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Vietnam 2010

Kaiserliches Hue

Geschrieben am 20.08.2010 um 05:46

In Hue haben wir uns der Ngyen-Dynastie gewidmet. Zuerst gings ueer den "Fluss der Wohlgerueche" (d. h. es hat aussnahmsweise mal nicht gestunken) zur Thien-Mu-Pagode. Es fand gerade ein Festival statt, so dass viele bunte Drachenschiffe und traditionell gekleidete Menschen zu sehen gab. Auch die bekannten in gelb gekleideten Moenche sowie deren Schueler konnten wir in der Pagode beim Beten und lesen beobachten. Das war sehr schoen und hat uns begeistert.

Danach gings in die Zitadelle und Verbotenen Stadt wo Kaisers einst gelebt haben. Und wer hats zerbomt? Hm, wer genau? ... Die Amerikaner warns. Und nun ratet mal wer den Wiederaufbau und die Restauration des Weltkulturerbes sponsert. Ein paar Originalgebaude stehen noch und durch die vor zwei Jahren begonnene Restauration konnten wir uns von dem Kaiserlichen Leben und Treiben mit ueber 300 Konkubinenen und religioesen Zeremonien ein gutes Bild machen.

Am Nachmittag haben wir einen Tomb-Run, auf deutsch ein Graeber-Marathon hingelegt und uns bei sturzbachartigen Regenfaellen die Kaisergraeber und deren Anlagen angeschaut. (Minh-Mong-Tomb, Khai-Dinh-Tomb und Tu Duc- Tomb....wer soll sich dass alles merken koennen?) Trotz des Regens, der wie Wasserfaelle die vielen Treppen hintunterlief, (Ihr wisst ja, Regen gehoert bei unseren Urlauben einfach mit ins Programm) hat uns das ganze sehr gut gefallen und haetten wir nicht missen wollen.

Auf unserem Hotelzimmer haben wir uns schliesslich wieder trocken gelegt und im Fernsehen "Ratatouil" angeschaut. Und jetzt der Hammer! Anschliessend im Restaurant kam der *Maestro "Remy" persoenlich vorbei. .

Am naechsten Tag sind wir um 8:00 Uhr mit dem Zug ueber den Wolkenpass in die Schneiderstadt Hoi An gefahren, wo wir uns von der Rundreise am Strand erholen wollen und vielleicht noch ein wenig shoppen gehen. Urlaub vom Urlaub so zu sagen. Und am Montag geht unser Flieger wieder zurueck nach Deutschland.

Mekong Delta

Geschrieben am 19.08.2010 um 05:30

Der naechste zweitaegige Ausflug fuhrte uns ins Mekong Delta nahe der Grenze nach Kambodscha. Nach 3 Stunden Busfahrt gings erstmal gemuetlich aufs Boot, mit dem wir den Mekong entlang schipperten und ywischendurch eine REiskeksbaeckerei und eine Backsteinfabrik angeschaut haben. Handarbeit wird hier, dank der billigen Arbeitskraefte noch sehr gross geschrieben. Die Fahrt ueber den Fluss fanden wir besonders entspannend und interessant. Sieht man hier doch sehr gut, wie die Menschen am Fluss leben. Uebernachtet haben wir in Can Tho einer kleinen Stadt am Mekong.

Am naechsten Morgen gings bereits um 6.00 Uhr frueh auf den schwimmenden Markt von Cantho. Wir haben das lebendige und bunte Handeln von Boot zu Bott beobachten koennen, was uns sehr fasziniert hat. Anschliessend haben wir einen kleinen Rundgang durch den Markt am Ufer gemacht. Harte Kost auf nuechternen Magen. Man geht hier mit Tieren ganz anders um als in Deutschland.Danach gings wieder zurueck nach Saigon und am naechsten Tag mit dem Flugzeug nach Hue in Zentral-Vietnam.

Mekong-Delta

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:29

Mekong-Delta

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:28

Leben auf dem Mekong

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:27

Sonnenaufgang im Mekong-Delta

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:26

Schwimmender Markt

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:25

Melonenschiff

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:24

Oder doch lieber Ananas

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:23

Alles Banane oder was ist mit Tee?

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:23

Diese Augen!

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:22

Markttreiben

Geschrieben am 18.08.2010 um 05:20

Saigon bei Nacht

Geschrieben am 17.08.2010 um 09:05

Ho Chi Minh

Geschrieben am 17.08.2010 um 09:03

Saigon und Cu Chi Tunnels

Geschrieben am 17.08.2010 um 09:10

Jetzt wollen wir Euch ein wenig an unserer Zeit in Ho Chi Minh City, dem frueheren Saigon teilhaben lassen. Ho Chi Minh, der grosse Reformer, der die Republik damals ausgerufen hat, Praesident war und die Vietcong angefuehrt hat, begegnet man in Vietnam uebrigens ueberall und es gibt kein Haus in dem nicht irgendwo ein Bild von Ihm haengt und jede Stadt hat natuerlich auch ein grosses Standbild von ihm. Ho Chi Minh City ist viel europaeischer und hat viel weniger Charm als Hanoi. Es gibt viele Hochhaeuser (die Zukunft ist hier schneller eingezogen( und die Strassen, auf denen auch hier tausende Roller fahren, sind viel breiter. Vereinzelt  findet man aber auch hier schoene Kolonialbauten zwischen den Hochhaeusern. Die Menschen in Saigon sind im taeglichen "Ueberlebenskampf" etwas agressiver unterwegs als in Hanoi, d. h. im Markt wird man von Stand zu Stand gezogen und die Mopedfahrer gehen mit den Fussgaengern auch weniger vorsichtig um. Dafuer gibt es aber ab und zu Ampeln. Die Sehenswuerdigkeiten im Kern der Stadt beschraenken sich hauptsaechlich auf Hotels aus der Kolonial- und Kriegszeit und der alten Oper sowie vielen Nobelboutiquen a la Versace.

Saigon war unser Basiscamp fuer ywei Ausfluege. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Krieges. Vormittags haben wir uns in Cu Chi die Tunnel der Vietcong sowie deren Fallgruben angeschaut und durften auch mal in die Tunnel reinkriechen. Ganz schoen eng und beklemmend da unten und das owohl hier die Tunnel fur uns Europaer schon erweitert wurden. Man kann sich nur auf allen Vieren vorwaerts bewegen und es ist kaum vorstellbar, dass dasTunnelnetz mehrer hunderte Kilometer lang ist.

Nachmittags haben wir das Kriegsmusem angeschaut. Draussen werden Panzer, Hubschrauber usw. ausgestellt. Im Inneren wird mit Fotos und Berichten sehr eindrucksvoll die Geschehnisse und Spaetfolgen des Krieges gezeigt. Nichts fuer schwache Gemueter. Interessant waere mal die amerikanische Version dazu, ist dasganye doch recht einseitig und contra-amerikanisch dargestellt. Allerdings sprechen die Fotos von den graussamen Geschehnissen fuer sich. Im alten und vornehmen Hotel Majestic mussten wir anschliessend das Gesehene mit einem Cocktail erstmal verdauen. Von der Dachterasse aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und den Fluss.

Impressionen und Gegensaetze

Geschrieben am 16.08.2010 um 05:12

Wir fliegen heute weiter nach Hue wie ja schon geschrieben. Mal sehen, ob wir dort noch ein paar Urlaubsbilder in den Blog stellen koennen. Hier gibt es leider keinen USB-Anschluss. Dann werden wir auch ein bischen mehr von Saigon und denn Touren im Sueden berichten. Vorab noch ein paar Eindruecke von Vietnam:

Vietnam ist toll, super interessant und bunt, aber auch ganz schoen anstrengend. Die Staedte sind super voll und sehr belebt. Es herrscht unglaublich viel Verkehr in den Staedten und es ist jedesmal ein Abenteuer und Wunder wenn wir heil ueber die Strasse kommen. Auf dem Land, zwischen den Reisfeldern ist es wiederum sehr ruhig. Ausserdem bewegt man sich hier andauernd extrem zwischen den Jahrzehnten und Jahrhunderten und kommt sich ein bischen vor wie in einer Zeitmaschine. Auf dem Markt herrscht noch tiefstes Mittelalter, daneben gibts die Moderne mit Handys, Hochhaeusern und tausende von Mopedes. Dann wieder ist man in der Konolialzeit mit seinen schoenen Bauten oder aber in den 70er Jahren zur Zeit des Vietnam-Krieges. Dann wiederum landet man in der Garkueche gleich nebenan wieder im Mittelalter oder befindet sich in der Kaiserzeit in einem alten Tempel. Das Leben spielt sich in Vietnam hauptsachlich draussen ab und die Menschen schlafen manchmal auch auf der Strasse. Gegensaetze wohin man auch sieht. Es gibt super arme Menschen und auch sehr reiche. In Hanoi haben wir z. B. einen dicken Jaguar durch die Altstadt fahren sehen, vorbei an den Menschen, die Ihre Waren auf der Strasse feil bieten, Tiere schlachten oder die hier typische und zu jederzeit passende Nudelsuppe schluerfen. Bunt und schillernd und eine Reise wirklich wert, so erleben wir Vietnam.

Parfuempagode und Primaten

Geschrieben am 15.08.2010 um 06:56

In den letzten Tagen habe wir wieder einiges gesehen und erlebt. So haben wir z.B. im Norden Vietnams das Zentrum des Buddhismus, die Parfuem-Pagode angeschaut. Man erreicht diese ueber den Parfuemfluss, den wir gemuetlich in einem Art Paddelboot entlang geschippert sind. Die Pagode ist mitten in einer Hoehle oben auf einem Berg und wir hatten Glueck, dass dort gerade ein Moench betete (hommmm) hat und dabei eine Trommel und Glocke schlug, was dem ganzen eine tolle Atmosphaere verlieh. Danach haben wir uns noch die Thien Tru Pagode, „Die Pagode, die zum Himmel führt” angeschaut und Peter hat mit einem vietnamesischen Loewen konkurriert. Na, wer grinst hier netter? (Bild kommt noch). Der nachfolgende Tripp in den Dschungel mit Besuch eines Rettungszentrums fuer Primaten haben wir uns allerdings etwas anders vorgestellt. Das Hotel im Cuc ***ong Nationalpark war recht spartanisch und marode. An Kuehlwalda, die Kroete im Zimmer, musste sich Iris erst gewoehnen. Und die Dusche funktionierte auch nur ab und zu. Bei der Schwuele ist so eine Dusche aber fast ueberlebenswichtig. Das ebenfalls ueberlebenswichtige Moskitonetz hat uns Gott sei Dank unser Tourfuehrer Han noch gezeigt, sonst waere die Nacht mit undichten Fenstern ganz schoen ungemuetlich geworden. In der Affenaufzuchtstation "Endangered Primat Rescue Center", welches vom dresdner Biologen Tilo Nadler geführt wird, konnten wir schwarzschenkelige, grauschenklige und rotschenklige Kleideraffen und die auf der Erde nur in diesem Park vorkommenden  und lange als ausgestorben geltende Delacour Schwarzlanguren beobachten. Die Languren haben sich bei der Kleiderordnung wohl den Touristen angepasst und werden auch Kurzhosenlanguren genannt. (Foto folgt vielleicht) Allerdings sieht man die Tiere leider nur im Kaefig. Bei der anschliessenden Wanderung durch den Dschungel zum 1000 Jahre alten Baum, haben wir ausser vielen Schmetterlingen und Stockinsekten nichts gesehen. Den erhofften Tiger konnten wir leider nicht erspaehen. Die sind leider schon seit Mitte der Achziger Jahre ausgestorben.  Nach dieser Tour gings dann am naechsten Tag nach Ho Chi Minh City, dem damaligen Saigon. Hierzu beim naechsen mal ein wenig mehr.

Fahrt auf dem Parfuemfluss

Geschrieben am 15.08.2010 um 06:50

Pagode1

Geschrieben am 15.08.2010 um 06:49

Pagode2

Geschrieben am 15.08.2010 um 06:48

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