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Auf den Spuren der Mayas...

3-5 Juni: Like Ice in the sunshine....

Geschrieben am Friday 5 June 2009 um 01:35 PM

Heute morgen soll es doch noch mal eine kleine Portion Mayas geben...so ganz ohne können wir einfach nicht. Tulum ist bekannt, da es hier direkt an der Küste ebenfalls Mayaruinen gibt. Natürlich darf man nicht all zu viel erwarten, wenn man bereits Palenque und Yaxchilan gesehen hat. Das besondere hier ist, dass diese Ruinen nicht versteckt, sondern direkt an einer Klippe und vor allem gibt es eine traumhafte kleine Bucht. Laut Helmut sind das die meist besuchten Ruinen Mexikos (von Touristen).



Auch hier gehören wir wieder zu den ersten Touristen am Morgen. In aller Ruhe können wir das kleine Gelände anschauen und dann noch zur Bucht herunter gehen. Wenigstes ist es heute nict mehr windig. Auch dort sind wir bislang fast die einzigen.

Gegen 11/12 Uhr entscheiden wir uns zurück zu laufen. Heute ist es nicht so heiß und so bewegen wir uns wenigstens noch ein etwas. Und natürlich biegen wir an der ersten Möglichkeit Richtung Strand auch ab, denn nichts ist genialer als den Sand und das Wasser zwishen den Füßen zu spüren. Zuerst kommen wir an einen recht langen und breiten Strand, aber von badegästen oder Hotels - keine Spur. Sind quasi fast alleine. erst eine ganze Weile später gibt es mal ein Hotel oder ein Restaurant und mittlerweile ist das Meer total ruhig, klasklar, türkis bis zum abwinken und absolut einladend. Da wir eh Badesachen dabei hatten beschließen wir einfach hier den Tag zu verbringen.


Mittlerweile hatte sich die Sonne auch gegen die Wolken durchgesetzt und wir können beide nur sagen: Karibikfeeling pur!. Ich war noch nie an so einem genialen Strand. Wir haben unsere handtücher unter einer **** e platziert und haben dieses kleine Stückchen Strand tatsächlich komplett für uns. Ein Traum!
Abends gings wieder nach Tulum Pueblo und tatsächlich das T-Shirt war da. Arndt war überglücklich.

Am nächsten Tag ging es ganz klar wieder zu unserer P alme. Mittlerweile war heute auch ein paar Touristen mehr dort, denn die P alme mussten wir zwischenzeitlich teilen. Unter anderem rasteten dort auch 3 Mexikaner. Einer hatte Trommeln dabei und einer eine riesige Muschel auf der er blies.

Am Abend hieß es dann leider Sachen packen, denn morgen geht der Flieger. Haben uns am letzten Abend noch einmal herrlich essen am Strand gegönnt.

Beachfeeling im Paradies

Geschrieben am Tuesday 2 June 2009 um 01:17 PM

Gähn - Guten Morgen allesamt. Die Nacht war erstaunlich gut und wir beide haben verhältnismäßig sehr gut geschlafen. Gott Sei Dank war hier nicht Arktis, aber immerhin Grönland. Hatten sicherheitshalber noch unsere Handtücher zum zudecken und die Fernseher waren leise. Also ausgeschlafen kommen wir in Tulum an. Der erste Blick in den Helmut: wo gibts gutes Frühstück. Leider ist unsere Wahl nicht mehr zu finden, also nehmen wir halt die zweite Wahl. Frühstück war spitze und günstig. Dann gehts per taxi an den Strand. Denn das Städtchen ist etwa 3-4 km vom Strand entfernt und das mit Backpacks - no. Dort angekommen sind wir ganz überrascht, dass dort momentan sogar eine Deutsche arbeitet. Erst mal eingecheckt und dann ab an den Strand. Unsere Posadas haben insgesamt nur 8 Zimmer und sind daher sehr familiär und liegen in einer kleinen wirklich traumhaften Bucht. Ein kleiner Minimarkt und 2-3 Restaurants sind in der Nähe. Leider haben wir ziemlich starken Wind, so dass es hohe Wellen und eine Strömung gibt. Aber dennoch herrlich einfach mal nix zu machen und ab und zu in seinem Buch ein paar Zeilen zu lesen.



Genial ist auch die Hängematte auf unserer Terasse. Die sind ganz schön bequem die Dinger. Auch ist leider der Wind am 2. Tag noch nicht wirklich weniger geworden und die Wellen brechen an den Felsen am rand der Bucht - aber Idylle pur. Mittlerweile leisten wir uns abends ein Taxi in die Stadt, so dass wir noch ein paar Besorgungen machen können. Natürlich kann man in der Stadt auch günstiger essen. Zwar sitzt man nicht so schön, aber ein kleiner Blick auf die Reisekasse schadet nicht. Arndt möchte ja unbedingt noch ein T-Shirt mit einer mexikanischen Biersorte. Allerdings haben wir lediglich Corona in Tulum gesehen aber das will er nicht. Wir kommen ins Gespräch mit dem Besitzer und der verspricht bis morgen Abend Arndts Wunsch-T-Shirt aus Cancun zu bestellen. Wir nehmen ihn beim Wort. Morgen Abend also...

mehr Mayas und mehr Natur

Geschrieben am Sunday 31 May 2009 um 12:24 PM

Heute mussten wir Gott sei Dank nicht so früh aufstehen. Um 8 Uhr wurden wir von unserem Fahrer abgeholt. Bereits im Minivan saßen 2 Schweizerinnen und später stiegen noch 2 Franzosen zu. Wie witzig, die waren gestern auch beim Ausflug nach Yaxchilan dabei. Dann ging es erst mal nach Palenque. Dort sollen sich angeblich die schönsten und für die Mexikaner auch die wichtigsten Ruinen befinden und das ganze eingerahmt in Berge und Natur. Denn man hier noch intakte Gräber gefunden.



Schon beim Aussteigen merken wir, dass im Vergleich zu den bisherigen Ruinen hier am meisten los ist. Vor allem Mexikaner sind heute dort. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass Sonntags freier Eintritt für Einheimische ist. Merkwürdig ist nur, dass bereits morgens um halb 9 eine recht lange Schlange an den Damentoiletten ist. Bei näherem hinschauen fällt auf, dass vorwiegend alte Omas anstehen (Inkontinenz???). Aber wie ich mitbekommen ziehen die alten Frauen sich auf den Klos um? Warum bleibt uns noch bis heute ein Rätsel.




Auch an der Kasse heißt es morgens schon 5 Minuten warten... mal etwas ganz neues ;-) und nachdem wir endlich drinne sind, bleiben die ersten Leute auch schon direkt stehen. Daher schauen wir beide uns einfach nur an und haben den selben Gedanken. Erst mal bis ganz zum Ende durch und das Feld von hinten aufrollen. Gesagt getan. Und wie sich kurz danach raus stellt war es auch absolut die richtige Entscheidung. Denn wärend mittlerweile ein kleiner Stau (falls man es so überhaupt nennen kann) am Anfang entsteht, haben wir die hinteren Ruinen ganz für uns. Auch hier können wir wieder geniale Fotos machen. Heute morgen (da haben wir noch geschlafen) gab es wohl wieder einen kräftigen Regenguss, denn das Grass hier ist noch total nass. Man haben wir ein Schwein mit dem Wetter.



Sehr interessant sind vor allem die kleineren Gebäude, die bereits teilweise ausgegraben sind, aber deren stufenförmige  Treppen noch unter Erde und Gras liegen. Arndt ist natürlich wieder überglücklich (wie auch schon in Yaxchilan), dass man hier noch auf die meisten Tempel rauf darf. Aber ganz schön anstrengend die hohen, leicht rutschigen und noch nassen und unebenen Treppen herauf umnd später dann wieder herunter zu kommen. Aber man hat einen traumhaften Überblick über die Anlage.



Am hinteren Ende der Anlage führt ein Weg an einem kleinen Wasserfall wieder nach unten, wo es dann ins Museum geht. Auch das Museum ist sehr zu empfehlen. Es ist zwar nicht groß, aber ein Highlight ist der Sarkophag den man gefunden hat. Alle 20-30 Minuten dürfen in den klimatisierten Raum nur etwa 30 Leute. Dort gibt es u.a. einen Film, wie die Ausgrabungen stattgefunden haben und natürlich der Übergroße Steinsarg. Wie die den wohl im ganzen aus vielen Metern Tiefe herufbekommen haben?



Gegen 12 Uhr kommt unser Fahrer um uns abzuholen und siehe da, aus 6 Gästen sind auf einmal 10 geworden. Da Tagesausflüge mit Kollektivos durchgeführt werden, kann es also passieren, dass zu einer Tour später noch mal weitere Gäste steigen. Also ein wenig zusamen rutschen und weiter gehts nach Misol Ha. Dort befindet sich ein einzelner aber sehr hoher Wasserfall. dahinter kann man noch Groten besuchen (aber mann muss wieder extra zahlen) und da Helmut diese nicht besonders findet, ruhen wir uns nur ein wenig aus im Schatten und lesen schon mal die Infos zu Agua Azul. Misol Ha ist in der Trockenzeit eher mäßig, einfach nicht genügend Wasser da. Aber man sieht deutlich auf welche Größe er anschwellen kann.

Nach einem kurzen Aufenthalt geht es endlich weiter zu den angeblich schönsten Wasserfällen von Mexiko. Ob diese tatsächlich so toll sind, werden wir nach 40 Minuten Fahrt erleben. Hier hat ausnahmsweise die Trockenzeit auch mal Ihre Vorteile. Dadurch erhält das Wasser und den hohen Kalkgehalt eine ansolut türkise Farbe und man kann dort auch in bestimmten Bereichen baden gehen. Bereits der Weg dorthin führt recht weit in die berge und durch einige Serpentinen. Aber schon hier gibt es atemberaubenden Ausblick. Und dann sind wir da. Bereits beim aussteigen hören wir das rauschen des Wassers. Wir sind erst mal ganz nach unten gegangen. Dort gab es lediglich ein paar Mexikaner die gerade Körperpflege betrieben haben und ansonsten keine Touristen. Haben uns dann langsam Ebene für Ebene nach oben gearbeitet.


So in der mittleren Ebene konnte man viele Mexikaner sehen, die Agua Azul auch als Tagesausflugsziel gewählt haben. Dort kann man auch in abgetrennten Bereichen baden gehen. Aber wir gehen erst mal weiter nach oben. Die Terassenförmigen Anordnungen mit dem leuchtend blauen türkisem Wasser sehen atemberaubend aus.




Und dann endlich ab ins kühle Nass. Leider können wir nur getrennt ins Wasser, denn es muss immer jemand auf die Sachen aufpassen. Wie Claudia schnell feststellt, hätte sie heute mal lieber Ihre Trekkingsandalen mitnehmen sollen. Denn der Wasserboden ist komplett steinig und auf den Terassen ist es barfuß echt rutschig. Das Wasser ist genial und zumindest nicht ganz so eiskalt wie wir das vorher gedacht haben. Und dann ghets auch leider schon zurück. Und wie das bei Mexikanern so ist, halten wir erst einmal mitten auf der Rückfahrt an, da die Schweizerinnen noch in ein anderes Collektivo in eine andere Stadt umsteigen wollen. Erst einmal warten. Nach einigen hin und her hat es bei denen doch noch geklappt und wir waren rechtzeitig zum Nachtbus zurück. Oh man ob wir da schlafen können. Haben für die 11 stündige Fahrt extra ein Upgrade für den Bus gebucht, wo die Sitze weit auseinander sind und man die Lehnen weit nach hinten gedreht werden können. Und was sollen wir sagen: Es passt. Jetzt müssen wir nur noch schlafen können. Mittlerweile ist es nach 10 Uhr und schon wieder startet ein Gewitter. Hoffentlich ist das nicht in Tulum auch so.... Gute Nacht.

Dschungelfeeling an der Grenze zu Guatemala

Geschrieben am Saturday 30 May 2009 um 09:06 PM

Die Nacht war etwas unruhig, da es noch ein heftiges Gewitter gab, aber morgens um halb 6 bereitswieder wolkenlos. Um 6 Uhr wurden wir dann abgeholt um nach Yaxchilan und Bonampak zu fahren. Yaxchilan sind ebenfalls Mayaruinen, aber tief im Dschungel gelegen direkt an der Grenze zu Guatemala. Dort in der Nähe leben ebenfalls noch die Lacandonen. Dies ist ein Mayafolk, welches auch noch relatiiv ursprünglich lebt - Naja die wissen auch wie man Kohle macht ;-)

Geplant war, dass wir die knapp 150 km in 3 Stunden inkl. Frühstückspause zurück legen sollten. Mhhh warum brauchen die so lange? Aber schon bald war uns klar warum: "Schweizer Käse"!!!! Die Straßen hatte so viele Schlaglöcher und die Mexikaner kennen nur eins: Vollgas. Nach 1,5 Stunden hatten wir einen kurzen Stopp fürs Frühstück und dann gings auch schon weiter über die Holperpiste, denn nur bis zu einer bestimmten Zeit legen die Boote nach Yaxchilan ab.

Der Rio Usumacinta ist der größte Fluss in Mittelamerika und dient gleichzeitig als Grenze zwischen Mexiko und Guatemala.

In etwa 40 Minuten ging es Stomabwärts in den Urwald. Dort angekommen merkte man gleich, dass das Klima ganz anders war - recht schwül. Aber wir waren froh, dass wir viel Schatten hatten.

Die Ruinen sind absolut beeindruckend. Kein Wunder das Helmut immer von "Wiederentdeckt" spricht. Die sind einfach im Nichts. Laut Helmut haben hier noch recht lange die Mayas gelebt. Denn nachdem die größeren und bekannteren Orte wie Chichen Itza schon längst von den Spaniern eingenommen waren, haben sich die Mayas bis hier hin zurück gezogen.


Absolut beeindruckend waren auch die ganzen Urwaldriesen. Wir können uns nicht daran erinnern, jemals schon so hohe Bäume gesehen zu haben. Da kann selbst der Buchenbaum in Diersford nicht mithalten. Zusätzlich unterstützt wurde das ganze noch durch die Pflanzen die sich auf diesen Bäumen angesiedelt haben.


Bereits bis hier waren wir schon unheimlich beeindruckt. Und dann kams: Brüllaffen. Direkt bei uns in der Nähe mussten sich einige befinden, denn die waren so laut. Wir haben eine ganze Weile Ausschau gehalten, aber es gab einfach zu viele und zu hohe Bäume. Wir haben das ganze in einem kurzen Video festgehalten. Man hat wirklich ein aboslutes Gefühl von Dschungel und Regenwald, wenn man sich bei der Kulisse uralte Mayabauten anschauen kann.


Später ging es dann wieder in einer einstündigen Bootsfahrt zurück. Es war wirklich interessant zu sehen, wie die Bevölkerung in Guatemala am Fluss lebt. Wir haben einige menschen sehen können, die im Fluß gebadet haben oder ihre Wäsche gewaschen haben. Nachdem wir wieder angelegt haben, hatten wir doch noch das Glück ein paar Affen zu sehen. Die lagen da einfach so rum und ließen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Seele baumeln.


Nach einem leckeren Mal ging es bereits 30 km zurück in Richtung Heimat zur Grenze der Lacandonen. Dort mussten wir aus unserem Minivan aussteigen. Wir wurden von einem Lacandonen in einem klapprigen Minivan abgeholt. Unser Fahrer erklärte uns, dass die Lacandonen hier Hoheitsgebiet hätten und daher über Ihr Gebiet bestimmen könnten. Sie hätten entschieden, dass man nicht bis nach Bonampak mit dem Auto fahren dürfe. Bonampak ist eine eher kleine Mayastätte. Bekannt ist sie geworden, weil es dort die ältesten Mayawandmalereien gibt. Diese sind mit der Zeit und durch Witterungseinflüsse unter einer Kalkschicht recht verblasst. Vor vielen Jahren haben wohl einige Besucher Petrolium darüber geschüttet, da das wohl den Kalk kurzfristig "durchsichtig mach" (oder so ähnlich). Leider haben sie dadurch die Malereien sehr stark beschädigt. Mittlerweile ist das natürlich verboten.


Dann ging es irgendwann zurück auf die "Schweizer-Käse-Straße" und zurück nach Hause. Obwohl wir einen langen anstrengenden und aufregenden tag hatten, haben wir uns erneut entschieden durch Palenque zu laufen um wieder in diese geniale Restaurant zu kommen. Kaputt und müde sind wir ins Bett gefallen. Denn schließlich steht morgen schon der nächste Tagesausflug an.

es geht in die Hochebenen...

Geschrieben am Friday 29 May 2009 um 06:48 PM
Heute steht eine längere Fahrt an. Laut Plan etwa 5,5-6 Stundan nach Chiapas. Sicherheitshalber haben wir uns ne kompletten Wintermontur ins Handgepäck gepackt, die wir später auch tatsächlich gebraucht haben. Ansonsten waren wir etwas überrascht über die heutige Filmauswahl...Santa Claus 3.... - wobei der Temperatur nach zu urteilen...???!!!

Typisch mexikanisch scheint wohl, das der Busfahrer jederzeit entscheiden kann, eine Mittagspause einzulegen um erst mal was zu essen. Wir nutzen die Zeit um uns kurz in der Sonne aufzuwärmen. dann gehts auch schon weiter. Einige Zeit später hält der Bus mitten auf der Straße an: Militärkontrolle. Das ist an den Grenzen der Bundesländer ganz normal und dient lediglich der Sicherheit. Ach das kennen wir ja schon. Diesmal wurde allerdiings das Gepäck kontrolliert. Bei mir waren die recht schnell fertig. Arndt und 2 weitere deutsche Backpacker mussten Ihre Rucksäcke auspacken. Als dann einige Soldaten mich aud Spanisch ansprachen war klar - die halten mich für ne Mexikanerin. Als die dann mitbekommen haben, dass ich nicht ein Wort verstehe, mussten die selber lachen. Und schon gings weiter.

Je höher wir kamen, desto grüner wurde die Landschaft. Kamen uns schon fast wie im Bayrischen Wald vor. Und dann ein Unwetter. Oh oh, hoffentlich regnet es morgen nicht haben wir nur gedacht. Aber es hörte schnell wieder auf.

Endlich angekommen. Unsere Unterkunft war im Reiseplan mit Dorfhotel betitelt. Also könnt Ihr Euch vorstellen, wie positiv überrascht wir waren, dass wir doch ein recht komfortables Hotel hatten. Nun kurz eingecheckt und dann los zum essen. Sind einmal durch komplett Palenque gelaufen um zu unserer Restaurantempfehlung von "Helmut" (So nennen wir mittlerweile und ganz liebevoll unseren Reiseführer) zu kommen. Ich sage nur, das war das beste Essen was ich bislang gegessen habe. Satt gehts wieder zurück. Schließlich müssen wir morgen früh raus. Also Gute Nacht.

Campeche - die alte Piratenstadt

Geschrieben am Thursday 28 May 2009 um 11:45 AM

Haben wir uns gestern tatsächlich noch auf die Klimaanllage im Bus gefreut? Schon heute revidieren wir diese Entscheidung. Was haben die Mexikaner eigentlich von solchen rollenden Kühlschränken? Vielleicht finden wir das ja noch raus...

Gegen 10 Uhr kommen wir in der kleinen Stadt am Meer an, aber von einer Brise ist leider nichts zu spüren. Unser kleines H otel im Kolonialstil ist einfach, aber sauber und sehr zentral. Nach dem einchecken machen wir uns direkt auf den Weg durch die Altstadt, die seit den 90gern UNESCO-Weltkulturerbe ist.



Die Stadt ist wirklich putzig. Alle Häuser sind in unterschiedlichen Farben gestrichen und wenn man sich die Autos am Straßenrand wegdenkt, kommt man sich wie im Mittelalter vor. Wir gehen erst einmal zur Stadtmauer und zum Museum. Denn bereits jetzt ist die Hitze sehr drückend. Aber auch in diesem Museum gibt es Räume mit Klima und genau da passierts wieder: Mücken! In 5 Miuten hab ich gleich 4 Stiche. Also Mädels, denkt an Autan!
Weiter gehts durch die Stadt zu  einer alten Festung und dann weiter durch die Stadt. Irgendwann sind wir so geschafft, denn es ist zwar nicht so heiß wie in Merida, aber dafür ist die Luftfeuchte deutlich höher, so dass wir uns für eine Siesta entschließen.


Später sind wir dann wieder raus und haben den 2. Teil der Stadtmauer mit 2 kleinen Festungen angeschaut. Genial und vor allem waren wir dort komplett allein und wir konnten uns alles in aller Ruhe anschauen.
Abends waren wir wieder lecker essen und Arndt hat Tortillas mit Haifisch ausprobiert.
Auf dem Rückweg gehen wir noch mals zum Zocalo. Wow die Kirche sieht fantastisch aus. Wir wir aus dem Reiseführer erfahren soll dies hier die älteste Kirche der kompletten Halbinsel Yucatans sein.

Pink Flamingos

Geschrieben am Wednesday 27 May 2009 um 11:05 PM

Da es in Merida so unglaublich heiß ist, hatten wir für heute einen Tagesausflug nach Celestun gebucht. Im Hotel gibt es direkt eine Agentur, bei der man buchen kann. Anfangs haben wir noch überlegt, ob wir es selber machen, aber was solls. So brauchen wir uns keine Gedanken machen und wie sich es am Ende herausgestellt hat war es auch gut so. Morgens um 8 wurden wir von Francisco abgeholt. Er erzählte uns, dass er eigentlich immer längere Touren macht durch komplett Mittelamerika, aber durch die momentane Situation für die nächsten Monate keine einzige Buchng hätte und er jetzt Tagesausflügler fahren würde. Das er ein guter Guide ist merkt man sehr schnell. Er kann uns sehr viel erzählen und hält zwischendurch immer ein paar Mal an um uns einiges zu erklären und zu erzählen. Nach nicht ganz 2 Stunden kommen wir am Eingang des Reservates an. Er besorgt uns noch schnell ein Boot und dann gehts auch schon auf dem See. Nach einer knappen Viertelstunde sehen wir bereits die ersten rosa Flecken. Als wir näher kommen kann man erst richtig erkennen, wie pink die Flamingos tatsäclich sind.



Sehr beeindruckend. Wir dürfen leider nicht so nah dran, denn die Tiere sind sehr schreckhaft. Wenn sie aus Angst fliehen, dann können sie sich nämlich ganz schnell ihren langen und dünnen Hals brechen. Weiter geht es zum nächsten Ort ebenfalls mit vielen Flamingos. Der Bootsführer erklärt uns, dass momentan nur etwa 5000 Tiere hier wären, da der Rest brütet. Im Winter gäbe es dann bis zu 20000 Tiere. Wir finden bereits die 5000 schon beeindruckend. Nachdem wir nun eine ganze Weile den Tieren zugeschaut haben geht es ab in die Mangroven.




Mittendurch gehts bis wir zu einer kleinen Quelle kommen. Dort hätte man ein kurzes Bad nehmen können, aber wir warten lieber auf den Strand später. Also zurück zum Bootsanleger. Von dort aus bringt uns Francisco zum Strand wo wir erst mal ein leckeres Essen bekommen. Der Fisch ist genial findet Claudia, Arndt eher mittelmäßig. Danach haben wir noch ein wenig Freizeit. Man merkt deutlich, dass es hier nicht so touristisch ist. Viele Fischerboote liegen am Strand, dieser ist übersäht mit kleinen Muscheln und man sieht viele Pelikane, die sich ins Meer stürzen um Fische zu fangen.

Nach dem Essen bleibt noch ein wenig Zeit für die Abkühlung. Man merkt sehr schnell, dass der Golf von Mexiko deutlich wärmer ist als die Riviera Maya. Dann gehts zurück und auf dem Weg bekommen wir weitere Infos von Francisco. Wie wr erfahren, war gestern der heißeste Tag der Saison in Merida mit knapp unter 50 Grad. Ja kein Wunder das wir gestern fast eingegangen sind. Es stand sogar in der Zeitung auf der Titelseite. Als wir wieder in Merida ankommen, schlägt uns erneut die Hitze entgegen - puh!

Abends gehts wieder zu San Jose. Ebenfals wieder super Essen und auch die Mennoniten sind wieder da. Als wir uns endlich ein Herz gefasst haben und sie ansprechen wollen, sind sie leider weg. Wir schauen später noch mal auf dem Zocalo, wo einge mexikanische Straßenkünstler auftreten, aber leider niemand zu sehen. Also dann Sachen packen, denn morgen früh gehts schon weiter und wir freuen uns doch tatsächlich wieder auf die Kima....

Merida und Hitze...

Geschrieben am Tuesday 26 May 2009 um 05:52 PM

Heute morgen haben wir gut gefrühstückt. Dann ging es zur Stadtführung - naja eine 1,5 stündige Führung um den Zocalo. Mit uns war noch ein mexikanisches Pärchen, so dass der Guide in dieser Zeit alles auf Englisch und Spanisch erzählen musste. Aber es war dennoch lohnenswert. Hättet Ihr gedacht, das um Merida einmal 7 Mayapyramiden standen und als die Spanier in Mexiko eingefallen sind, haben diese nach und nach alle Pyramiden zerstört und daraus alle möglich Häuser und Kirchen gebaut.


Nachdem wir morgens schon fast vor Hitze eingegangen sind, mussten wir uns erst einmal in einem kleinen Cafe mit Klima abkühlen. Dort ist dann ausnahmsweise Arndt mal direkt aufgefallen. Eine Mitarbeiterin war tatsächlich r halb so groß wie er und das Bild als beide nebeneinander stehen urkomisch. So sind wir mit der netten Frau auch ins Gespräch gekommen. Und jetzt ratet mal was wir für Informationen bekommen haben? "You can roll it together and put it in your pocket and after 60 days you fetch your hat out and it looks like the first day." Natürlich durften auch die Infos zu den Hängematten und dem warehouses nicht fehlen. Auch von Ihr bekamen wir eine Visitenkarte von so einem warehouse mit der Information, dass dieses in etwa 1 Stunde für 4 Wochen schließe auf Grund der Festlichkeiten!  Ahhhhaaa! So langsam kommt uns das etwas Spanisch vor. Da wir heute Abend eh in dem Restaurant essen wollen, was uns Manuel empfohlen hatte. Na dann schauen wir doch mal, ob dessen warehouse denn heute tatsächlich geschlossen ist....

So, da wir die interessantesten Gebäude um den Zocalo schon gesehen haben, stellt sich die Frage: Was nun? Wir beschließen also uns auf dem Weg zum archäologischen Museum zu machen. Naja im Stadtplan sieht es ganz schoen weit aus und das Mittags? Naja wir fangen einfach mal an zu laufen. Als wir in einem kleinen Park eine kleine Pause machen, werden wir erneut von einem netten Mexikaner angesprochen. Von ihm erfahren wir übrigens auch, dass das nächste Warehouse nur noch heute geöffnet ist und ab morgen 1 Monat schließt.... - ohne Worte -
Nach einer Ewigkeit und mindestens 3 Liter Flüssigkeitsverlust erreichen wir das Museum und stellen uns erst einmal direkt vor die Klima. Man tut das gut!!!!!

Nachdem wir uns nun endlich an das neue Klima gewöhnt haben, schauen wir uns die Ausstellung und Geschichte der Mayas an. Ist auf alle Fälle sehr interessant und empfehlenswert. Der weg hat sich also gelohnt. Ganz besonders beeindruckt sind wir vom Schönheitsideal der Mayas...


Wie krass sind die denn drauf? Und das soll schön sein. Also ich weiß nicht. Die haben bestimmt an Geschmacksverirrung gelitten. Übrigens ein Tip für die meisten Frauen unter uns: Sprüht Euch mit Autan ein, denn selbst trotz Klima gibt es doch tatsächlich Mücken dort und die haben gleich mal ein Mahl genossen mit mir als Hauptspeise. Mittlerweile ist es Nachmittag und auf den Straßen gibt es wieder Schatten. Also beschließen wir nochmals zu laufen. An einem Supermarkt heisst es nichts wie rein und zu Getränken noch ne große Tüte Chips: Elektrolyte und so..... Sollen wir ganz normale nehmen oder was Neues probieren. Wir entscheiden uns für Limonenchips. Im Hotel angekommen nichts wie auf die Tüte - mapf, mapf - erst ein wenig gewöhnungsbedürftig und danach: Wie geil sind die denn?! Arndt findet sie okay aber mir schmecken die sau gut. Danach ab unter die Dursche. Wir haben uns glaub ich noch nie so gefreut mal kalt zu duschen. Abends gehts dann auf ins San Jose. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem besagten warehouse vorbei und siehe da: offen. Der Typ davor möchte uns gerne rein bitten und erzählt uns, dass nur noch heute offen ist und ab morgen für eine Woche geschlossen. Ja ne is klar! Weiter gehts zu San Jose.Geniales Essen, günstig und absolut kein anderer Tourist zu sehen. Die haben sogar Bier in 1 Literflaschen für 25 Pesos (umgerechnet etwa 1,40 €).

Während wir dort essen, kommen ein paar interessante Menschen rein, so richtig wie Farmer gekleidet und etwas altbacken. Arndt erinnert sich, dass es hier in der Gegend Mennoniten gibt. (Deutsche Auswanderer, die bereits seit langer Zeit dort leben und Ihre Kultur bewahrt haben.) Als wir später am Abend uns auf den Weg zur nächsten Abendveranstaltung machen (Big Band) sehen wir wie einer der Mennoniten Käse verkauft an die Zuhörer. Ja wie cool. Ansonsten die Big Band war auch recht nett aber viel mehr beeindruckt waren wir, dass die gesamten Zuschauer irgendwann aufsprangen und zu tanzen anfingen.


Auf dem Rückweg meinte Arndt das er den Weg ohne Probleme zurück findet. Wer den Männern da vertraut und glaubt, die haben einen eingebauten Kompass, der irrt. Der Herr war sich aber zu fein in den Stadtplan zu gucken und hätte ich das nicht gemacht, dann wären wir heute noch nicht zu hause. Aber was Gutes hattes es für sich. Da ist man 9000 km von Deutschland entfernt und verläuft sich in ner Millionenmetropole und man findet doch deutsche Wertarbeit. Arndt war total aus dem Häuschen als er ne Werkstatt für seine innig geliebte Stihl Kettensäge gefunden hat.

sightseeing und schwitzen vereint mit Fotosession

Geschrieben am Monday 25 May 2009 um 05:33 PM

Heute morgen gehts früh aus den Federn. Denn um 8 machen die Pyramiden auf und da es zu dieser Zeit noch leer ist und vor allem nicht so warm, wollen wir so schnell wie möglich auch dorthin. Absolut beeindruckend war ja schon die Pyramide am Abend aber jetzt in der Sonne... HAMMER! Da wir fast das ganze Gelände für uns alleine haben, rennt einem auch niemand durchs Bild.

Hier fällt uns erst einmal so richtig auf, dass an jeder Ecke so eine einheimische Echse sitz und sich in der Sonne aufwärmt. Mittlerweile geben wir Ihnen schon Namen (Hans, Heinrich, Richard....)

Nach gut 3 Stunden haben wir aber auch jeden Winkel gesehn und massenweise Fotos gemacht. Auf unserem Weg zum Hotel bedauern wir jetzt schon die ganzen Touristen, die an der Kasse stehen und sich die Anlage (wenig Schatten momentan) in der Mittagshitze antun müssen. Sind mittlerweile so ausgetrocknet, dass wir erst einmal ne Dose Kola und nen Liter Wasser zusätzlich trinken müssen. Die Zeit bis zur Abfahrt nutzen wir noch einmal kurz mit einem Sprung in den Pool.

Noch freuen wir uns auf die kühle Busfahrt nach Merida. Aber in 1,5 Stunden kann man nicht ganz so sehr auskühlen. Dort angekommen trifft uns die Hitze wie eine Wand. Hier ist es ja noch heißer *`schwitz*. Da wir Zeit haben und eine zusätzliche Nacht gebucht haben, werden wor den restlichen Tag relaxt angehen. Aber allein schon der Weg ins Hotel ist absolut schweißtreibend (selbst im Taxi). Hier geht ja selbst ein Kaktus ein! Oh man hoffentlich hat unser H otel ne Klima.... wir sind nicht enttäuscht worden!!!

Merida ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan und der kompletten Halbinsel mit mehr als 1 Mio Eiinwohnern.

Abends sind wir dann los auf den Zocalo wo wir direkt von Manuel, einem Mexikaner angesprochen worden sind. Er hat unseren deutschen Reiseführer erkannt und wollte die Gelegenheit nutzen sein Englisch etwas auf zu bessern. Von ihm erfahren wir viele interassante Dinge über Hängematten und Sombreros. Denn Hängematten sollte man nur in Merida kaufen, denn hier im Umkreis werden die besten Produziert. Und ganz wichtig sei, diese nicht auf dem Markrkt zu kaufen, denn diese seien nur chinesische Imitate in baumwolle oder synthetik. Die echten sind aus Sisal. Denn dies ist leicht und die Mücken mögen es nicht. Ebenso interessant ist die Herstellung der Hüte. Diese werden in feuchten Höhlen hergestellt, denn dort ist das Material sehr biegsam und der Hut hat den Vorteil, dass man Ihne zusammen rollen kann und einacken. Danach sieht er aus wie neu: "You can roll it together put in your bag and 60 days later you open it and your hat is like the first day!" Ebenso erfahren wir das Mexikaner nicht an Touristenständen einkaufen, sondern in sogenannten "warehouses". Aber wir sollten uns beeilen, denn das macht in 1-2 Stunden für etwa eine Woche zu auf Grund der Festlichkeiten. Ebenso zeigt er uns noch ein Lokal. Arndt und ich beschließen heute Pizza essen zu gehen und das Restaurant morgen zu testen.


Auf zu Vito Corleone. Leider haben wir zu spät die Größen der Pizzen entdeckt und Arndts mittlere Pizza entpuppte sich in 30x40 und da es keine so großen Teller gibt, bekam er Sie auf einem tablett serviert. Na dann Guten Appetit.

Ebenso haben wir von Manuel erfahren, das abends am Zocalo eine yucatekische Tanzshow. Das war ebenfalls sehr beeindruckend. Um zu zeigen, wie ruhig der Körper beim tanzen bleibt, tanzen die Mädels und Jungs am Ende mit einem komplett gefüllten Tablett auf dem Kopf.



auf gehts zu den Mayas...

Geschrieben am Sunday 24 May 2009 um 10:42 PM

So - heute ging es weiter nach Chichen Itza.  Das soll die bekannteste maya-Stätte sein. Und wie es sich für Backpacker gehört natürlich mit dem öffentlichen Bus (naja immerhin 1. Klasse). Nach etwa 4 Stunden arktische Kälte sind wir endlich da. Ansonsten sind die Busse sehr bequem. Erst einmal ab zu unserer Unterkunft. Wow eine echte Hacienda, die restauriert und zu einem Hotel umgebaut wurde. Beim einchecken gab es sogar einen Begrüßungscocktail - grasgrün im Maya-stil. Angeblich mit Kaktus - sehr erfrischend. Um die Anlage ist ein traumhafter Garten mit Pool angelegt. Dort tummeln sich allerhand verschiedener Vögel und man hört von überall her ein Piepen und Grillenzirpen.

Da sowohl unsere Reiseunterlagen als auch unser Reiseführer empfehlen, die Ruinen am morgen zu besuchen, entscheiden wir uns für ein wenig relaxing am Pool und einem leckeren Salat. Man fühlt sich wirklich fast wie im Paradies. Habe sogar einen Kolibri gesehen. Abends gibt es auf dem Gelände von Chichen Itza immer eine Lichtshow, bei der die Hauptpyramide angeleuchtet wird.

Dazu bekommt man Kopfhörer, über die man sich die Geschichte der Maya anhören kann. Gibts sogar auf Deutsch. Aber unbedingt etwas warmes zum anziehen mitnehmen. Abends pfeift der Wiind ganz schoen über den großen Platz..

20-23 May - full relaxing

Geschrieben am Saturday 23 May 2009 um 08:25 PM

Die letzten Tage haben wir ganz im Sinne der Entspannung hier in Playa del Carmen verbracht. Unsere nettes kleines H otel liegt genau  zwischen 5th Avenue und dem Strand - etwa 50 Meter zu beiden Seiten - also absolut zentral und doch ruhig. Morgens nachdem wir ein Frühstück (man beachte mit Erdbeermarmelade) zu uns genommen haben gehts ab zum Strand. Die Tage waren also eher relaxt, ab und zu ein bisschen lesen, schwimmen und am Strand spazieren gehen.. naja schlafen und essen war auch dabei.



Die ersten Abende haben wir ganz typisch Tourrist auf der 5th gegessen. Muessen uns ja erst einmal an die Einheimische Küche herantatsten. Abends ist die berühmte Straße voller Touristen und an jeder Ecke wird man angesprochen, ob man nicht einkehren oder etwas kaufen will. Für die Touristen spielen mexikanische Kombos - zwar sehr auf Touristen aus, aber trotzdem ganz nett. Die sind gar nicht mal schlecht!

Mit der Zeit werden wir auch mutiger was das Essen angeht. Nicht unsonst haben wir einen Reiseführer mitgenommen, der für Backpacker geschrieben wurde. Gelandet sind wir in einer Taceria: Billy the Kid. Englische Speisekarte, Englische Sprache oder gar weitere Touristen? Pustekuchen. Es gibt ganze 2 Gerichte und die stehen an der Wand. Wir entscheiden uns für Rindfleischchtacos - tja die Wahl war nicht einfach..... Aber auch mit Händen und Füßen klappt das bestellen. haben schließlich jeder 2 Tacos und ne Cola bekommen.  Genial und das ganze hat für uns beide umgerechnet 3 Euro gekostet.  Nachdem es uns am nächsten Tag immernoch gut ging, haben wir uns entschieden auch weiterhin den Tipps unseres Reiseführers zu folgen.

Ein absolutes Highlight an diesen Tagen war, dass wir eine Hochzeit am Strand im Mayastil miterleben konnten. Während der Zeremonie gab es Trommeln im Hintergrund und geschmückte Mexikaner bließen auf einer Muschel und tanzten. Sehr beeindruckend.

 


endlich angekommen

Geschrieben am Tuesday 19 May 2009 um 07:00 PM

Jetzt sind wir da. Heute morgen gings los: mit dem Auto nach Amsterdam und dann direkt nach Cancun. Hatten Gott sei Dank genügend Zeit eingeplant, denn wer glaubt das die meisten Niederländer Fahrrad fahren - der irrt. Zumindestens Dienstags morgens: STAU, Stau und nochmal Stau. Haben es aber rechtzeitig geschafft, sonst könntet Ihr das hier nicht lesen.

Der Flug zog sich ganz schoen hin, hatten aber ein elektronisches Unterhaltungsprogramm und so bekommt man auch gute 11 Stunden rum.

Tja und wer musste direkt bei Ankunft schon wieder auffallen? Natürlich Claudi. Noch nicht einmal im Flughafengebäude und schon spricht Sie ein Wachmann auf Spanisch an. Das sie aber nicht ein einziges Wort spricht, kann der Wachmann nicht wirklich glauben und überprüft gleich mal Ihren Pass. Wo man auch hingeht oder fährt - immer wird sie für ne Einheimische gehalten. Vielleicht sollten wir uns mal überlegen ob es nächstes Jahr nach Schweden geht. Da sollte Sie ja wenigstens wie ein Touri aussehen.... ;-)

Unser Fahrer war pünktlich da und in etwa 50 Minuten ging es nach Playa del Carmen. Aber woran man sich noch gewöhnen muss sind die "Topes". Das sind riesige (fast Alpenhohe) Huckel auf den Straßen, die rasen verhindern sollen. Playa del Carmen war ehemals ein kleines Fisherdorf etwa 60 km südlich von Cancun ist heute schon recht touristisch mit etwa 100 000 Eiinwohnern. Auf Grund des Zeitunterschiedes von 7 Stunden ist bei uns jetzt genau Zeit fürs Abendessen. Also kurz einchecken und dann raus. Naja erst einmal kurz zum Strand.

Keine 50 Meter vom Hotel stehen wir bereits mit nackten Füßen im herrlichen feinen und weißen Sand. Nach einem kurzen Strandspaziergang überwiegt der Hunger nun doch und ab gehts auf die 5 th Avenue. Ja genau auch hier gibt es so eine berühmte Straße. Es reihen sich Edelläden und hochwärtige Restaurants anneinander (Starbucks, MC Donalds, Subway und kleine Händler und Restaurants). Und wie geil ist das denn: ein 7 eleven? Was macht der denn da? Das ist doch Thailand.... (steht sogar auf den Tüten)

Fallen Abends auch nur noch ins Bett.


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