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China Rundreise Dezember 2009

Ankunft in Peking

Geschrieben am 12.12.2009 um 03:50

Wir starteten um 19:30 in Frankfurt. 

Am nächsten morgen um 11:45 gabs einen kurzen Ruck und da waren wir schon in Peking. Das Aussteigen ging auch wie geschmiert. Danach ein Schweinepestcheck mit Infrarotkamera,  Passkontrolle und Zoll. Wir wurden selten so schnell abgefertigt. Während wir von der Passkontrolle zum Zoll gehen marschiert neben uns eine Polizeibrigade in schönem Tempo vorbei: die sind wohl gerade auch von irgendwo angekommen. Der Flughafen  ist krachneu und riesig, Alls noch von Olympia.

Nach dem Zoll wartet Frau Lay auf uns, sie hält ein Namensschild mit Uwe und Maria hoch. Um sie herum warten noch 50 andere auf Gäste und Besucher.

 

Während der Fahrt zum Hotel schlägt Frau Lay uns vor noch das Olympiagelände zu besichtigen und die Viertel rings ums Hotel. Nach 40 Minuten kommen wir am Hotel an. Es ist in Hutong, gleich bei der U-Bahn Guloudaje., und heißt Bamboo Garten; es ist eine schöne Anlage in einer Nebenstraße mit großem rotem Tor.  Hinter dem Tor verbirgt sich ein großer Hof mit einigen Gasthäusern rings um eine chinesische Steinlandschaft.

Der Standard ist gut. Wenn abends im garten die vielen Lampions und Laternen angehen, hat das richtig Athmosphäre

 

Unser Zimmer ist im typischen Hotelstil. Doppelbett mit separatem Bad. Chinesisches Design mit Lackmöbeln. Internetcomputer, aber kein WLAN.

Wir machen uns erst mal frisch. Na und was jetzt? Wir fahren zum Olympiazentrum. Mit der U-Bahn. Wir gehen die 10 min bis zur Station und schauen uns schon einmal die Esensbuden an der Strasse an. Unten in U-Bahn geh ich an den Schalter, aber da kommt schon jemand gelaufen und zeigt mit am Automat, wie man die Karten zieht. Echt super freundlich. Wir müssen viermal umsteigen bis zum Stadion. Aber das ist gar kein Problem. Alles echt gut gemacht. Man kann man wirklich an nichts mäkeln.

 

Am Olympiazentrum steigen wir dann aus. Das ist ja nicht schlecht. Das Stadion, das Vogelnest, kennt man ja von Fotos. In echt ist es aber echt beeindruckend.


Das Areal ist riesig. Ein Schwimmstadion, ne Sporthalle und eine riesig breite Zone zwischendurch. Supermodern. Die Zone ist jetzt von Touristen bevölkert. Und von Verkäufern. Verkäufer von 3D-Palstikteilen mit dem Stadion drin. Ich sage immer noncholant “*** jau le”.  Ich will den Schamass ja nicht kaufen. Nach dem zwanzigsten Mal fragt Maria, warum ich immer “*** ja le” sage, weil das ja heißt: ”Ich mag den Schamass kaufen“. Na das hätte meine Schatz mir auch früher sagen können. Ich hab mittlerweile etwa 20 Händler um mich herum bis ich dann sage (Schatztipp) “Bo jau le”, Schwupps verziehen sich alle. So läuft das. Ja. Ode vielleicht ist das ja jetzt ein wenig  übertrieben.

Wir schauen uns auf jeden Fall alles schön an. Gegenüber ist noch ein alter Anbetungstempel. Der ist leider geschlossen. Dagegen hat der Schamassladen auf. Wir gehen mal rein. Da gibt es alles was das Herz begehrt, Original Goldmedaillen, das Olympiastadion  in Gold mit Urkunde, Olympiacomputermäuse, Olympiapandas. Sag ein Wort mit Olympia und die haben es.

Bo Jau le. Wir sind standhaft. Nix wird gekauft. Wir fahren dann zurück zum Hotel. Klappt sogar noch besser als hin. Hinter der U-Bahn erst mal in den Minimarkt. Bier, Chips, Schoko. Ne ganze Tasche voll für 45 Yüan =5 EUR. Na da ist doch die Welt in Ordnung. Dann noch ein paar Meter zurückgeschleppt und Bier auf und jetzt ist Zappe.

Ich sitz jetzt da und tippe die Tagesmeldung, während Maria eine kleine Ratzaktion durchführt. Haben wir uns ja verdient. Mal sehen, vielleicht gehen wir nachher noch Tjautse essen. Ist jetzt 18:30 (12:30 zuhause).

Wir gehen dann gegen sieben wieder raus und spazieren mal um den Block. Gibt ne Menge kleiner Restaurants. Nach der Runde entscheiden wir uns für ein Bautselokal. Wir müssen an der Kasse vorbezahlen. Kleine Verständigungsschwierigkeiten. Die haben aber ein kleines Heft mit englischen Übersetzungen. Ich bestelle also Bautse mit Huhn und wir nehmen zwei Bier, was denen hier seltsam erscheint. Die Bautse hole ich dann an der Küche ab. Die kommen direkt aus dem Dämpfer. Wir suchen noch die Stäbchen und ein Tablett. Es gibt auch Knoblauch- und Chilipaste  dazu. Während wir perfekt mit den Stäbchen unsere sechs Bautse essen, schaun wir uns um. Die anderen nehmen sich scheinbar eher die doppelte Ration, und Suppe dazu, Das haben wir nicht. Aber beim nächsten Mal. Wir zahlen 4,5 Yüan = 45 Cent für alles. Auf dem Rückweg nehmen wir uns noch ein paar Grillspieße am Straßenrand mit, Die sehen gut aus und wir bestellen mit viel Würze. Noch ne Flasche Wein im Minimarkt und das war’s für heute,. Wir essen die Spieße auf dem Zimmer. Sehr lecker und der Wein ist auch gut.


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