, gerade mal zum Haare waschen. Danach hiess es Zaehne zusammenbeissen und kalt zu Ende duschen. Ich hasse kalt duschen, aber nochmehr hasse ich es, wenn Tommy`s Flueche Wirkung zeigen und er danach schoen warm duschen darf. Die Welt ist ungerecht.

Am Ende des Tages hatte sich der Koch nochmal richtig ins Zeug gelegt und aufgetafelt: Von Pizza ueber Yuca-Gemuese bis Lomo war fuer jeden etwas dabei. Der obligatorische Abschied von den Portern und unseren beiden Koechen fiel warmherzig aus. Es sollte nur noch eine letzte kurze, aber wieder harte (gefuehlt, wie Stein) Nacht auf der Isomatte folgen, vor der Ankunft in Machu Picchu.

Schoene Gruesse

Tommy und Klaus

 

Inka-Trail II

Geschrieben am 22.10.2009 um 03:23

So, nachdem Klaus dazu neigt, Euch die Friede-Freude-Eierkuchen-Version vom Inka-Trail zu erzaehlen, werde ich nun mal mit der vollen Wahrheit rausruecken. am 2. Tag war der Aufstieg zum hoechsten Punkt angesagt - 4.215 Meter. Das ganze mit dem verdammten Rucksack hinten drauf, der trotz der Haelfte an Gepaeck, die wir ausgelagert hatten auch nicht leichter war, weil der bloede Schlafsack mit knapp 2 Kilo dazukam. Und dann musste ich auch noch feststellen, dass die anderen aus der Gruppe eher mit Girli-Rucksaeckchen unterwegs waren, weil sie ihren Schlafsack von den Traegern schleppen liessen.

Die Gruppe bestand uebrigens neben uns aus einem Paerchen aus Portugal auf Hochzeitsreise, einem Eng lisch (Sie)/spanischem (Er) Paerchen auf Hochzeitsreise einem 24jarhrigen kanadischem Skaterboy und uns, also 7 Leute.

Wie auch immer. Jedenfalls erreichte ich (die Gruppe hatte sich getrennt, da jeder sein eigenes Tempo gehen sollte) irgendwann nach gefuehlten 48 Stunden diesen verdammten Pass, wo mich schon Klaus erwartete, der dort seit Stunden auf den Rest der Gruppe gewartet hat. Ich sage nur eins: Lasst Euch NIEMALS von irgendwelchen Ausdauersportlern zu solchen Sachen ueberreden. Verbreitet diese Nachricht im Internet, damit sie jeder lesen kann !!!

Dann ging es noch ca. 1,5 Stunden abwaerts ins naechste Camp. Dort nur noch den Rucksack runter, das total durchgeschwitzte Hemd aus ( von dem Geruch wollt Ihr nichts wissen, zumal es noch einen Tag herhalten musste, mangels Alternativen). Ich glaube, ich habe Klaus ca. 2.000mal verflucht, einer von den fluechen wird hoffentlich greifen. Was es zu Essen gab, weiss ich nicht mehr, war mir auch egal. 

Ach ja, noch ein kurzes Wort zu den Sanitaeranlagen. Das Toilettenzelt blieb uns zwar erspart, es gab jeweils immer eine entsprechende feste Einrichtung. Allerdings waere ein Toilettenzelt vielleicht manchmal besser gewesen. Von weiteren Einzelheiten sehe ich mal ab, sonst wird es zu unappetitlich.

So, fuer Tag 3 uebergebe ich wieder an Klaus.

Inka-Trail I

Geschrieben am 22.10.2009 um 03:07

Hallo Leute, mal wieder ein paar Zeilen aus Peru. Der erste Tag des Inka-Trail begann frueh, aber es sollte noch frueher werden. So bimmelte der Wecker um 5 und wir mussten uns ein wenig mit dem Fruehstueck gedulden, eigentlich ab 5:30, da wohl die meisten Gaeste sonst spaeter fruehstuecken. Der Kaffee mit Milch war dann um 5:45 komplett, nachdem die Mikrowelle mit Kaffee bespritzt wurde, um ihn schnell warm zu kriegen. Aber puenklich wie die Maurer wurden wir um 6:10 abgeholt, obwohl 6:20 geplant. Aber Null problemo, wir waren fertig und es konnte losgehen. Ein toller Morgen lud zum Landschaft anschauen um Cusco ein. 1,5 Stunden spaeter waren wir am ersten Stop um Sack und Pack, inklusive der Mannschaft, die uns versorgen sollte, aufzunehmen (Ollantaytambo). Der Wagen war jedenfalls jetzt schoen voll und er quaelte sich ueber die Schotterpisten zum Einstieg. Nach penibler Passkontrolle ging es los. Tommy hatte sich noch schnell einen Wanderstock besorgt, der aber noch gute Dienste leisten sollte. So machten wir uns auf die ersten 6 km, ohne zu wissen, geschweige denn, ein Gefuehl dafuer zu haben, was uns noch bevorsteht. Ein wenig wellig ging es durch´s Gelaende. Tommy wartet schon auf sein Snickers, den Nachtisch. Ich versuche mich ein wenig kuerzer zu fassen. Abends gab es dann Hausmannskost. Fertigschnitzel mit Reis. War aber o.k. und in Mexiko waere ich dafuer dankbar gewesen. Die Porter hatten unsere kleine Zeltstadt errichtet und wir hatten eine erste noch nicht ganz so harte Nacht, im wahrsten Sinne des Wortes.

Teil II folgt bestimmt.

Schoene Gruesse

Tommy und Klaus

 

Cusco

Geschrieben am 18.10.2009 um 04:37

So, da wir gleich ins Bett muessen, weil wir morgen ganz frueh raus muessen, nur ein paar schnelle Worte zu Cusco.

Die Busfahrt von Puno dauerte ca. 7 Stunden, so dass wir am Nachmittag gegen 15:00 angekommen sind. Taxi zum Hotel, dort bekamen wir mitgeteilt, dass wir mal wieder umgebucht wurden. Also Rucksaecke geschnappt und ins andere Hotel. Ist aber echt nett hier, kein Luxus, aber sehr liebevoll gemacht.

Dann haben wir uns noch schnell die Plaza und die Umgebung angesehen. Alles ist etwas touristischer als die anderen Stationen. Staendig will dir jemand was verkaufen oder eine Massage andrehen, fast schon wie in Asien.

Heute haben wir uns dann bei bedecktem Himmel wieder ins Zentrum zu dem vom Reisefuehrer vorgeschlagenen Stadtrundgang aufgemacht. Spoantan beschlossen wir jedoch einige Kirchen auszulassen und nach dem Besuch eines anscheinend sogar einheimischen Marktes und des Inka Museums, einen kleinen Snack zu uns zu nehmen.

Anschliessend machten wir uns zur Festung Saksayhuaman (oder so aehnlich) auf. Nachdem die Taxifahrer unverschaemte 10 Soles fuer die kurze Fahrt wollten (in Lima sind wir fuer 9 durch die ganze Stadt kutschiert worden), beschlossen wir, zu Fuss zu gehen. War zwar etwas anstrengend, hat sich aber total gelohnt. Der Eintrittspreis war zwar auch wieder etwas happig (wir haben dann so ein Kombi-ticket geloest, ob sich das jemals rechnen wird, mal sehen), die Festung zeigte sich aber von ihrer besten Seite, da inzwischen die Sonne herausgekommen war. Dann noch schnell rueber zur Christusstatue hoch ueber Cusco, mit herrlichem Ausblick auf die Stadt.

Um 18:00 dann das Briefing fuer den Inkatrail, danach noch die letzten Sachen eingekauft und eine Henkersmahlzeit in einem etwas edleren Restaurant. Dann gleich zurueck ins Hotel und alle Sachen gepackt bzw. aussortiert, was nicht gebraucht wird. Rucksack ist trotzdem ganz schoen voll, weil der verdammte Schlafsack (gemietet) dazu gekommenm ist.

So, und jetzt gehts ins Bett, wir melden uns dann mindestens fuer die Naechsten vier Tage ab.

Klaus & Thomas  

Titicaca

Geschrieben am 16.10.2009 um 02:59

Heute war fruehes Aufstehen angesagt. Wie bereits geschrieben, sollte es um 6:38 -6:42 losgehen. Mit nur wenig Verzoegerung ging es Richtung Hafen. Dort angekommen wurden wir auf unser, wie wir spaeter erfuhren am Lago Titicaca gebautes Boot "verschifft". Das Boot wurde "nur" von einem 280 PS starken LKW-Motor angetrieben. Auch sonst wurden etliche LKW-Teile: Sitz, Bedienungsschalter, ... verbaut. Leinen los und Clever, unser Reiseleiter, liess uns den Tagesablauf vernehmen. Kurz danach waren kamen wir auch an unserer ersten Station an: Den Islas Uros. Nur auf dem Titicaca gibt es die schwimmenden Inseln aus Totora, einem schilfaehnlichem Material. Auf den ersten Blick ist es wie vor 200 Jahren. Bei naeherem Hinsehen findet man Licht, Fernsehen und manchmal Solar-Panels. Ein interessanter Mix. Nach sehr anschaulicher Einfuehrung von Clever und dem Dorfaeltesten wurden uns die Huetten gezeigt. Ein kurzer Auftritt in landestypischer Kleidung von Tommy und mir wurde auch sehr illuster als Bild festgehalten. Den Tip durfte man dann am hauseigenen Handycraft-Stand einloesen. Wir haben Becher erworben, die wahrscheinlich in Asien hergestellt wurden. Sehen aber gut aus. Mit einer "extra-bezahlten" Fahrt im grossen Uro-Floss (diese Schlitzohren, sehen aus, als wenn sie kein Waesserchen trueben koennten, wissen aber wie man Geschaefte macht) endete der Besuch bei den Uros. Zum Abschied wurde auch gesungen.

Erst jetzt ging es auf den grossen Titicaca, der bei Puno von zwei Halbinseln eingegrenzt wird. Wie man es sich erwartet: Tiefblaues Wasser, endlose Sicht (schneebedeckte Bolivianische Berge) beeindruckend. So nahm unser Boot Kurs auf Tanquile eine der Inseln im See, unser Guide sprach von Ozean, irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit. Der Lago ist riesig. Abgesetzt machten wir uns an den Aufstieg zum Plaza de Armas ueber sehr schoen angelegte Steinpfade. Aus einer tollen Aussicht gab es das uebliche Programm, Handycraft und Strassenstaende. Ein Besuch in einem kleinen Restaurant auf der Dachterrasse, dabei waere Tommy fast von einer umgekippten Sonnensegelstange erschlagen worden, rundete den Inselbesuch ab. Zu einheimischer Musik wurde Trucha ("fangfrisch" aus dem See) serviert, der deutlich leckerer war, als das Meerschwein. Es folgten 545 Verdauungsstufen zum Boot. Unser etwas runder Californier liess dann auch ein wenig auf sich "warten". Es schien so, als wenn alle ein wenig geschafft waeren, denn es machte sich an Bord Muedigkeit breit. Die Rueckfahrt war dann auch etwas zu lang, aber es hat sich dennoch gelohnt. Grosses Kompliment nochmal an den Captain, der trotz aufkommenden Windes das Boot ruhig in den Hafen schipperte.

Tommy ist schon ungeduldig. Kommentar von rechts: "Allerdings". Deshalb fuers Erste Schluss und viele Gruesse in die Heimat

Tommy und Klaus

Nachtrag Puno

Geschrieben am 16.10.2009 um 02:46

So, wir haben es getan! Gestern haben wir uns in einem von unserem Reisefuehrer empfohlenen Restaurant das beruehmte Meerschweinchen reingezogen.

Das ganze wurde am Stueck serviert und der Ober- oder Unterkiefer, wir sind nicht ganz sicher, streckte uns noch die kleinen Nagebeisserchen entgegen. Dann machten wir uns voller Vorfreude ans Werk. Diese wurde allerdings schnell getruebt, da sich das ganze als sehr wenig ergiebig zeigte. unter der fettigen Haut war kaum Fleisch zu finden und man musste das ganze schon in die Hand nehmen , um ueberhaupt was runter zu bekommen. Dabei musste man noch aufpassen, dass man nicht an den Rippen erstickt, die praktisch wie Fischgraeten das ganze durchzogen. Also uns hat es jedenfalls gereicht, wir werden uns, wahrscheinlich gleich, wenn wir hier mit dem Blog fertig sind, an das gute alte Al Paca Steak halten. Also herzliche Gruesse an Jessica Wiedermann - wir haben probiert, mehr Meerschweinchen muessen wegen uns aber nicht sterben.

Das ganze wurde dann vom Nachtisch gekroent. Ich dachte, ich lebe mal gesund und bestelle mir leckere Ananas mit irgendeiner Sosse. das ganze entpuppte sich dann als Dosenananas mit dem dazugehoerigen Saft, na toll. Aber auch Klaus hatte ein wenig Pech, sein Pancake mit irgendeiner Sosse und Banane, stellte sich als Pancake mit irgendeiner Sosse heraus. Tja, die Dosenbananen waren wohl gerade ausgegangen.

So viel zu unseren juengsten kulinarischen Erlebnissen.

Puno

Geschrieben am 15.10.2009 um 12:11

So, auf diesen Natur-Naeher-Bringen-Kommentar muss ich ja wohl noch mal eingehen:

Ich versuche hier lediglich Euch in der Heimat die liebenswerten Menschen in Peru ans Herz zu legen und einen Eindruck von Ihnen zu vermitteln, so!

Nun zum Wesentlichen. Heute morgen war um 6:00 Uhr Wecken bzw. Aufstehen, um 8:30 Abfahrt des Busses, also wieder ne halbe Stunde vorher da sein. Wir haben sehr gut geschlafen, nicht zuletzt weil wir nach dem Colca Canyon Ausflug in das Hotel schraeg gegenueber ausquartiert wurden, da unseres ueberbucht war. Allerdings hatten wir dadurch ein schoenes Upgrade bekommen. Besseres Zimmer und das Fruehstueck war auch netter.

Die Busfahrt fuehrte dann wieder durch das Hochland, aehnlich wie gestern. Ab und zu einige Lamas und Vicunias an der Strasse, ansonsten sehr karg aber nicht ohne Reiz, insbesondere wenn sich im Hintergrund Schneebedeckte Gipfel zeigen (so, ich kann auch Landschaftsbeschreibungen abgeben!)

Waehrend der Busfahrt konnte man sich noch 3 relativ aktuelle Filme reinziehen (z.B. dieser Sandra Bullock Film, wo sie die fiese Chefin ist), wovon Kaus auch reichlich Gebrauch gemacht hat. Ich muss allerdings zu seiner Verteidigung sagen, dass der Ton durch den ganzen Bus schalte und man sich dem kaum entziehen konnte. Ich hatte meinen MP3-Player, an den ich mich gehalten habe.

Nach 6 Stunbden fahrt tauchte dann ploetzlich Puno und der tiefblaue Titicaca-See auf, ist schon ein netter Anblick. Wir sind hier auf ca. 3.800 Meter Hoehe, also deutlich ueber z.B. der Zugspitze. Im Augenblick geht es noch mit der Hoehe, man merkt es etwas im Kopf, aber es geht. Nur wenn man mal 2, 3 schnelle Schritte macht, dann muss man erstmal nach Luft schnappen. Wenn es so bleibt, kann man zufrieden sein, denke ich.

Vorhin haben wir noch nett Kaffee getrunken und Schokokuchen verdrueckt und nachher werden wir uns noch ein schoenes Restaurant suchen. Dann gehts frueh ins Bett, denn zwichen 6:38 und 6:42 (ja - richtig gelesen, so steht es im Zeitplan) werden wir zum Ausflug auf den See abgeholt.

So, jetzt war ich auch mal "breit" unde hab die wenigen Ereignisse des Tages langgestreckt. Reserviert Euch schon mal jede Menge Zeit fuer morgen, dann schreibt Klaus wieder.

Bis dann

Klaus & Thomas

Colca Canyon

Geschrieben am 14.10.2009 um 12:56

So, auf die Reisekannschaft muss ich nochmal kurz zurueckkommen: Also bei aller Liebe, die Dame wurde fuer ihre Hoeflichkeit bezahlt. Wahrscheinlich nicht ausreichend aber immerhin.  ;o)

Der Colca Tag begann mit leichten Schwierikeiten, da der Agentur auf dem Voucher ein Fehler bez. der Startzeit unterlaufen war. 7:17 Weckruf - Abfahrt, Tommy im Badezimmer, konnte aber ein 8:00 herausschlagen, so dass wir uns noch fuer den Tag staerken konnten. Im Tourbus warteten bereits eine Peruanische Family, ein peruanisches - und ein hollaendisches Paerchen. Die Fahrt in Richtung Canyon gestaltete sich laenger als erwartet und schon bald stellten sich auch die ersten Anzeichen fuer die Hoehe ein. Ein Kopfdruck im hinteren Bereich des Schaedels, wie ich ihn vorher noch nicht kannte. Aber unser Reiseguide half uns des oefteren mit seinen Hinweisen auf - viel Trinken. Ergaenzend wurde beim ersten Stop Coca Tee angeboten, der mir erst etwas komisch erschien, als altem Kaffeetrinker. So ganze Blaetter im Wasser sahen fuer mich nicht so einladend aus. Aber wenn`s hilft! Nach langer Fahrt kamen wir in unserem Domizil an, dass schon ein wenig landestypisch gehalten war. Nach kurzer Relaxing-Pause ging es auf einen kurzen Trail. Beim Anstieg merkte man dann schon wieder die Hoehe. Wunderbare Aussicht ueber das Tal. Auf dem Weg bergab bekamen wir noch eine kurze Gesangseinlage von einem kleinen Maedchen. Da kann sich so mancher moechtegern Superstar eine Scheibe Talent abschneiden.  Danach ging es zu den Thermalquellen, die auch wirklich jeden Warmduscher ueberzeugen duerften. So warm habe ich lange nicht gebadet. Das war kaum auszuhalten. Aber mit einem Pisco-Sour liessen wir es uns richtig gutgehen.

Am naechsten Morgen kam der Weckruf bereits um 5:00. Fruehstueck um 5:30, Abfahrt 6:00. Wie noch spaeter mussten wir auf das peruanische Paerchen warten. Da schlaegt die spanische Kultur voll durch, aber so ist der Latin way of Life und keiner regt sich auf. Die Fahrt dauerte knapp zwei Stunden ueber Schotterpisten. Schoene Grusse an Namibia. Das Tal mit dem Canyon rechtfertigte aber die Strapazen. Mit einem kurzen Walk zum Cruz "del Condor" sollten wir das Highlight erreichen. Am unteren Aussichtspunkt gleiteten auch kurze Zeit spaeter drei Condore nur wenige Meter von uns entfernt ueber unsere Koepfe. Absolut beeindruckend, wie elegant sich diese grossen Tiere in der Luft bewegen. Nicht so wie sonst: Maybe Turtles, maybe Dolphins. Nee, nee viele unterschiedliche Condore gab es zu bestaunen.

Auf der Rueckfahrt gab es leider auch noch den angeketteten Andenadler zu erblicken, mit dem sich einige Touris ablichten lassen. Herrliche Tiere, erinnerte stark an die Affen in Thailand.  :o(

Leider hatte das Hollandmadel ein paar Probleme mit der Hoehe, so dass wir dann ohne Lunchpause, aber mit Stop am hoechsten Punkt auf 4910m, meine Uhr zeigte zwar nur 47.. an, aber es war dennoch verdammt hoch, nach Arepuipa zurueckkehrten. Die Hoehenangaben vom Guide lagen immer etwas hoeher, nicht nur als meine Uhr, sondern auch gem. Reisefuehrer.  Aber nun lauert schon das leckere Abendessen!

Ich glaube, ich bin schon wieder sehr "breit geraten".

Viele Gruesse nach good old Germany

Tommy und Klaus

 

Arequipa

Geschrieben am 14.10.2009 um 12:32

So, nachdem Ihr einige Tage nichts von uns gehoert habt, hier die neuesten Nachrichten.

Klaus hat ja in epischer Breite berichtet, ich versuche mal, mich etwas kuerzer zu fassen. Nach der doch etwas anstrengenden Nachtfahrt mit dem Bus nach Arequipa, mussten wir uns nach der Ankunft im Hotel erstmal hinlegen und noch etwas schlafen. Die Liegesitze im Bus sind zwar bequemer als im Flugzeug, ein bett koennen sie aber lange nicht ersetzen.

So gegen Mittag sind wir dann in die Stadt aufgebrochen und haben uns instinktiv Richtung Plaza de Armas bzw. Plaza Major bewegt. Dort haben wir uns ein schoenes Restaurant im ersten Stock unter den Arkaden gesucht und es uns richtig gut gehen lassen, mit super Blick ueber die Plaza auf die Kathedrale. Haben wir eigentlich schon erwaehnt, dass wir hier super Wetter haben? Das war es dann auch so ziemlich an Aktivitaeten fuer den Tag, ach ja, abends sind wir nochmal zum Essen losgezogen, aber keine Angst, wegen uns musste noch kein Meerschweinchen sterben - das kommt noch. Da Samstag Nacht war, dachte ich natuerlich, dass wir noch um die Haeuser und in die Discotheken ziehen, um ein paar Chicas klar zu machen, aber Klaus ist ja sowas von unlocker drauf, naja und alleine war mir das dann auch zu bloed.

Am Sonntag haben wir dann eine 4-stuendige Busrundfahrt durch saemtliche Aussenbezirke von Arequipa gemacht, inklusive diverser Aussichtspunkte auf u.a. Vulkane und sonstige Sehenswuerdigkeiten. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch erste Kontakte zu der einen Reisebegleiterin der Busrundfahrt geknuepft, Beweisfoto folgt.

Nachmittags haben wir uns dann noch ein schoenes Maedchen angesehen, die war aber schon ueber 500 Jahre tot. Es ist eine der besterhaltenen Mumien der Welt: Juanita. Sie war wohl eine Auserwaehlte, die die ehre hatte, den Goettern geopfert zu werden. Ihre Grabbeigaben, insbesondere die Stoffe sahen (nach der Restaurierung) wie neu aus. Sehr interessant, leider durfte man nicht fotografieren.

So, Klaus scharrt hier schon mit den Fuessen, weill er meint, ich wuerde hier einiges verzerrt darstellen, insbesondere die Sache mit meiner Damenbekanntschaft, aber lasst Euch nichts erzaehlen, wenn er gleich unseren Ausflug zu den Condoren des Colca Canyons schildert.

Bis dann

Klaus und Thomas

Nazca

Geschrieben am 10.10.2009 um 03:16

Hallo Leute in Abwesenheit von Tommy, ach Quatsch, der sitzt ja neben mir und weigerte sich, heute ein paar weitere Zeilen zu schreiben. So versuche ich Euch heute ein wenig an unserer Reise teilhaben zu lassen. Nach verspaetetem Start mit dem Bus in Ica - Latin way of Life - kamen wir gut in Nazca an und wurden wieder, fast wie zu erwarten Opfer eines Taxifahrers, der auch Touren verkauft. Tommy hatte ein wenig Manschetten, dass wir fuer den heutigen Tag keinen Flug mehr bekommen koennten und so buchten wir, nicht nur den Flug, sondern auch noch zwei Touren zu den Aquaedukten und nach Cahuachi, der alten Hauptstadt der Nazca. Von rechts kam gerade der Einwand: Intuitiv richtig gewaehlt. Ich muss allerdings zugeben, dass wir diesmal nicht ueberteuert gebucht haben, wie in Ica.

Um 6:45 kam der erste Call, warum wir noch nicht, wie vereinbart (7:00 !!) bereit waeren. Von wegen - Latin way of Life. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den kleinen Flufhafen, wo aber schon reger Betrieb an 3 - 8 sitzigen Maschinen herrschte. Nach kurzer Umbuchung durch den "Tour-Operator" wurden wir auf getrennte Flugzeuge verteilt. Hatte aber den Vorteil,dass wir den Platz neben dem Piloten bekamen. Ausgesprochen gute Sicht. Zum Glueck hatten wir noch nichts gegessen. Zumindest mir waere wohl schon schlecht geworden, wenn der Pilot auf die Figuren zudrehte, waere mir bestimmt flau im Magen geworden. Das Wetter war top und die Figuren waren sehr schoen zu erkennen, aber nicht so gross, wie erwartet. Vielleicht mal googlen - Nazca Lines (Andrea denk an den Cocktail fuer Tommy). Meine Favoriten sind Affe und Spinne, bei Tommy ist es der Kolibri und die Spinne.

Nach ausgiebigem Fruehstueck, hatte ein wenig von Reste-Essen, am sehr leer geraeubertern Buffet, wurden wir zu Tourblock II abgeholt. Auf ging es zu einer kurzen, aber recht interessanten Tour. Die alten Nazca verstanden etwas von Bewaesserung und erdbebensicherem Bauen. Schon erstaunlich fuer vor 2000 Jahren!

Nach etwas zu langer Mittagspause im Schatten, in der Sonne ist es mittags wirklich kaum auszuhalten, wurden wir zu Tourblock III abgeholt. Ueber eine Schotterpiste ging es kilometerweit Richtung Cahuachi. Leider ist die alte Stadt noch zu grossen Teilen unter Lehmboden begraben. Dennoch bekam man einen Eindruck davon, wie hochentwickelt die Kultur damals war. Nach dem unser Guide noch ein wenig Luft aus den Reifen gelassen hatte, brausten wir komfortabel ueber die Schotterpiste gen Nazca.

Im Ruckis aufgeben haben wir ja bereits etwas Uebung, so dass wir die sperrigen Teile schnell loswaren und uns den kulinarischen Genuessen des Tages widmen konnten. Nach nur 100 Metern auf der Flaniermeile liessen wir uns von einem typischen "Lokal-Fueller" ueberreden im La Charoz zu essen. Das Essen war sehr in Ordnung, Pfeffersosse sehr lecker, das Fleisch haette noch ein wenig groesser sein koennen, nach dem langen Tag. So genossen wir die Strassenatmosphaere aus dem 1 Stock vom Balkon. Zur Unterhaltung trug noch ein Aufmarsch von Kindern in Tanzgruppen und Schoenheitskoeniginnen bei.

Abschliessen kurzer Abstecher zum "Plaza Major" - oder so aehnlich. Super nette familiaere Atmosphaere. Viele spielende Kinder und entspannte Erwachsene, sich unterhaltend, knutschend ...

So, ich glaube es reicht fuer heute.

Buen Saludos Tommy und Klaus 

P.s.: Das Bilder hochladen duerfte nicht so ganz einfach werden, da Kartenslots fehlen und Sicherheitsbeschraenkungen auch noch zu ueberwinden waeren. Aber wir arbeiten daran, vielleicht kann man mal im Internet-Cafe ein paar Bilder auf CD brennen und dann laden!? Wie gesagt, wir arbeiten daran  ;o)

 

 

 

Ica II

Geschrieben am 8.10.2009 um 11:54
So, aber nicht, dass ihr euch daran gewoehnt, dass wir jeden Tag was einstellen. Heute haben wir nur abgelenzt. Alles was es zu sehen gab hatten wir gestern abgegrast. Abends dann fettes Essen mit riesenportionen an der lagune - wie romantisch (wieder keinen Wein zusammen getrunken. ich kann diesen 620 ml bier Riesenflaschen einfach nicht wiederstehen...) Klaus sich dann heute Nacht, anstatt zu schlafen , lieber die Musik aus der drei Blocks entfernten Disco und die um vier Nach-Hause-Kommer angehoert. Als Draufgabe gab es dann noch erotische Gerauesche. Aber anstatt mich zu wecken, damit ich daran teilhaben kann, laesst er mich einfach schlafen und geniesst dass alleine. Naja, immerhin ist er nicht ueber mich hergefallen. Ich hab von dem Ganzen gar nix mitbekommen, weder die Music, noch die Nach-Hause-Kommer und das andere, wie gesagt, erst recht nicht. Ich schlaf eben lieber Nachts, als mir irgendwas anderes anzuhoeren.

Heute morgen rissen uns dann die Frueh-Abreiser aus dem Schlaf. in der Hausordnung steht bestimmt, dass man moeglichst viel Laerm machen muss bei der Abreise. Aber egal, den Rest haben dann die drei Papageien erledigt, die so lange rumgekraechzt haben, bis man es nicht mehr aushaelt und aufsteht.

Den rest des Tages haben wir im Schatten am Pool verbracht, Klaus mit Lesen, ich mit Musik. dann sind wir schonmal nach Ica zur Busstation, Gepaeck aufgegeben und durch die Stadt geschlendert und was gegessen. Um 17.30 muessen wir wieder am Bus sein, 18.00 ist Abfahrt nach Nazca.

Wir haben uebrigens den Wettbewerb eroeffnet, wessen Leute mehr Kommentare einstellen. Z.Zt. bin ich sowas von vorne, also weiter so Leute.

Bis Bald
Klaus und Thomas

Ica I

Geschrieben am 8.10.2009 um 03:29

Ankunft abends um 7. Taxi zum Hotel kostet wieder moerderische 6 Soles. Der Fahrer hat uns gleich fuer die Aktivitaeten am naechsten Tag verhaftet. Wir wissen nicht, ob er uns uebere den Tiscvh gezogen hat- wohl ja, aber egal.

Heute (7.10.) Bootsausflug zu den Islas Ballestas. viele Seevoegel, Pinguine und Seeloewen. Ganz nett aber nicht spektakulaer, Namibia war besser (da gab es ausserdem jede Menge Austern - Klaus sagt: Popel - zu essen. Dann mit unserem Taxifahrer vom Vorabend zur ersten Inka-Ruine (Tambo Colorado)mit einem engagiertem Guide. Sehr interessant und macht Lust auf Cusco und Machu Picchu.

Abends waren wir ganz schoen kapput, hatten auch nix zu essen, da es entgegen den Versprechungen unseres Fahrers vom Vortag keinen leckeren Fisch gab, wohl wohl doch ein Missverstaendnis.

Zurueck im Hotel waren wir dann ziemlich groggi, irgendwie wollte Klaus aber noch auf die riesige Duene direkt hinter unserer Hotelanlage. Ratzfatz hatte er die Gruppe ueeberholt, die ca. eine halbe Stunde vorher gestartet war und irgendwann dachte ich, Mensch hier biste nur einmal im Leben und gleich geht da oben irgendwo die Sonne unter. Also schnell die Hosenbeine abgemacht, Schuhe ausgezogen und hinterher. Bei der Haelfte schlug die Pumpe schon bis zum Hals und nach einigen, geschickt als Fotostopp getarnten Pausen bin ich noch rechtzeitig kurz vorm Sonnenuntergang oben angekommen. Dort wurde ich erstmal ausgelacht, weill ich doch glatt ins Schwitzen gekommen bin. Ich hasse diese Ausdauersportler.

Der Ausblick hat allerdings fuer alle Muehen entschaedigt und den Sonnenuntergang haben wir natuerlich auch noch mitgenommen. Danach die Duene im Laufschritt runter, wie damals in Namibia.

Nach der wohlverdienten Dusche ging es dann gleich zum Essen. Die grossen Portionen haben uns wieder ins leben zurueck geholt. Klaus hat nur wie immer rumgejammert, weil ich keinen Wein mit ihm getrunken habe. Tja, und jetzt sitzen wir hier und kommen unseren Blog- Pflichten nach.....

Morgen sind wir tagsueber noch hier und starten abendsa nach Nascar. Wir wissen noch nicht genau, was wir machen werden, mal sehen.

Bis die Tage

Klaus und Thomas

Lima

Geschrieben am 8.10.2009 um 03:15

So, Lima liegt schon hinter uns, aber den Bericht reichen wir natuerlich germe nach.

Nach Abholung und Ankunft im Hotel Buena Vista im Nobelstadtteil Miraflores sind wir noch schnell runter zum Oceano Pacifico, in ein Einkaufts- bzw. Vergnuegungszentrum. Fuer Michi sag ich nur: Recreativo¡

Dann war erstmal auschlafen angesagt- okay, wir waren relativ frueh im Bett, bevor wir uns am naechsten Morgen per Taxi in die City aufgemacht haben. Das ganze hat immerhin stattliche 9 Soles gekostet. So, den Kurs muesst Ihr Euch selber raussuchen, Ihr sollt ja auch was lernen.

Zu besichtigen war die Plaza Major (Wachabloesung am Presidentenpalst um 12 - sehr prunkvoll, man dachte immer, gleich kommt El Presidente zur Tuer heraus), die Kathedrale, die Kirche/Kloster San Francisco, inkl. sehr schoen arrangiereter Knochen und Schaedel in den Katakomben  und diverse weitere neuere und aeltere Gebaeude.

Am Dienstag nochmal zum Pacifico. Erstmal zum Parque Amor, wir konnten uns grade noch zurueckhalten. Dann fast ne Surfstunde genommen, aber mangels Zeit gecancelt. Klaus konnte aber ne Menge Theorie vermitteln ;-)

Mittags Abholung zum Busbahnhof. Kontrolle wie am Flughafen, sogar Videoaufnahmen von den Passsagieren, falls wir entfueghrt werden.

Morgen geht's los....

Geschrieben am 3.10.2009 um 03:48

...so, morgen um 04:15 ist Abholung zum Flughafen. Ankunft am Flughafen geplant um 05:00, Abflug 06:25 nach Amsterdam, Weiterflug nach Lima 10:00. Flugzeit 12:45. Ankunft nach deutscher Zeit 22:45 (oder hat Amsterdam auch schon ne Zeitverschiebung? - egal), Lima hat 7 Stunden Zeitverschiebung, also 15:45 Ortszeit. Der nächste eintrag also aus Lima.

Thomas


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