Nach einer knappen Woche...
Geschrieben am 28.07.2010 um 06:40
Also......wo anfangen???
Bei der sehr interessanten Mischung zwischen Fremdem und Vertrautem. Ich stehe in der Kueche und Carlas I-Phone laedt sich gerade an diesem Computer auf. Somit hat sich auch das Problem mit den Fotos geklaert, denn hier koennen alle Fotos, die auf einem I-Phone gemacht wurden, problemlos heruntergeladen werden. Aber dazu spaeter...
Andererseits macht mich die englische Tastatur wahnsinnig. Das z da, wo sonst das y ist und von den Sonderzeichen gar nicht zu reden, andauernd vertippe ich mich und Ihr seht ja selbst, dass Umlaute nicht funktionieren....
Der Alltag ist ueberhaupt sehr vertraut, wenn man vom australischen Fruehstueck (sehr lecker mit Speck, aber nicht geraeuchert, sondern gekocht, gegrillten Tomaten, gebratenen Pilzen, keinen Wuerstchen, die Australier hassen wie ich auch Wuerstchen zum Fruehstueck, und Spiegeleiern, merkwuerdigen Toasts, dem unvermeidlichen Vegemite) und Zutaten absieht, die bei uns nicht vorkommen. Wer wuerde auf die Idee kommen, Austern mit gewuerfeltem Speck zu bedecken (gekocht, nicht geraeuchert), mit Worchestersauce zu uebergiessen und sie dann zu ueberbacken??? Oysters Kilpatrick heisst diese interessante Variante....
Im Fernsehen sahen wir das Duell (leader's debate) der Spitzenkandidaten fuer die in einem Monat anstehende Neuwahl des Premierminister (sehr interessant, Michael P., ich wusste schon immer, dass Du sehr britisch aussiehst, google mal ein Bild von Tony Abbott, dem Kandidaten der Liberalen :-)))). Ebenso gibt es "Genial daneben", das aber an die Sprachkenntnisse erhebliche Anforderungen stellt, die Haelfte der Pointen ging mindestens an mir vorueber.
Heute abend gehe ich mit Tom, dem aeltesten Sohn von Dave, und mit Alison, Daves Schwester, in deren Chor mit. Ich bin sehr gespannt, aber es wird so sein wie alles bisher, im Grossen und Ganzen wie zu Hause mit kleinen verwirrenden Akzenten...
Die Natur ist wohl am fremdesten, weniger die Kultur....
morgens werden wir von Vogelstimmen geweckt, die wir (zumindest Carla und Pia) unser Lebtag noch nicht gehoert haben, ebenso ist der Garten voll von Viechern, die wir sonst im Vogelpark bewundern, Kakadus, Galas, Sittichen etc.
Aber eben auch von Schwarzen Witwen. Susanne zeigte mir ihr Nest unter einem bestimmten Stein. Sie sehen wesentlich harmloser aus als Kreuzspinnen, weil viel kleiner....
und genau deswegen gab es auch Panik vorgestern abend, als ein argloser Weberknecht an unserer Zimmerdecke sass. Klar, zu 90% war ich ueberzeugt, dass es ein Weberknecht war, aber was ist mit den restlichen 10??? So harmlos, wie diese Schwarzen Witwen sich ausmachen, haette das ja ebenfalls der fiese Vetter aus Australien sein koennen. Also: lieber kontrollierte Panik als Heldentum und Dave, den Spinnenforscher konsultiert, der den wirklich harmlosen Gesellen denn dann auch liebevollst entsorgte...
Eine Phaenomenta ist eine Phaenomenta, in Canberra heisst sie Questacon, ein Technikmuseum in privater Hand und dementsprechend teuer. Im Questacon bin ich 55 $ an Eintritt losgeworden, heute im Zoo $ 67!!!! Alles in privater Hand ist hier unglaublich teuer, die staatlichen Museen dafuer kostenlos. Nur bloederweise sind die staatlichen Museen dann auch nicht halb so interessant wie die privaten, das muss schon seinen Grund haben, gell, Hilke??? :-)))) Jedenfalls war alles, was die Maedels und ich bis jetzt besichtigt haben, privat.....
Gestern abend habe ich im Gegenzug ein wenig Exotik in diesen Haushalt hineingetragen und meine beruehmte Kartoffelsuppe (Entschuldigung, Stephan, Deine Kartoffelsuppe :-))) gekocht. Der Einkauf der Zutaten fuehrte mich in ein Delikatessengeschaeft in einer ueberaus angenehmen Shoppingmall, wo ich geraeucherten Speck und zu Susannes ungeheurem Erstaunen eine Knolle Sellerie erstehen konnte. Sie wusste bis dato nicht, dass man letztere in Canberra kaufen kann. Sieben Personen, der groesste Topf im ganzen Haushalt, dreieinhalb Stunden Geschnipsele, und nach einer halben Stunde war der Topf leer. Sie kam an.
Am Samstag mache ich einen Kartoffelsalat fuers BBQ (fuer die aeltere Generation: das ist ein Grillfest :-))). Nochmal Exotik....
Ich koennte noch Stunden so weitermachen, aber das liest dann kein Mensch mehr. Ich melde mich so bald wie moeglich wieder.....see ya!
Bei der sehr interessanten Mischung zwischen Fremdem und Vertrautem. Ich stehe in der Kueche und Carlas I-Phone laedt sich gerade an diesem Computer auf. Somit hat sich auch das Problem mit den Fotos geklaert, denn hier koennen alle Fotos, die auf einem I-Phone gemacht wurden, problemlos heruntergeladen werden. Aber dazu spaeter...
Andererseits macht mich die englische Tastatur wahnsinnig. Das z da, wo sonst das y ist und von den Sonderzeichen gar nicht zu reden, andauernd vertippe ich mich und Ihr seht ja selbst, dass Umlaute nicht funktionieren....
Der Alltag ist ueberhaupt sehr vertraut, wenn man vom australischen Fruehstueck (sehr lecker mit Speck, aber nicht geraeuchert, sondern gekocht, gegrillten Tomaten, gebratenen Pilzen, keinen Wuerstchen, die Australier hassen wie ich auch Wuerstchen zum Fruehstueck, und Spiegeleiern, merkwuerdigen Toasts, dem unvermeidlichen Vegemite) und Zutaten absieht, die bei uns nicht vorkommen. Wer wuerde auf die Idee kommen, Austern mit gewuerfeltem Speck zu bedecken (gekocht, nicht geraeuchert), mit Worchestersauce zu uebergiessen und sie dann zu ueberbacken??? Oysters Kilpatrick heisst diese interessante Variante....
Im Fernsehen sahen wir das Duell (leader's debate) der Spitzenkandidaten fuer die in einem Monat anstehende Neuwahl des Premierminister (sehr interessant, Michael P., ich wusste schon immer, dass Du sehr britisch aussiehst, google mal ein Bild von Tony Abbott, dem Kandidaten der Liberalen :-)))). Ebenso gibt es "Genial daneben", das aber an die Sprachkenntnisse erhebliche Anforderungen stellt, die Haelfte der Pointen ging mindestens an mir vorueber.
Heute abend gehe ich mit Tom, dem aeltesten Sohn von Dave, und mit Alison, Daves Schwester, in deren Chor mit. Ich bin sehr gespannt, aber es wird so sein wie alles bisher, im Grossen und Ganzen wie zu Hause mit kleinen verwirrenden Akzenten...
Die Natur ist wohl am fremdesten, weniger die Kultur....
morgens werden wir von Vogelstimmen geweckt, die wir (zumindest Carla und Pia) unser Lebtag noch nicht gehoert haben, ebenso ist der Garten voll von Viechern, die wir sonst im Vogelpark bewundern, Kakadus, Galas, Sittichen etc.
Aber eben auch von Schwarzen Witwen. Susanne zeigte mir ihr Nest unter einem bestimmten Stein. Sie sehen wesentlich harmloser aus als Kreuzspinnen, weil viel kleiner....
und genau deswegen gab es auch Panik vorgestern abend, als ein argloser Weberknecht an unserer Zimmerdecke sass. Klar, zu 90% war ich ueberzeugt, dass es ein Weberknecht war, aber was ist mit den restlichen 10??? So harmlos, wie diese Schwarzen Witwen sich ausmachen, haette das ja ebenfalls der fiese Vetter aus Australien sein koennen. Also: lieber kontrollierte Panik als Heldentum und Dave, den Spinnenforscher konsultiert, der den wirklich harmlosen Gesellen denn dann auch liebevollst entsorgte...
Eine Phaenomenta ist eine Phaenomenta, in Canberra heisst sie Questacon, ein Technikmuseum in privater Hand und dementsprechend teuer. Im Questacon bin ich 55 $ an Eintritt losgeworden, heute im Zoo $ 67!!!! Alles in privater Hand ist hier unglaublich teuer, die staatlichen Museen dafuer kostenlos. Nur bloederweise sind die staatlichen Museen dann auch nicht halb so interessant wie die privaten, das muss schon seinen Grund haben, gell, Hilke??? :-)))) Jedenfalls war alles, was die Maedels und ich bis jetzt besichtigt haben, privat.....
Gestern abend habe ich im Gegenzug ein wenig Exotik in diesen Haushalt hineingetragen und meine beruehmte Kartoffelsuppe (Entschuldigung, Stephan, Deine Kartoffelsuppe :-))) gekocht. Der Einkauf der Zutaten fuehrte mich in ein Delikatessengeschaeft in einer ueberaus angenehmen Shoppingmall, wo ich geraeucherten Speck und zu Susannes ungeheurem Erstaunen eine Knolle Sellerie erstehen konnte. Sie wusste bis dato nicht, dass man letztere in Canberra kaufen kann. Sieben Personen, der groesste Topf im ganzen Haushalt, dreieinhalb Stunden Geschnipsele, und nach einer halben Stunde war der Topf leer. Sie kam an.
Am Samstag mache ich einen Kartoffelsalat fuers BBQ (fuer die aeltere Generation: das ist ein Grillfest :-))). Nochmal Exotik....
Ich koennte noch Stunden so weitermachen, aber das liest dann kein Mensch mehr. Ich melde mich so bald wie moeglich wieder.....see ya!
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