Miss Saigon
Die Letzte Station der Reise war dann auch noch das legendere Saigon und das Mekong-Delta. Letzteres haben wir mit einer zweitaegigen Tour auf einem Boot und einer Uebernachtung in der 110km von der Grenze Kambodschas entfernten , Stadt Cam Tho, erkundet. Das Mekong-Delta-Gebiet wird gepraegt durch ein feucht tropisches Klima und riesige Reisfelder. Der Strom, welcher im 4800km entfernten Tibet entspringt hat immer mindestens eine Temperatur von 26 grad, so hat es uns jedenfalls der Bootsfahrer gesagt. Die Menschen leben, wenn nicht gerade vom immer mehr steigenden Tourismus, vonb Fischfang und Reisanbau. Interressant sind vorallem die im Wasser stehenden "Stelzenhauser" und die schwimmenden Maerkte. Es ist ein sehr einfaches, wenn auch seltsames Leben, woran man sich nicht satt sehen kann.
Allgemein konnte ich mich an ganz Vietnam nicht satt sehen. Saigon bestaetigt mir diesen Eindruck.
Die 1975 von den Kommunisten in Ho-Chi-Minh-Stadt unbenannte Metropole bietet aufgrund des kolonialen Einflusses Frankreichs den westlichsten Lebensstil Vietnams. Hier sieht man auch schonmal, sonst unueblich, blond gefaerbte Haare und breite , an die Champs Elysées in Paris erinnernde, Strassen. Aber selbst das hilft nicht gegen die Masse an Motorrollern. Der Verkehr in Hanoi war nichts gegen Saigon. Zehn Millionen Menschen verkehren taeglich durch das "Paris Suedostasiens", wie es gerne genannt wird. Auch hier habe ich mich der Stadtauswahl im federfusball angeschlossen und mit ihnen trainiert. Natuerlich habe ich auch hier Abends auf der Strasse mit anderen Vietnamnesen Da Cau gespielt , allerdings leider zum letzten mal. Denn Samstag muss ich einem wundervollen, traumhaften und aeusserst freundlichen Land "Auf wiedersehen" sagen und wieder ins kalte und nasse Deutschland zurueck. In meinem Kopf plane ich schon jetzt meine Rueckkehr nach Vietnam, denn ich habe sehr schnell lieben gelernt. Es ist leider nicht in Worte zufassen. Aber ich freue mich auch schon wieder auf Deutschland, dort erwartet mich bestimmt erneut ein Kulturschock.










