George Town auf der Insel Penang
Geschrieben am 6.09.2010 um 05:18
Nach dem letzen Afternoon Tea im Smokehouse geht es wieder per Kleinbus weiter nach Goergetown auf der Insel Penang. Die Fahrt dauert ca 4 Stunden bis wir um ca 19:30 am Hotel Heritage ankommen. Das Hotel ist deutlich einfacher als das Smokehouse und man legt offenbar auch keinen gesteigerten Wert mehr darauf, neue Gäste anzuziehen,aber sauber ist es und unser Zimmer hat Klimaanalage. Ein Beispiel ist der Pool: an sich ganz schön, sauber und mit Wasserfontänen auch sehr einladend aber leider kein einziger Liegestuhl oder Sonnenschirm rundrum. Kein Wunder dass ihn niemand nutzte.
Zunächst gehen wir zu Fuss los, um eines der durch die Reiseveranstalter und -führer empfohlenen Restaurants fürs Abendessen zu besuchen. Leider verlaufen wir uns total und nehmen schließlich doch ein Taxi in die Chiulia Street. Das mit diesen Empfehlungen ist so eine Sache... Das eine Restaurant (Secret Garden) finden wir gar nicht und das andere "Restoran Kapitan" gleicht eher einem großen indischen Straßenimbiss als einem Restaurant. Nach einigem hin und her gehen wir doch dort rein, vor allem weil wir nichts angenehmeres mehr finden und es langsam spät wird. Wir ordern Lassi, Naan, und Hühnchen und sind angenehm überrascht. Alles schmeckt gut, wird ansehnlich präsentiert und ist ausserdem noch spottbillig.
In der Nacht haben wir zum erstenmal die Klimaanlage durchlaufen lassen, erstens weil es sehr schnell wieder warm wurde im Zimmer - war eigentlich klar, da die Balkontüren nur durch Läden aber nicht durch Fenster geschlossen wurden - und ausserdem ein paar Mücken anfingen an uns rumzuknabbern... Mit Klimaanlage geben die sehr bald Ruhe.
Am nächsten Morgen ging es dann nach einem eher einfachen Frühstück (Kaffee, Eier, Toast, Orangenmarmelade) in die Stadt. Man hätte natürlich auch was asiatisches wie gebratene Nudeln oder Reis oder ähnliches ordern konnen, aber wir bleiben lieber beim westlichen Frühstück, auch wenn die Auswahl eher gering ist.
Wir wollem zum Georgetown Heritage Trust, einer staatlichen Einrichtung die Führungen durch das historische Georgetown anbietet. Der soll in der Church Street sein. Der Fahrer vom im Hotel ansässigen Limoservice gibt vor, zu wissen wo das ist, versucht aber immer wieder uns an der St. George Church abzuladen. Erst ein Rikschafahrer klärt ihn auf, dass es den englischen Namen wohl nicht (mehr) gibt , die Straße heißt Lebuh Gereja. Dort endlich angekommen erfahren wir von der netten Dame, dass es sich dabei erstens um Führungen zu Fuß handelt, dass sie ziemlich teuer sind und eigentlich erst morgen um 9:00 wieder losgehen. Man könnte für uns speziell einen Guide organisieren, aber das würde noch teurer. Wir gehen also lieber zu Fuß los.
Und so beginnt ein richtig langer Fußmarsch durch Georgetown. Im Rückblick müssen wir eigentlich vor uns selbst den Hut ziehen, denn wir laufen so ziemlich den ganzen Altstadt-Treck der Tempel und Sehenswürdigkeiten ab, die die Reiseführer so vorschlagen: Beginnend am Fort Cornwallis, über die Townhall und weitere Gebäude aus der Kolonialzeit, dann über die Cathedral Church of the Assumption, die leider in Gerüste gehüllt war, in die Straße Kapitan Keilin. Der Marco Polo nennt sie die Straße der Harmonie, weil wir hier neben der Christlichen Kirche, die muslimische Staatsmoschee, je einen großen hinduistsichen, buddhistischen und einen chinesichen Tempel einträchtig nebeneinander finden.
Nach etlichen weiteren indischen und chinesischen Tempeln und einem großen chinesischen Clan Komplex,dem Kongsi Koon (der nimmt einen ganzen Block ein und beherbergt ca 60 Geschäfte, eine Bühne für chinesische Oper und einen Tempel) und einem ziemlichen Zickzack durch die Altstadt sind wieder am Hafen und machen Pause am Pier. Mitlerweile sind über 4 Stunden vergangen und das bei mehr als 30 Grad im Schatten von dem es aber nur wenig gibt.
Danach geht es dann mit dem Taxi zum Komtar, dem Shopping-Tempel von Georgetown. Ein Traum für Frauen - jedes 3. Geschäft verkauft Schuhe und dabei gefühlte 10 verschiedene Paar Herrenschuhe und mindestens 1000 Paar Damenschuhe. Bärbel ist hin und weg. Wir müssen in jedes rein (auch weil wir für Wolfgang was suchen).
Abends dann wollen wir zu einer weiteren Restaurantempfehlung, dem Dragon King, dass angeblich besonders gute Nonya Küche bietet, ein malayischer Mix aus chinesischer und Thailändischer Küche mit lokalen Gewürzen. Der erste Taxifahrer bringt uns zur falschen Straße, insgesamt hat man den Eindruck, dass die Fahrer allzuleicht versuchen ihre eigenen Wunschvorstellungen (sprich Straßen, die sie kennen) in die Zielfindung einzubauen. Der zweite Taxifahrer, ein Chinese, findet zwar die Straße , aber das Lokal gibt es dort nicht mehr. Ihn fragen wir dann nach einem Lokal mit Nonya Küche. Er sagt er kennt eines und bringt uns dann ganz in die Nähre unseres Hotels - ca 500m - und zu einem Lokal das Nonya Baba heißt, früher bekannt als "Dragon King"! Eine Stunde rumgefahren und wir sind in dem Lokal,in das wir ohnehin wollten und das ganz in der Nähe des Hotels - na super!. Das Essen ist wirklich gut, ganz anders gewürzt als man es von Chinesen, Indern oder Thailändern gewohnt ist. Sehr zu empfehlen, Nonya Baba in der Nagore Street!
Für den nächsten Morgen haben wir uns 3 Tempel im "Umland" von Georgetown und den Botanischen Garten vorgenommen und vorsorglich über das Hotel ein Taxi auf Zeit gebucht. Für ca 6€ die Stunde, bekommen wir eine geräümige chinesiche Familienlimousine der oberen Mittelklasse mit Fahrer....
Das mit dem Umland ist allerdings brutal übertrieben. Nach ca. 3km Weg vom Hotel haben wir die ersten beiden Tempel schon erreicht. Und die beiden liegen auch nicht wirklich auseinander, sondern direkt gegenüber an ein und derselben Straße!
Der erste ist ein indischer, budhhistischer Tempel, ziemlich neu und sehr schön mit riesiger liegender Buddha Statue und der zweite ist ein Burmesischer, auch buddhistischer Tempel mit eigener Klosteranlage und Garten und wir sehen zum erstenmal auch buddhistische Mönche. Nach ca. einer Stunde geht es weiter zum 3. Tempel, dem Kek Lok Si.
Dem Namen nach erwarteten wir nun einen chinesichen Tempel, aber es war wieder ein budhhistischer Tempel, diesmal eine riesige Anlage mit eigenem Kloster, mehreren Tempeln einer 7-stöckigen Pagode und einer 30m hohen Bronzestatue einer Göttin. Hier wird nicht gerade gespart mit Glanz! Ausserdem liegt er auf halber Höhe des Penang Hill mit guter Aussicht auf Georgetown. Fast 2 Stunden vergehen bis wir durch sind. Danach geht es dafür im botanischen Garten sehr schnell. Nicht viel lohnenswertes zum ansehen, wenn man, wie wir, schon mehrmals im Dschungel war (Angeber!).
Dann geht es zurück in die Stadt. Da wir früh dran sind, entscheiden wir uns, die Blue Mansion anzuschauen, die Villa eines der reichsten Chinesen um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Wir schaffen es gerade noch zum Beginn der Führung und bekommen eine Einführung in das Feng Shui. Feng bedeutet Wind und symbolisiert die Energie, die von aussen in das Haus gelangen soll, Shui bedeutet Wasser und symbolisiert den Wohlstand (die höchste der Segnungen eines Chinesen!). Dementsprenchend muss ein gutes chinesisches Haus auf einen Hang (= Rücken des Drachen = immer im Wind) gebaut werden. Am flachen Stadtrand tun es dann auch mal 6 inches Gefälle, um einen Hang darzustellen (ganz schön spitzfindig die Chinesen), jedenfalls ist der innere Bereich des Hause um genau diese 6 inches Höher als der Eingang. Der Innenhof enthält eine Vertiefung in der alles Regenwasser, sowohl was direkt hineinfällt, als auch was von den Dächern kommt eingefangen wird. Der Wohlstand kommt rauschend und vielfältig von aussen in das Haus, bewegt (und vermehrt) sich im Innenhof und wird dann zielgerichtet und langsam wider abegleitet in dem er das Haus kühlt. Sehr schön sind die chinesischen Wandskulpturen, die wie Mosaike aus farbigen Scherben von Porzellanschüsseln hergestellt werden. Heute wird in der Mansion auch ein Hotel betrieben. Wir schauen uns an und denken, das hätten wir buchen sollen.
Danach geht es weiter mit noch aktuellen chinesischen Strukturen, den Clan-Piers. Es sind insgesamt 7 solcher Piers am Hafen von Georgetown, die sich auf Stelzen in den Hafen hineinstrecken und jeweils eine enge Gasse von Holzstegen bilden an deren Ende ein kleiner Tempel steht und die Boote des Clans anlegen. Wir sehen zum Teil armselige Hütten, aber auch größere, gut eingerichtete Wohnungen auf diesen Piers. Am Ende eines jeden Piers steht ein Tempel.
Am Abend geht dann unsere Restaurant Odysee auf Penang weiter. Wieder suchen wir ein bestimmtes Restaurant. Obwohl es Edelweis heisst, bietet es neben bayrisch anmutenden Gerichten mit Wurst und ähnlichem auch gute lokale Kost. Wir hatten es schon auf unserem Fußmarsch gesehen, finden es auf Anhieb, setzen uns, bestellen und hören, dass es an diesem Abend leider kein einziges der lokalen Gerichte mehr gibt, weil die Küche um 9:00 uhr Abends keinen neuen Reis mehr kocht(!). Also gehen wir wieder und suchen unsere 2. Wahl, das Hong Kong in der Cintra Straße. Natürlich gibt es das nicht mehr.... Zu guter letzt landen wir also wieder im Restoran Kapitan, wie am ersten Abend in Georgetown. Irgendwie schließt sich so der Kreis aber auch.
Am nächsten Morgen heißt es dann wieder um 6:30 aufstehen zur Weiterreise hin zur letzten Station Langkawi.
Fotos
Zunächst gehen wir zu Fuss los, um eines der durch die Reiseveranstalter und -führer empfohlenen Restaurants fürs Abendessen zu besuchen. Leider verlaufen wir uns total und nehmen schließlich doch ein Taxi in die Chiulia Street. Das mit diesen Empfehlungen ist so eine Sache... Das eine Restaurant (Secret Garden) finden wir gar nicht und das andere "Restoran Kapitan" gleicht eher einem großen indischen Straßenimbiss als einem Restaurant. Nach einigem hin und her gehen wir doch dort rein, vor allem weil wir nichts angenehmeres mehr finden und es langsam spät wird. Wir ordern Lassi, Naan, und Hühnchen und sind angenehm überrascht. Alles schmeckt gut, wird ansehnlich präsentiert und ist ausserdem noch spottbillig.
In der Nacht haben wir zum erstenmal die Klimaanlage durchlaufen lassen, erstens weil es sehr schnell wieder warm wurde im Zimmer - war eigentlich klar, da die Balkontüren nur durch Läden aber nicht durch Fenster geschlossen wurden - und ausserdem ein paar Mücken anfingen an uns rumzuknabbern... Mit Klimaanlage geben die sehr bald Ruhe.
Am nächsten Morgen ging es dann nach einem eher einfachen Frühstück (Kaffee, Eier, Toast, Orangenmarmelade) in die Stadt. Man hätte natürlich auch was asiatisches wie gebratene Nudeln oder Reis oder ähnliches ordern konnen, aber wir bleiben lieber beim westlichen Frühstück, auch wenn die Auswahl eher gering ist.
Wir wollem zum Georgetown Heritage Trust, einer staatlichen Einrichtung die Führungen durch das historische Georgetown anbietet. Der soll in der Church Street sein. Der Fahrer vom im Hotel ansässigen Limoservice gibt vor, zu wissen wo das ist, versucht aber immer wieder uns an der St. George Church abzuladen. Erst ein Rikschafahrer klärt ihn auf, dass es den englischen Namen wohl nicht (mehr) gibt , die Straße heißt Lebuh Gereja. Dort endlich angekommen erfahren wir von der netten Dame, dass es sich dabei erstens um Führungen zu Fuß handelt, dass sie ziemlich teuer sind und eigentlich erst morgen um 9:00 wieder losgehen. Man könnte für uns speziell einen Guide organisieren, aber das würde noch teurer. Wir gehen also lieber zu Fuß los.
Und so beginnt ein richtig langer Fußmarsch durch Georgetown. Im Rückblick müssen wir eigentlich vor uns selbst den Hut ziehen, denn wir laufen so ziemlich den ganzen Altstadt-Treck der Tempel und Sehenswürdigkeiten ab, die die Reiseführer so vorschlagen: Beginnend am Fort Cornwallis, über die Townhall und weitere Gebäude aus der Kolonialzeit, dann über die Cathedral Church of the Assumption, die leider in Gerüste gehüllt war, in die Straße Kapitan Keilin. Der Marco Polo nennt sie die Straße der Harmonie, weil wir hier neben der Christlichen Kirche, die muslimische Staatsmoschee, je einen großen hinduistsichen, buddhistischen und einen chinesichen Tempel einträchtig nebeneinander finden.
Nach etlichen weiteren indischen und chinesischen Tempeln und einem großen chinesischen Clan Komplex,dem Kongsi Koon (der nimmt einen ganzen Block ein und beherbergt ca 60 Geschäfte, eine Bühne für chinesische Oper und einen Tempel) und einem ziemlichen Zickzack durch die Altstadt sind wieder am Hafen und machen Pause am Pier. Mitlerweile sind über 4 Stunden vergangen und das bei mehr als 30 Grad im Schatten von dem es aber nur wenig gibt.
Danach geht es dann mit dem Taxi zum Komtar, dem Shopping-Tempel von Georgetown. Ein Traum für Frauen - jedes 3. Geschäft verkauft Schuhe und dabei gefühlte 10 verschiedene Paar Herrenschuhe und mindestens 1000 Paar Damenschuhe. Bärbel ist hin und weg. Wir müssen in jedes rein (auch weil wir für Wolfgang was suchen).
Abends dann wollen wir zu einer weiteren Restaurantempfehlung, dem Dragon King, dass angeblich besonders gute Nonya Küche bietet, ein malayischer Mix aus chinesischer und Thailändischer Küche mit lokalen Gewürzen. Der erste Taxifahrer bringt uns zur falschen Straße, insgesamt hat man den Eindruck, dass die Fahrer allzuleicht versuchen ihre eigenen Wunschvorstellungen (sprich Straßen, die sie kennen) in die Zielfindung einzubauen. Der zweite Taxifahrer, ein Chinese, findet zwar die Straße , aber das Lokal gibt es dort nicht mehr. Ihn fragen wir dann nach einem Lokal mit Nonya Küche. Er sagt er kennt eines und bringt uns dann ganz in die Nähre unseres Hotels - ca 500m - und zu einem Lokal das Nonya Baba heißt, früher bekannt als "Dragon King"! Eine Stunde rumgefahren und wir sind in dem Lokal,in das wir ohnehin wollten und das ganz in der Nähe des Hotels - na super!. Das Essen ist wirklich gut, ganz anders gewürzt als man es von Chinesen, Indern oder Thailändern gewohnt ist. Sehr zu empfehlen, Nonya Baba in der Nagore Street!
Für den nächsten Morgen haben wir uns 3 Tempel im "Umland" von Georgetown und den Botanischen Garten vorgenommen und vorsorglich über das Hotel ein Taxi auf Zeit gebucht. Für ca 6€ die Stunde, bekommen wir eine geräümige chinesiche Familienlimousine der oberen Mittelklasse mit Fahrer....
Das mit dem Umland ist allerdings brutal übertrieben. Nach ca. 3km Weg vom Hotel haben wir die ersten beiden Tempel schon erreicht. Und die beiden liegen auch nicht wirklich auseinander, sondern direkt gegenüber an ein und derselben Straße!
Der erste ist ein indischer, budhhistischer Tempel, ziemlich neu und sehr schön mit riesiger liegender Buddha Statue und der zweite ist ein Burmesischer, auch buddhistischer Tempel mit eigener Klosteranlage und Garten und wir sehen zum erstenmal auch buddhistische Mönche. Nach ca. einer Stunde geht es weiter zum 3. Tempel, dem Kek Lok Si.
Dem Namen nach erwarteten wir nun einen chinesichen Tempel, aber es war wieder ein budhhistischer Tempel, diesmal eine riesige Anlage mit eigenem Kloster, mehreren Tempeln einer 7-stöckigen Pagode und einer 30m hohen Bronzestatue einer Göttin. Hier wird nicht gerade gespart mit Glanz! Ausserdem liegt er auf halber Höhe des Penang Hill mit guter Aussicht auf Georgetown. Fast 2 Stunden vergehen bis wir durch sind. Danach geht es dafür im botanischen Garten sehr schnell. Nicht viel lohnenswertes zum ansehen, wenn man, wie wir, schon mehrmals im Dschungel war (Angeber!).
Dann geht es zurück in die Stadt. Da wir früh dran sind, entscheiden wir uns, die Blue Mansion anzuschauen, die Villa eines der reichsten Chinesen um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Wir schaffen es gerade noch zum Beginn der Führung und bekommen eine Einführung in das Feng Shui. Feng bedeutet Wind und symbolisiert die Energie, die von aussen in das Haus gelangen soll, Shui bedeutet Wasser und symbolisiert den Wohlstand (die höchste der Segnungen eines Chinesen!). Dementsprenchend muss ein gutes chinesisches Haus auf einen Hang (= Rücken des Drachen = immer im Wind) gebaut werden. Am flachen Stadtrand tun es dann auch mal 6 inches Gefälle, um einen Hang darzustellen (ganz schön spitzfindig die Chinesen), jedenfalls ist der innere Bereich des Hause um genau diese 6 inches Höher als der Eingang. Der Innenhof enthält eine Vertiefung in der alles Regenwasser, sowohl was direkt hineinfällt, als auch was von den Dächern kommt eingefangen wird. Der Wohlstand kommt rauschend und vielfältig von aussen in das Haus, bewegt (und vermehrt) sich im Innenhof und wird dann zielgerichtet und langsam wider abegleitet in dem er das Haus kühlt. Sehr schön sind die chinesischen Wandskulpturen, die wie Mosaike aus farbigen Scherben von Porzellanschüsseln hergestellt werden. Heute wird in der Mansion auch ein Hotel betrieben. Wir schauen uns an und denken, das hätten wir buchen sollen.
Danach geht es weiter mit noch aktuellen chinesischen Strukturen, den Clan-Piers. Es sind insgesamt 7 solcher Piers am Hafen von Georgetown, die sich auf Stelzen in den Hafen hineinstrecken und jeweils eine enge Gasse von Holzstegen bilden an deren Ende ein kleiner Tempel steht und die Boote des Clans anlegen. Wir sehen zum Teil armselige Hütten, aber auch größere, gut eingerichtete Wohnungen auf diesen Piers. Am Ende eines jeden Piers steht ein Tempel.
Am Abend geht dann unsere Restaurant Odysee auf Penang weiter. Wieder suchen wir ein bestimmtes Restaurant. Obwohl es Edelweis heisst, bietet es neben bayrisch anmutenden Gerichten mit Wurst und ähnlichem auch gute lokale Kost. Wir hatten es schon auf unserem Fußmarsch gesehen, finden es auf Anhieb, setzen uns, bestellen und hören, dass es an diesem Abend leider kein einziges der lokalen Gerichte mehr gibt, weil die Küche um 9:00 uhr Abends keinen neuen Reis mehr kocht(!). Also gehen wir wieder und suchen unsere 2. Wahl, das Hong Kong in der Cintra Straße. Natürlich gibt es das nicht mehr.... Zu guter letzt landen wir also wieder im Restoran Kapitan, wie am ersten Abend in Georgetown. Irgendwie schließt sich so der Kreis aber auch.
Am nächsten Morgen heißt es dann wieder um 6:30 aufstehen zur Weiterreise hin zur letzten Station Langkawi.
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