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GO China 2010

Chengdu, Freitag, 27.08.2010 Pandas

Geschrieben am 28.08.2010 um 11:50
Pandabären, Pandabären, Pandabären!

Es ist 7:30 Uhr, wir stehen vor unserem Hotel und warten auf den Guide, der uns zur "Chengdu Panda Base" bringen soll.

Zum Frühstück gab es ***skolben und Süßkartoffel, die in einem Holzkörbchen aufs Zimmer geliefert wurden. Befremdlich. (*** solly manche Wörter nimmt das Programm nicht an: ist M a i)

Unser Guide entpuppt sich als 22-jährige, fröhliche Chinesin mit gutem Englisch, namens Stefanie.
Bevor wir zu den Pandas fahren holen wir noch drei Holländer ab, die auch mitkommen.

Apropos: Auf unserer Reise sind wir bis jetzt schon vielen Holländern begegnet.
Die sind so nett, und viele sprechen deutsch. Man schämt sich dann immer ein bisschen, weil man kein holländisch kann, obwohl das garnicht so schwer zu lernen wäre.

So, nun zu den Pandas:
In einer riesigen Grünanlage mit üppiger Vegetation, darf der Besucher Riesenpandas, rote Pandas, neugeborene Pandas, junge Pandas und Pandaverkaufsstände (für Souveniers, nicht für Pandas) bestaunen. Wir sind überwältigt von der Schönheit und der menschenähnlichen Trägheit der vorwiegend schlafenden Pandas.

Ich muss noch von den Neugeborenen Pandas schreiben, dass wir so Glück hatten sie zu sehen und , dass sie so klein waren, dass es uns keiner glauben würde. Die Panda-Babys sind so klein wie eine Hand und haben noch gar kein Fell und keine Ohrmuscheln, wenn sie geboren werden. Nach 10 Tagen bekommen sie aber dann schon ihre typischen schwarzen Flecken und das erste Fell. Die Mama-Pandas tragen sie immer in ihrem Arm. Mit 9 Monaten sind sie dann schon 1/2 m groß. Dieses Jahr war das erste Jahr in der Chengdu breeding-station, dass sie 6 babys innerhalb eines Monats geboren hatte. So konnten wir alle 3 Anfangsstadien der babys bestaunen.

Wir sehen einen Film über Pandas und besuchen noch das etwas verstaubte Pandamuseeum.
Als wir im Minibus sitzen, fällt einem der Holländer ein, dass er seine Tasche im Panda-Café
vergessen hat.
Stefanie brüllt den Fahrer an, er soll umdrehen und vor dem Eingang halten.
Sie springt aus dem haltenden Wagen und ist nach kurzer Zeit wieder mit besagter Tasche zurück.
Dem Holländer ist die ganze Sache etwas unangenehm und er bedankt sich überschwänglich bei Stefanie, die ihm positiv entgegenstrahlt und betont, dass das keine große Sache sei.

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