Seoul. Die Heimreise hat begonnen
Geschrieben am 31.03.2010 um 12:57
Hallo und guten Morgen,
alles hat ein Ende, so auch unser Urlaub.
Es war richtig genial, und obwohl wir gar nicht soo lange weg waren, haben wir so viele Eindruecke in uns aufgenommen, dass die ersten Sachen, die wir gemacht haben, schon ewig her erscheinen.
Gestern hatten wir noch einen Tag in Saigon, den wir auch genutzt haben. Wir waren nochmal auf einem Markt und haben Raeucherstaebchen gekauft.
Dann haben uns das Kriegsmuseum angesehen in dem die Geschichte und die Folgen des Vietnamkrieges gezeigt werden. Nicht gerade schoen. Sicher sind die Darstellungen einseitig, aber die Bilder der Verwuestung von ganzen Landstrichen einschliesslich allem, was dort gelebt hat, laesst unseren Amerika-Aerger noch groesser werden.
Geaergert hat uns aber auch der Besuch des Saigoner Zoos. Im Reisefuehrer wird zwar erwaehnt, dass es nicht viele Tiere gibt, aber das war uns angesichts des Eintrittspreises von ca. 30 Cent egal. DIe Tiere sollen viel lebendiger sein als bei uns.
Wir sind da eher rein um uns etwas von der Hitze und dem Trubel zu erholen.
Aber wir waren regelrecht entsetzt. Es gab nur eine Hand voll Tiere die wirklich nichts zu lachen haben. Die Lebendigkeit der Elefanten ist reiner Hospitalismus, die Orang Utans werden von dummen Japanern mit Limoflaschen und Bonbon-Tueten gefuettert, und die haben dann einen riesen Spass beim Bilder machen wenn die Affen Sprudel trinken. Und keine Sau passt auf. Den Pflanzen wird mehr Aufmerksamkeit und Pflege zuteil wie den Tieren. Kann man nur froh sein, dass es nur wenige Tiere da gibt.
Nach einem leckeren indischen Abendessen sind wir dann mit dem Taxi zum Flughafen. UNser Flug nach Seoul hatte Verspeatung. Wir sind erst um 0.30 Uhr los gekommen. Und jetzt haengen wir hier in Seoul rum bis zum Weiterflug. Hier regnet es.
Ich denke, dies ist der letzte Blog den wir schreiben. Wir melden uns dann wenn wir wieder daheim sind. Bis...
BT
Mango Bay, leider die Letzte
Geschrieben am 28.03.2010 um 05:23
Hi zusammen,
uns ist grad ziemlich warm, aber das liegt nicht am Wetter sondern am Alkohol.
Wir haben bei leckerem Essen und ein paar Cocktails unseren letzten Abend auf der Insel genossen, zusammen mit unseren neuen Freunden aus Chemnitz, die uns hier besucht haben.
Heute waren wir mit dem Motorbike auf Tour. Wir sind ueber 4 Stunden auf der Insel rumgefahren, einfach nur zum Glotzen. Und wir haben einen Wasserfall gesucht, den wir nach langem Suchen endlich gefunden hatten.
Zwar gab es fast kein Wasser, weil hier gerade Trockenzeit ist, aber es war trotzdem sehr schoen.
Einziger Wehrmutstropfen: es lag lauter Muell rum. Das haben die Vietnamesen noch nicht so drauf.
Die koennen zwar ganz gut Eintrittsgelder kassieren, liegen abern ansonsten in ihren Haegematten rum anstatt den Muell wegzuraeumen oder bessere Wegweiser aufzustellen damit mehr Touristen kommen.
Aber das werden die sicherlich auch noch lernen.
Dann geht aber wahrscheinlich das Einzigartige, Unberuehrte, Urspruengliche hier verloren.
Ich moechte nicht wissen, wie es hier in 5 oder 10 Jahren zu geht. Von dem her sind wir sehr froh, diesen Urlaub jetzt gemacht zu haben.
Immerhin hab ich bei diesem Trip 480000 Dong auf der Strasse gefunden, das sind immerhin knapp 20 Euro. Das ist hier viel Geld. Wir habens dann gleich versoffen, hihi!
Ja und morgen um 12 Uhr geht unser Flieger nach Saigon. Wir machen dort noch einen kurzen Zwischenstopp weil es sicherer ist, einen Tag Luft zu haben, weil das mit den Verbindungsfluegen nicht immer ganz reibungslos klappt.
Wir wollen versuchen, das Kriegsmuseum zu besuchen und noch was einzukaufen. Wir haben eine Nacht in Saigon, dann geht es leider zurueck ueber Seoul und Frankfurt.
@Stefanie: wir kommen am 31. in Frankfurt an. Uhrzeit weiss ich gerade nicht. Das schreiben wir Dir dann von Seoul aus.
Ich geh jetzt erst mal Duschen und dann Rausch ausschlafen.
Wir melden uns dann wenn wir wieder daheim sind.
Gruesse von BT
Mango Bay die Zweite
Geschrieben am 28.03.2010 um 04:48
Hallo Ihr Zuhausegebliebenen,
dass Ihr jetzt zwei Tage nichts von uns gehoert habt, liegt wahscheinlich daran, dass eigentlich gar nicht soviel passiert ist. Das Leben auf dieser Insel ist ausgesprochen beschaulich und ausser Sonnenuntergang-Schauen, baden-und -Schnorcheln, Essen-und-Cocktails-geniessen, Mittagsschlaf-machen, exotische-Tiere-anschauen gibt es nicht viel zu tun .
Diese Sachen machen aber einen Riesenspass, zumal die Kulisse hier einfach wie aus einem Film ist. Der Strand ist ganz weiss mit einigen kleineren Felsen, die ganz voll mit kleinen schwarzen Krebsen sitzen. Ueber den Strand neigen sich PALMEN, die auch Schatten spenden. Das Wasser ist klar, ausser es hat geregnet. Allzulange koennen wir es jedoch nicht am Meer aushalten, zumindest nicht um die Mittagszeit, man hat naemlich sofort einen Sonnenbrand und es ist knallheiss. Auch das Wasser bietet keine wirkliche Erfrischung, es ist naemlich so ca. 27 Grad warm . Im Wasser tummeln sich tropisch bunte Fische wie in der Wilhelma.
Dann gibt es hier ein sehr gutes Beachrestaurant, in dem man quasi Open-air essen kann, mit direktem Blick auf das Meer. Wenn man fertig ist mit Essen, nimmt man einfach seinen Drink und setzt sich in bequeme Sofas, die noch etwas naeher am Meer stehen, direkt im Sand. Ueberall sind Fackeln, auf den Tischen Windlichter, ansonsten ist es - bis auf den Mond- dunkel. Wunderschoen!
Vorgestern wollten wir unsere Reisegefaehrten aus Chemnitz besuchen, die im Hauptort der Insel, ca. 6 km von uns entfernt, untergebracht sind. Laufen waere - zumal bei den Temperaturen - nicht moeglich gewesen, Taxi wollten wir nicht. Also haben wir todesmutig ein Motorbike (Mofa) ausgeliehen und sind die 6 km Schotterpiste in den Ort gefahren. Das ist gar nicht so einfach gewesen, denn wir hatten zwar eine Landkarte, konnten aber die Strassenschilder nicht lesen und die Leute, die wir unterwegs gefragt haben, konnten kein Wort Englisch. Irgenwann waren wir da, auch noch puenktlich und ohne Unfall. Thomas hat das sehr gekonnt gemacht, als ob er daheim staendig Mofa faehrt! Und die Strassen hier auf der Insel spotten echt jeder Beschreibung, bestehen fast nur aus Schlagloechern.
Gegessen haben wir dann in einer Art Open-Air-Garkueche. Sehr lecker, auch wenn man nicht immer vorher weiss, was man kriegt. Leider hat es dann unvermittelt angefangen, wie aus Kuebeln zu schuetten und da haben wir dann schon bissle Panik gekriegt. Schlechte Strassen, Nacht, Regen, kaum Orientierung-der Heimweg war echt spannend. Aber wir haben auch das gut hingekriegt.
Vielleicht leihen wir uns heute nochmal ein bike aus und fahren noch bissle auf der Insle rum, mal sehen. Morgen fliegen wir bereits wieder weiter nach Saigon, von dort geht am Dienstag unser internationaler Rueckflug nach Frankfurt ueber Seoul.
Bis bald, sonnige Gruesse an alle,
Barbara * Thomas
Mango Bay auf PHUQUOC
Geschrieben am 26.03.2010 um 04:54
Wir sinds wieder,
vor uns das Rauschen des Golf von Thailand, weit draussen die Lichter der Fischfangboote, direkt vor uns Saigon-Lager Bier,
links von uns eine Sternschnuppe, ueber uns der Mond und das Sternbild Orion, die Fuesse im warmen Sand,
rechts von uns Kokosfackeln und hinter uns Lounge-Musik und Buena Vista Social Club.
So haben wir den gestrigen Abend im Mango Bay RESORT auf unserer insel verbracht, dachdem wir es uns zuvor mit gegrilltem Fisch im Bananenblatt, Fisch im Tontopf und Fruchtspiessen mit Banane, Mango, Ananas, Melone, Drachenfrucht, Pfannkuchen und Vanilleeis gut gehen liessen. Dazu ein paar Saigon-Biere.
Wir haben hier unseren eigenen Bungalow, ca. 50m vom Strand entfernt. Wir duschen im freien (Bretterwand) und schlafen unter Moskito-Netzen. Die Geckos springen an den Waenden umher und im Urwald hinter uns schreien irgendwelche Viecher rum.
Am Strand hab ich gestern einen toten Kugelfisch gefunden.
Heute werden wir baden und schnorcheln gehen. Vielleicht seh ich ja einen Lebendigen.
Gruesse aus Mango Bay!
Tschuess
Mekong-Delta
Geschrieben am 26.03.2010 um 04:23
Hallole,
frueh morgends gings mit einem recht komfortablen Reisebus 2,5h in Richtung Mekong. Wir sind dann in ein kleines Boot umgestiegen und mehrere Stunden auf einigen der vielen Mekong-Arme rumgeschippert, vorbei an vielen kleinen Doerfern, deren Haeuser auf Stelzen direkt ans Wasser gebaut sind. Wir sind kurz durch einen sog. Floating Market, einem Markt auf Booten, durchgefahren und haben dann an einer Reisfabrik halt gemacht.
Das ist eine Fabrik in der Kokos- und Reisprodukte fuer die Einheimischen hergestellt werden, z.B. Puffreis, Kokosbonbons, Reispapier, Reiswein, ... Man konnte alles anschauen und probieren.
Die haben da auch ein grosses Glas Reiswein in den lauter Kobras und Skorpione eingelegt sind. Soll gut fuer die Maennlichkeit sein. Musste ich natuerlich gleich probieren. Hat wie ein Kraeuterlikoer geschmeckt.
Die gepriesene Wirkung blieb aus :-(
Wirkt wahrscheinlich nur bei denen, die da so ihre Probleme haben :-)
Zum Mittagessen gabs Elephant-Ear-Fisch. Dieser gegrillte Fisch sah tatseachlich aus wie ein Elefantenohr. Es war auch genau so wenig dran. Aber es gab Pho dazu, die traditionelle Nudelsuppe, Fruehlingsrollen und Fruechte.
Und dann kam so ein Typ daher mit einer riesen Phyton-Schlange um den Hals. Wer wollte, konnte sich die Schlange um den Hals legen und ein Foto machen. Mulmig war mir schon, das Viech hat dauernd so gezuengelt, und man weiss ja nicht, was das gerade so denkt und ob es vielleicht Hunger hat, aber ich hab mich dann doch getraut. War sau schwer das Teil, ueber 40 Kilo, und man hat regelrecht die Kraft gespuert die das Tier hat. Also wenn die zudrueckt bekommt man sicher einen aehnlich roten Kopf wie der von Barbara am frankfurter Flughafen :-)
Klar war das eine Touristenschlange, aber egal.
Nach dem Essen sind wir noch 3 Stunden gemuetlich ein paar Flussarme entlang gefahren bis wir dann in den Hauptfluss eingebogen sind. Wirklich sehr breit, der Bach.
Wir haben dann angelegt und sind zu unserem Hotel gelaufen, einer angeblich einfachen Behausung. Uns hat echt der Schlag getroffen in positivem Sinne: riesen Zimmer mit riesen Betten, Klimaanlage, riesen Badewanne, ... Sowas koennte man sich bei uns nicht leisten.
Nach dem Abendessen sind wir recht frueh ins Bett weil die Tour trotzdem irgendwie anstrengend war. Lag vielleicht auch an der unglaublichen Hitze gepaart mit der hohen Luftfeuchtigkeit. Man war praktisch nur nass.
Am naechsten Morgen gings um 7 Uhr los, wir sind mit einem kleinen Boot durch den groessten Floating-Market gefahren. Da gabs zig Lastkaehne voll mit allem, was man sich nur vorstellen konnte, Ananas, Melonen, Kartoffeln, Gemuese, ..., und alles super frisch. Natuerlich haben wir auch angehalten und frische Ananas und Melone gekauft. Sehr sehr lecker.
Die ganze Mekong-Tour war voellig anders wie der ganze Rest davor, aber es war der schoenste, interessanteste und vor allem ruhigste Teil unserer bisherigen Reise.
Tja, Geruchs- und Geraeuschs-Fotos muesste es geben. Aber wir haben ueber 300 Fotos und 60 Videos gemacht. Ueber eine Bilder-Session, wenn wir wieder zurueck sind, haben wir auch schon nachgedacht. Mal sehen wie wir das machen, denn sowas kann fuer die Unbeteiligten auch schnell langweilig werden.
Nach dem Floating Merket gings dann mit dem Bus rueber auf die andere Seite Vietnams, den Westen. Von dort sind wir mit der Schnellfaehre uebergesetzt auf die Insel *** ****. Der gemuetliche Teil des Urlaubs konnte beginnen. Haben wir uns jetzt auch verdient.
Viele Gruesse an alle!
Saigon
Geschrieben am 23.03.2010 um 01:41
Hallo zusammen,
nun sind wir in Saigon angekommen und haben die Zeit gleich genutzt, um etwas in der Stadt rumzulaufen.
Als wir aus dem Flieger gestiegen sind hat man gemeint, uns blaest jemand mit dem Foen ins Gesicht. Nach etwas Aerger mit einem Taxifahrer, der uns verarschen wollte, sind wir in einem ganz guten Hotel angekommen. Sauberes Zimmer, saubere Bettwaesche, Klimaanlage. Und man huert den Stadtlaerm nicht.
Saigon ist laut, stinkig, ueberfuellt, heiss, stressig. Aber das ist ja nur die Zwischenstation, morgen frueh werden wir abgeholt, dann gehts ins Mekong-Delta mit dem Boot.
Von der Stadt gesehen haben wir nicht viel in der kurzen Zeit, aber wir waren lecker essen. Im Barbecue Garden gabs Tische mit einer Grillplatte in der Mitte, das Fleisch (Spiesse) kam roh an den Tisch.
Also haben wir unsere eigene Garkueche gemacht und den Abend bei Gegrilltem und Radler verbracht.
Wir waeren sehr gerne noch ins Militaermuseum gegangen, aber das hatte schon zu. Dort gibt es eine Ausstellung von Kriegsmaterial, Waffen, ..., aber wohl auch missgebildete Totgeburten in Glaszylindern.
Vietnam hat ja in dieser Richtung viel durchgemacht.
Seis drum, man kann nicht alles haben.
Irgendwann spaeter mehr!
Gruesse aus Saigon von B und T
Souvenirs, Souvenirs...
Geschrieben am 22.03.2010 um 12:04
Viele Gruesse aus Hoi An!
Thomas und ich haben heute mittag nach unserem Tempelausflug mal ein bisschen an der Matratze in unserem airconditioned Zimmer gehorcht.
Man kann hier stuendlich duschen und ist trotzdem die ganze Zeit von einem klebrigen Schweissfilm bedeckt. Wahrscheinlich geht hier deshalb auch alles wie in Zeitlupe voran, alles... ausser: Feilschen, verkaufen, "Buy something, madame!"-Schreien. Geschaeftstuechtig sind sie ja schon, die Asiaten! I
hr muesst wissen, Hoi An ist, was Tourismus und auch Fotokulisse angeht, das Venedig Vietnams. Und es ist auch wirklich wunderschoen. Die alten Haeuser hier sind wie aus einer Filmkulisse, nur dass sich scheinbar niemand dafuer interessiert, sie auch zu erhalten. Entsprechend heruntergekommen sehen viele davon aus.
Und in fast jedem Haus gibt es einen Souvenirladen. Und fast jeder Laden verkauft die gleichen Dinge. Es gibt seidene Schals und Tischlaeufer, viele Schuhe, Chopsticks (das sind Essstaebchen), schoene handgeschnitzte Skulpturen, recht wenig Schmuck, Tuergongs, die obligatorischen Seidenkleider, Lampions...Man kann nicht alles aufzaehlen. Fast alle Verkaeufer sind Frauen und sie feilschen was das Zeug haelt. Eigentlich kann man davon ausgehen, dass man am Ende ein Viertel des anfaenglichen Preises tatsaechlich bezahlt. Aber bis dahin ist es ein harter Weg.
Wir haben eigentlich noch gar nichts gekauft, auch wenn manche Dinge wirklich spottbillig sind, so z.B. Trekkingrucksaecke der Marke Northface, denn die werden hier im Land produziert.
Viel interessanter ist eh, auf den Lebensmittelmaerkten zu gucken und zu riechen und zu hoeren. Gut, manche Gerueche haette man lieber nicht gerochen, aber die Bilder sind einmalig. Wir haben natuerlich fotografiert, was das Zeug haelt. Wie das halt immer so ist mit Urlaubsfotos: daheim ist alles wieder anders. Aber vielleicht kann ja unser Bericht hier ein bissle dazu beitragen, Euch Urlaubsstimmung zu vermitteln.
Morgen werden wir unser einmaliges Domizil hier verlassen (wen interessiert, wie unser Hotel hier so ist: es heisst "Pho Hoi Riverside ******" und laesst sich googeln) und mit dem Flugzeug aufbrechen in Richtung Saigon (oder auch HCMC). Und von dort werden wir dann zu einer Bootstour ins Mekongdelta aufbrechen, die schliesslich auf der Insel *** **** enden wird.
Bis bald!
Viele Gruesse aus dem sauheissen und extrem feuchten Hoi An von Barbara und Thomas
My Son
Geschrieben am 22.03.2010 um 04:37
Guten Morgen!
Also hier ist es jetzt 10:40 Uhr und schon knalle heiss. Ich sitz hier im Schatten in unserem ****** und schwitze vom Nichtstun.
Wir haben beschlossen, erst mal eine Weile im Zimmer zu bleiben ehe wir uns eine Museums-Eintrittskarte kaufen, die fuer fuenf verschiedene Dinge gilt.
Wir sind heute schon um 4:15 Uhr aufgestanden und dann mit dem Bus in die Tempelanlage My Son (gesprochen: Mi San) gefahren.
Warum so frueh?
Weil es da so gut wie keine Touristen hat und die fast 2000 Jahre alte religioese Staette bei Sonnenaufgang laut Reisefuehrer sehr mystisch ist.
Und wir wurden nicht enttaeuscht. Nach einer recht abenteuerlichen Busfahrt erwartete uns ein wahrhaft magischer Ort. Die schon im 2. und 3. Jahrhundert erbauten Tempel und Nebengebaeude sind aus einer Art Backsteine zusammengeklebt. Wie das Klebemittel, welches damals verwendet wurde, hergestellt wurde, ist bis heute unbekannt. Jedenfalls gibt es keine Fugen zwischen den Steinen.
Leider sind von den unrspruenglich ca. 70 Tempeln nur noch 20 erhalten und diese sind auch recht schwer beschaedigt.
Und warum?
Man mag es kaum glauben, aber es waren mal wieder die Amis dran schuld. Die haben diese Kulturstaette einfach platt gemacht.
Unser Tour Guide hat erzaehlt, dass der ueber 20m hohe Haupttempel drei B52-Bomber-Angriffen Stand gehalten hat. Dann kam ein amerikanischer Hubschrauber und hat dieses Gebaeude geziehlt nieder gemacht.
Jetzt wird die Staette wieder restauriert, u.a. mit deutscher Hilfe. Auch Daimler Benz und Wuerth haben sich daran beteiligt dass dieses Unesco Weltkulturerbe wieder hergerichtet wird.
Unser Fuehrer hat uns gesagt, dass die es nicht so gut hinbekommen weil sie diesen Kleber nicht haben. Alles, was neu gemacht wird, vermost. Das Alte bleibt schoen.
Komischerweise gibt es keine Absperrungen, so, wie bei uns. Hoffentlich wird dieser Ort nicht irgendwann genau so platt getrampelt wie z.B. die Inka-Staette Machu Picchu in Peru.
Und als wir um 5 Uhr - es war noch Nacht - durch den Ort gefahren sind, war der local market bereits total ueberfuellt von Einheimischen. Da ging schon voll die Post ab. Lauter Mini-Menschen mit Strohhueten hocken am Strassenrand rum und verkaufen irgendwelche gekochten Sachen die in durchsichtigen Plastiktueten abgefuellt sind. Das wuerde ich nicht essen wollen. Vielleicht macht man ja auch was ganz anderes damit, z.B. Ungeziefer vernichten, keine Ahnung. Jedenfalls ist fast kein Durchkommen. Jetzt weiss ich auch warum die tagsueber rumliegen und schlafen oder sich nur in Zeitlupe bewegen.
Sodele, genug der Kultur erst mal. Zum Glueck hat es uns noch fuers Fruehstueck im Hotel gereicht. So kommen wir ohne Mittagessen bis heute Abend durch.
Jetzt erst mal Verdauen, Schlaf nachholen und entspannen bis zum Nachmittag. Dann geht es wieder los. Vielleicht mieten wir uns ja heut ein Fahrraedle fuer die Museen...
Spaeter mehr von B und T.
Hoi An
Geschrieben am 21.03.2010 um 10:32
Hallihallo,
gestern sind wir mit dem Zug von Hue nach Danang gefahren und von dort mit dem Taxi ins Hotel. Zuerst ins Falsche, aber aber man hat uns dann weiter gekarrt ins richtige Hotel.
Die Zugfahrt war recht abenteuerlich. Wir sind 1. Klasse gefahren, hatten also Klimaanlage, aber der Zug war recht verratzt und hat geaechzt und geknarrt. Die Aussicht auf das Meer und zahlreiche einsame Sandstraende war genial.
Wir residieren jetzt in unseren eigenen Bungalow direkt am Fluss (Namen hab ich vergessen, was bei den ganzen Dings, Dongs, Dangs auch kein Wunder ist.)
Gestern haben wir uns noch etwas das Oertchen angeschaut, aber heute waren wir etwas platt, sodass wir den ganzen Tag am Pool rumgelegen sind. Hat richtig gut getan.
Morgen geht es um 5 Uhr frueh los in das 50km entfernte My Son, einer alten Tempelanlage der Cham-Koenige. Was wir danach machen wissen wir noch nicht. Es soll sehr interessant sein, sich ein Fahrrad zu mieten und einfach mal raus zu fahren auf die Reisfelder.
Wir sind insgesamt 3 Naechte hier, dann gehts mit dem Flieger weiter nach Saigon.
Je weiter wir gen Sueden kommen, desto heisser wird es. In der Ha Long Bucht hatten wir noch unsere Fliesjacken an, in Hanoi waren es schon ueber 25 Grad. Hier duerfte es so 30 Grad haben. Und es ist recht feucht. Wenn das Zimmer nass gewischt wird braucht es ueber eine Stunde, bis der Boden wieder trocken ist. Aber alles ist sehr sauber hier. Die Vietnamesen sind staendig am Kehren und machen. Sie kehren kleine Haeufchen auf die Strasse und nachts kommen die Muellmaenner und laden alles auf Handkarren auf. Wobei ich glaube, dass das hier Frauenarbeit ist.
Wir haben bis jetzt nur einen einzigen Kakerlak gesehen. In Thailand war alles voll davon.
Beim Essen werden wir langsam mutiger. Wir haben gestern die ersten frischen, rohen Sachen (Gemuese und Kraeuter) gegessen. Davon wird in den Reisefuehrern abgeraten. Aber an die Garkuechen an den Strassen haben wir uns noch nicht getraut. Wird schon noch kommen.
Montezuma war bis jetzt noch gnaedig mit uns und wird es hoffentlich auch weiterhin sein.
Ja, so langsam rappeln wir uns jetzt dann auf und suchen uns ein Lokal zum Essen.
In Kuerze mehr von B und T
Nur fuer Luis
Geschrieben am 21.03.2010 um 04:28
Hi Luis,
na, wie gehts Dir denn so?
Ich habe gehoert, Du hast wieder Theater gemacht beim Haare Waschen. Aber das haben wir doch jetzt schon oefters gemacht und es war kein Problem. Also was ist los?
Du wolltest wissen, ob die Leute hier gelb sind.
Nein, die Leute sind nicht gelb. Sie sind sehr weiss. Das kommt, weil sie langaermelige Sachen an haben und auch ihr Gesicht vor der Sonne schuetzen.
Die Leute sind sehr klein hier. Viel kleiner als ich. Und viele tragen die typischen Strohhuete.
Aber alle sind sehr nett. Sie wollen immer wissen wo wir her kommen und wie lange wir hier bleiben. Und sie lachen immer.
Und sie kennen Michael Ballak, Podolski, ...
Das Essen hier magst Du nicht. Hier gibt es lauter Sachen die es bei uns nicht gibt.
Hier gibt es ganz grosse Keafer und Kaefer mit ganz langen Fuehlern. Und einen kleinen Krebs hab ich auch im Gras rumspringen sehen.
Und als wir neulich mit dem Boot gefahren sind waren auf einem Felsen lauter Affen.
Ich hab alles fotografiert. Das koennen wir dann zusammen anschauen.
Ich wuerde mich freuen, wenn Du mir wieder schreibst.
Viele Grussse aus Vietnam von Thomas. Und einen Gruss von Barbara.
lebt ihr noch?
Geschrieben am 20.03.2010 um 03:39
Hallo ihr!
Wir schreiben uns hier die Finger wund und keiner Antwortet.
Was ist los mit euch?
Das Verhaeltnis Eintraege zu Kommentare steht 6:4 fuer uns, obwohl ihr viel mehr seid.
Also strengt euch mal an!
Hue, die Zweite
Geschrieben am 19.03.2010 um 06:44
Um 8 Uhr heute Morgen hat unsere Hue-Tour begonnen. Wir haben eine Bootsfahrt auf dem Parfum-Fluss gemacht zu einem buddhistischen Moenchskloster. Dort war es sehr ruhig. Man darf nur manche Gebaeude betreten und das nur barfuss.
Anschliessend waren wir in der grossen Zitadelle von Hue, dem Koenigspalast, zumindest solange es hier noch Koenige gab, und das war bis in die 70er Jahre rein.
Leider haben die Amis viel davon zerstoert, aber wir waren trotzdem beeindruckt von der Groesse.
Zum Abschluss waren wir noch auf dem local market. Da gibts Sachen, die haben wir noch nie gesehen.
Es ist 12 Uhr mittags, wir haben uns etwas von den Tour heute Morgen ausgeruht nd jetzt laufen wir wieder los ins Getuemel.
Morgen geht es weiter mit dem Zug ueber den Wolkenpass nach Danang. Dauert 2,5h. In diesem Gebiet haben die Amis 40Mio Liter Agent Orange abgeworfen (dioxinhaltiges Pflanzenschutzmittel mit einer Halbwertszeit von 10 Jahren). Ob man wohl noch was davon sieht?
Haben die Amis eigentlich auch irgendwo mal was Gutes getan?
Wir melden uns wieder. Bis dann. B+T
Hue
Geschrieben am 18.03.2010 um 04:20
Hallo alle zusammen,
heute morgen sind wir mit dem Flugzeug in einer Stunde aus Hanoi nach Hue, der alten Kaiserstadt, geflogen. Wir haben hier ein superklasse Hotel mit sauberer Bettwaesche und allem was dazugehoert. Am Abend sind wir losgezogen und haben uns umgeschaut. Unter anderem waren wir in einem fuer hiesige Verhaeltnisse riesengrossen Supermarket und haben uns all die fremden Dinge angeschaut, wobei wir von den meisten Waren nur erahnen konnten, was sie darstellen. Drei Dinge fand ich (Barbara) am allerbeeindruckendsten:
- Es gab eine extra Elektroabteilung nur fuer Reiskocher und Motorraeder. Die Preise fuer beides spotten jeder Beschreibung.
- In der Kuehlthekenabteilung gab es jede Menge tote Tiere und entsprechend hat es auch gerochen. Unter anderem haben wir kleine tote blaue Voegel gesehen, die hinter Plastikfolie zum Verkauf angeboten wurden. Auch Entenfuesse und Fischinnereien waren in allen Groessen und Formen zu haben. Abgesehen davon war alles picobello sauber und stets mehrere Leute haben geputzt. Es standen auch mehrere Saecke Reis verschiedener Sorten zur Verfuegung, aus denen man sich bedienen konnte und von den allermeisten Sorten Obst und Gemuese haette ich die Namen nicht gewusst.
- Krass war auch die Kosmetikabteilung. Alle grossen Firmen wie z. B. Avon, Ponds, Nivea etc.bieten hier in grossem Masse Whitening-Cream und sonstiges Whitening-Zeug an. Hier scheint sowieso der europaeische Hauttyp sehr gefragt zu sein, alle Schaufensterpuppen sind europaeisch und alle Modefotos mit europaeischen Models gemacht. Alle Frauen tragen im Freien Mundschuetze, die die Haelfte des Gesichtes bedecken, um nur ja nicht braun zu werden.
Gerade haben wir noch asindisch gegessen (Fisch-Tikka, Chicken-Curry, Naan-
Brot, steamed Rice und fried bananas  ). Dazu hatten wir jeder 1,5 l TIGER-Beer. Gekostet hat uns das Ganze in einem eher touristischen Lokal umgerechnet um die 20 Euro. Das war echt teuer und es waren auch keine weiteren Einheimischen da. Aber der Reisefuehrer hat das Lokal empfohlen und manchmal hat man auch einfach keine Lust mehr, weiterzusuchen. Abgesehen davon, ist es auch gar nicht so einfach, sich in einer Strassenkarte zurechtzufinden, wenn man noch nicht mal die Schriftzeichen deuten kann!
Wen unsere weitere Route interessiert, hier einige weitere Staedte auf unserem Weg: Als naechstes kommt Da Nang und Hoi An, dann Hoh-chi-minh-City und von dort aus machen wir eine Bootstour ins Mekongdelta und fahren dann fuer mehrere Naechte auf die tropische Insel *** ****  , irgendwie mag der Computer den Inselnamen nicht. Ich schreibe ihn mal falsch, vielleicht klappts dann: PHUQOC.
Die Bausteine unserer Reise sind auf www.erlebe-vietnam.de zu finden.
Bis bald, viele Gruesse aus Hue, vor allem an Luis und Lina  (die Kinder hier sind extrem goldig, am liebsten moechte man eines mitbringen. Faellt aber wahrscheinlich auf, denn die Kinder sind hier so wichtig wie wahrscheinlich noch nicht mal das Moped, und das will was heissen!).
Barbara * Thomas
Hanoi Bier - ha doch!
Geschrieben am 18.03.2010 um 03:29
Hallole,
irgendwie hat der PC in unserem hanoier Hotel unsere Texte nicht durch gelassen. Also schreib ich halt heut was...
Gestern haben wir uns noch etwas die Altstadt von Hanoi angeschaut. Sehr intereessant, wuselig, quirlig. Wir haben eine traditionelle PHO-Suppe gegessen. Die Bedienung hat uns gefragt, wo wir her kommen.
Nach unserer Antwort meinte er:
Da haben wir erst mal nicht schlecht gestaunt.
Und dann gabs Hanoi Bier. Vier Halbe fuer ca. 1 EUR. Lecker.
Es geht noch viel billiger, aber da gab es keine Sitzplaetze mehr.
Egal, dafuer wissen wir jetzt was ueber Belgien, denn wir haben die zwei Damen von unserer Dschunke wieder getroffen. Echt witzig.
Uebrigens kann der Luis unser Bad jeden Tag ganz fuer sich alleine haben. Jedenfalls bis zum 30. Maerz. Danach muss er sie wieder mit mir teilen :-)
Die Umbuchung von Barbaras Ticket nach Hue hat geklappt. Die Leute hier sind sehr hilfsbereit. Wir sind auch in Kontakt mit der deutschen Botschaft wegen der Ausreise.
Einen Kaffebecher anstatt Barbara mit heim nehmen - hmm, ich glaub nicht...
Wenn ich Barbara nicht mehr mit heim nehmen darf bleib ich auch hier.
Aber sie wuerde hier ueberhaupt nicht auffallen :-)
Ich beobachte gerade einen Gecko. Der hat jetzt schon 7-8 Schnaken von der Wand an der Hotelrezeption gepflueckt. So ein Viech schaffe ich mir fuer daheim auch an.
Zum Glueck haben wir in unserem Zimmer keine Schnaken.
Und nun geht es ins Bett. Morgen um 8 Uhr machen wir eine Bootsfahrt auf dem Parfum Fluss in Hue.
Gruesse an alle und vielen Dank fuer eure Kommentare.
Barbara und Thomas
Ha Long Bay
Geschrieben am 17.03.2010 um 11:49
Hallo zusammen,
wir leben noch!
Nachdem wir nachts um 1 Uhr in Hanoi angekommen waren und ziemlich platt ims Bett gefallen sind, wurden wir am naechsten morgen um 8 Uhr ueberraschend aus dem Bett geklingelt, um unseren Trip zur Ha Long Bay zu beginnen. Wir waren ziemlich verwundert weil wir dachten, das sei erst einen Tag spaeter.
Mein Handy hatte zwar die Ortszeit eingestellt aber das Datum des Vortages. Glomb verrecktes!
Wir hatten kein Fruehstueck, keinen Kaffee, kein Geld, nichts zu trinken und mussten hals ueber Kopf mit allem Gepaeck in einen Kleinbus steigen, der uns dann 180km aus Hanoi rausgebracht hat zur Ha Long Bay. Das hat nur 4 Stunden gedauert :-) weil die Strassen hier echt super sind und kaum Verkehr...
Wir sind in Ha Long auf eine Dschunke gestiegen auf der wir fuer alles entschaedigt wurden:
wir hatten eine schnuckelige Kabine mit WC,
es gab super leckeres Essen,
sehr aufmerksame Bedienung, ...
Wir sind dann rausgefahren in die ueber 2000 Kalkinseln zaehlende Ha Long Bucht, haben eine Hoehle besichtigt, sind auf einen Berg gestiegen und haben dann auf der Dschunke uebernachtet.
War ein super Ausflug.
Jetzt sitzen wir wieder in Hanoi im Hotel. Gleich ziehen wir noch los um die Stadt zu besichtigen. Und morgen gehts dann schon weiter mit dem Flieger nach Hue.
Unser Ticket-Problem wegen des falschen Namens in Barbaras Reisepass scheint sich langsam aufzuloesen. Die Inlandsfluege wurden umgebucht. Aber ob ich Barbara am Ende wieder nach Hause nehmen kann ist noch offen... :-)
Machts gut, bis demnaechst dann wieder!
Gruesse aus Hanoi von B+T
In Seoul
Geschrieben am 15.03.2010 um 06:16
Uff, die erste Etappe ist geschafft!
Den ersten Schock bekamen wir gestern auf dem frankfurter Flughafen. Barbara hatte zwar einen bis 2016 gueltigen Reisepass, aber noch auf den Namen Rock. Und ihr Ticket war auf den Namen Leonhart ausgestellt.
Zuerst hat es geheissen, wir muessen ein neues Ticket kaufen, aber dann haben es die Damen am Check-in irgendwie hingebogen am PC. Zwar haben die Leute bei den ganzen Kontrollen komisch geschaut, aber sie haben uns in den Flieger gelassen.
Barbara hat einen knallroten Kopf bekommen :-))
Da war sie ausnahmsweise mal nicht mehr frech...
Und jetzt sitzen wir hier im Internetcafe (koschtet hier nix) an einem schnuckeligen kleinen Laptop.
Doro hat sich gestern noch durch unser Arbeitszimmer gewuehlt und irgendwelche Heiratsdokumente gefunden, die sie gescannt und uns gemailt hat. So koennen wir wenigstens nachweisen dass wir zusammen gehoeren. Dummerweise sind die ganzen Druckmenues an dem Laptop hier NICHT auf englisch, man kann also nur vermuten, wo was sitzt. Aber der ueberaus nette Angestellte hat uns dann beim Ausdrucken der Dokumente geholfen.
Jetzt suchen wir mal einen Waschraum und dann was zum Mampfen.
Irgendwann spaeter gehts dann weiter nach Hanoi. Bis dahin gammeln wir hier etwas rum.
Sodele, bis spaeter dann...
B + T
Vor Reisebeginn
Geschrieben am 10.03.2010 um 08:14
Im Moment sind wir am Packen.
Wir wissen gar nicht so recht, was wir mitnehmen sollen.
Und was anziehen? Hier Minusgrade und dort 35-40°C...
Reichen 5 Unterhosen? Wann können wir waschen? Und wo?
Barbara hat morgen noch Dienst und muß eine Diensttasche packen. Am Freitag nach dem Dienst fährt sie zu einer Fortbildung nach Bonn und muß eine Fortbildungstasche für 2 Übernachtungen im Hotel packen. Den Rucksack für die Reise muss sie auch noch packen. Das ist logistisch echt eine Herausforderung. Aber: wir fahren ja schließlich in ein Land, wo es alle Kleidungsstücke "echt original" und spottbillig zu kaufen gibt.
Eigentlich wollten wir ja noch was kochen heute abend. Reste. Aber jetzt bestellen wir uns lieber doch noch eine Pizza. Wer weiß, wie wir uns bei all dem Insektenessen noch nach einer Pizza sehnen werden...
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