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Ist Neuseeland eine Reise wert?

Fortsetzung

Geschrieben am 8.11.2008 um 06:33

14. Februar

Der Wecker geht um 5.30, aufstehen, packen, auschecken und raus auf die Straße....man ich lerne es wohl nie! Schon wieder auf der falschen Straßenseite gefahren und ich wäre auch noch prompt von einem LKW überfahren worden! Aber es ist nix passiert. zum Glück ist nicht viel los, der Weg zum Flughafen ist sehr gut ausgeschilderrt und in 15min. bin ich auch schon dort, Auto abgeben und ab in die Wartehalle  und warten...und warten... irgendwie passiert nix, bis ich feststelle: falsche Halle erwischt! Aber auch diesmal habe ich Glück checke ein und und warte auf meinen Flug....der hat Verspätung oder wird wegen schlechtem Wetter in Queenstown gecancelt! D.h. Flug nach Invercargill und 2 1/2 h mit dem Bus nach Queenstown....aber ich habe wieder Glück! Der Flug wird nicht gecancelt und in Queenstown erwartet uns nach 1h Fluzeit herrliches Wetter! Hole meinen Toyota Corolla ab und düse los. Was für eine Landschaft! Ich fotographiere wie blöd! Ich fahre am See Wakatipu entlang Richtung Glenorchy, diese Strecke muss man fahren es ist traumhaft! In Glenorchy wird ein Film gedreht...nein, nicht Herr der Ringe Teil 4, eine Art Bollywood Film und ich drehe mit . Ich fahre wieder zurück zum *****, checke ein und mache gleich mal Queenstown unsicher. Ich möchte zur Gondelanlegestelle am Berg hochwandern, doch der Weg ist sehr schlecht beschrieben und ich hänge im größten Dickicht fest. Also wieder umdrehen und mit der Gondel von unten direkt hochfahren. Queenstown gefällt mir, lauter schnuckelige Restaurants, Geschäfte und Cafes. Mit einem Vanilla Latte von Starbucks mache ich mich die Stufen hoch zur Gondel, war ja klar es geht wiedermal bergauf . Einmal hoch und runter fahren kostet 21 NZ$, und ich hab` meine eigene Gondel! Es geht sehr steil nach oben und der Ausblick wird immer besser! Bei den Souvenirs finde ich.....The Rings Book Extented Edition!!!!! Alles Drehorte sind dort beschrieben! Ich komme aus dem ins Buch versinken nicht mehr raus und mir bleibt nichts anderes übrig, als es zu kaufen! Mit der Gondel geht es wieder abwärts, dann essen beim Inder, was sonst  und wieder zurück ins *****.

15.Februar

Ich hab` Frühstück inclusive! Und schlemme, Toast, Eier, Müsli, Schinken, Joghurt, Obst, Tee O-Saft...hier bleib ich! Aber es geht heute nach Te Anau! Wenn nicht dieses Lord of the Rings Buch wäre......ich muss den Lake Malvora finden...aber ich finde ihn nicht und habe mich damit beinahe schon abgefunden, als plötzlich wie aus dem Nichts das Schild: Malvora Lake auftaucht! Da muss ich hin! Dort wurde die Szene gedreht am Fangorn Wald, als die Orks niedergemetzelt wurden und die beiden Hobbits in den Wald flüchten konnten. Ich fahre frohen Mutes los....2h nicht schneller als 35km/h denn es ist eine Schotterpiste und ich bin fast alleine...aber ich schwebe im Herr der Ringe Fieber und nach 2h bin ich dort!Ich fotographiere alles, was es dort gibt! Ich schreibe Geschichte! Ich bin dort, dort wo Legolas, Arragon und die verbrannten Orks waren! Ich fahre im Taumel des Glücks mit 35km/h 2h zurück, am Straßenrand ein verkohlter Haufen....Auto?..Bus?...Orks???? Ich habe nur einen Wunsch: eine geteerte Straße! Mein Wunsch wird erfüllt: 45km geteerte Straße bis Te Anau und ich schwelge noch in Erinnerungen an den Fangorn Wald. Endlich Te Anau! Geldautomat, Supermarkt, Tankstelle und Cafe, mehr brauch ich nicht und ab ins Fjordlandhotel. Mein Zimmer ist riesig und ich hab` Unmengen an Handtüchern, ja ich dachte auch nicht dass ich mich mal so sehr über Handtücher freue. Ich fahre zum Visitor Centre und lese, dass man Wandertouren ankündigen muss, doch ich will jetzt wandern und zwar flott! Ich finde den Keppler Track: 4Tage mit Besuch aller Hütten, tja selbst wenn ich jogge schaffe ich das nicht bis morgen früh, also nur die kleine Runde um den See Te Anau. Manchmal regnet`s, Jacke an, dann scheint plötzlich die Sonne, Jacke wieder aus, nach 10 mal an und wieder aus bin ich wieder zurück im *****, es war herrlich! Der See hat eine unglaubliche Faszination, mit all den Bergen im Hintergrund, hier bleibe ich .

16. Februar

6Uhr aufstehen! Ich fahre zum Milford Sound und das dauert mindestens 2h, die Stopps zum Fotographieren noch nicht eingerechnet, aber wie ich mich kenne, halte ich alle Kilometer an .Zunächst ist es recht wolkenverhangen, aber als ich am "Tor zum Milfordsound" bin verschlägt es mir die Sprache! Wo ist die Riesenkamera, die diesen Ausblick aufnehmen kann!! Bis ich am Milford ankomme halte ich 10000mal an, sowas habe ich noch nie gesehen! Mein Boot wartet allerdings schon auf mich und 2h lang fahren wir durch den Milford,mit seinen 200Wasserfällen, Seehunden, Bäumen, die tatsächlich am Felsen wachsen, ich bin hin und weg! Leider ist die Fahrt zu Ende, aber ich habe phantastische Fotos gemacht, was sonst ,bei dieser Natur kann man keine schlechten Fotos machen, ich bin auch froh, das sich mich warm angezogen habe, denn auf demSchiff war es sehr frisch. Zurück nach Te Anau, Sandwich bei Subway, man da braucht man echt ein Diplom beim Aussuchen. Während ich mich über mein Sandwich hermache, versuche ich Cafe Redcliff zu finden, ist gar nicht so leicht, als ich einen Parkplatz suche taucht wieder wie aus dem Nichts das Schild Cafe Redcliff auf! Dort waren die Darsteller von Herr der Ringe am Abend, ich darf sogar das T-Shirt fotogrpahieren, auf dem alle Schauspieler unterschrieben haben und ich sitze dort, wo  der "Zwerg" Shakespear zitiert hat! Nach 100 Fotos (ich war jetzt auch hier ) fahre ich nach Monapuri zum River Waian....Richtig: Herr der Ringe, der River Anduin! Ich schwebe im 7. Himmel ich will nicht mehr weg. Das ist alles so aufregend! Ausbeute des Tages: Milford Sound umwerfend!!Redcliff mit T-Shirt von LOR, Jobangebot in denselben Cafe , saß in dem Poetry Corner in dem auch John Rhyes Davis (der Zwerg) saß, hab` den River Anduin gesehen und hatte ein lecker Sandwich!

17. Februar

Der Abschied von Te Anau fällt mir sehr schwer, ein letztes Foto, nochmal tanken und Wein für Catlins kaufen. Ich fahre an der Abfahrt zum Mavoren Lake vorbei...man war das eine Tour vorgestern, aber ich bereue nix. Ein letzter Blick auf die Berge des Milfords und ab Richtung Invercargill. Da ich noch etwas Zeit habe fahre ich weiter bis Bluff ganz im Süden der Südinsel. Ich finde eine öffentliche Toilette, ich schreibe darüber, weil sie wirklich außergewöhnlich ist: Man drückt einen Knopf und die Tür öffnet sich, nachdem ich das Terrain sondiert habe fordert mich eine männliche Stimme auf, innerhalb von 10 Minuten tja fertig zu sein, denn dann öffnet sich die Tür wieder! Die Stimme verabschiedet mich und ich fahre Richtung Lookout, das hört sich gut an....steil bergauf! Ob angekommen fetzt es mir beinahe die Haare vom Kopf! Orkanstärke, ein Styling ist heute völlig überflüssig. Ich wandere in einer Art Beton Schnecke nach oben, dort steht was von der Entstehung des Landes, erste Besiedlung usw. sehr schön gemacht! Bevor mich der Wind fortreißt fahre ich weiter Richtung Invercargill, Fortrose zu den Greenbush`s, doch es ist keiner da, deshalb mache ich mich auf den Weg zum Leuchtturm, dort ist 1864 ein Schiffsunglück passiert, 131 Menschen starben dabei. Dort geht ein tierischer WInd, sogar die Bäume haben sich der Gewalt gebeugt und sind sehr stark in eine Richtung geneigt.. Leider sehe ich keine Seelöwen (they will chase you and bite you especially in the summer months), dafür sehr hohe Wellen und viele Menschen, die sich durch den Sturm kämpfen! Was für ein Wind!Ich fahre zurück zu den Mc Kenzis. Dort treffe ich ein Ehepaar, sie denken ich bin die Besitzerin der Farm und ich denke sie sind die Mc Kenzis, bis wir die Sache aufklären und es ein Gelächter gibt! Da kommt auch schon Mrs. Mc Kenzi, teilt uns auf die Zimmer auf (herrliches Zimmer im viktorianischen Stil, mein Bad mit vielen Kosmetikas,Lampen die beim Berühren angehen. Hier bleibe ich! Der Nachmittagskuchen ist lecker, ich lerne das zweite Besucherehepaar kennen und auch den Hund der McKenzis mit dem man echt toll herumdollen kann. Abends gibt es Lamm (sehr lecker!) und eine Rundfahrt durch die Farm mit 5000 Schafen, die einmal im Jahr geschoren werden (ein Schaf in 2min). Zurück im Farmhaupthaus gibt es Kaffee, Tee und lecker Kuchen und einen sehr lustigen Abend. Um 8Uhr gibt`s  Frühstück, ich wollte erst gar nicht aufstehen, das Bett war so klasse, aber warme Croissants, Jogurt, Obst ,Tee und O Saft zwangen mich förmlich aus dem Bett. Danach geht`s  ab Richtung Slope Point, es ist so windig, dss ich kaum aus dem Auto komme! Die windschiefen Bäume sind dort allerdings ein echter Hinkucker und verdienen ein Foto.Weiter zu den Niagara Falls (wirklich!) und dann zu den Mc Lean Falls, der Wasserfall ist gigantisch, man muss auf das Foto mit drauf, damit man auch zu Hause die Größenverhältnisse zeigen kann! Dann gehts Richtung Nugget Point und Kaka Point, aber die Straße  besteht nur aus Schotter und ich hab` keine Lust mehr und drehe um. Die Fahrt nach Dunedin ist recht langweilig, nach Otega Peninsula muss ich abbiegen und umrunde beinahe die ganze Insel, hier musst du die Maße Deines Autos kennen, denn die Straße ist eng, rechts Felswand, links das Meer, aber mit 50km/h kein Problem.....nach 751 Kurven und 623 mal Angst bin ich im Portobello Tourist Village angekommen.. Ich hab` mein eigenes Haus!!!! Riesen Bett, sauberes Bad und Küche und ich hab´sogar Milch im Kühlschrank und eine Terasse und `nen Parkplatz  vor meinem Haus. Heute gönne ich mir ein echt gutes Abendessen und gehe ins Restaurant 1908 (beinahe alle Tische sind reserviert, also bei mehreren Leuten besser vorbestellen), sehr stilvoll, Suppe mit hausgemachtem Brot, Pasta des Tages und Chicken und ich bin zufrieden!

19. Februar

Das Bett ist der Hit, ich habe geschlafen wie ein Stein. Heute mache ich mal `nen Ruhigen und sonne mich auf meiner Terasse. Um 15Uhr werde ich abgeholt: Tony und Shawn fahren uns zu den Seelöwen Albatrossen und Pinguinen. Otega Peninsula ist traumhaft! Bei den Albatrosen ist die Hölle los! Jede Menge Möwen kreisen über uns, und vereinzelt ein Albatross (mit einer Flügelspannweite von 3m kann er wahrlich königlich gleiten! ) Nach sehr interessanten und anregenden Gesprächen mit den Möwen und einem Abschiedsgruppenfoto mit ihnen, fahren wir weiter zum Strand. Wir wandern zum Strand hinunter und da steht doch tatsächlich der erste Pinguin in 2 m Entfernung! Ich bin völlig baff! Wir laufen weiter und sind keine 10m von zwei Seelöwen entfernt! Was für ein Anblick! Das Weibchen läuft,unerwartet, sehr schnell, kracht plötzlich zusammen, so ein Lauf ist bei dem Gewicht echt anstrengend, steht nach Minutenbruchteilen wieder auf und rennt weiter. Aus einem kleine Holzhäuschen können wir unbemerkt die Pinguine beobachten wie sie mit weit ausgestreckten Flügeln am Berg stehen und sich so Kühlung verschaffen. An einer anderen Stelle kann man Robben mit ihren Robbenbabys beobachten, das ist so niedlich, ich kann mich kaum losreißen von den süßen Kleinen!

20. Februar

Grrr auschecken, ich mag nicht weg! Sage der Dame an der Rezeption, dass ich es nicht lovely finde wieder wegzufahren. Die Fahrt nach Christchurch ist öde...ich will nicht heim.....ich checke wieder im Stonehurst ein und wandere in die Innenstadt zum botanischen Garten, mit seinen riesigen Eukalyptus, Zedern und Cinammen  Bäumen, dem Kräuertgarten ist er wirklich eine tolle grüne Oase in Christchurch.

21. Februar

Grrr auschecken, ich will nicht heim. Fahre wieder die bekannte Strecke zum Flughafen, gebe das Auto ab und muss echt die Tränen zurückhalten. Die letzten Stunden in der neuseeländischen Sonne und dann bin ich in 35 Stunden zu Hause.

Ist Neuseeland eine Reise wert?

Keine Frage! JAAAAAA! Es war mein anstrengenster aber auch mein schönster Urlaub bisher in meinem Lebens und wenn ich gerade diese Zeilen schreibe, dann kommen mir wieder die Tränen  und ich denke an die Zeit die ich dort verbringen durfte, die Menschen die ich kennenlernen durfte, all die umwerfende Natur, die ich ständig als Bild vor mir hab. Ich bin oft vor Erschöpfung abends ins Bett gefallen, aber ich wollte alles sehen, oder zumindest so viel es geht, denn um jede Ecke erwartet einen noch Unglaublicheres und das ist alle Anstrengung wert. Glaubt mir!

1.) ich würde es jederzeit wiedermachen

2,) Die Organistaion ist super gewesen, ganz lieben Dank nochmal an Juliane Grupe

3.) Was man unbedingt in Neuseeland braucht: Wanderschuhe, Flip Flops, mehrere Treckinghosen, immer im Zwiebellook gekleidet sein  , ein Tagebuch, um alles schriftlich festzuhalten, mehrer Speicherkarten für die Digicam und Tigerbalsam, für die müden Füsse am Abend

Nächster Teil

Geschrieben am 7.11.2008 um 07:58

Ich lande am Abel Tasman Nationalpark, der Blick aufs Meer ist fantastisch, türkises Wasser, grüner Wald und graue Steine, und ich passe auch noch in dieses Bild, türkis es T-Shirt,  kakifarbene Hose, graue Wanderschuhe... mit soviel Stilsicherheit wandere ich los, Es ist ein schmaler Weg,aber leicht zu gehen,unterwegs begegnen mir alte, junge, angezogene und halbnackige, Multikulti.Ich wandere 3 Stunden, dann bin ich fertig, zu wenig Schlaf , die Hitze, ich brauch mal `ne Pause. Ich schmöckere in meinem Reiseführer, schlürfe mein Mineralwasser mit Kirschgeschmack, freue mich über meine neuen Batterien für meine Kamera und den vollgetankten KIA (man der Tank muss 500liter fassen, so sparsam ist der!) und während ich so schlürfe und mich freue entdecke ich "Krabbeln wie Gollum"! Da muss ich hin! Ich fahre also Richtung Takaka (ca.800m hoch), eine kurvige Anhöhe, tolle Ausblicke, den Chetwood Forrest aus Herr der Ringe am Hawkes Lookout. Ich will in die Ngarna Caves! Ausgerüstet mit einem blauen Bauhelm einer lustigen Truppe aus Kanada und Mike unserem noch lustigerem Führer geht es ab in die Tiefe. In diesem Cave wurde auch schon geheiratet, eine Hobbit Hochzeit mit einem Gummi Gollum den man abgebildet auf einer Postkarte kaufen kann. Nach sehr vielen Stalaktiten und Stalakmiten, und Oberschenkelknochen eines Dinosauiers wandern wir alle Richtung Ausgang, der ist zwar ziemlich steil, aber zu schaffen. So jetzt geht`s ab in mein Tipi! Ich verfahre mich völlig, so ein Tipi kann auch mal abgelegen sein..;o) Finde es aber doch, aber der Zahn der Zeit hat doch schon merklich an der Anlage genagt. Mein Tipi hat einen Nachtisch, ein Bett mit tausend Decken, einen Holzbröckchenboden, ich kann mein eigenes Feuer machen. Im Frühstückshaus befindet sich eine Sammlung von indianschen CDs, ein Kühlschrank und ein Riesentisch! Ich kann also in Ruhe essen. Die Dusche ist ein Graus, zum Glück hab` ich Schuhe dabei ;o) Zwei friedliche Gänse laufen die ganze Zeit zwischen den Tipis herum. Ich bin nicht alleine, eine Reisende ist noch da, aber sie scheint auch nicht ganz so glücklich über die Unterkunft zu sein.

9. Februar

Ich hab` echt gut geschlafen, trotz meiner Zimmergenossen (3 Spinnen)! Lag es an der harten Matratze, der frischen Luft oder an meiner totalen Erschöpfung ich hab`keine Ahnung, ist mir auch egal, ich bin putzmunter! Heute geht es mit dem Boot etwas weiter in den Abel Tasman Nationalpark. Erstmal ins Auto und los, nach 769 Serpentinen, (die haben wirklich 100km/h in der Serpentinen erlaubt tststs, wie soll ich das schaffen??? ) und vielen Höhenmetern hoch und runter bin ich in Kateriki angekommen. Das Boot ist schon startklar und ich habe einen Sitzplatz neben einem netten älteren Herrn und lerne was Doubledutch ist (Mischmasch). Zum Glück habe ich eine lange Hose an und meine Jacke, denn es ist sehr frisch. Ich sehe ein riesiges Steinei im Meer, Foto!, Wunderschöne Blicke auf den Strand, die Wälder, das Meer, der Himmel, Foto, alles einfach phantastisch!! Am Othengui Strand werde ich ausgesetzt  und darf nun wieder zurückwandern zu der Stelle, an der ich um 17 Uhr abgeholt werde. So langsam wird es warm, nein sehr warm, man bin ich froh, dass es zipp Wanderhosen gibt! Ich wandere den herrlichen Wanderweg entlang habe herrliche Ausblicke auf das Meer, das mehrere Meter tief unter mir liegt, Es verschlägt einem einfach die Sprache, welch herrliche Farben die Natur hat. Nach 3 Stunden Wanderung, sogar über eine Hängebrücke, über Wasserfälle, über Brücken, bin ich an der Abholstelle, ich bin völlig fertig aber ich bereue nichts. Das war so herrlich! Habe soagr ein Ehepaar aus Deutschland gertoffen, die auch bei erlebe fernreisen gebucht haben! Die Welt ist klein! Am Toront Bay, ein schöner ockerfarbener Strand, angekommen, ruhe ich mich aus, das Meer ist herrlich, die Ebbe hat bereits eingesetzt, das Meer zieht sich zurück, die Boote, die in der Ebbe steckengeblieben sind kippen leicht um, man sieht Muscheln an den freiliegenden Felsen.  Mein Boot kommt um 17Uhr, da die Ebbe bereits sehr fortgeschritten ist, kann das Boot nicht an den Strand fahren, sondern wir müssen durch`s seichte Meer ans Boot wandern. Nach einer holprigen Fahrt kommen wir am Kateriki Bay wieder an.Schade,dass der Ausflug schon zu Ende ist! Bei KFC hole ich mir was zu essen, und dann geht`s wieder zurück in mein Tipi. Es gibt sogar Trabis hier!

10. Februar

Irgendetwas hat sich letzte Nacht an meinem Gesicht zu schaffen gemacht, mein ganzes Gesicht ist eingeschwollen und es regnet, leider auch in mein Tipi. Wenn`s  am schönsten wird soll man aufhören, also nix wie ab ins Auto . Ich fahre Richtung Richmond, es ist neblig, jetzt kann ich noch keine schönen Fotos machen. In einer schnuckeligen kleinen Hafenstadt Havenport gönne ich mir eine leckeren Latte, und fahre dann weiter zum Queen Charlotte Track. Man kann hier wunderbar wandern, in den Marlboro Sound. Es ist phantastisch! Die Natur, die Luft, man ist alleine, aber völlig sicher! Weiter geht es nach Picton, viele Höhenmeter hoch und wieder runter ( zum Glück hat der KIA Automatic, ich würde mich sonst deppart schalten! ) Und endlich: Picton! Awsome! Ein schöner Park, viele Boote, eine schnucklige kleine Stadt, ich wandere zum Habow View. Was gibt es dort? Natürlich: eine atemberaubenden Ausblick, den man nicht vergessen wird! Meine Unterkunft ist das Sequoia, man spricht deutsch, ich habe ein Doppelbett und zwei Handtücher!!!!! Ein eigenes Bad!!!! (nach dem Tipi bin ich leicht glücklich zu machen. Den freien 20Uhr Schockopudding lasse ich saussen, obwohl es sehr verlockend klingt.Welch eine tolle Unterkunft!

11. Februar

Mein Gesicht ist immer noch eingeschwollen, man wenn ich das Vieh erwische!! Ich fahre weiter nach Blenheim, durch das Weinanbaugebiet  Montana und dann weiter am Pazifik entlang, Ich muss mehrmals anhalten, um diese unglaubliche Szenerie zu fotographieren. Mein Ziel: Kaikura. Dort angekommen brauch`ich erstmal einen Kaffee, im Beach Cafe (sehr zu empfehlen) und wie der Zufall es will, liegt das Cafe genau neben meiner Unterkunft dem Lazy Shag. Nach dem Einchecken beschließe ich einen Strandtag einzulegen, also ab in den Bikini und zum Strand auf die dunklen Kieselsteine (Massage für die Füsse und Hot Stone Massage für den Rücken) Hach ist Urlaub schön! Leider hält das Wetter nicht bis abends, es gibt Gewitter. Zum Abendessen mache ich mich auf den Weg ins Town Center ins *****, bestelle am Tresen Ente, Kartoffelstückchen Knoblauchbrot und dunkles Bier, wenig auf dem Teller,aber sehr lecker! Im Hintergrund läuft Musik aus den 80er. Das Bier macht schläfrig und ich mache mich auf den Heimweg ähm *****weg

 

12. Februar

Der Wecker geht um 5.30Uhr ich muss noch packen und dann zum Kaikura ***** Watch Center fahren. Es regnet und auf See herrscht Windstärke 20. Die Seekranken können Medikamente gegen Seekrankeit nehmen oder die Fahrkarte zurückgeben. Medikamente ts, ich nehm Mentos mit grünem Tee, ich will Wale sehen! Wir fahren nach einer kurzen Sicherheitbelehrung zu den Booten, die hochmodern eingerichtet sind, bequeme Sessel, einen Flachbildschirm, Brechtüten...Mir ist sehr schlecht um nicht zu sagen speiübel, aber ich halte durch, denn ich will Wale, Define und Seehunde sehen, ich hoffe die wissen das. Ich konzentriere  mich auf den Horizont und darauf, dass ich was schwimmen sehe, und werde ich belohnt! Da! Da! Rufen alle! Ein Wal und Delfine, die unser Boot begleiten! Ich bin schlagartig nicht mehr seekrank! Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und wir müssen wieder umdrehen. Zur Belohnung kaufe ich mir ein T Shirt mit einer Walflosse und dem Spruch: "The world has music for those who listen" (nebenbei eine sehr gute Qualität!) und fahre wieder ins urige Beach Cafe um einen Cappucchino (mit einem Muster im Milchschaum) und ein Sandwich zu essen. Hierher würde ich öfters kommen, es ist urig, gemütlich, das Essen ist lecker...aber ich muss weiter: nach Hanmer Springs, erst entlang der Pazific Küste, dann ins Landesinnere, Bergauf und bergab. An den Bergen steigt Nebel auf, die kurvigen Straßen sind umsäumt von tollen Bergen. Ich erreiche das Alpine Garden und habe ein wundervolles Zimmer!! Küche, Riesenbad, Riesenbett und Handtücher ohne Ende, sogar für einen Besuch in den gegenüberliegenden Thermal Pools: 12 NZ$ Eintritt und 2NZ$ pro 2h für den Spint. Was für eine herrliche Anlage! Es gibt sehr viele (ungechlorte) Natur Pools, die Temperaturen von 31°C bis 40°C haben, man darf aufgrund des fehlenden Chlors nicht mit dem Kopf unter Wasser gehen, aber das macht nichts, es ist herrlich im Wasser zu relaxen und von einem in den nächsten Pool zu wechseln. Die Pools sind alle duch große Natur-Steine umsäumt, man läuft über Brücken um in den andern Pool zu wechslen. Alles in allem  ein herrlicher Ort um zu Reaxen und um sich zu entspannen. Hanmer Springs ist das Weekend Real SPA Mekka!  Im Supermarkt ist alles etwas teurer, aber dafür ist man auch etwas abseits.

13. Februar

Ich habe fantastisch geschlafen! Leider muss ich Hanmer Springs schon wieder verlassen, doch zuerst suche ich mir noch einen Wanderweg.Durch einen herrlich duftenden Wald, entlang an einem idyllischen Bach, ich bin ganz alleine, in Deutschland hätte ich Angst, aber nicht in Neuseeland. Das Wetter hat sich wieder gebessert,der Himmel ist strahlend blau und ich kann wieder tolle Fotos machen. Die Strecke nach Waipara ist ungewohnt langweilig, aber so komme ich schneller voran, denn ich halte nicht alle 5 min. an um Fotos zu machen . Im rocking frog halte ich auf einen Kaffee an, die Dame dort ist sehr nett, im Laden gibt es Antiquitäten, Kunstgegenstände, Taschen, ein Trupp Radfahrer hält hier ein Meeting ab. Ich fahre weiter durch Woodend (man die ziehen das Themen echt durch:Woodend School,Woodend Road, Woodend Cafe etc.) ins englisch angehauchte Christchurch. Ich muss in die Glouchester Road, da ich kein Stadtmensch bin, hab` ich echt Panik! Aber völlig unbegründet, denn es ist leicht zu finden, meine Unterkunft heißt Stonehurst. 20NZ$ hinterlege ich als Pfand für den Zimmerschlüssel. Mein Zimmer ist klasse! Miniküche, tolles Bad, Riesenbett! Perfekt! Aber erstmal mache ich Christchurch unsicher und wandere Richtung Cathedrale, auf dem Platz davor kann man Essen aus allen Kontinenten kaufen und ein Alleinunterhalter bringt die Menschen zum lachen. Die Cathedrale ist wirklich sehr schön und ist mit aufwendigen Blumenarragements im Inneren geschmückt. Für 5NZ$ kann ich den Turm hinauflaufen. Nach 134 Stufen in einer engen Wendeltreppe (lieber langsam hoch und runterlaufen) bin ich oben (man wird auch oben begrüßt, denn auf einem Schild steht, dass man 134 Stufen geschafft hat!)  Man hat doch nichts gegen ein bisschen Lob . Der Ausblick ist nicht so atmenberaubend wie die Ausblicke in der Natur Neuseelands, aber auch nicht von schlechten Eltern. wieder unten angekommen wandere ich nun ein bisschen im englischen Viertel umher, die Häuser erinnern an England und Irland, ein Fluß der Avon fließt durch Christchurch ein japanisches Päärchen fährt mit einer Gondel auf dem Fluß (naja kleiner Fluß), fehlt nur noch, dass der Gondolier italienisch trällert . Ich hab` Hunger! Und suche ein indisches Restaurant auf, leider weiß ich den Namen nicht mehr, nur dass das Essen sehr lecker war!

Nächster Teil, auch wenn ich schon zu Hause bin...

Geschrieben am 27.02.2008 um 11:29

Es ist eine tolle Tour und sehr liebevoll gemacht, das buried village. Man kann sogar die Ruine des *****s sehen, das damals dem Vulkan zum Opfer fiel. Die Wege sind gesäumt durch Tagebucheinträge einer Margret, die Briefe an ihre Mutter und Schwester schreibt, so dass der Besucher des buried village sich in die Zeit versetzen kann. Als ich durchgelaufen bin, bin ich etwas melancholisch, denn die pink und white Terasses, wunderschöne Naturgebilde, die als Weltwunder bezeichnet werden sollten, sind für immer unter den erkalteten Lavamassen vergraben.... Ich fahre weiter zu den anderen Seen, und die Fahrt dorthin gleicht einer Achterbahn! Mir ist echt schlecht, man darf nur 50km/h fahren, was meines Erachtens schon zu schnell ist. Die Seenlandschaft ist fantastisch! Dann geht`s Richtung Taupo und wie der Zufall es will habe ich den Weg nach Waimangu gefunden, d.h. ich bin auf dem Weg ins Vulkangebiet!!! Eine Wanderung von 2 1/2 Stunden, bei 30°C und Sturmwind bringt mich durch blubbernde Flüsse, amazing Landschaften. Ich sehe den Inferno Krater, der eine unglaubliche türkise Farbe hat, wandere den Mt. Haszard Hicking Trail, der mich an den Rande meiner Kondition bringt, denn es geht steil bergauf, aber angetrieben durch die Aussicht auf einen unglaublichen Ausblick auf den Inferno Krater treibt mich voran....aber ich sehr keinen Inferno Krater mehr, allerdings weitere tolle Ausblicke auf Vulkane uns wunderschöne Seen. Am Ufer eines Volgelausblickes mache ich Rast und beschließe den Weg zurück mit dem Bus zu fahren, ich bin völlig platt und total glücklich, konnte soviele tolle Fotos machen! Zur Belohnung kaufe ich mir im Souvenirshop zwei Anhänger (einen der mich bei Reisen über Wasser schützen soll und einen wunderschönen grünen Jadeanhänger). Dann geht`s weiter nach Taupo, ins Lakeside *****. Eine kleine Ernüchterung: ich muss meine Visakartennummer abgeben, weil ich ja etwas zerstören könnte...hmmm, sehe ich so furchterregend aus?? Ich bin überhaupt nicht mehr in der Lage etwas kaputt zu machen gescheige denn etwas anderes zu machen, ich bin einfach nur platt! Ach Waitomo und Rotorua waren so toll! Egal, ich habe ein Bett, einen Wasserkocher, einen Fernseher und ein sauberes Bad, was will man mehr?

6. Februar

 Die Nacht war eine Katastrophe, die Wände des Zimmers sind so dünn, dass man echt aus dem Bett fällt, wenn jemand die Toilettenspülung betätigt! Nach dem Auschecken fahre ich auf einen Ausblickspunkt: Richtung Vulkanberge (das ist auch die Kulisse von Herr der Ringe ;O), dann geht`s weiter zum Crater of the Moon (5Dollar Eintritt sind ein echtes Schnäppchen)Eine Stunde Wanderung zwischen Dampf, der aus der Erde kommt, blubberndem Wasser und verschiedenen kleinen Kratern und einer Vegetation, die sich scheinbar an diese extremen Bedingungen gewöhnt hat und dort dem Gebiet eine schöne grüne Farbe verleiht. Nach diesem tollen Eindruck geht es weiter zum Huka Falls, einem kleineren Wasserfall, der allerdings enorme Wassermengen pro Stunde durchjagen läßt! Das Wasser in einem hellen türkis, eine Farbe die wie der Inferno Krater irgendwie außerirdisch wirkt! Dann geht`s weiter zum Staudamm (ca. 10min. von den Huka Falls entfernt), der alle 2h seine Schleusen öffnet und Unmengen an Wasser herausströmen läßt! Nach einer Cabanossi, einer Banane und einem Schokocroissant fahre ich nach Ohakune. Doch dort komme ich nie an, wenn ich ständig anhalte um Fotos vom "Schicksalsberg " aus Herr der Ringe und dem Lake Taupo zu machen! Diese Gegend ist einfach traumhaft! Unterwegs schließe ich Freundschaft mit Schafen, von denen ich unbedingt auch Fotos machen soll, haben sie gesagt. Was tut man nicht alles für Freunde ;o) Endlich komme ich im Powderhorn Chateau an. Was für ein Anblick! Alle ist aus Holz, mein Zimmer, ein Traum! Ein flauschiger roter Teppich, das Bad perfekt. Ich mache eine Wanderung durch einen Wald, wie ich ihn noch nie gesehen habe! Die Bäume sind sehr alt, der Boden dicht bewachsen, Geräusche von Vögeln und Insekten, als ob eine Riesenparty stattfindet, alles sehr mystisch und einfach nur wunderschön. Ich mache eine Stunde Rast in einer picnic area, meine Füsse tun mir weh und ich hab` noch den Rückweg. Ich gönne mir ein richtig gutes Essen im Matterhorn, Lachs mit Ciabatta und ein dunkles Bier. Als ich fertig bin und ich an der Rezeption den Entritt ins Internet bezahle geht die Tür auf und Vater und Sohn (ausHolland) aus Rotorua stehen plötzlich vor mir! Die Welt ist klein! Das Matterhorn ist das einzige Restaurant, dass geöffnet hat, deshalb wollen sie hier essen gehen. Wir fahren morgen alle nach Wellington. Bin mal gespannt, ob wir uns wiedersehen! Ach ja Peter Jackson und seine Hobbits haben auch im Chateau übernachtet! Ich schlafe in Frodo`s oder Aragorn`s Bett!!!  Ich bestätige bis auf die Elm Wildlife tour alle Ausflüge und träume von Herr der Ringe.

7. Februar

 Wehmütig verlasse ich das Chateau, meine Postkarten konnte ich am Empfang abgeben, und fahre 288km nach Wellington. Die Fahrt ist, was auch sonst, fantastisch! Ich werde nie in Wellington ankommen, wenn ich alle 5 min. anhalte und Fotos mache! Aber manchmal steht man vor einem Ausblick und fragt sich, wo ist die Kamera die dieses Bild festhalten kann, damit ich es so heimbringe um es allen zu zeigen! Das es in Neuseeland nicht die charakteristischen Raststätten wie in Deutschland gibt, ich aber dringend mal anhalten muss, halte ich nach einer Toilette Ausschau: ich finde ein Dixi Klo a la Fass, ist doch klasse! Da die Landschaft (zum Glück ;o) nicht mehr so umwerfend ist, komme ich endlich in Wellington an. Die Häuser sind gebaut wie in Auckland, schnuckelige Einfamilienhäuser auf Täler und Berge verteilt, und alles grün, viele Bäume, Sträucher. Ich finde zwar nicht die Zufahrt zum Mt. Viktoria, dafür aber eine andere Anhöhe, und kann tolle Ausblickfotos machen und entdecke durch Zufall eine Uferstraße, an der gewarnt wird, zu schnell zu fahren, denn Pinguine könnten die Straße kreuzen...sehe leider keine, dafür aber einen tollen Strand, nur 4 Menschen dort und ich versinke in kleinen schwarzen Kieseln. man ist Urlaub schön! Hier in der Nähe muss das Tor zu Mordor sein.;o) Ich fahre 25km weiter nach Plimmerton, dort wurde der Sonnenuntergang für Herr der Ringe gedreht, ins Moana *****, das direkt am Strand liegt. In der "Big Salami" esse ich eine leckere Lasagne, eine griechischen Salat und trinke meine ersten neuseeländischen Latte. Sehr empfehlenswert und auch sehr preiswert. Im Moana  ***** spricht man deutsch, es ist sehr sauber und ordentlich, mein Zimmer ist sehr klein, was für ein Gegensatz zum Chateau! Es steht ein Bett drin, und wenn ich meinen Koffer auf dem Boden öffne kann ich nicht mehr im Zimmer laufen ;o) Egal, ich muss morgen sehr früh aufstehen, denn mein Flug nach Nelson geht um 7.30Uhr. Also gehe ich erstmal an den Strand, gleich über die Straße, was für ein Luxus! Aus meinem Zimmer hab` ich direkt einen Ausblick auf einen tollen Sonnenuntergang... Peter Jackson hatte seine Familie hier untergebracht Es ist echt toll auf Herr der Ringe Spuren zu wandern..:o)

8. Februar

Ich hab` kaum geschlafen, hatte Angst zu verschlafen und meinen Flug zu verpassen. Ich stehe um halb fünf auf, schleiche ins 100km entfernte Bad, mache mich schnell fertig und düse um 5 Uhr los, ich weiß ja noch nicht genau wo ich hin muss, nur Wellington Flughafen. Da alles perfekt ausgeschildert ist, bin ich um kurz vor 6 Uhr am EuropcarSchalter und gebe mein Auto ab.Mein Koffer wiegt satte 22kg und wird als heavy weight ausgeschildert, ich bekomme mein Ticket und will durch die Sicherheitskontrollen, die für domestic flights recht human sind. Selbst meine Handcreme, die nicht eingetütet ist, darf ich behalten. Das Flugzeug ist eine Propeller Maschine und ich habe endlich einen Fensterplatz! Wir fliegen über Wellington und über den Marlborough Sound, was für ein Anblick! Es gibt keine Möglichkeit schlechte Fotos zu machen, außer man hat eine schlechte Kamera. An Bord gibt es Wasser und Bonbons, bei 30min. Flugzeit. Am Flughafen gibt es das Gepäck vor dem Eingang, der Herr von Europacar holt mich ab und fährt mich zu meinem roten KIA (wieder ein rotes Auto...wissen die, dass ich selbst ein Rotes zu Hause hab' ??) In der Nähe des Flughafens finde ich einen Obstladen, ( ich kaufe Aprikosen für 1Dollar das Kilo!) und einen Bäcker, nach einem guten Frühstück starte ich in Richtung Abel Tasman. Fortsetzung folgt!

Hallo an alle Daheimgebliebenen!

Geschrieben am 6.02.2008 um 07:26

Endlich habe ich ein Internet gefunden! Und nun bekommt ihr prompt auch mal was zum Lesen.

Nach 24 Stunden reiner Flugzeit, Zwischenstopps in Dubai, Singapore, Brisbane (In Australien was ich jetzt auch und wollte von dort aus Schwimmen, ist ja nicht mehr soweit ;-), aber der vom Sicherheitsdienst meinte, der Flug ist bezahlt, also ab in die Maschine! Ich dachte mir, warum tust Du Dir das an!!!!???

Für diese Land, denn Neuseeland ist einfach überwältigend!

Die erste Nacht hab' ich in einem B&B verbracht Bavaria B&B, mit einem Freistaat Bayern Emblem am Eingang, wirklich! Die Wirtin ist Schweizerin und sehr nett.

Die erste Nacht in einem richtigen Bett! Ich bin völlig am Ende, im Flugzeug hatte ich einen Platz in der Mitte, zwischen Josef (aus der Schweiz, wegen ihm sind wir in Brisbane gelandet :-) und Thomas (aus Alsbach, wie klein doch die Welt ist!) Da war mir etwas mehr Platz doch ganz recht, nach lecker Fruehstueck bekam ich mein Auto, einen Mitsubishi und ich habe in Auckland erstmal das linksfahren geuebt, in einem Wohnviertel, keine Angst, alle leben noch.

Dann geht's mit Volldampf auf den Speedway nach Waitomo. Der Speedway hat bald ein Ende, die Strasse wird "normal", zum Glueck, so kann ich endlich in Ruhe  die Landschaft geniesen.

Neuseeland steht doch auch fuer seinen Schafbestand, doch ich sehe nur Kuehe...bei Kilometer 166, endlich das erste Schaf!Die Strassen sind kurvig, am Starssenrand sehe ich kleinen Haeuser, sehr typisch fuer Neuseeland, Es regnet, es hoert wieder auf, wir haben Temperaturn von 30 Grad, mein Auto hat clima und by the way automatic., ich sehe Autoschilder AAAZZZ, Limos und ein sehr schoenes Hamilton, Am Strassenrand sehe ich einen Friedhof, die Graeber sind in Huegeln eingegraben, liebevoll und bunt gestaltet. In Ota... besuche ich das Kiwihus., normalerweise mag ich solche Zoos nicht, dort aber werden die Voegel entweder vor ihrer Aussenwelt geschuetzt, weil sie verletzt sind und draussen nicht mehr ueberleben wuerden, oder sie leben freiwillig in einem nicht eingezaeunten Park. Hab' nun endlich einen Kiwi gesehen, seine Federn sehen aus wie Fell!

Ich fahre weiter nach Waitomo, hier sieht es aus wie in Hobbingen! Ich biege versehentlich falsch ab und lande im Woolzplace, dort gibt es ein Flugzeug-, ein Schiff- und ein Hobbit ***** Total abgefahren!

Dann geht's weiter ins Abseil Inn, ein Traumhaus, eine Total nette Wirtin, Helen, in meinem Bett sitzt ein Mamut, in meine Zimmer komme ich ueber die Terasse und an meinem Schluessel haengt ein Kochloeffel. Heute abend habe ich eine Tour durch die Glowworm caves gebucht, fotographieren ist nicht erlaubt, denn das wuerde die Gluehwuermchen umbringe, die produzieren kein Licht mehr, fangen dadurch keine Insekten mehr und sterben. Es ist beieindruckend da durch zulaufen, es ist kalt, dunkel, ueberall Stalaktiten und Stalakmiten und Gluehwuermchen an der Decke wie Sterne am Himmel!

4. Februar:

Aufstehen um 6.45 Uhr, freiwillig, denn ich hab' lecker Fruehstueck bestellt. Ich sitze an einem grossen Tisch, er ist gedeckt fuer 10 Personen und alle, die noch in der Pension sind kommen allmaehlich zum fruehstuecken, das ist echt klasse! Wir unterhalten uns alle, haben 'ne Menge Spass, so unterhaltend hab' ich schon lange nicht mehr gefruehstueckt! Helen bietet mir eine Stelle an, denn ich moechte nicht mehr weg, sie meint, ich muesse es aber in Kauf nehmen, wenn ich schwanger werde, denn all ihre Bediensteten waeren schwanger geworden...hmmm....gut ihre fahre dann erstmal weiter! Ich besuche noch die Aranui Caves, wie die Glühworm Craves, jedoch ohne Glühworm, dort kann ich endlich Fotos machen, denn dort leben aufgrund des fehlendes Flusses keine Gluehwuermchen. Wenn die Stalaktien 1cm3 wachsen benoetigen sie 600 Jahre, ist das nicht unglaublich!

Wir sehen auch die Familie Cricket, eine Art Heuschrecke, nur ca. 15cm lang.

Da ich noch eine lange Fahrt vor mir habe, verschaffe ich mir noch ein bisschen Bewegung im nahegelegenen Ruakuri Busch, durch Tunnel, Spinnweben ( jetzt weiss ich wie Frdo sich gefuehlt haben muss), Wasserfaelle, ein herrlicher Dschungel.

Dann fahre ich weiter nach Rotorua. Die Fahrt ist pantastisch, ihr koennt euch das gar nicht vorstellen, ich koennte ueberall stehenbleiben und Fotos machen. Das Land ist nicht flach, sondern sehr huegelig, deshalb dauert die Fahrt auch etwas laenger, aber fuer den Anblick fahre ich gerne laenger. In Rotorua suche ich verzweifelt die Pererika Road, nehme jemand die Vorfahrt und weiss jetzt wie das in Neuseeland mit dem rechts vor links gemeint ist. Ich finde die Strasse, ich finde das Haus, es ist das aelteste im Ort, und so geschmackvoll hergerichtet! Mein Zimmer im Roberts B&B ist 'ne Wucht, John ist ein Schatz und zeigt mir gleich, was ich in Rotorua unternehmen kann, denn ich hab' 1 1/2 Stunden Zeit, bis ich zum Maori Abend abgeholt werde. Ich laufe also im Stechschritt durch den Kuiran Park, wunderschoen. Dort gibt es heisse Quellen, die sind eingezaeunt, es riecht zum davonlaufen, wir haben 37Grad , ich gehe kaputt. Aber die Kirche am See muss ich mir noch anschauen, Christliche Kirche und eine Art Maori Schrein, ich mache 1000Fotos.

Der Maori abend ruft, also im Stechschritt zurueck, ich habe jetzt auch noch Blasen an den Fuessen! Ich werde um 5.45pm abgeholt, und dann geht's zu Mitai, das ist ein Dorf, das im Maori Stil gebaut ist, wir lernen etwas ueber die Kultur, die Begruessung und das Grimassenschneiden. Bei einem Hanga (Kartoffeln, Suesskartoffel, Haehnechen und Lamm) koennen wir unseren Hunger stillen, der anschliessende Ausflug in den "Dschungel" faellt leider aus, denn es schuettet wie aus Eimern! Wir bekommen Regenmaentel, die machen einen echt schlanken Fuss , aber nichtmal das haelt den Regen ab, unglaublich! Wir sind kurz draussen, die Wege sind voellig ueberschwemmt, wir bejahen ganz schnell, dass wir kurz Gluehwuermchen gesehen haben und gehen wieder zurueck ins Zelt, in dem wir gegessen hatten, und sofort geht's wieder heim.

5. Februar

Endlich die erste Nacht durchgeschlafen! John hat uns allen lecker Fruestueck gemacht, habe ein Ehepaar aus England und Vater mit Sohn aus Holland kennengelernt, letztere machen gerade eine Weltreise.

Leider wieder Abschied nehmen...ich liebe diese B&B's man lernt soviele Menschen kennen!

Ich fahre Richtung Buried Village ein Dorf, das durch den Vulkanausbruch am 10. Juni 1886 verschuettet wurde. Ich frage die Dame am Tresen, ob ich bei ihr den Eintritt bezahlen kann, sie meint meine Jacke waere sehr schoen (Axel Gruss an Steffi) und ich zahle nur den Studententarif..:-)

So meine Lieben, soviel fuer heute, hoffe ich finde bald wieder einen Computer!

 


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