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danimanu

Back in Germany - SADNESS!!!

Geschrieben am 31.10.2009 um 10:52
Bonito 2. Tag, 27.10.2009
Da man in Bonito nur organisiert etwas unternehmen kann,  entschlossen wir uns morgens bei strahlend blauem Himmel in den Parque des Cachoeiras (Wasserfallpark) zu fahren und dort ein weiteres Stück Natur kennen zu lernen. Der überaus witzige Guide Wellington, der sich auch trotz minimaler Englischkenntnisse bemühte, Wissenswertes über "seinen" Wald zu erklären, führte uns zu sieben Wasserfällen. Bei jedem dieser  Wasserfälle bot sich die Gelegenheit, ein Bad zu nehmen. Davon haben wir natürlich reichlich Gebrauch gemacht und da die Gruppe nur aus 4 Personen bestand, waren wir meist allein im Wasser.
Zum Abschluss gab es ein leckeres Lunch mit ortstypischen Schmankerln. Danach war kurzzeitige Siesta in Hängematten angesagt.

Auf der Rückfahrt haben wir nachmittags noch einen Stop am Balnéario de Sol, einem Natur-Flussfreibad, eingelegt. Dort schwammen wir inmitten von Doradenschwärmen und genossen die Tatsache, dass sich sonst ausschließlich Einheimische dort aufhielten.  Zum krönenden Abschluss flog dann sogar noch ein Tukan über das Bad.

Mittwoch 28.10.
Früh am Morgen (8:00 Uhr) starteten wir unsere letzte Reise zu der Fazienda Baia Grande, Nähe Miranda, ins Pantanal. Auf den letzten 20 km dieser Fahrt, auf einer holprigen Sandstrecke, testete Manuel die Belastbarkeit unseres Fiat Palio 60PS Mietwagens. Es ging durch Schlaglöcher, Bodenwellen und langgezogene Wasserlöcher. Dementsprechend sah der Wagen aus, als wir auf der Fazienda ankamen und schon von dem Guide Adrian erwartet wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung gab es zunächst einmal Lunch. Auf einem Kaminofen, mit Buchenholz geheizt, gab es einige Leckerchen, wie z. B. Reis mit schwarzen Bohnen, Steaks von eigenen Rindern, Farofa - und natürlich noch einige undefinierbare Süßspeisen. Da wir die einzigen Gäste auf der Fazienda waren, starteten wir im Anschluss an das Essen mit einer Fotosafari ins nähere Umland.  Wir sahen Capivaras (Wasserschweine), Kaimane, Tukane, Papageien, Emus und zahlreiche Wasservögel. Abends mit beginnender Dunkelheit hieß es relativ zeitig ab ins Bett - denn die Moskitos kommen.......(zu dieser Jahreszeit aber noch relativ wenige)

Donnerstag 29.10. zweiter Tag auf der Fazienda Baia Grande:
Nach einem leckeren Frühstück ging es zum "horse back riding". Schon beim Aufstieg in den Sattel wäre Daniela fast auf der anderen Seite wieder abgestiegen Mit Gaucho Adrian, der uns alles wissenswerte auf portugiesisch erklärte (wir zwar immer verstehend nickend, aber manchmal keinen Schimmer davon hatten, was er sagte) ging es hoch zu Ross durch überflutete Sumpflandschaften.

Ein Traum wurde wahr bei wolkenlosem Himmel am frühen Morgen!

Wir besuchten das Nest eines Hyazinthen Ara Paares (die Hausherren schnatterten uns wild an), ritten mitten durch eine große Kuhherde hindurch, sahen die Eingänge mehrerer Gürteltierbauten und bewunderten die unberührte Vegetation und die Tierwelt der 1800 ha großen Fazienda.
Am Nachmittag ging es zum  Piranha Fischen, wobei der Erfolg eher mäßig war und wir den gefangenen Fisch (Tiara) an Baby Kaimane verfüttert haben. Spaß hatten wir aber reichlich dabei, da wir einfachste Bambus-Ruten benutzten.
Nach dem Diner verabschiedete sich passender weise die Sonne mit einen wunderschönen Untergang über den Felder von uns. Romantik pur und wir mittendrin!
Am letzten Abend unserer Brasilienreise ging es auf eine Jeepsafari, um nachtaktive Tiere zu beobachten.

Freitag 30.10.Letzter Morgen in Brasilien

Mit großem Wehmut hieß es Koffer packen und Aufbrechen nach Deutschland. Obwohl wir vor der Reise vor Aufregung schlecht schlafen konnten und große Erwartungen hatten, sind diese um Längen übertroffen worden. Heute morgen Brasilien "tschau" zu sagen, fällt uns mehr als schwer!
Die Artenvielfalt, die vielen unterschiedlichen Vegetationsformen und besonders die Freundlichkeit der Brasilianer, die uns auf unserer Reise begegnet sind, hat uns sehr beeindruckt.

Brasilien ist mehr als nur eine Reise wert.
Um mit der typischen Geste der Brasilianer zu schreiben: "Daumen hoch" und "tudo bem"

Até breve!!

Es grüßen zwei traurige und zugleich stolze Ex-Urlauber - Danielha und Manuelinho

Angekommen im Pantanal - der letzten Station unserer Reise

Geschrieben am 26.10.2009 um 08:28

Hallo Heimat!

Nach einer ziemlich langen Schreibpause melden wir uns mit vielen neuen Erlebnissen. Los geht's.

Episode 1: Ilha Grande

Erst einmal danke fuers Daumen druecken, denn am Morgen lachte der Himmel, so dass wir eine Bootstour zum Traumstrand "Lopes Mendes" gemacht haben. Schon die Fahrt dorthin hat uns viel von der Vegetation der Insel gezeigt. Als wir nach einer kurzen Wanderung durch den atlantischen Regenwald am weissen Strand ankamen, haben wir einfach nur relaxt. Fast einsam und super idyllisch war dies ein Hoehepunkt der bisherigen Reise. Nach unserer Rueckkehr haben wir abends den Tag in einem Restaurant direkt am Strand mit der Spezialitaet  "Moqueca de peixe" abgerundet.

 

Episode 2: Paraty

Morgens ging es mit der Faehre wieder zurueck aufs Festland, wo wir schon von unserem Fahrer erwartet wurden. Nach Ankunft in Paraty sind wir direkt in die historische Altstadt im Kolonialstil, die unter Denkmalschutz steht, spaziert. Kleine Geschaefte und zahlreiche Bars luden zum Verweilen ein - fuer Daniela Zeit fuer einen Guaraná (Barbara Du wuerdest das lieben!!) und fuer Manuel Zeit fuer die dritte Sorte Brasilianisches Bier (Markus Du koenntest davon Literweise trinken, da es kaum Wirkung zeigt/Thilo Du wuerdest es lieben, da es hauptsaechlich aus Dosen kommt).

Am naechsten Tag haben wir eine Jeeptour ins Hinterland gemacht; Manuel spielte Tarzan und rutschte einen Riesenfelsen hinab; Daniela hat schon das Zuschauen genuegt bzw. sie musste sich ausruhen fuer die anstehenden Cachaca Proben bei zwei Brennereien.;;;; Ein rundherum gelungener Tag mit "Moqueca de peixe" zum Abschluss.

 

Episode 3: Sao Paulo

In einer Art Greyhound Bus ging es morgens fast non-stop nach Sao Paulo. Trotz der 6 Stunden Fahrt kam uns die Zeit sehr kurz vor, da wir viele wechselnde Vegetationen auf der Strecke bewundern konnten. Brasilien hat viel mehr zu bieten, als man denkt. Nach dem Einchecken ins Hotel - Zimmer im 18. und hoechsten Stock - ging es direkt in die 12 Mio. Stadt auf die Avenida Paulista.

Daniela hatte ziemlich Muffensausen, als wir so durch die Strassen liefen (sagt Manuel, Daniela lacht darueber) - deshalb blieb es bei einem Kurzausflug, aber dieser erste Eindruck reichte uns schon, um zu sehen wie riesig diese Stadt ist und das Leben dort pulsiert. Am sicher zu gehen  fuhren wir nach Anbruch der Dunkelheit mit einem Taxi in die groesste Shopping Mall von Sao Paulo. Und ihr werdet es kaum glauben, wir waren erfolgreich!!!

 

Episode 4: Foz de Iguacu

Nach dem planmaessigen Flug wurden wir von unserem deutsch sprachigen Reisefuehrer (ein Brasilianer namens Norbert Reich) abgeholt. Am naechsten Tag ging es dann los! Wir fuhren schon am fruehen Morgen nach Argentinien, um dort die 2,6 km langen und 80 m hohen Wasserfaelle zu bestaunen. Leute: vergesst alles, was ihr bisher ueber Wasserfaelle gelesen oder gesehen habt. Das schreiben wir nicht nur, das meinen wir auch so. Durch die vielen Regenfaelle der letzten Wochen fuehrte der Fluss enorm viel Wasser mit sich und sogar bei unserem super sonnigen Ausflug stieg der Pegel des Flusses weiter. Deshalb waren die Faelle deutlich ausgepraegter als ueblich, aber gerade das war einfach nur ueberwaeltigend. Die Schnellboottour zum "bruellenden Wasser" fuehrte uns direkt unter die Faelle, so dass wir Pudelnass, aber auch irgendwie gluecklich waren. Das hat so einen unglaublichen Fetz gemacht! Die Stromschnellen, die Gischt und das wackelnde Boot haben uns sehr beeindruckt. Wir koennen das nicht in richtige Worte fassen; das muss man selbst gesehen haben.

Abends haben wir uns das Dreilaendereck von Paraguay, Argentinien und Brasilien angeschaut und danach direkt am Paraná Fluss (momentan 500 m breit) ein Fischbuffet mit lokalen Fischen aus dem Fluss genossen. 

Fuer den naechsten Tag gibt es nur eine Beschreibung: Die Welt ging unter mit starkem Dauerregen!

Wir besichtigten zwar die Faelle von der brasilianischen Seite, waren aber schon nach 2 MInuten bis auf die Haut nass und das Wasser lief aus den Schuhen. Deshalb fiel dieses tolle Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Also ging es eigentlich viel zu schnell zurueck ins Hotel. Warme Dusche, nasse Klamotten versucht trocken zu foehnen und Cachaca aus der Pulle getrunken. Manuel hatte ganz schoen einen im Schuh - und dieses Mal nicht nur Wasser. Also abends ab in die Churrasscaria um FLEISCH zu essen.....

 

Episode 5: Pantanal

Episode 5a: der zweitschlimmste Tag unserer Reise, denn nach dem grossen Regen kam der grosse Nebel!

Aufstehen: 3:30 h, geplanter Abflug nach Sao Paulo 06:00 mit Weiterflug ins Pantanal um 09:00 hab Sao Paulo. Los ging es erst um 08:50 h, also Weiterflug verpasst. 4 Stunden abhaengen in Sao Paulo im Flughafen und Weiterflug ins Pantanal um 14:30 h. Ankunft, Abholung des Mietwagens um 16:30 h - danach folgen avisierte 6 Stunden bis zu unserem Zielort Bonito im Pantanal.....Manuel ist geschrotet wie verrueckt, so dass wir zum Einbruch der Dunkelheit ankamen (ach ja andere Zeitzone, 1 Stunde zurueck) - 19 Uhr Ankunft in der Poussada Moinho de Vento von Didier und Ana, unsere herzlichen belgischen Gastgeber. Daniela: Yuchuuuu endlich franzoesich sprechen.

Essen - Schlafen - Ende.

 

Episode 5b: Heute morgen ging es zum Schnorcheln zum Sucuri Fluss. Auf der Fahrt dorthin sahen wir in einem Baum unseren ersten wilden Tukan. Das Herz huepfte hoeher. Es gibt sie wirklich! Und wie schoen sie sind! Das Besondere an dem Sucuri Fluss ist sein kristallklares Wasser, so dass dort zahlreiche Fische bei unserer Schnorcheltour zu sehen waren. Auf der Rueckfahrt nach Bonito sahen wir ein Tukan Paar, wobei das Weibchen gerade aus seinem Bau flog. Obwohl wir uns ins Gras legten, um auf den Tukan zu warten, liessen sich die beiden leider nicht mehr sehen. Beim anschliessenden Baden in einem Naturfreibad am Rio Formosa flogen nochmals zwei Tukane ueber uns hinweg. Zurueck in der Poussade machten wir mit Didier und Ana eine Gartenbesichtigung, als uns ein Ara ueberflog. Wir waren und sind immer noch voll aus dem Haeuschen. Was fuer ein Tag! Wir gehen jetzt essen.

Liebe Gruesse aus Bonito von D+M

Ilha Grande

Geschrieben am 17.10.2009 um 08:00

Haben nach einer sehr erlebnisreichen Sambawoche das Abenteuer Rio hinter uns gelassen - auch mit Wehmut haben wir uns von den Querschlaegern verabschiedet.

Gestern haben wir trotz maessigem Wetter einen Bootsauflug mit der kompletten Gruppe rund um die Straende von Rio gemacht. Natuerlich gab es Caipi satt und dann schien auch wieder die Sonne fuer uns alle .

Das absolute Highlight unseres Rio Aufenthaltes war am Mittwoch die Fahrt mit der Zahnradbahn hoch zum Corcovado. Wir hatten alles: Christo im Nebel, bei strahlendem blauen Himmel und bei vorueberziehenden Wolken. Die Aussicht von dortoben kann man selbst mit Bildern nur schlecht wiederspiegeln. Es war gigantisch!

Heute sind wir - nach einer kurzen Nacht (letzter Besuch einer Sambaschule) - aufgebrochen. Die Abholung von unserer Pousada war super puenktlich und der Transfer hat reibungslos funktioniert. Bei der Ueberfahrt mit der Faehre auf die Ilha Grande kam dann der grosse Regen. Wir konnten nur erahnen, wie traumhaft schoen diese Umgebung ist, da es hier zahlreiche kleine gruene Inseln mit tropischer Vegetation und weissen Sandstraenden gibt.... Nach der Ankunft in einer richtig schnuckeligen Pousada mit tollem Garten gab es dreistuendigen Dauerregen mit grollendem Donner. Fuer Daniela ein guter Zeitpunkt zum schlafen, denn in Rio ging das kaum - aufgrund von dauernder Aktivitaet und Ruhelosigkeit. Wir haben uns gerade mit einem leckeren brasilianischen Fischeintopf getroestet und werden den Abend mit einem Caipirinha ausklingen lassen. Dann heisst es endlich mal "frueh" ins Bett.

Hoffnung fuer morgen ist besseres Wetter, da Manuel waehrend Danielas Schlafpause im Garten der Pousada den ersten Kolibri gesehen hat und diese bei Sonnenschein hier zahlreich zu beobachen sind. Beim regenlosen Abendspaziergang gerade eben am Strand kam das erste Mal romantisches Urlaubsfeeling auf, da der Hauptort dieser Insel Abraajo sehr viele kleine Gassen mit suessen bunten Laeden besitzt.

Drueckt die Daumen fuer uns und schoene Gruesse in die Heimat!!

D+M

Rio

Geschrieben am 13.10.2009 um 09:03

Tag 5 in Rio und wir haben schon ne Menge erlebt. Wir kommen gerade vom Zuckerhut und haben die grandiose Aussicht bewundert. Rio ist einfach eine gigantische Millionenstadt, die man selbst auf dem Plateau des Zuckerhuts nicht komplett ueberblicken kann. Einfach nur ein Wahnsinn. Wie muss das nur auf dem Corcovado sein?!

Nach unser ziemlich problemlosen Ankunft am Freitag hat uns Nana direkt mit in die Sambaschule Cubango mitgenommen. Wir bekamen direkt ein T-Shirt der Bateria geschenkt und durften sogar spielen. Das war schon ein Erlebnis, auch wenn Daniela total mulmig zumute war. Die Probe fand in einer Art Eisstadion statt; schon als wir die Treppe nach oben gingen, wurden wir von der typischen Sambamusik empfangen. Heute Abend fahren wir wieder dorthin, denn es findet die finale Vorstellung der Kostueme dieser Bateria fuer den Karneval 2010 statt. Es wird also viel fuer Ohr und Auge geboten.

Am Samstag waren wir im beruehmten Maracana Stadion zu einem Saisonspiel der Flamengo. 61000 Zuschauer - also nur zu zwei drittel gefuellt  - und die Stimmung war grandios. 3 Tore, spannender Spielverlauf und wir mittendrin!!!

Sonntag haben wir unseren ersten Caipi am Strand von Ipanema getrunken. Leckerschmecker! Aber very strong - selbst fuer erfahrene Caipi Trinker wie Ingrid  und lecker Maennchen gibt es da zu bewundern....uaaaah.

Da wir zu Fuss dorthin gegangen waren, sind wir am Strand zurueck nach Copacabana. Dort gibt es ein Cafe im 30. Stock eines Hotels. Mit sandigen Fuessen in flip flops sind wir ganz cool am Empfangschef vorbei nach oben gefahren. Ausblick von oben -> unbeschreiblich!

Gestern war es mit 31 Grad um 10 Uhr einfach logisch, dass wir uns am Strand von Copacabana in die Wellen des Atlantiks gestuerzt haben - und bei Wellen muesst ihr euch RICHTIGE Wellen vorstellen mit heftiger Unterstroemung....Hammer.

Zu erwaehnen sind die erlebnisreichen Fahrten mit den Linienbussen. Die Busfahrer muessen die Lehrmeister von solchen Groessen wie Michael Schumacher sein. Geschwindigkeit pur und bei Kurvenfahrten hat man den Eindruck, dass die aeusseren Raeder abheben. Fuer die Brasilianer muss der Film Speed pure Langeweile bedeuten.

Apropos Fahrzeuge, wer ein Faible fuer Oldtimer - speziell an Kuddel gerichtet fuer VW Veteranen -  hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Das war es fuers Erste! Liebe Gruesse aus Rio de Janeiro

Daniela & Manuel

 

Koffer gepackt!

Geschrieben am 7.10.2009 um 10:15
Noch einmal schlafen :-)

Dann geht es los!

D+M

Yuchuuuu, große Vorfreude

Geschrieben am 2.10.2009 um 06:39
Nächsten Donnerstag geht es los und wir können es kaum erwarten.
Brasilien wir kommen :-)

Daniela & Manuel

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