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Das erste mal in Thailand

Auf nach Ko Samui.....

Geschrieben am 15.12.2008 um 04:10
Heute Morgen ging es nach dem Fruehstueck,um 8:00 Uhr per Taxi zum International-Airport von C h i a n g  M a i .
Nach den ueblichen Routinen konnten wir unsere Wartezeit in der Lounge der "Bangkok-Airways"
mit einem Snack und einer Tasse Kaffee verkuerzen.

Um 9:55 Uhr hob der Bomber ab........und knapp 1,5 Stunden spaeter,setzte er wieder sanft auf
Ko Samui auf.
Uebrigens heiss die Insel Samui....das Ko steht fuer Insel....also Insel Samui.....das nur mal
am Rande bemerkt,damit auch die Bildung nicht zu kurz kommt.

Der Flughafen war sehr uebersichtlich und bestand aus einer Landebahn und einer ueberdachten
Abfertigungshalle,in der auch das Gepaeck per Band angeliefert wird.
Schon beim Aussteigen aus dem Flieger,spuerte man die wesentlich hoehere Luftfeuchtigkeit.
Nachdem wir unser Gepaeck hatten,machten wir uns in Richtung Ausgang auf den Weg...natuerlich
vorbei am regionalen Taxistand,wo man uns ein Taxi fuer eine Strecke von ca.3 km fuer 400 Bath
anbieten wollte.
Eigendlich sollte uns ja der Shuttlebus vom H o t e l abholen,aber anscheinend hatte man es bei der tropischen Hitze,verschwitzt und so suchten wir vergeblich einen Menschen mit unserem Namensschild......
Egal,...mittlerer Weile wusten wir ja,wie einfach hier in Thailand alles laeuft und so gingen
wir nur ein paar Schritte ausserhalb des Flughafens und schon fragte uns ein Thai,wo wir denn
hin muessten......
Wir nannten ihm das H o t e l "Chaba Samui ******" und der obligatorische "...das ist ganz schoen weit" Blick wurde aufgesetzt.....
Fuer 400 Bath koennte er uns hin bringen.......
Ich gab ihm klar zu verstehen,dass das zu viel ist und ich ihm 200 Bath bezahle...und ich keine
Lust habe noch lange herum zu handeln.
Nach etwas hin und her,willigte er ein...und so kamen wir ruck zuck in unser H o t e l .

Nach einem Willkommenstrunk gings aufs Zimmer,kurz die Koffer ausgepackt und ab an den Strand,der
direkt hinter unserem H o t e l anschloss.
Wir liefen ca.3 km Strand ab und genossen dann den Sonnenuntergang.
Zum "Chaweng-Strand" kann man sagen,dass sich ein H o t e l an das andere reiht,wobei die Gebaeude nie hoeher als die ****en gebaut sein duerfen.
Das Wasser ist herrlich warm ca.28 Grad und nur leichte Brandung.
Ein paar fliegende Haendler bieten Obst,Schmuck,Eis,Tuecher usw.an,sind aber zu keiner Zeit aufdringlich und akzeptieren freundlich,wenn man nichts kaufen moechte.
Zwischen den Touristen findet man auch einige einheimische,wilde Hunde,die nach etwas essbarem Ausschau halten,oder einfach friedlich in der Sonne doesen,aber nie jemanden belaesstigen.

Abends geht man dann die,mit Touristenkitsch,T-Shirts,Speiselokalen und indischen Schneidereien gesaeumte Hauptstrasse entlang.
Wenn man nicht gerade Informiert wird,welche Spezialitaeten das Lokal an dem man gerade voruebergeht,bietet.....spricht einen mit Sicherheit einer der Anzugschneider aus den 25 Schneiderlaeden,mit den ausgefallensten Spruechen an und probieren einem einen Massanzug aufzuschwatzen.
Schafft man es an denen vorbei zu kommen,warten da noch die Damen der zahlreichen Massagestudios fuer Thai,Koerper,Gesichts und Fussmassage,die einen mit einem freundlichen aber gelangweilten "Sawadii Ka" Madaaame Massaaaage nerven......und um das Programm abzurunden,wird man alle paar Sekunden von irgend einem Taxifahrer angehupt,der meint er muesse auf sich und seine Dienste aufmerksam machen.
Das.....ging uns doch schon ziemlich auf die Nerven,denn war man gerade mal daran ein Eis waerend
dem abendlichen Spaziergang zu essen,blieb dafuer nicht mehr viel Zeit,...da man staendig damit
beschaeftigt war,freundlich Angebote oder Dinge abzulehnen oder sich auf den einen oder anderen Smalltalk einzulassen.
Wie ueberall,musste man natuerlich auch hier kraeftig handeln.
Die Preise in den Laeden waren reine viel zu hoch angesetzte Fantasiepreise,denn an keinem Artikel
hing je ein Preis.
Hatte man Interesse,musste man nach den Preisen fragen,....und los ging die Handelei.
Was etwas schade war,war die Tatsache,das es hier keinen Nachtmarkt gab,wo auch die Einheimischen
einkauften und man Obst oder einen frisch gemixten Saft an der Strasse kaufen konnte.
Die Hauptstrasse war ganz auf touristische Ansprueche ausgelegt und so fand man in fast jedem Laden,die gleichen Artikel,nur zu unterschiedlichen Preisen.

Aber auch diese Eindruecke gehoeren zu Thailand uns haben auf ihre Weise,ihren eigenen Charme.

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