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Auf dem Weg nach Machu Picchu (Teil I)

Geschrieben am 15.08.2008 um 06:30

Gestern sind wir nun gestartet. Die Sonne brennt .... Unser erster Stop war ein kleiner Ort in dem es eine Versuchsanlage aus der Inkazeit fuer ***s (1000 Sorten) und Kartoffeln (3000 Sorten) gibt. Die Anlage hat die Form eines Uterus und die Berge dahinter ergeben den Koerper einer Frau. Die Technik dahinter ist beeindruckend (Drainage, Temperaturanstieg um 5 C von unten nach oben um optimale Ergebnisse zu erzielen, fliegende Treppen). Ein paar Kilometer weiter begann der eigentliche Trip - durch Salzterrassen und das Sacred Valley. Unterwegs ueberall Felder die noch aus der Inkazeit stammen und noch heute ohne jegliche Technik bestellt werden. Die Salzterrassen stammen ausnahmsweise mal nicht aus der Inkazeit - sie sind viel aelter. Ca. 3000 Becken - jedes gehoert einer Familie. Das Salz wird durch Verdunstung gewonnen.  Das Sacred Valley bildet das erdene Gegenstueck zur Milchstrasse, an deren Schnittpunkt die Sonne steht (die Anlage von Machu Picchu). Und weiter ging es nach Ollyantambo - unserem Tagesziel. Der Zeltplatz lag etwas ausserhalb. Die Zelte waren sehr gross mit Betten drin (aus Stein!!!!!). Die Matratzen waren zum Glueck dick genug. Nachts konnte man sich dort mit Oelfunzeln fortbewegen (wie bei Willi Schwabes Rumpelkammer ;) )

Heute sind wir dann mit dem Zug weiter - vom Zeltplatz aus immer auf den Schienen lang laufen bis zum Bahnhof. Die Zuege pfeifen rechtzeitig und fahren nicht so schnell, so dass man rechtzeitig von den Gleisen springen kann. Nun sind wir in Aguas Calienta, dem letzten Ort vor Machu Picchu. Heute haben wir dann schon mal trainiert und sind auf den Putukusi geklettert, einen Berg der gegenueber von Machu Picchu liegt (etwas hoeher). Der Blick war genial.  Machu Picchu liegt uebrigens nur ca. 2500 m hoch und ist Dschungelgebiet. Das hatten wir leider nicht drauf und waren ohne Repellantien unterwegs. So waren wir eine willkommende Mahlzeit für irgendwelche kleinen Insekten, die uns ordentlich zerfressen haben.  Aber mittlerweile schrecken uns weder Hoehen noch steile Pfade noch Insekten.

nochmal 'ne Antwort

Geschrieben am16.08.2008 um 08:29 von Stü
Was sich hinter den 1000 Sorten verbirgt wird wohl erst zu Hause ausgeplaudert.Versuche dem Geheimnis selbst auf denn Grund zu kommen.Betten aus Stein zum Zelten haben bestimmt ihren Sinn,Ihr habt nur zu wenig Nächte zugebracht,um die Schlüssigkeit preiszugeben.Weiterhin viel Spaß Birgit

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