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Unterwegs in China

Ueberraschungen

Geschrieben am 13.07.2010 um 03:39

Von denen gabs heute Verschiedene. Zum Beispiel dass ich nun tatsaechlich schon wieder Internetzugang habe wenn ich auch ganze 20 Minuten warten musste vom Aufstarten bis ich nun endlich auch drin bin.  Ich sitze hier in einem Abstellkaemmerli unseres Hotels zwischen Reissaecken, Tragekoerben, Bettwaesche, Kinderspielzeug, Haarfoenen, Waesche und sonst irgendwelchem Ramsch.

 Wir hatten eine fuenfstuendige abwechslungsreiche Fahrt im Minibus bis hierher nach Ping' an. Es war eine Fahrt in die Berge, zum Teil so aehnlich wie die Strasse auf den Beatenberg. Ping'an liegt auf 800 m ueber Meer.In dieser Region leben verschiedene Minderheiten. Angekommen bei einem Parkplatz voller Busse und vielen Leuten kam die erste Ueberraschung. Kaum waren wir angekommen war unser Auto schon umringt von einer Gruppe einheimischer Frauen. Noch bevor wir realisierten wie uns geschah, waren unsere Koffer direkt aus dem Kofferraum schon auf ihren Tragekoerben befestigt und gebuckelt. Dann ging der Fussmarsch los. Etwa 20 Minuten bergan ueber Steintreppen. Wir haetten auch die Moeglichkeit gehabt, uns in Saenften hochtragen zu lassen! Wir hatten fast ein schlechtes Gewissen, wenn wir diese kleinen zierlichen Frauen mit unseren schweren Koffern auf dem Ruecken den Berg hochsteigen sahen. Schon unterwegs wurde ausgehandelt wann wir wieder zurueckgehen, damit sie dann auch wirklich unsere Koffer wieder heruntertragen duerfen. Das ist hier ein Geschaeft und jede kaempft um ihren Verdienst! Oben angekommen, eine weitere Ueberraschung: wir hatten uns auf eine berghuettenaehnliche Unterkunft eingestellt und dann dieses Hotel. Die Zimmer lassen keine Wuensche offen, selbst Klimaanlage und Ferrnsehen sind vorhanden und natuerlich auch Dusche und Toilette. Ein Balkon mit Blick in die Reisfelder. Draussen kraehen die Haehne um die Wette, gegenueber sind zwei Schweine. Auch die Geraeusche sind anders. Immer wieder hoert man diese Frauen miteinander schwatzen. Nun ja schwatzen toent in unseren Ohren aber wie schreien! Und jetzt in der Nacht ist es ein grosses Froschkonzert draussen.

Hier sind wir auch das erste Mal Schlangen begegnet, die in dieser Jahreszeit besonders in der Abendzeit aktiv sein sollen. Nun, diese waren nicht so aktiv, warteten sie doch in Gittern eingesperrt neben dem Grill auf ihr heisses Ende, um nachher auf einem Teller serviert zu werden!

So morgen gehts auf eine Wanderung durch die Reisfelder. Mal sehen wie die Nacht wird. Mit uns ist noch eine chinesische Gruppe einquartiert. Chinesische Gruppen sind einfach laut!!!!


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