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Marvin und Isa in Vietnam

Miss Saigon

Geschrieben am 19.09.2008 um 02:38

Die Letzte Station der Reise war dann auch noch das legendere Saigon und das Mekong-Delta. Letzteres haben wir  mit einer zweitaegigen Tour auf einem Boot und einer Uebernachtung in der 110km von der Grenze Kambodschas entfernten , Stadt Cam Tho, erkundet. Das Mekong-Delta-Gebiet wird gepraegt durch ein feucht tropisches Klima und riesige Reisfelder. Der Strom, welcher im 4800km entfernten Tibet entspringt hat immer mindestens eine Temperatur von 26 grad, so hat es uns jedenfalls der Bootsfahrer gesagt. Die Menschen leben, wenn nicht gerade vom immer mehr steigenden Tourismus, vonb Fischfang und Reisanbau. Interressant sind vorallem die im Wasser stehenden "Stelzenhauser" und die schwimmenden Maerkte. Es ist ein sehr einfaches, wenn auch seltsames Leben, woran man sich nicht satt sehen kann.

Allgemein konnte ich mich an ganz Vietnam nicht satt sehen. Saigon bestaetigt mir diesen Eindruck.

Die 1975 von den Kommunisten in Ho-Chi-Minh-Stadt unbenannte Metropole bietet aufgrund des kolonialen Einflusses Frankreichs den westlichsten Lebensstil Vietnams. Hier sieht man auch schonmal, sonst unueblich, blond gefaerbte Haare und breite , an die Champs Elysées in Paris erinnernde, Strassen. Aber selbst das hilft nicht gegen die Masse an Motorrollern. Der Verkehr in Hanoi war nichts gegen Saigon. Zehn Millionen Menschen verkehren taeglich durch das "Paris Suedostasiens", wie es gerne genannt wird. Auch hier habe ich mich der Stadtauswahl im federfusball angeschlossen und mit ihnen trainiert. Natuerlich habe ich auch hier Abends auf der Strasse mit anderen Vietnamnesen Da Cau gespielt , allerdings leider zum letzten mal. Denn Samstag muss ich einem wundervollen, traumhaften und aeusserst freundlichen Land "Auf wiedersehen" sagen und wieder ins kalte und nasse Deutschland zurueck. In meinem Kopf plane ich schon jetzt meine Rueckkehr nach Vietnam, denn ich habe sehr schnell lieben gelernt. Es ist leider nicht in Worte zufassen. Aber ich freue mich auch schon wieder auf Deutschland, dort erwartet mich bestimmt erneut ein Kulturschock.

Im Paradies...

Geschrieben am 12.09.2008 um 12:58

...ist es wunderschoen. Trotz Darmerkrankung.

Wir sind mittlerweile auf einer kleinen Insel 60km noerdlich von Nha Trang. Ausser dem kleinen Bungalow ****** in dem wir uns befinden ist die paradiesische Insel Menschenleer.

Das Bungalow besteht aus Holz, Rattan und Reet(?). Eine sehr einfache und rustikale Konstruktion. Doch das ist zweit rangig. Wenn ich aus meinem Bungalow steige, gehe ich exakt 9 Schritte und stehe schon am Strand. Unterwegs treffe ich auf viele riesige Schmetterlinge in allen moeglichgen Farben, in kleinen erdloechern lebende Leguane und auch eine kleine gruene Baumschlange hat sich ueber unseren Koepfen hinwegbewegt. Es ist traumhaft, wenn man die ganzen vielenm Insekten und Muecken mal aussen vorlaesst. Fotos sind im Album fuer euch hochgeladen. nicht viele, weil ich essen muss gleich aber immerhin um euch einen Ueberblick zu verschaffen.

Isa ist uebrigens wieder gesund, wohingegen ich mir wohl einen Darmentzuendung geholt habe, die die letzten drei Tage sehr schmerzhaft war, jetzt allerdings wohl langsam ablaesst. Dennoch hatte ich leider die letzten zwei Tage hier mehr auf dem Klo gesessen als am Strand gelegen...

Aber wie gesagt macht euch keine Sorgen, ist wieder alles okay :)

Jetzt woi ich nun schon knapp 25 Tage in Vietnam bin, freu ich mich mittlerweile wieder bald in Deutschland zu sein. Vorallem aufs Essen!!! ;)

So das wars erstmal fuer heute. Ich melde mich bald

Viele Gruesse nach D-Land,

Marvin
& Isa

Nha Trang

Geschrieben am 9.09.2008 um 08:12

Jetzt sind wir schon weiter geflogen nach Nha Trang. Hier machen wir allerdings nur kurz halt bis es morgen heisst :"****eninsel wir kommen!"

Gesundheitstechnisch hats mich nun auch erwischt und kraenkel mit kopfweh und gliederschmerzen vor mich hin.

In Nha Trang, ist momentan eh scheiss Wetter. Es regnet unendlich und ist absoult nict so schoen wie Hoi An oder Hanoi. Viele betonkloetze stehen ihr an der Promenade wo einst  die "Air Cavalary" aus Apocalypse Now zum surfen angelegt hat.

Ich werd jetzt erstmal nen gesundheitschlaf machen, damit ich in meiner Haengematte morgen am Strand nicht die ganze Zeit kotze und nix von habe.

Viele Gruesse an alle daheimgebliebenen,

MArvin und ISa

Abschied aus Hanoi und eintreffen am Strand

Geschrieben am 8.09.2008 um 10:13

Leider konnte ich lange nicht ins Internet. Weshalbv meine Resie einen kleinen Sprung macht. Hanoi hab ich am Freitag schweren Herzens aber auch mit schweren Kopf von der vorigen Abschieds-Saufgelage mit meinen vietn. Freunden, verlassen muessen. Jetzt bin ich Abseits vom Chaos und Trubel in einer 80000 Seelen Stadt namens Hoi An gelandet!  Es ist eher ein Touristenzentrum, mit einer schoenen Altstadt und einem 6km langen fast komplett leeren Sandstrand. Aber bei 37grad im Schatten..... mag man sich nict allzu viel bewegen.

Ich hab grad den Artikerl fuer die Zeitung geschrieben, weshalb ioch jetzt ein bisschen Schreibfaul geworden bin... gehe mir jetzt nen vietnamnesischen Kaffe trinken  ( Caphe sua da ) und dann ein wenig die Altstadt, swoeit es geht, erkunden. Isa kraenkelt ein bisschen vor sich rum. Das staendige wandeln von "kuehlen" 26 grad im Zimmer und Geschaeften und 37-40grad draussen schwaecht das Immunsystem. Aber esgeht ihr schon besser als gestern.

Viele Gruesse meine lieben daheim und danke fuer die vielen Kommentare.

Gruesse an alle,

Marvin&Isa

 

Isa ist da

Geschrieben am 2.09.2008 um 10:18

Heute morgen um 6.30 h Ortszeit hab ich Isa vom Flughafen abgeholt. nach einem kurzem Mittagsschlaf Hab ich ihr ein wenig die Umgebung um unseren ***** gezeigt. Abends sind wir dann zum Da Cau spielen zum Le Loi Platz gegangen, wo wir spontan mit den Jungs und Maedels zum Bier trinken uns vietnamesischen Leckereien essen gegangen sind. Ueberraschenderweise stand Schlange auf dem Speiseplan. Was man uns bewusst erst nicht sagen wollte. Aber auch nachdem wir es wussten. Haben wir das sehr zarte und leckere Fleisch weitergegessen.

Isa kommt momentan, wie auch ich in den ersten Tagen, auf Hanoi noch nicht ganz klar. Mopeds, Hektik, aussergewoehnliches Essen und auesserst gastfreundliche Vietnamnesen machen ihr , im Unterschied zu Deustchland, momentan noch zu schaffen.

Morgen sind wir zum vietnamnesischen Kaffee eingeladen und danach beginnt auch schon die Feier rund um den Hoan-Kiem See zum vietn. Unabhaengigkeitstag.

Wir sind gespannt.

Viele Gruesse aus Ha Noi,

Marvin und Isa

Ps: Es sind ein paar neue Bilder im Fotoalbum (->>>) noch von vorigen Artikeln!

 

Erste Urlaubsverletzung

Geschrieben am 28.08.2008 um 12:44

Guten Morgen zusammen.

Die ersten Trainingseinheiten hab ich nun hintermir, alelrdings halt ich bei dem Tempo nicht lange aus. Es ist eine ueble stickig heisse luft in der Halle, an die ich mich noch nicht gewoehnen kann. Bin zu schnell aus der Puste. Doch kaum hats training angefangen musste ich heute schone eine Einheit ausfallen lassen. Hab mir meinen Unterschenkel am Mofa Auspuff verbrannt... tut aber nicht weh, da ich die nervenspitzen wohl auch weggebrannt habe. Hab mich aber schon versorgt. Wird ne nette brandnarbe. ungefaehr  5 DM Stueck gross.

ansonsten war training natuerlich sehr cool, auch wenn ich von den Vietnamnesen eine Klatsche nach der andere bekomme hab ich immerhin gegen einen schonmal nen Satz gewonnen.Danach hat er  angefangen zuspielen.... -.- .... 

fliessend vietnamnesich spreche ich auch schon...ne spass, aber fuehl mich mittlerweile richtig wohl.

Esse super gerne mit den einheimische auf den Plastikhoeckern an der strasse Bo Bon und andere Nudelsache. Mittlerweile weiss ich durch thinh was was ist und was gut und schlecht schmeckt und komme gut zurecht. Mit Staebchen essen geht auch klar!

Abends geh ich immer zu so einen kleinen Platz wo viele Vietnamnesen sich aufhalten wenns kuehler wird und skaten, breakdancen, badminton und natuerlich Da cau wird dort ueberall gespielt.

Anfangs wars ganz lustig, weil die dachten ich haetts noch nie gespielt als nicht asiate aber dann kamen die nicht drauf klar, das es ein Weisser auc spielen kann `` jetzt werd ich jeden Abend zum spielen udn tee trinken eingeladen.

Es ist echt schoen hier! Also mir gehts gut. Macht euch keine Sorgen!

 

 

 

Mitten im Leben

Geschrieben am 26.08.2008 um 01:22

Mitten im Leben...

Ich bin nun schon ein paar Tage in Hanoi und der erste Eindruck von Chaos schwindet, denn man erkennt langsam, auch als Europaer einen roten Faden im Getuemmel. Es hat naehmlich eifnach immer der Vorfahrt, der das wertvollere oder ,fuer andere, lebensbedrohlichere Gefaehrt besitzt. Die Menschen hier leben ein komplett anderes Leben. Es ist fuer mich eine ganz andere Welt. Das Leben spielt sich anders als bei uns nicht vor dem Fernseher ab, sondern auf der Strasse. Man handelt, trinkt, und trifft sich am Strassenrand. Ueberall ist bewegung. Eine kuenstliche Hektik, denn die menschen schauen hier nicht auf die Uhr. Sie tragen noch nichtmal eine.

Jeden Tag laufe ich zum knapp 500m entfernten Hoan-Kiem-See. Der See ist klein und ueberschaubar, bildet aber um sich herum das taegliche Zentrum Hanois. Es ist einfach schoen sich ans Ufer zu setzen und die Menschen zu beobachten. Morgen trifft sich die aeltere Generation zu taeglichen Tai-Chi Uebungen, Mittags wird es von vielen als Pausenort genutzt und Abends tummeln sich meist junge verliebte und Touristen um den See. Auch wenn die Geraeuschkulisse durch die vielen hupenden Mopeds drumherum ohrenbetaeubend ist. Hier findet man Ruhe. Am See hab ich auch Chinh kennengelernt. Sie ist 20 Jahre alt und lernt in Hanoi englisch und franzoesisch. Da wir uns auf Anhieb gut verstanden haben, hatte ich das Glueck dass sie mich am naechsten tag zu ihrer Familie eingeladen hat. Chinh hatte mich zwar gewarnt das die Verhaeltnisse 25km ausserhalb Hanois sehr viel aermer sind, aber so "krass" hab ich es mir nicht vorgestellt. Nach einer knapp einstuendigen Fahrt sind wir in Van Lam angekommen. Zuerst waren wir mit Chinhs cousin angeln und anschliessend waren wir bei ihrem Onkel und ihrer Tante zum Tee und Essen eingeladen. In einem Raum, der nicht groesser als mein *****zimmer war, haben sieben Menschen gegessen,gewohnt und geschlafen. Matratzen hat man keine und gegessen wir auf einer Bambusmatte auf dem Boden.

Durch ein dummes Missverstaendniss ist mir das passiert, was ich eigentlich vermeiden wollte. Ich habe Hund gegessen...

Chinh hatte mich warnen wollen und gesagt " It's dog!". Ich hab allerdings " It's duck!" (Was Ente bedeutet) verstanden und mir das erste Stueck mit dem Satz "It's okay. I like it." in den Mund geschoben. Dann hab ich gemerkt dass es gar nicht wie Ente geschmeckt hat und auch sehr viel zaeher war als selbst Schweinefleisch und in der gleichen Sekunde fiel mir ein das Vietnamnesen englische Woerter haeufig etwas anders betonen und ab dann wusste ich Bescheid, was ich gerade soeben runtergeschluckt habe. Ich war dann auch erstmal satt. Nach dem typisch vietnamnesischen Mahl, was noch aus Reis,Fleischpastete, Schweinefleisch und eine sehr gut schmeckende Gemuese-Algen-Art, kam die (fuer vietnamnesische Verhaeltnisse sehr alt!!) 73 Jahre alte Oma vorbei. Chinhs Oma hat Traenen gelacht als sie mich sah. Es war sehr unangenehm anfangs. Aber dann hat Chinh mir erklaert, dass sie doch tatsaechlich das erste mal einen "Nicht-Asiaten" sieht. Grosse Augen und lange, schmale Nasen war sie so wenig gewohnt, dass sie eine halbe Stunde lang mich nicht anschauen konnte ohne in Gelaechter auszubrechen. Sie hat so herzhaft gelacht,dass ich einfach mitlachen musste. Das ein Europaer sich im Dorf verirrt hat, hat sich schnell rumgesprochen und es fuhren mehr Mopeds am kleinen Hof der Familie, welcher aus einer Holzheutte, ein paar Schweinen und Gaensen bestand, als ueblich.  Einfach nur aus Neugier. Weil ich auch der erste Europaer fuer viele junge Vietnamnesen war. Nach einer Runde Tabakpfeife und mir unbekannte Fruechte Pfluecken. Sind wir zur naechsten Tante im Ort, wo wir erneut zum Essen, Tee und Tabak einmgeladen wurden. Jedoch rauchen in Vietnam nur Maenner.Es hat keinen bestimmten Grund. Frauen tun es einfach nicht.

Ich war sehr beeindruckt von der Gastfreeundschaft die man mir entgegenbrachte und wie man mit mir alles teilte. Ob es das Essen, die Pfeife oder der gruene Tee war. Ich gehoerte irgendwie fuer ein Tag zur Familie. Mich hat es gewundert, dass ich weder Herpes noch sonst eine Infektion mit meinen eruopaeischen Magen abbekommen habe. Den die hygienischen Bedingungen waren einfach katastrophal. Hygiene kann man sich in Van Lam einfach nicht leisten. Das "Geschaeft" vwerrichtet man im Strassengraben. Geld fuer Geschrirrspuelmittel hat man nicht und Strom um verderbliches kuehl zu lagern faellt regelmaessig aus. Umschwaermt von Fliegen angelockt durch die Hitze und Essens-, und Schweissgeruch, ist es kein Wunder, dass der zweijaehrige Enkel an starken Hautauschlaegen udn Entzuendungen leidet. Dennoch habe ich eine glueckliche Famile erlebt und jemand voellig fremdes durchzufuettern war fuer sie kein Problem. Auch wenn es mir Leid tat um den Hund, dass ich ihn nicht hab ganz auf essen koennen. Bin ich Chinh sehr dankbar fuer diesen tollen Tag. Denn genau das wollte ich erleben. Dort zu sein wo sich sonst kein Tourist blicken laesst. Vietnamesen kennenzulernen ausserhalb der *****rezeption. Ich war mitten in Vietnam.

Good morning Vietnam again

Geschrieben am 21.08.2008 um 04:40
Hier nochmal mein gestriger tag und ein bisl vom heutigen ausfuehrlicher:

Nach einen reibungslosen 11 stuendigen Flug bin ich wohl behalten in Hanoi angekommen. Als erstes sobald man den klimatisierten Flughafen verlaesst, laeuft man gegen eine Wand aus heiss-feuchter Luft. Als Europaer meint man in den ersten Sekunden zu ersticken und der Urlaub endet schon am Flughafen, aber nach ein paar Minuten und der Erkenntnis immer noch am Leben zu sein, gewoehnt man sich daran und es ist halb so schlimm. Waehrend der knapp 25 km langen Fahrt vom Airport in die 3,5 Millionen Metropole konnte ich schon erste Eindruecke von Vietnam sammeln. Ueber Reisfelder, fahrenden Haendlern und asiatischen Rinderherden ging es ins immer dichter werdende Strassengetuemmel. Mopeds, Fahrraeder, Cyclofahrer und Autos fahren auf einer Bahn nebeneinander. Und erneut hat man Nahtod-erlebnisse. Ampeln und Zebrastreifen gibt es zwar aber interessieren Niemanden. Es wird ein paar mal gehupt um anderen Verkehrsteilnehmer zu signalisieren besser nicht von einer gruenen Ampel gebrauch zu machen und es funktioniert. Jeder faehrt wie er moechte. "Organisiertes Chaos" koennte man es nennen. Meine Unterkunft ist ein sehr kleines *****, eher eine Pension. Die Familie, die sich hier liebevoll um einen kuemmert, hilft einen bei jedem Anliegen, was ein nicht-vietnamese haben koennte. Als der Strom Schon Mittags einmal fuer zwei Stunden ausgefallen war, habe ich die Zeit genutzt um, aufgrund der 5 stundigen Zeitverschiebung, mir einen Nachholschlaf zu goennen. Am Nachmittag wurde ich von Thinh, einer Federfussballerin aus Hanoi, abgeholt und zur vietnamnesischen Federfussball (Da Cau) Meisterschaft , welche gerade in Hanoi ausgetragen wird, gebracht (Hinten auf einem Roller hat man hier noch viel mehr Nahtod-Erlebnisse als im sicheren Auto...).

Die Sporthalle hat ihre besten Tage schon hinter sich, dennoch spielen die Vietnamesen ein weitaus hoehres Niveau als in Europa. Anders als bei uns haengt eine riesige Flagge der sozialistischen Republik Vietnam an der Hallen Decke und vor den Spielen drehen sich alle zur Flagge hin und singen zu Ehren von Ho-Chi-Minh, der Begruender der sozialistischen Republik, die Nationalhymne zur eingespielten Melodie. Es war sehr beeindruckend. Meine ersten landestypschen Gerichte habe ich auch schon dank Thinh gegessen. Toertchen gefuellt mit gekochten Taubeneiern (Ich meine zumindest das es Eier waren...) und Rind, dazu Klebreis im ****enblatt gemischt mit "Spinat-aehnlichem" und Pfeffer. Aber es hat sehr gut geschmeckt und den Magen gut gefuellt. Mal sehen was ich die naechsten Tage noch erlebe, hoffentlich nicht soviele Nahtod-Erlebnisse wie heute...

Der heutige war Tag war sehr aehnlich, bis auf das ichs chon ein bisl sightseeing gemacht habe. dazu aber noch mehr spaeter....mir laeuft grad der schweiss aus alles poren und muss unbedingt duschen. es ist 21:41 und immer noch 36 grad...ach ja der Strom ist vorhin mitten im Tunier ausgefallen...ob die letzten punkte zaehltten weiss ich nicht.... habs net verstanden aber war lustig ^^

Bis die Tage...Marvin

Good Morning VIETNAM !

Geschrieben am 20.08.2008 um 04:02

Hallo ihr lieben.

Bin heute morgen um 6.30h wohlbehalten gelandet. Um diese Uhrzeit waren es schon 28 grad...

Die Luft ist stickig aber weniger schlimm als ich vermutet hatte. Zur Begruessung hab ich direkt schon drei Mueckenstiche kassiert. Die Fahrt vom Flughafen zum ***** verlief reibungslos unfallfrei was eigentlich das 8te Weltwunder sein muesste!Die fahren hier wie die Bekloppten!

***** ist super schoen und bisjetzt bin ich nur auf nette Leute getroffen!

Werd jetzt ein bisl umherlaufen. Melde mich heute Abend erneut!

Viele Gruesse an alle, Marvin

nur noch 4 mal schlafen

Geschrieben am 15.08.2008 um 12:58

vier Nächte bleiben mir noch daheim.... dann heisst es goodbye good old germany und "Good Morning Viiiiietnam !"

Hier ist alles soweit erledigt. Jetzt noch ein bisl wäsche waschen und das Abenteuer beginnt.

Heute und morgen wird nochmal mit Freunden gefeiert... also das wird der letzte Bericht von hier.

Der nächste kommt frisch aus Hanoi...

bis dahin,

passt auf euch auf

 

Die Nervösität steigt

Geschrieben am 5.08.2008 um 10:51

Heute in 14 Tagen ist es soweit, jedenfalls schonmal für mich. Isa muss sich noch etwas länger gedulden. Dann geht es los und 5 1/2 Wochen Vietnam stehen bevor. Rucksack,Visum, Malaria Prohylaxe,US $ (Vietnamesische Dong kriegt man hier bei keiner Bank...-.-), Fotokamera, Wörterbuch für Nicht-Vietnamesen, Sonnenmilch (32° und eine Luftfeuchtigkeit von fast 90% sind zu erwarten) und natürlich meine Federfussballschuhe warten darauf endlich verpackt zu werden.

letzten Donnerstag wollte man mir noch ein Bein stellen, indem man mir unbeabsichtigt im Schwimmbad aufs Ohr schlug und mein Trommelfell dabei ein dickes Loch abbekommen hat. Aufgrund des Unterdrucks im Flugzeug hätte ich nicht fliegen dürfen. Aber nach einer kleinen OP in Form einer Trommelfellschienung und der guten Aussicht auf Verheilung, scheint nun doch nichts mehr Weg zu liegen und das Erlebniss kann beginnen.

Ich und später auch Isa (Sie kommt am 1.Sept. in Hanoi an) werden hier regelmäßig in Echtzeit von vietnamesischen Internetcafes euch auf den laufenden halten. Ist günstiger als jeden von euch anzurufen....:)

Also schaut einfach hin und wieder hier rein, es lohnt sich....


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