zu Hause
Geschrieben am 14.11.2009 um 08:55
Gut zu Hause angekommen und noch voller Eindrücke. Sobald die Koffer ausgepackt, die Zeitverschiebung ausgeschlafen und der Job ein wenig Zeit lässt schreibe ich den "Schluss-Eintrag"....
Abschied von Vietnam
Geschrieben am 13.11.2009 um 12:37
Heute hiess wirklich Abschlied nehmen: Transfer zum Flughafen und 1 Stunde Flug nach Saigon. Dort hatten wir noch ein paar Stunden im Hotel bis unser Flieger über Seoul nach Frankfurt abging.
Paradies = www.mangobayphuquoc.com
Geschrieben am 12.11.2009 um 02:33
Den letzten Tag hatten wir uns völlig frei gehalten und nur das Meer und die Wärme genossen. Für dieses Jahr wohl die letzte Gelegenheit hiess es Abschied nehmen von einem wunderschönen Flecken Erde:( Mango Bay)
Mopedfahrt durchs Paradies statt Karnevalseröffnung
Geschrieben am 11.11.2009 um 02:15
Wir hatten (mal wieder) die Regenwarnung des Managers ingnoriert und sind mit dem Moped über rote Sand- bzw Schlammpisten durch die Pfefferplantagen Richtung Norden gefahren. Bei den wenigen Tropenregengüssen fanden wir freundliche Menschen, die uns Unterschlupf gewährten. Erst als wir den Eindruck hatten, dass wir uns einerseits verfahren und andererseits eher ein Boot als ein Moped erforderlich gewesen wäre haben wir versucht in Richtung "Hauptstadt" auf der "***nroad" zu fahren. Ausser einem interessanten Fisch- und Gemüsemarkt  konnten wir dort nicht viel entdecken und haben uns nachdem Marion je 1 kg Mangostine und Mangos erhandelt hatte bei strahlendem Sonnenschein wieder in Richtung Mango Bay aufgemacht. Baden, ein kleiner Imbiss und am Abend einen kühlen Weisswein direkt am Meer im Licht der Kokosöllampen... so lässt sich leben.
Mit dem Propellerflugzeug von Saigon nach Fu Kock (Original lässt sich in Vietnam nicht schreiben)
Geschrieben am 9.11.2009 um 04:08
In einer erneuten Taxi-Horror-Fahrt entkamen wir heil dem Saigoner Verkehrswahnsinn, obwohl wir uns in der Zwichenzeit zu perfekten Strassenüberquerer entwickelt haben. Die Devise heisst: keine Angst zeigen !
Da wir zeitig am Flughafen waren konnten wir sogar einen Flug früher nehmen. Die im Golf von Thailand liegende Insel ("auf der der Pfeffer wächst") hatte uns zunächst mit roten Sandpisten und wenig ansprechenden Häusern empfangen.
Was für eine Überraschung als wir im Mango Bay Ressort ankamen !
Ein wunderschönes Gelände, das direkt am Meer lag und mit einfachen aber praktischen Bungalows ausgestattet war. Der Blick von unserer Terasse auf das Meer, das herrliche Wasser und frisch auf dem Grill zubereiteter Fisch: ein Paradies !
Saigon
Geschrieben am 8.11.2009 um 04:07
Zu Fuß haben wir dann der Iwanowski-Empfehlung folgend den Distrikt 1 erkundet. Ob es daran lag, dass es Sonntag und damit etwas ruhiger war oder ob die Sonne uns die Stadt in einem anderen Licht zeigte ? Auf jeden Fall hat uns eine Flußfahrt (mit kleinen Motor-Aussetzern), der Besuch einer speziell für vietnamesische Hochzeitspaare und ihre Fotografen gestalteten Landschaft und ein Cocktail auf der Terasse des legendären Hotels Majestic mit Saigon versöhnt. In der Hotelhalle haben wir einen alten Bekannten getroffen:: ein Ausstellungsstück des Museums in Mannheim: ein Benz-Motorwagen...
Zum Abschluss des Tages gab es noch in einem Lokal in dem wir die einzigen Langnasen waren eine ganze Ente, deren knusprige Haut am Tisch in feine Teigplatten um rohes Gemüse eingerollte und dann in verschiedene Sossen eingetunkt wurde.
von Hoi An nach Saigon
Geschrieben am 7.11.2009 um 04:04
Über Danang ging unser ca. 1-stündiger Flug nach Saigon. Die Fahrt vom Flughafen in unser schönes Hoel im Distrikt 1 hat alles üertroffen, was wir bisher an Verkehr erlebt hatten. Unser Spaziergang und der Marktbesuch haben uns zunächst etwas enttäuscht: laut, stinkige Abgase und unser Abendessen hat lediglich unsern Hunger gestillt.
Hoi An - 2. Rollertag, Sonne, Strandspaziergang
Geschrieben am 6.11.2009 um 12:23
Sonnenschein am Morgen ! Alles klar, der Motorroller war fällig. Am Strand den Fischern zugeschaut und einen lange Spaiergang am fast leeren Sandstrand. Der Tintenfisch wurde rustikal über Holzkohlen gegrillt und auf der Rückfahrt hat Marion endlich ihren "Dreibeiner" (eine Miniaturausgabe der Metallgefässe in den Tempeln zu erwerben). Dann hieß es Abschiednehmen von Hoi An.
Hoi An - ein Regentag
Geschrieben am 5.11.2009 um 12:19
Es hat fast nicht aufhört zu regnet. Trotzdem ist es uns gelungen in einer kleinen Pause in ein Lokal in die Altstadt zu kommen und vom 1.Stock aus dem Strassenleben zuzuschauen. Abends im Hai Cafe haben wir uns ein besonderes Essen auf einer heissen Steinplatte, die auf einem Topf mit glühenden Kohlen auf unserem Tisch stand gegönnt.
Hoi An - Motorrollertag
Geschrieben am 4.11.2009 um 12:08
Obwohl es zunächst nicht so ausgesehen hat, als würde es ein weiterer regnerischer Tag werden hat es nach dem Frühstück doch aufgeklart und wir Konnten endlich unseren ersten
Rollerausflug in Vietnam wagen. Der Verkehr ist in Hoi An auch nicht mit Hanoi zu
vergleichen und als "erfahrene Biker" hat es wieder einen Riesenspaß gemacht. Richtung
Strand waren noch deutlich die Zerstörungen der letzten Wochen zu sehen und das Meer war
graubraun und aufgewühlt. Die Fahrt durch die Sandverwehungen war nur mit "Fußunterstützung" zu bewältigen und der Sand (keiner hats gesehen) hat uns auch einen kleinen Sturz gekostet.
Nix passiert und weiter gings... immer schön im Verkehr mitfließen und fleißig hupen!
Nachdem wir alles, was nicht überschwemmt war abgefahren hatten sind wir wieder in der
Altstadt gelandet und haben unsere Zeit genossen.
Hoi An - Der Fluß nagt an der Altstadt
Geschrieben am 3.11.2009 um 03:54
Der Wind hatte etwas nachgelassen und es war trocken! Deshalb war die Altstadtbesichtigung ohne Regenschutz angesagt. Über die seltsame Regelung mit den Eintrittskarten hatten wir uns vorher schlau gemacht und deshalb gab es keine Probleme die berühmte überdachte Brücke und einige chinesische Versammlungshäuser zu besichtigen. Dazwischen waren ein paar kleine Einkäufe angesagt: ein kleiner Stein-Elefant (Gane(s)ch), Drachenhemd, schöne Essstäbchen mit Einlegearbeiten, Tischlämpchen....
Die Bewegungsfreiheit war nicht nur durch die Einkaufstüten sondern auch durch den schmutzigbraunen Fluß, der zwischenzeitlich über die Ufer getreten war und Teile der Strassen überschwemmte eingeschränkt. Gegen abend stellte sich dann wieder der Regen und die Stromausfälle ein und wir haben uns zum Tagesabschluß ein gutes Abendessen im Hof des Hai Cafes gegönnt.
Hoi An - Not-Frühstück, Stromausfall und die Altstadt im Regen
Geschrieben am 2.11.2009 um 03:33
Die Hotelangestelltn gaben sich viel Mühe trotz des starken Regens und Winds in dem offenen Pavillon mit Hilfe von Planen einen geschützten Bereich für ein "Not-Frühstück" zu schaffen, bei dem es allerdings an nichts gefehlt hat. Die Schäden der Nacht (abgerissene Blätter und Äste und umgeefallene Blumenkübel) wurden von fleissigen Händen rasch beseitigt. Die kurzzeitig andauernden kleinen Stromausfälle waren tagsüber wenig störend und wir haben einen faulen Vormittag im Hotel verbracht.
Zum Mittagessen ging in einem schnellen Sprint durch die heftigen Regengüsse über die Strasse in ein nahegelegenes Lokal in dem uns ein Hotpot serviert wurde. Hier wurde mit Gas gekocht. Damit war der Wirt unabhängig von desn Stromausfällen. Ein deutliches Zeichen dafür, das gerade wieder Strom floß war dann der Fernseher, der die Gäste mit den aktuellen Sportereignissen versorgte.
Nach dem täglichen Schneiderbesuch haben wir mit unserem Regenschutz einen kleinen Bummel durch die Altstadt gemacht. Regen und Wind hatten ein wenig nachgelassen, aber richtig gemütlich war es nicht.
Hoi An - My Son und die Vorboten von MIRINAE
Geschrieben am 1.11.2009 um 03:13
Zum 1.Mal auf unserer Reise hat es morgens heftig geregnet. Mit Regenjacke, Schirm und Hut ausgestattet ging es auf die 1,5 stündige Fahrt nach My Son, der beeindruckenden religiösen und kulturellen Stätte der Cham. Dort hatte sich das Wetter gebessert, sodaß wir uns ohne Regenausrüstung auf die Besichtigung der bemoosten Reste machen konnten. Eine kleine Show mit Tänzen und Musik lockerte die Tour auf und ein ausgedehnter Spaziergang durch den Wald führte uns zu unserem Auto zurück.
Unser Guide versuchte uns auf dem Rückweg noch erfolglos zu einem Schneider zu verführen: aber wir hatten ja schon bei "der besten Schneiderin Hoi Ans" Frau Trang geordert !
Die Zeit bis zur Anprobe haben wir nochmal faul mit ein paar Springrolls am Pool verbracht.
Wir waren völlig überrascht, dass die meisten am Vortag bestellten Klamotten schon fertig waren und auch noch sofort gepasst haben. Nur ein paar "kompliziertere" Stücke für Marion müssen nachgearbeitet werden und bei dieser Gelegenheit hat sie auch noch gleich die Bestellung für eine Seidenhose nachgelegt (20 $).
Nach einer abteuerlichen Fahrt mit dem Motorbike-Taxi zum Hotel (um die Kleider abzuliefern) haben wir uns dann Richtung Altstadt auf die Suche nach einem Abendessen gemacht: direkt am Fluß, im romantisch beleuchteten Garten eines exklusiven Hotel haben wir bis zum Hauptgang die Warnung der Bedienung, dass "heavy Rains" kämen ignoriert. Dann allerdings mussten wir mitsamt Gläsern, Tellern, Schüsseln und unserem Wein in einen Pavillon flüchten. Der Regen hielt an und wir führen mit dem Taxi (20.000 Dong) zurück in unser Hotel.
Die Vorboten oder Ausläufer des über die Philippienen heranrasenden Typhoons MIRINAE hielten uns mit Regenklatschen und Fensterläden-Rütteln wach.
von Hue nach Hoi An - auf der Zielgeraden im 2.Gang
Geschrieben am 31.10.2009 um 05:58
Nach einer 1,5 stündigen "Einsammelfahrt" durch Hue ist unser Bus (Open Camel Tours) beladen mit Waren, Mönchen, Studenten und Touristen Richtung Da Nang gestartet. Da wir die ersten Fahrgäste fahren hatten wir tolle Plätze und konnten die Fahrt über die Berge und einen langen Tunnel genießen. Von Da Nang aus ging es noch ein 30 km bis Hoi An. Die letzten Kilometer allerdings wegen eines Getriebeproblems nur im 2.Gang. Dadurch liess sich das Straßengeschehen noch besser beobachten. Zwei Motorbike-Taxi Fahrer haben uns dann samt Gepäck zu unserem Luxus-Hotel Phi Thien II gebracht. Nach einer kurzen Pause ging es zu einem empfohlenen Schneider bei dem wir einen guten Teil des frühen Nachmittags mit Katalogen, Massnehmen und Verhandlungen verbrachten. Der Nachmittag klang dann zum ersten Mal auf unserer Reise am Swimmingpool aus, den wir ganz für uns alleine hatten.
Hue - Kaisergräber, Drachenboot und Räucherstäbchen
Geschrieben am 30.10.2009 um 05:34
Für den heutigen Tag hatten wir eine Tour zu den Kaisergräbern geplant (1x bi, 1x wg. Mumps zeugungsunfähig) und einer Pagode (Kloster) geplant. Für die teilweise gut erhaltenen Grabmale musste sicher eine Menge Schweiß und Blut fließen.
Die Gebetszermonie in einer Pagode und die obligatorische Besichtigung der Herstellung der Reisstroh-Hüte (keinen gekauft) und von Räucherstäbchen (2 x Sandelholz gekauft) haben die Tour abgerundet.
Im Anschluß haben uns noch eine 1,5 stündige Drachenbootfahrt auf dem Fluss gegönnt... einfach so.
Hue - Parfume Fluss, Zitadelle und Mister CU
Geschrieben am 29.10.2009 um 04:49
Mit dem Drachenboot ging es auf dem Parfume Fluss in Richtung Phaoc Dyen, dem Wahrzeichen von Hue. Dort hatten wir Gelegenheit dem Frühgebet der Mönche der Dai-Hung Pagode zuzuschauen. Auch wenn die Musik (?) nicht ganz unsere Sache war konnten wir uns der Wirkung der Zeremonie nicht entziehen. Die Fahrt mit dem Kleinbus zur Zitadelle war nicht so schön wie die Drachenbootfahrt. Dafür waren die restaurierten Teile der einst verboteten Stadt der Nguyen Herrscher um so beeindruckender. Die Namen der einzelnen Herrscher können wir uns immernoch nicht merken. Ein kurzer Abstecher auf den Markt Dong Ba (ohne Kauf) hat diesen Vormittag abgeschlossen.
Dem Tip unserer Tourguide folgend, haben wir im Mandarin Cafe zu Abend gegessen. Mister CU ist wohl ein bekannter Fotograf und hat ganz tolle Bilder in seinem Lokal aufgehängt ( Mr CU). Natürlich haben wir uns vom Meister fotografieren lassen und das Bild hochgeladen.
von Hanoi nach Hue
Geschrieben am 28.10.2009 um 03:21
Um 11:00 sollte unser Flieger nach Hue starten. Wir waren auch rechtzeitig am Flughafen, aber der Flug ist "ausgefallen" und der Nächste ging um 12:30. Kein Problem! Getränke frei und ein Supersitz mit mehr Beinfreiheit am Notausgang war der Ausgleich von Vietnam Airlines. Uns hat das nichts ausgemacht: schließlich haben wir Urlaub und die Zeit auf dem turbulenten Flughafen verging "wie im Flug". Die Abenteuer-Reise vom Flughafen im schnellen Bus (hupend mit 70 durch die Ortschaften) zu unserem etwas abseits gelegenen, aber komfortablen Hotel war eine neue Erfahrung. Die erfolgreiche Bestellung eines Abendessens nach einem etwas längeren Fussmarsch in einem Lokal mit unseren Vietnamesisch-Kenntnissen (=0,01) und den englisch Kenntnissen der Wirtin (=0) war der krönende Abschluss des Tages.
wieder in Hanoi
Geschrieben am 27.10.2009 um 02:43
Im klapprigen Bus ging es in Cat Ba zurück zum Hafen zu unserer Dschunke, die schon auf uns wartete und uns in gemütlicher Fahrt durch die Märchenfelsen zurück in den Hafen von Halong Bay brachte. In rasanter Fahrt zurück nach Hanoi wo uns unserer gewaschene Wäsche und das schon altbekannte Hotel von *****s ****** erwartete. Gestärkt durch einen Marktbummel mit Nudelsuppe begann die Schuhladentour, die (wieder) im Tangerine Green endete...
Halong Bucht
Geschrieben am 26.10.2009 um 02:43
Kaum vorstellbar wie ruhig eine Nacht auf einer Dschunke in der Halong-Bucht sein kann. Erst die Geräusche der Besatzung und der anderen Passagiere erinnern uns daran, dass wir die Nacht auf dem Wasser verbracht haben. Beim und nach dem dem Frühstück geht es Richtung Cat Ba, einer großen Insel auf der wir die 2.Nacht unseres Ausflugs verbringen werden. Ein kleiner Bootsausflug auf die Monkey-****** mit einem schönen Sandstrand. In unserem Hotel fand eine Riesenhochzeit mit über 300 Gästen statt, die uns aber nicht weiter gestört hat. Ein eher zünftiges vietnamesisches Abendessen an der zukünftigen Riviera Vietnams, das durch eine (gute) Massage eines ... Meisters abgeschlossen wurde war der Höhepunkt  des Tages.
beinahe die Halong-Bucht verschlafen
Geschrieben am 25.10.2009 um 09:55
Fast hätten wir unseren Transfer zur Halong-Bucht verschlafen: mein Handy-Wecker hat eine Stunde zu spät geklingelt (wohl eine Folge der Winterzeitumstellung in Deutschland und NOKIA
fängt an zu denken).
Für ein kleines Frühstück hat es trotzem gereicht und gepackt war ja schon. Während der ca. 4 stündigen Fahrt hat es heftig geregnet, aber im Hafen war es, wenn auch ein wenig dunstig doch trocken.
Nach einer längeren Wartezeit (in der der Kapitän "unsere Pässe checken musste") ging es
endlich aufs Schiff und in See. Die 11 Teilnehmer unserer Reise liessen sich das frische
Meeresfrüchte-Essen in dem wunderschönen Aufenthaltsraum mit Blick auf die Märchenlandschaft
schmecken.

Die tolle Ausstattung unserer Kabine liess uns völlig vergessen, dass wir uns auf einem
Schiff befanden.
Nach einer Höhlenbesichtigung hiess es dann einen Teil der Bucht mit dem Kajak erkunden und
sich so das Abendessen verdienen. Unsere Dschunke ging für die Nacht vor Anker und mit dem
Sonnenuntergang tauchten die Lichter der anderen Dschunken vor der Kulisse der Drachenberge
auf.
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