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Malaysia-2010-B+W

Praktische Tipps und Fazit zuerst…Stand Februar 2010

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:35

Benzin kostet der Liter 1,80 RM / Ringgit das entspricht ca.  0,36 €

Eintrittsgelder liegen in der Regel um bis zu 5,00 RM das entspricht ca. 1,00 €,

sobald „Technik“ ins Spiel kommt, kostet der Eintritt ca 20,00 bis 30,00 RM das entspricht ca. 4,00 bis 05,00 € zB Seilbahn fahren in Langkawi oder Observation Deck in Melaka.

 

Essen ist in den Garküchen sehr schmackhaft und günstig, außer man landet bei live seafood –

Unser köstliches Abendesse in Langkawi -6 Tigerprawns mit Reis, 2 Gläsern Rotwein und 2 Tiger Bier lag dann bei 225,00 RM das entspricht ca. 45,00 €.

Ansonsten lagen wir mit 2 Erwachsenen pro Essen in der Regel bei 60,00 bis 80,00 RM das entspricht ca. 12,00 € bis 16,00 €

 

Tama Negara NP ****** – Luxusunterkunft im Dschungel mit eigenem Kühlschrank, Veranda und Haarfön. Hätten wir das gewusst, hätten wir Vorratswirtschaft betrieben  – die Dose Bier kostet im Restaurant 19,00 RM ca 4,00 € und lässt einen entweder zum absoluten Genießer oder Abstinenzler werden. Auch Wasser und Säfte kauft man besser auf der gegenüberliegenden Flussseite bei dem Minimarkt oberhalb der floating restaurants.

(Vergleichspreise – Dose Bier auf Langkawi im Supermarkt 1,80 RM  ca.  0,36 € )

 

Als Sonnenschutzmittel hatten wir Lichtschutzfaktor 30 dabei und haben uns trotz extremer Vorsicht einen Sonnenbrand geholt. Außerdem gehört als Mückenschutzmittel Autan bzw No-bite unbedingt ins Reisegepäck.

 

1.)    Malaysia ist von den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit eine echte Empfehlung für  erfahrene Saunagänger…

2.)    Essen _ super lecker und günstig

3.)    Wasser und Säfte gibt es immer – mit Bier kann es schwierig werden

4.)    Religion – der Muezzin ist überall präsent

5.)    Verkehr – Auto fahren ist kein Problem (Linksverkehr !) und Beulen am Auto sind normal. Anm.: Wir haben es ohne Beulen geschafft!

6.)    Kopftuch bis hin zur Burka

7.)    Bauliche Highlights sind überall vorhanden, allerdings sind scheinbar manche  Folgekosten nicht berücksichtigt werden. Vieles ist geschlossen, da „under renovation“ und verfällt

8.)    Sehr freundliche Menschen

9.)    In einigen Städten starke Geruchsbelästigung durch Abwasser.

Abflug in Frankfurt und Ankunft in KL

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:34

Dienstag, 02. Februar 2010

Schneechaos in Deutschland und wir sind auf dem Weg nach Malaysia von unserer Homebase  mit dem Auto nach Frankfurt ins Hotel Mercure.

Übernachtung im Hotel Mercure, Auto am Hotel parken und dann mit dem Flieger nach KL –Kuala Lumpur.

„Angenehmer Flug“ mit Malaysia Airlines – Ankunft im Morgengrauen , am 03. Februar und schon sehr warm.

Der private Transfer erwartet uns und wir erreichen nach einer 2 ½ stündigen Fahrt Melaka.

Melaka – Unterkunft The Baba House

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:34

Das Hotel ist aus der Gründerzeit, zentrumsnah gelegen. Da unser Zimmer zum überdachten Innenhof gelegen ist, kriegen wir die Zimmertemperatur trotz Klimaanlage nicht auf ein erträgliches Maß…

Melaka – die Altstadt wird durch einen Fluß getrennt, auf  dem wir eine Bootsfahrt unternehmen. Wir erkunden die Altstadt, lassen uns auf einer sich drehenden Aussichtskabine auf den Aussichtsturm in Melaka befördern. Abends  sehen wir den Premierminister, der im Rahmen einer Veranstaltung Melaka besucht.

 

Nächster Tag – neues Highlight – Fahrradtour durch die ****ölplantagen. Wir lernen etwas über die hiesigen Gewürze und Bewirtschaftung bzw. Umstellung der Plantagen von Bananen- auf ****ölplantagen.

Melaka – KL

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:33

Mit dem Schnellbus geht es nach Kuala Lumpur – Fahrtzeit ca. 2 Stunden. Wir verlassen den Bus wie viele andere auch, deutlich vor dem Busbahnhof, da vor der Einfahrt eine lange Schlange von Bussen entsteht, die man nicht braucht…

Durch die Hitze und etwas schwierige Bürgersteige schlagen wir uns mit den Koffern zu Fuß direkt zum Hotel Swiss Inn durch. Das Hotel liegt mit der Rückseite direkt an der Pentaling Street, der Haupteingangsstrasse in Chinatown. Unser Zimmer liegt im 7. Stock mit dem Blick direkt Richtung Norden und ist trotzdem extrem laut. Besuche im Vogelpark, der Anblick der Moschee und der Petrona Towers von unten – die Fahrt auf die Brücke der Tower haben wir uns aus organisatorischen Gründen gespart und genießen stattdessen den Anblick der beiden Türme vom Fernsehturm aus, dem 4höchstem der Welt. Uhrenkauf auf dem Night Market und leckeres Essen runden den Besuch von KL ab.

 

Wir bekommen am nächsten Tag unser Auto – einen Toyota Camry. Übergabe alles easy, pünktlich etc. Nur als der Angestellte der Autovermietung weg war, fehlte uns der Hebel für die Handbremse, die natürlich angezogen war. Handbremse ? Ach was – Fußbremse ! Das Feststellbremspedal war so hoch angebracht, dass es unter dem Armaturenbrett verschwand. Problem gelöst und auf geht es mit GPS und –eigener !- Karte in den Taman Negara NP

Taman Negara NP

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:32

Unendliche Ölpalmenplantagen säumen den Weg. Dann heißt es am Ziel angekommen, Auto auf dem Parkplatz abstellen und mit dem Boot übersetzen. Wir sind im Erholungsgebiet der Leber angekommen. Bier gibt es nur im ******-Restaurant mit Preisen, die seiner Farbe alle Ehre geben und es zum „flüssigen Gold“ machen (grins!)Wir sind im Urwald angelangt und haben ein schnuckeliges kleines Häuschen mit Veranda. Vorteil der Veranda ist, dass direkt davor ein Baum steht, der nachmittags mit seinen Früchten Treffpunkt für die Affen und ein Hornbillvogelpaar / Nashornvögel ist. So haben wir unseren Beobachtungspunkt sehr bequem und komfortabel.

 

Programm – Canopywalk und Bootsfahrt

Walk über eine abgehängte Seilbrücke in 50 m über dem Erdboden. Leider ist der höhere und längere Teil ( 280 m) gesperrt, da „under renovation“ – wie so vieles in Malaysia.

Vorher geht es über abenteuerliche Wege zu einem Aussichtspunkt – der Schweiß fließt auf Grund der Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit in Strömen.

Ein beeindruckender Ausblick empfängt uns.

 

Bootstour zu einem Wasserfall – erstaunlich wie diese langen Boote die Stromschnellen meistern.

Und der Urwald ist laut : Pfeifen, Piepsen, Flöten Zirpen und, und, und

Von Costa Rica hatten wir den Urwald viel ruhiger in Erinnerung

 

2 ½ Tage Aufenthalt und es geht weiter in die Cameron Highlands

 

Unser Toyota Camry bringt uns wieder auf Tour.

Bemerkung: Ein kleinerer Wagen geht auch, denn Malaysia ist das Land der engen Straßen und demzufolge der verbeulten Autos…

Cameron Highlands:

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:32

Karte – GPS und die Realität stimmen nicht überein. Über einen kleinen Umweg und das Erlebnis  ******ler Checks in einer Bank in RM Ringgit um zutauschen – das Bankgeschäft hat immerhin 45 Minuten gedauert -  kommen wir etwas verspätet in den Cameron Highlands an.

Es herrscht ein sehr angenehmes Klima in der Höhe. Unser Hotel „Bala Holiday Chalet“ könnte auch in Schottland oder Irland stehen. Die Engländer haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Fotografie der königlichen Familie hängt neben dem Kamin, very british.

Das Frühstück war allerdings ziemlich überschaubar…

 

Programm: Teeplantagen, Tea and scoones , Lata Iskandara (Wasserfall) und mit dem Auto zu einem Aussichtspunkt, bei dem das GPS in die Orientierungslosigkeit abgleitet. (Es wird nur noch das Wagensymbol im Niemandsland – ohne Strassen angezeigt) und Besuch eines Marktes, bei dem „die Erdbeere“ im Mittelpunkt steht.

Nächste Station Pelau Penang – Georgetown

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:31

Die Fahrt über die angeblich 16km lange Brückehaben wir uns etwas spektakulärer vorgestellt. – Immer das gleiche – man vergleicht mit anderen Urlauben, Golden **** oder die Key-Inseln .

Unser Hotel 1926 Heritage.ist aus der Gründerzeit, hat einen Swimmingpool und einen endlos langen Flur. Unser Zimmer hat einen Balkon, eine Klimaanlage und einen Kühlschrank.

 

Programm : Schlangentempel – die Heiligtümer werden von -sage und schreibe- derzeit

6 Giftschlangen bewacht. Angeblich kommen die Schlangen aus dem Urwald wieder zurück – so sagte uns später ein Taxifahrer. Das letzte Festival war wohl zu laut…

 

Kok Si Lo Tempel – eigentlich wollen wir mit dem Bus zum Penang Hill, aber ein Mitfahrer empfiehlt uns auf der Strecke erst einmal den Tempel zu besuchen. Da das chinesische Neujahrsfest gerade gefeiert wird, ist da einiges los.

Eine riesige Tempelanlage mit einer riesigen Bronzestatue. Durch den Weg der Händler und Souvenirshops erkämpfen wir uns den Weg, steigen für das letzte Stück in die Seilbahn und sind oben. Toller Blick über die Stadt und natürlich viel andersartige Religion. Den Penang Hill haben wir uns dann geschenkt. 2 Stunden Wartezeit ist für ungeduldige Europäer schwer zu ertragen. Little India und der Botanische Garten stehen noch auf dem Programm, wobei in Little India noch die Nachwehen des chinesischen Neujahrsfestes zu spüren sind – die meisten Geschäfte haben in der Woche nach „chinese lunar new year“ geschlossen und öffnen nur allmählich

Mit der Schnellfähre nach Langkawi:

Geschrieben am 26.04.2010 um 02:30

Die weitere Tour führt uns nun mit dem Schnellboot nach Langkawi. 3 Stunden Bootsfahrt und wir steigen in Kuah, der Hauptstadt Langkawis aus.

Doch was ist mit dem Wetter? Keine Sonne, Wolken und vereinzelte Regentropfen. Doch das erweist sich nur als kleine Drohung – im weiteren Verlauf klart es auf, die Sonne kommt wieder heraus und wir haben wieder die gewohnte Hitze (abends um 18.00 Uhr auf dem Thermometer abgelesener Wert belief sich auf 38° C)

Mit dem Taxi fahren wir für 26 RM entspricht ca. 5,00 € fahren wir in unser ****** „Frangipani“. Unser Hotelzimmer „Superior“ in der 3. Reihe mit großem Bett, Sitzecke, Fernseher, Bad, Fön, Wasserkocher und Kühlschrank empfängt uns.

Das Hotel liegt an einem Traumstrand mit einem Blick wie aus einem Werbekatalog

Jeden Morgen genießen wir das reichhaltige Frühstück. Jetzt ist Relaxen angesagt.

Programm: Inseltour mit dem Motorroller (Tagesmiete 50,00 RM entspricht ca. 10,00 € und Spritverbrauch von 10,00 RM entspricht ca 2,00 € ) Seilbahn fahren ( 30,00 RM entspricht ca. 6,00 € pro Person), Besuch auf dem hiesigen Flugplatz und Gespräch mit der ansässigen Flugschule inclusive Flugplatzbegehung. Die Flugschule hat 25 Luftfahrzeuge (Katana, DA 42 und TB 10) und ca 100 Flugschüler, die sich alle in der Ausbildung zum ATPL befinden..

 

Wir machen noch die typische Bootstour „Inselhopping“ zum Lake of the pregnant virgin“, eaglefeeding und Strand. Dabei ergeben sich nette Gespräche mit einer Indonesierin, die uns abschließend fragt, ob man denn in Deutschland auch Reis kennen würde…

 

Langkawi ist zollfrei, deshalb gehen wir auch ein wenig shoppen.

Die Küche ist hervorragend, bis auf unseren „Pizzaversuch“…

Man bleibt besser der landestypischen Küche sei sie malayisch, indisch oder chinesisch.

 

Und dann noch ein Erlebnis zum Schluss:

Eines Nachts wurden wir durch ein Rauschen im Badezimmer geweckt. Beim Nachsehen stellte sich heraus, dass der seitlich am Klosett angebrachte Schlauch, der zur Intimpflege gedacht ist, geplatzt war. Das Wasser spritzte heraus und das Badezimmer war komplett geflutet. Ein Anruf bei der Rezeption - und bereits nach 3 Minuten waren die hoteleigenen Handwerker da – stramme Leistung.

Allerdings standen auch die beiden erst einmal vor einem Problem – der Wasserdruck ließ trotz abgedrehtem Hauptabsperrhahn nicht nach. So mussten diverse Tricks angewendet werden, doch nach einer halben Stunde war alles geregelt. Puh – das war ‚ne Nacht…

 

Doch auch diese Zeit neigt sich dem Ende zu. Leider bekommen wir am letzten Urlaubstag kein Late-Check-out, so dass wir um 12.00 Uhr die Zimmer räumen müssen. Sehr unangenehm, da unser Inlandsflug Langkawi erst um 21.30 Uhr nach KL geht und wir erst m 20.00 Uhr Richtung Flugplatz aufbrechen müssen (20 Minuten Weg und 1 Stunde vorher einchecken).

Koffer packen und dann ab 12.00 Uhr auf die Liegen am Strand. Allerdings bedeutet das, dass wir alle 20 Minuten weiterrücken müssen, um im Schatten bleiben zu können.

Dann gegen 17.00 Uhr duschen und ein letztes Abendessen im Ort bevor wir uns für 20,00 RM entspricht  ca. 4,00 € mit dem Taxi auf den Weg zum Flugplatz machen.

 

Im Sicherheitsbereich warten wir gegen 20.45 Uhr auf die Ankunft des Fliegers, der uns nach KL bringen soll als plötzlich die Abflugzeit von 21.30 Uhr auf 22.10 Uhr verschoben wird. Auf unsere Nachrage hin erhalten wir die Antwort, dass auf Grund heftiger Regenfälle die Flugzeuge nicht hätten starten können und unser Flugzeug jetzt auf dem Weg sei. Die voraussichtliche Landezeit in KL sei dann 23.10 Uhr. Angeblich soll das Erreichen des Anschlussfluges um 23.59 Uhr kein Problem sein, obwohl wir noch vom nationalen Flugplatzbereich durch die Passkontrolle zum internationalen müssen.

Der Flug verläuft ruhig und beim Anflug auf KL sehen wir och einige Blitze des abziehenden Unwetters. Wir verlassen den Flieger gegen 23.20 Uhr und hören beim Eintreffen im Terminal bereits den Aufruf, dass unser Flug nach Frankfurt nun „ready for boarding“ sei.

Also die Beine in die Hand nehmen und den Richtungsangaben des Bodenpersonals folgen. Um 23.55 sind wir im Flugzeug – puh geschafft.

Der Flug nach Frankfurt ist teilweise recht turbulent, so dass die Anschnallzeichen häufig zum Einsatz kommen, ansonsten verläuft aber alles ruhig und wir landen pünktlich in Frankfurt.

 

Unser Gepäck ist trotz des kurzen Bodenaufenthaltes in KL auch mitgekommen, was wir als hervorragende logistische Leistung empfinden. Danach geht es mit dem Shuttle zum Hotel und dann mit dem eigenen Auto nach Hause, wo wir umgehend an die Nachbereitung des Malaysiaurlaubes und – wie sollte es anders sein – an die Planung für unseren nächsten Urlaub gehen…


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