Pink Flamingos
Da es in Merida so unglaublich heiß ist, hatten wir für heute einen Tagesausflug nach Celestun gebucht. Im Hotel gibt es direkt eine Agentur, bei der man buchen kann. Anfangs haben wir noch überlegt, ob wir es selber machen, aber was solls. So brauchen wir uns keine Gedanken machen und wie sich es am Ende herausgestellt hat war es auch gut so. Morgens um 8 wurden wir von Francisco abgeholt. Er erzählte uns, dass er eigentlich immer längere Touren macht durch komplett Mittelamerika, aber durch die momentane Situation für die nächsten Monate keine einzige Buchng hätte und er jetzt Tagesausflügler fahren würde. Das er ein guter Guide ist merkt man sehr schnell. Er kann uns sehr viel erzählen und hält zwischendurch immer ein paar Mal an um uns einiges zu erklären und zu erzählen. Nach nicht ganz 2 Stunden kommen wir am Eingang des Reservates an. Er besorgt uns noch schnell ein Boot und dann gehts auch schon auf dem See. Nach einer knappen Viertelstunde sehen wir bereits die ersten rosa Flecken. Als wir näher kommen kann man erst richtig erkennen, wie pink die Flamingos tatsäclich sind.

Sehr beeindruckend. Wir dürfen leider nicht so nah dran, denn die Tiere sind sehr schreckhaft. Wenn sie aus Angst fliehen, dann können sie sich nämlich ganz schnell ihren langen und dünnen Hals brechen. Weiter geht es zum nächsten Ort ebenfalls mit vielen Flamingos. Der Bootsführer erklärt uns, dass momentan nur etwa 5000 Tiere hier wären, da der Rest brütet. Im Winter gäbe es dann bis zu 20000 Tiere. Wir finden bereits die 5000 schon beeindruckend. Nachdem wir nun eine ganze Weile den Tieren zugeschaut haben geht es ab in die Mangroven.


Mittendurch gehts bis wir zu einer kleinen Quelle kommen. Dort hätte man ein kurzes Bad nehmen können, aber wir warten lieber auf den Strand später. Also zurück zum Bootsanleger. Von dort aus bringt uns Francisco zum Strand wo wir erst mal ein leckeres Essen bekommen. Der Fisch ist genial findet Claudia, Arndt eher mittelmäßig. Danach haben wir noch ein wenig Freizeit. Man merkt deutlich, dass es hier nicht so touristisch ist. Viele Fischerboote liegen am Strand, dieser ist übersäht mit kleinen Muscheln und man sieht viele Pelikane, die sich ins Meer stürzen um Fische zu fangen.
Nach dem Essen bleibt noch ein wenig Zeit für die Abkühlung. Man merkt sehr schnell, dass der Golf von Mexiko deutlich wärmer ist als die Riviera Maya. Dann gehts zurück und auf dem Weg bekommen wir weitere Infos von Francisco. Wie wr erfahren, war gestern der heißeste Tag der Saison in Merida mit knapp unter 50 Grad. Ja kein Wunder das wir gestern fast eingegangen sind. Es stand sogar in der Zeitung auf der Titelseite. Als wir wieder in Merida ankommen, schlägt uns erneut die Hitze entgegen - puh!
Abends gehts wieder zu San Jose. Ebenfals wieder super Essen und auch die Mennoniten sind wieder da. Als wir uns endlich ein Herz gefasst haben und sie ansprechen wollen, sind sie leider weg. Wir schauen später noch mal auf dem Zocalo, wo einge mexikanische Straßenkünstler auftreten, aber leider niemand zu sehen. Also dann Sachen packen, denn morgen früh gehts schon weiter und wir freuen uns doch tatsächlich wieder auf die Kima....










