Good morning Vietnam again
Nach einen reibungslosen 11 stuendigen Flug bin ich wohl behalten in Hanoi angekommen. Als erstes sobald man den klimatisierten Flughafen verlaesst, laeuft man gegen eine Wand aus heiss-feuchter Luft. Als Europaer meint man in den ersten Sekunden zu ersticken und der Urlaub endet schon am Flughafen, aber nach ein paar Minuten und der Erkenntnis immer noch am Leben zu sein, gewoehnt man sich daran und es ist halb so schlimm. Waehrend der knapp 25 km langen Fahrt vom Airport in die 3,5 Millionen Metropole konnte ich schon erste Eindruecke von Vietnam sammeln. Ueber Reisfelder, fahrenden Haendlern und asiatischen Rinderherden ging es ins immer dichter werdende Strassengetuemmel. Mopeds, Fahrraeder, Cyclofahrer und Autos fahren auf einer Bahn nebeneinander. Und erneut hat man Nahtod-erlebnisse. Ampeln und Zebrastreifen gibt es zwar aber interessieren Niemanden. Es wird ein paar mal gehupt um anderen Verkehrsteilnehmer zu signalisieren besser nicht von einer gruenen Ampel gebrauch zu machen und es funktioniert. Jeder faehrt wie er moechte. "Organisiertes Chaos" koennte man es nennen. Meine Unterkunft ist ein sehr kleines *****, eher eine Pension. Die Familie, die sich hier liebevoll um einen kuemmert, hilft einen bei jedem Anliegen, was ein nicht-vietnamese haben koennte. Als der Strom Schon Mittags einmal fuer zwei Stunden ausgefallen war, habe ich die Zeit genutzt um, aufgrund der 5 stundigen Zeitverschiebung, mir einen Nachholschlaf zu goennen. Am Nachmittag wurde ich von Thinh, einer Federfussballerin aus Hanoi, abgeholt und zur vietnamnesischen Federfussball (Da Cau) Meisterschaft , welche gerade in Hanoi ausgetragen wird, gebracht (Hinten auf einem Roller hat man hier noch viel mehr Nahtod-Erlebnisse als im sicheren Auto...).
Die Sporthalle hat ihre besten Tage schon hinter sich, dennoch spielen die Vietnamesen ein weitaus hoehres Niveau als in Europa. Anders als bei uns haengt eine riesige Flagge der sozialistischen Republik Vietnam an der Hallen Decke und vor den Spielen drehen sich alle zur Flagge hin und singen zu Ehren von Ho-Chi-Minh, der Begruender der sozialistischen Republik, die Nationalhymne zur eingespielten Melodie. Es war sehr beeindruckend. Meine ersten landestypschen Gerichte habe ich auch schon dank Thinh gegessen. Toertchen gefuellt mit gekochten Taubeneiern (Ich meine zumindest das es Eier waren...) und Rind, dazu Klebreis im ****enblatt gemischt mit "Spinat-aehnlichem" und Pfeffer. Aber es hat sehr gut geschmeckt und den Magen gut gefuellt. Mal sehen was ich die naechsten Tage noch erlebe, hoffentlich nicht soviele Nahtod-Erlebnisse wie heute...
Der heutige war Tag war sehr aehnlich, bis auf das ichs chon ein bisl sightseeing gemacht habe. dazu aber noch mehr spaeter....mir laeuft grad der schweiss aus alles poren und muss unbedingt duschen. es ist 21:41 und immer noch 36 grad...ach ja der Strom ist vorhin mitten im Tunier ausgefallen...ob die letzten punkte zaehltten weiss ich nicht.... habs net verstanden aber war lustig ^^
Bis die Tage...Marvin










