Hallo an alle Daheimgebliebenen!
Endlich habe ich ein Internet gefunden! Und nun bekommt ihr prompt auch mal was zum Lesen.
Nach 24 Stunden reiner Flugzeit, Zwischenstopps in Dubai, Singapore, Brisbane (In Australien was ich jetzt auch und wollte von dort aus Schwimmen, ist ja nicht mehr soweit ;-), aber der vom Sicherheitsdienst meinte, der Flug ist bezahlt, also ab in die Maschine! Ich dachte mir, warum tust Du Dir das an!!!!???
Für diese Land, denn Neuseeland ist einfach überwältigend!
Die erste Nacht hab' ich in einem B&B verbracht Bavaria B&B, mit einem Freistaat Bayern Emblem am Eingang, wirklich! Die Wirtin ist Schweizerin und sehr nett.
Die erste Nacht in einem richtigen Bett! Ich bin völlig am Ende, im Flugzeug hatte ich einen Platz in der Mitte, zwischen Josef (aus der Schweiz, wegen ihm sind wir in Brisbane gelandet :-) und Thomas (aus Alsbach, wie klein doch die Welt ist!) Da war mir etwas mehr Platz doch ganz recht, nach lecker Fruehstueck bekam ich mein Auto, einen Mitsubishi und ich habe in Auckland erstmal das linksfahren geuebt, in einem Wohnviertel, keine Angst, alle leben noch.
Dann geht's mit Volldampf auf den Speedway nach Waitomo. Der Speedway hat bald ein Ende, die Strasse wird "normal", zum Glueck, so kann ich endlich in Ruhe die Landschaft geniesen.
Neuseeland steht doch auch fuer seinen Schafbestand, doch ich sehe nur Kuehe...bei Kilometer 166, endlich das erste Schaf!Die Strassen sind kurvig, am Starssenrand sehe ich kleinen Haeuser, sehr typisch fuer Neuseeland, Es regnet, es hoert wieder auf, wir haben Temperaturn von 30 Grad, mein Auto hat clima und by the way automatic., ich sehe Autoschilder AAAZZZ, Limos und ein sehr schoenes Hamilton, Am Strassenrand sehe ich einen Friedhof, die Graeber sind in Huegeln eingegraben, liebevoll und bunt gestaltet. In Ota... besuche ich das Kiwihus., normalerweise mag ich solche Zoos nicht, dort aber werden die Voegel entweder vor ihrer Aussenwelt geschuetzt, weil sie verletzt sind und draussen nicht mehr ueberleben wuerden, oder sie leben freiwillig in einem nicht eingezaeunten Park. Hab' nun endlich einen Kiwi gesehen, seine Federn sehen aus wie Fell!
Ich fahre weiter nach Waitomo, hier sieht es aus wie in Hobbingen! Ich biege versehentlich falsch ab und lande im Woolzplace, dort gibt es ein Flugzeug-, ein Schiff- und ein Hobbit ***** Total abgefahren!
Dann geht's weiter ins Abseil Inn, ein Traumhaus, eine Total nette Wirtin, Helen, in meinem Bett sitzt ein Mamut, in meine Zimmer komme ich ueber die Terasse und an meinem Schluessel haengt ein Kochloeffel. Heute abend habe ich eine Tour durch die Glowworm caves gebucht, fotographieren ist nicht erlaubt, denn das wuerde die Gluehwuermchen umbringe, die produzieren kein Licht mehr, fangen dadurch keine Insekten mehr und sterben. Es ist beieindruckend da durch zulaufen, es ist kalt, dunkel, ueberall Stalaktiten und Stalakmiten und Gluehwuermchen an der Decke wie Sterne am Himmel!
4. Februar:
Aufstehen um 6.45 Uhr, freiwillig, denn ich hab' lecker Fruehstueck bestellt. Ich sitze an einem grossen Tisch, er ist gedeckt fuer 10 Personen und alle, die noch in der Pension sind kommen allmaehlich zum fruehstuecken, das ist echt klasse! Wir unterhalten uns alle, haben 'ne Menge Spass, so unterhaltend hab' ich schon lange nicht mehr gefruehstueckt! Helen bietet mir eine Stelle an, denn ich moechte nicht mehr weg, sie meint, ich muesse es aber in Kauf nehmen, wenn ich schwanger werde, denn all ihre Bediensteten waeren schwanger geworden...hmmm....gut ihre fahre dann erstmal weiter! Ich besuche noch die Aranui Caves, wie die Glühworm Craves, jedoch ohne Glühworm, dort kann ich endlich Fotos machen, denn dort leben aufgrund des fehlendes Flusses keine Gluehwuermchen. Wenn die Stalaktien 1cm3 wachsen benoetigen sie 600 Jahre, ist das nicht unglaublich!
Wir sehen auch die Familie Cricket, eine Art Heuschrecke, nur ca. 15cm lang.
Da ich noch eine lange Fahrt vor mir habe, verschaffe ich mir noch ein bisschen Bewegung im nahegelegenen Ruakuri Busch, durch Tunnel, Spinnweben ( jetzt weiss ich wie Frdo sich gefuehlt haben muss), Wasserfaelle, ein herrlicher Dschungel.
Dann fahre ich weiter nach Rotorua. Die Fahrt ist pantastisch, ihr koennt euch das gar nicht vorstellen, ich koennte ueberall stehenbleiben und Fotos machen. Das Land ist nicht flach, sondern sehr huegelig, deshalb dauert die Fahrt auch etwas laenger, aber fuer den Anblick fahre ich gerne laenger. In Rotorua suche ich verzweifelt die Pererika Road, nehme jemand die Vorfahrt und weiss jetzt wie das in Neuseeland mit dem rechts vor links gemeint ist. Ich finde die Strasse, ich finde das Haus, es ist das aelteste im Ort, und so geschmackvoll hergerichtet! Mein Zimmer im Roberts B&B ist 'ne Wucht, John ist ein Schatz und zeigt mir gleich, was ich in Rotorua unternehmen kann, denn ich hab' 1 1/2 Stunden Zeit, bis ich zum Maori Abend abgeholt werde. Ich laufe also im Stechschritt durch den Kuiran Park, wunderschoen. Dort gibt es heisse Quellen, die sind eingezaeunt, es riecht zum davonlaufen, wir haben 37Grad , ich gehe kaputt. Aber die Kirche am See muss ich mir noch anschauen, Christliche Kirche und eine Art Maori Schrein, ich mache 1000Fotos.
Der Maori abend ruft, also im Stechschritt zurueck, ich habe jetzt auch noch Blasen an den Fuessen! Ich werde um 5.45pm abgeholt, und dann geht's zu Mitai, das ist ein Dorf, das im Maori Stil gebaut ist, wir lernen etwas ueber die Kultur, die Begruessung und das Grimassenschneiden. Bei einem Hanga (Kartoffeln, Suesskartoffel, Haehnechen und Lamm) koennen wir unseren Hunger stillen, der anschliessende Ausflug in den "Dschungel" faellt leider aus, denn es schuettet wie aus Eimern! Wir bekommen Regenmaentel, die machen einen echt schlanken Fuss
, aber nichtmal das haelt den Regen ab, unglaublich! Wir sind kurz draussen, die Wege sind voellig ueberschwemmt, wir bejahen ganz schnell, dass wir kurz Gluehwuermchen gesehen haben und gehen wieder zurueck ins Zelt, in dem wir gegessen hatten, und sofort geht's wieder heim.
5. Februar
Endlich die erste Nacht durchgeschlafen! John hat uns allen lecker Fruestueck gemacht, habe ein Ehepaar aus England und Vater mit Sohn aus Holland kennengelernt, letztere machen gerade eine Weltreise.
Leider wieder Abschied nehmen...ich liebe diese B&B's man lernt soviele Menschen kennen!
Ich fahre Richtung Buried Village ein Dorf, das durch den Vulkanausbruch am 10. Juni 1886 verschuettet wurde. Ich frage die Dame am Tresen, ob ich bei ihr den Eintritt bezahlen kann, sie meint meine Jacke waere sehr schoen (Axel Gruss an Steffi) und ich zahle nur den Studententarif..:-)
So meine Lieben, soviel fuer heute, hoffe ich finde bald wieder einen Computer!










