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Das erste mal in Thailand

Die letzten paar Tage.........

Geschrieben am 30.12.2008 um 11:18
In den letzten paar Tagen waren unsere Aktivitaeten gemischt....d.h.wir machten uns teilweise
zu Fuss auf den Weg um gewisse Sehenswuerdigkeiten wie "Big Buddha",den mumifizierten Moench im Tempel "Wat Kunaram" oder die Felsen "Hin Ta Hin Yai" zu besichtigen.

Zum Teil kombinierten wir die weiter entfernten Strecken mit einem Sammeltaxi,was hier auf der Insel die guenstigste Loesung war,da sie fuer bestimmte Strecken Pauschalpreise hatten....aber
auch dort war Vorsicht geboten,denn auch hier gab es solche Taxifahrer,die ehrlich ihre Arbeit machten und andere,die glaubten den Touristen hoehere Betraege abverlangen zu koennen.
Ein Nachfragen bzw.Aushandeln des Preises war stets noetig.

Den Nachmittag beendeten wir stets am Strand,wo uns ein "Fliegenden Haendler",namens "Pat",der allerdings nicht flog,sondern an unserem Strandabschnitt einen kleinen tragbaren Obststand hatte und dort von ca.10:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends frische Trink-Cocosnuss,Ananas und gegrillte  M a i s kolben verkaufte,mit seinen Leckereien versorgte....das Stueck fuer umgerechnet 1 Euro.


Wir lernten dann noch "Arnold" aus Aschaffenburg kennen.

Er war ein netter und lustiger Junggeselle von 50 Jahren der fuer 3 Monate hier in Thailand ueberwinterte und wochenweise verschiedene Orte bereiste.
Ausgedehnte Gespraeche mit Arnold und Pat sorgten dann auch dafuer,dass man sich besser kennenlernte und sich freute,am kommenden Tag wieder zu treffen.

An einem Abend gingen wir zur Box-Arena,die einige Strassen weiter hinten im landesinneren lag,um

uns einige "Muay Thai" Thaiboxkaempfe anzusehen.
Es ging richtig zur Sache und die Kaempfer schenkten sich nichts.
Jeder Kampf endete mit einem technischen KO.

Als der letzte Strandtag,langsam zu Ende ging,wir uns von "Pat" und den drei Strandhunden verabschiedeten,wurde uns ein wenig schwer ums Herz,denn wir wussten,dass nun langsam aber sicher

die schoene Zeit zu Ende geht.
Andererseits freuten wir uns natuerlich auch wieder auf unsere Familie zu Hause.
Arnold begleitete uns noch bis zum Taxi,wo wir uns dann von ihm verabschiedeten,mit dem Versprechen,uns in Deutschland mal zu besuchen.............mal sehen was daraus wird.

Der Rueckflug von Ko Samui nach Bangkok und von Bangkok nach Frankfurt lief ruhig und planmaessig
ab,sodass wir um 5:30 Uhr wieder deutschen Boden unter den Fuessen hatten und nach den Pass und Zollkontrollen unser Gepaeck in Empfang nahmen.

Unser Urlaub ist nun zu Ende,aber wir werden uns noch lange an die vielen,vielen Eindruecke und Erlebnisse erinnern,die wir in den 4 1/2 Wochen gesammelt haben und auch den einen oder anderen Tag,in Gedanken wieder in Thailand sein.

Wir hoffen,dass unsere Reiseberichte,fuer alle,die sich dafuer interessiert haben,unterhaltsam waren und dazu beigetragen haben,Land und Leute ein wenig kennen zu lernen..........

Silke und Ruediger Gadde

Heute geht es zum Ang Thong Marine Nationalpark.....

Geschrieben am 15.12.2008 um 04:17
Fuer den heutigen Tag haben wir eine Bootsfahrt in den Marine Nationalpark gebucht (pro Person fuer 1400 Bath).
Um 7:30 Uhr holte uns ein Kleinbus am H o t e l ab und brachte uns mit 4 weiteren Personen zum
Hafen,wo schon das zweistoeckige Ausflugsboot auf uns wartete.
Als wir an Bord gingen,wurden wir natuerlich....fotografiert.
Aus der Erfahrung heraus,war das fuer uns ein klares Anzeichen,...wenn wir wieder hier heute Abend
anlegen,kann man wieder "tolle Teller" mit seinem Foto kaufen.
Die Fahrt zu dem Marine Nationalpark dauerte 1,5 Stunden.

Dieser Park besteht aus rund 40 unbewohnten Inseln,...die meisten sind nicht mehr,als Felsen,die bis zu 200 Meter hoch,steil aus dem Wasser ragen.

Frueher war diese Region militaerisches Sperrgebiet....bis es fuer den Tourismus freigegeben wurde.
Als wir nach den 1,5 Stunden Hin-und-herschaukelei auf dem Meer,zwischen den Inseln ankerten,kam
ein klein wenig Seeraeuberromantik auf.
Schroffe Felsformationen,ueberwuchert von Baeumen,Straeuchern und anderen Gruenpflanzen,bildeten
einen wunderschoenen Kontrast zu dem weissen Sand am Strand,an dem sich einige hohe P a l m e n  ihren
Platz reserviert hatten und ihre weit ausladenden Kronen dem blauen Himmel entgegenstreckten.
Hier war die Natur noch relativ urspruenglich,....und so kennt man sie aus zahllosen Piratenfilmen.
Die Aufforderung des Reiseleiters,die Schwimmwesten anzulegen und uns dann bitte in das "Longtailboot"zu begeben,riss einen aus diesen Fantasien heraus.
Da das Ausflugsboot zu grossen Tiefgang hatte,konnte es nicht direkt bei den Inseln ankern und wir wurden mit einem Faehrboot abgeholt und auf die Inseln uebergesetzt.

Als erstes stand eine Kajaktour auf dem Tagesplan.

Immer zwei Personen pro Kajak und los ging die muntere Paddeltour um eine der naheliegenden Inseln.
Wieder am Ufer der Nachbarinsel angekommen,hatten wir noch einige Zeit die Insel eigenstaendig zu
Erforschen.....na ja....was heisst Erforschen........
Auf der Insel gab es ausser einer Erste Hilfe Station,2 Toiletten und zwei Wohnhaeusern....noch
einen Natur-Wander-Weg,der ca.200 Meter durch den Dschungel,ueber Wurzeln und Felsen,recht unwegsam,durch ein altes Tau gesichert,auf 3 Aussichtsplattformen fuehrte.
Nach der ersten Plattform kehrte Silke wieder um,da andere Leute,die schon ganz oben waren,patschnass geschwitzt zurueck kamen und uns erklaerten,das der Weg noch viel schlechter wird
und wir noch ca. 1/2 Stunde rechnen muessten,bis wir Oben waeren.
Unsere Badeschlappen bzw. Sandalen,waren,um es mal so auszudruecken,nur suboptimal um so eine Kletterpartie zu unternehmen,aber ich habe mir gedacht:"Wenn die mit Flipp-Flopps eine halbe Stunde gebraucht haben,dann schaffst du es mit Sandalen in 15 Minuten".
Silke ging also zum Strand zurueck und ich machte mich auf zum 2. und 3. Aussichtsplateau.
Es kamen mir noch 2 schnaubende Maenner entgegen,die zwar nicht meine Sprache beherrschten,aber
die Gestik in Verbindung mit der Augenstellung sagte alles....und war international verstaendlich...."Da Oben wird es noch schlimmer"..............und es wurde noch schlimmer.
Tief nach Luft schnappend und Schweiss ueberstroemt zog ich mich am Tau,ueber scharfe Felsspitzen,
Meter fuer Meter meinem Ziel entgegen.
Schaute man mal zufaellig nach Hinten,stellte man teilweise fest,dass man sich ganz locker laessig
direkt an einem steil nach unten fuehrenden Abgrund bewegte........(mit Sandalen).
Ich dachte mir nur : "Junge,wenn du hier mit den Fuessen abrutscht,dann lass auf keinen Fall das Tau los,sonst muss Silke beide Koffer nach Hause schleppen".
Der Dramatik jetzt genug.....ich kam ganz Oben an und genoss einen grandiosen Panoramablick ueber
einen Grossteil der Inseln.

Jetzt aber ab nach Unten,denn ich wusste nicht so genau,wann wir uns wieder treffen wollten.

Eigendlich war noch einige Zeit zum Schnorcheln eingeplant....und da ich sowieso nicht vor hatte
Schnorcheln zu gehen,dachte ich mir,dass mit der Zeit,dass passt schon.

Der Abstieg gestaltete sich jedoch schwieriger und etwas langsamer wie der Aufstieg.

Nach der halben Strecke hoerte ich unten in der Bucht Bootsmotoren aufheulen und es machte den Anschein,als ob sich dort Unten etwas tut........
Leider versperrte mir der Dschungel die Sicht nach Unten und ich konnte nur vermuten,dass langsam
an Aufbruch gedacht wurde....
Bis ich dann eine Luecke fand,durch die ich in die Bucht sehen konnte.
Was ich dort sah,war,dass unser Faehrboot,vollgeladen mit unseren Leuten,gerade auf das grosse Boot uebergesetzt wurden........

Von hier Oben bis hinunter in die Bucht zog sich der Weg wie Gummi und an schnelles gehen war nicht zu denken,da unzaehliges Wurzelwerk und spitze Steinformationen dies unmoeglich machten.

Kurz vor Ende der Strecke kam mir unser Reisebegleiter entgegen,um nach mir zu sehen,da Silke ihn
davon informiert hatte,dass ich noch irgendwo dort Oben sein muesste.....

Er war sehr entspannt als er mich sah und meinte nur,dass es nicht weiter schlimm waere,dass ich etwas spaet dran waere,da es jetzt erst mal Mittagessen auf dem Boot gab und wir einfach ein anderes Faehrboot nehmen wuerden.


Gesagt getan......


Nach dem Essen legte das Boot ab und es ging zu einer anderen schoenen Insel...wenige Minuten

entfernt.

Bei dieser Insel (Ko Mae Ko),konnte man ueber mehrere Treppen und Steege,zwischen Felswaenden hindurch zu einer wunderschoenen Lagune im Inneren des Berges gelangen,in der sich Tuerkisgruenes Wasser befand.

Urspruenglich gab es mal einen Tunnel,der die Lagune mit dem Meer verband und durch den man bei
Ebbe mit dem Kajak das Innere erreichen konnte,...aber dies war jetzt nicht mehr moeglich da angeblich dieser Tunnel eingestuertzt war.

Nachdem alle Anderen wieder zurueck waren und ein wenig im Meer umherplanschten,machte ich mich zur Lagune auf den Weg,um dann auch die passende Ruhe zur Kulisse geniessen zu koennen.

Es waren wundervolle Eindruecke,die man so,nicht als Foto festhalten konnte.
Diese absolute Ruhe,das leise Plaetschern des Wassers an den unterspuelten Felsvorspruengen und die Geraeusche des Dschungels,das tuerkisgruene Wasser,dass in der Sonne noch intensiver leuchtete
und die alles einschliessenden Berge,strahlten absolute Ruhe und Frieden aus........wunderschoen.

Dieses Mal war ich nicht zu spaet zur Bucht zurueckgekehrt und so legte das grosse Boot puenktlich

um 15:00 Uhr zur Rueckfahrt ab.....

Es gab noch einige Snacks und als wir wieder im Hafen angelegt hatten,........konnte man,wenn man

wollte einen "tollen Andenkenteller" mit seinem Portrait fuer umgerechnet 3 Euro kaufen.

Der Shuttlebus der bereits auf uns wartete,brachte uns und einige andere Leute dann direkt zu den

einzelnen H o t e l s .

Es war wieder ein wunderschoener Tag,mit vielen Eindruecken,an die man sich mit Sicherheit noch lange erinnern wird. 

Auf nach Ko Samui.....

Geschrieben am 15.12.2008 um 04:10
Heute Morgen ging es nach dem Fruehstueck,um 8:00 Uhr per Taxi zum International-Airport von C h i a n g  M a i .
Nach den ueblichen Routinen konnten wir unsere Wartezeit in der Lounge der "Bangkok-Airways"
mit einem Snack und einer Tasse Kaffee verkuerzen.

Um 9:55 Uhr hob der Bomber ab........und knapp 1,5 Stunden spaeter,setzte er wieder sanft auf
Ko Samui auf.
Uebrigens heiss die Insel Samui....das Ko steht fuer Insel....also Insel Samui.....das nur mal
am Rande bemerkt,damit auch die Bildung nicht zu kurz kommt.

Der Flughafen war sehr uebersichtlich und bestand aus einer Landebahn und einer ueberdachten
Abfertigungshalle,in der auch das Gepaeck per Band angeliefert wird.
Schon beim Aussteigen aus dem Flieger,spuerte man die wesentlich hoehere Luftfeuchtigkeit.
Nachdem wir unser Gepaeck hatten,machten wir uns in Richtung Ausgang auf den Weg...natuerlich
vorbei am regionalen Taxistand,wo man uns ein Taxi fuer eine Strecke von ca.3 km fuer 400 Bath
anbieten wollte.
Eigendlich sollte uns ja der Shuttlebus vom H o t e l abholen,aber anscheinend hatte man es bei der tropischen Hitze,verschwitzt und so suchten wir vergeblich einen Menschen mit unserem Namensschild......
Egal,...mittlerer Weile wusten wir ja,wie einfach hier in Thailand alles laeuft und so gingen
wir nur ein paar Schritte ausserhalb des Flughafens und schon fragte uns ein Thai,wo wir denn
hin muessten......
Wir nannten ihm das H o t e l "Chaba Samui ******" und der obligatorische "...das ist ganz schoen weit" Blick wurde aufgesetzt.....
Fuer 400 Bath koennte er uns hin bringen.......
Ich gab ihm klar zu verstehen,dass das zu viel ist und ich ihm 200 Bath bezahle...und ich keine
Lust habe noch lange herum zu handeln.
Nach etwas hin und her,willigte er ein...und so kamen wir ruck zuck in unser H o t e l .

Nach einem Willkommenstrunk gings aufs Zimmer,kurz die Koffer ausgepackt und ab an den Strand,der
direkt hinter unserem H o t e l anschloss.
Wir liefen ca.3 km Strand ab und genossen dann den Sonnenuntergang.
Zum "Chaweng-Strand" kann man sagen,dass sich ein H o t e l an das andere reiht,wobei die Gebaeude nie hoeher als die ****en gebaut sein duerfen.
Das Wasser ist herrlich warm ca.28 Grad und nur leichte Brandung.
Ein paar fliegende Haendler bieten Obst,Schmuck,Eis,Tuecher usw.an,sind aber zu keiner Zeit aufdringlich und akzeptieren freundlich,wenn man nichts kaufen moechte.
Zwischen den Touristen findet man auch einige einheimische,wilde Hunde,die nach etwas essbarem Ausschau halten,oder einfach friedlich in der Sonne doesen,aber nie jemanden belaesstigen.

Abends geht man dann die,mit Touristenkitsch,T-Shirts,Speiselokalen und indischen Schneidereien gesaeumte Hauptstrasse entlang.
Wenn man nicht gerade Informiert wird,welche Spezialitaeten das Lokal an dem man gerade voruebergeht,bietet.....spricht einen mit Sicherheit einer der Anzugschneider aus den 25 Schneiderlaeden,mit den ausgefallensten Spruechen an und probieren einem einen Massanzug aufzuschwatzen.
Schafft man es an denen vorbei zu kommen,warten da noch die Damen der zahlreichen Massagestudios fuer Thai,Koerper,Gesichts und Fussmassage,die einen mit einem freundlichen aber gelangweilten "Sawadii Ka" Madaaame Massaaaage nerven......und um das Programm abzurunden,wird man alle paar Sekunden von irgend einem Taxifahrer angehupt,der meint er muesse auf sich und seine Dienste aufmerksam machen.
Das.....ging uns doch schon ziemlich auf die Nerven,denn war man gerade mal daran ein Eis waerend
dem abendlichen Spaziergang zu essen,blieb dafuer nicht mehr viel Zeit,...da man staendig damit
beschaeftigt war,freundlich Angebote oder Dinge abzulehnen oder sich auf den einen oder anderen Smalltalk einzulassen.
Wie ueberall,musste man natuerlich auch hier kraeftig handeln.
Die Preise in den Laeden waren reine viel zu hoch angesetzte Fantasiepreise,denn an keinem Artikel
hing je ein Preis.
Hatte man Interesse,musste man nach den Preisen fragen,....und los ging die Handelei.
Was etwas schade war,war die Tatsache,das es hier keinen Nachtmarkt gab,wo auch die Einheimischen
einkauften und man Obst oder einen frisch gemixten Saft an der Strasse kaufen konnte.
Die Hauptstrasse war ganz auf touristische Ansprueche ausgelegt und so fand man in fast jedem Laden,die gleichen Artikel,nur zu unterschiedlichen Preisen.

Aber auch diese Eindruecke gehoeren zu Thailand uns haben auf ihre Weise,ihren eigenen Charme.

8.12.2008-Heute geht es in den Zoo.....

Geschrieben am 9.12.2008 um 03:32

Fuer den heutigen Tag haben wir uns entschlossen in den Zoo von  C h i a n g  M a i  zu gehen.

Zu dem Entschluss sind wir gekommen,da wir genug Tempel besichtigt haben,....
Die Werkstaetten fuer Papierschirme,Holzschnitzereien,Silberschmuck....usw,waeren eine Alternative,jedoch sind unsere Koffer voll,so dass wir sowieso nichts mehr einkaufen konnten.

Ich machte mich kurz im Internet schlau,wo der Zoo gelegen war,dann gingen wir vor zur Hauptstrasse,wo uns schon ein TuckTuck-Fahrer entgegenwinkte und seine Dienste anbot.

Er verlangte 80 Bath (knapp 2€) fuer die Fahrt.
Sicher haette ich den Preis noch etwas druecken koennen,aber wir fanden es OK fuer die Strecke,
stiegen ein,...und los ging die wilde Fahrt.....

20 min.spaeter waren wir am Ziel....


Der Zoo lag ein wenig ausserhalb der Stadt,so dass der Verkehrslaerm nicht mehr zu hoeren war.
Fuer hiesige Verhaeltnisse,ist der Zoo recht gepflegt und sehr weitlaeufig,so dass man sich den
ganzen Tag Zeit nehmen kann das Gelaende in aller Ruhe zu durchstreifen.
Es gibt jedoch auch die Moeglichkeit fuer eilige oder lauf-faule Besucher,in einem offenen Bus
die einzelnen Gehege und Stationen anzufahren,was letztlich in einem langsamen vorbeifahren
endet,bei dem man ein paar fluechtige Fotos schiessen darf.

Wir hatten Zeit und liefen die einzelnen Stationen und Gehege bis abends um 17:30 Uhr,zu Fuss an.

Neben den Tiegern,Loewen,Panther,Geparden,Schlangen,Nashoernern,Krokodilen,um nur einige Tiere
zu nennen,gehoerte ohne Zweifel das Aquarium mit seinem,weltweit laengsten Unterwassertunnel zu
den Highlights.
Das Gesamterscheinungsbild des Zoos ist recht urspruenglich,da zwischen den Gehegen viel Dschungel
umherwuchert und an sonsten fehlt ein wenig die Liebe zum Detail an manchen Ecken und Kannten.

So wie es ausschaut,werden zur Zeit einige neue,weitraeumige Gehege fuer die Tiere gebaut,bzw.
alte abgerissen....
Alles in allem mit 520 Bath Eintritt pro Person,ist der Zoo einen Besuch auf alle Faelle wert.

Nachdem wir fast als letzte den Zoo verlassen hatten,assen wir kurzentschlossen auf dem Nachhauseweg,am Strassenrand,in einem einheimischen Imbiss-Lokal etwas Haehnchen und Schwein gebraten und kleingehackt mit Reis,um danach mit einem TuckTuck in Richtung Nachtmarkt zu fahren,
nicht ohne vorher den angeblichen Fahrpreis von 120 Bath auf 80 Bath herunter zu handeln.

Auch Heute war es wieder ein schoener Tag,die Temperaturen lagen so bei ca. 25 Grad und niedriger
Luftfeuchtigkeit,.....also ideal........


 

Heute geht`s zur Bikeweek.....

Geschrieben am 6.12.2008 um 04:14

Fuer den heutigen Tag stand die Bikeweek in C h i a n g  M a i  auf dem Programm.
Nach dem Fruehstueck gingen wir zu Fuss in Richtung Stadtguertel los,denn wir muessen,um zur Bikeweek zu kommen,einmal quer durch den Stadtkern,am Flughafen vorbei und dann noch ein kleines Stueck die Landstrasse entlang um zu dem Festplatz zu kommen.

Auf dem Weg dorthin,kamen wir an einem Country und Western-Event vorbei.
Der regionale Jeepclub machte eine Ausstellung seiner schoenen alten und bulligen Fahrzeuge.
Weiterhin waren einige alte bzw. extravagante Oldtimer zu bestaunen.
Es liefen eine Menge Thai`s in Cowboy und Indianeroutfit herum,sangen Countrysongs und hatten
einfach Spass.
Wir schauten uns das bunte Treiben an,bis alles sich zu einer Parade durch die Stadt versammelte
und davon zog....

Auf den Strassen brodelte wieder der Verkehr.....
Abgaswolken und der Verkehrslaerm begleiteten uns auf Schritt und Tritt.
Nach einem relativ langen Fussmarsch,hatten wir dann endlich den Festplatz,auf dem die Bikeweek
stattfand erreicht.

Zu unserem Erstaunen war noch nicht besonders viel los.....
Im Gegenteil,....man war damit beschaeftigt die Staende einzuraeumen,aufzubauen und die Bikes
optisch gut zu platzieren.Einige Thais kletterten auf Stahlrohrgestellen herum,die spaeter mal
eine Buehne werden sollten.Die Anzahl der Biker hielt sich auch sehr in Grenzen.
Ich unterhielt mich einige Zeit mit einem Biker von den "Immortals" einem Motorradclub,der mit seinen Aktionen Geld erwirtschaftet,dass er dann wieder wohltaetigen Zwecken spendet.
Wie mir der Biker sagte,beginnt die Party erst gegen Abend.
Wir schauten uns bei den Staenden eine Zeit lang um,assen an einem Stand "Pat-thai"und machten uns
dann gegen Nachmittag wieder auf den Rueckweg.
Leider fand ich kein Harley-shirt,dass mir gefiel und auch in Groesse XXL zu bekommen war.Der Grossteil der Shirts war in Groesse S,M und L zu bekommen...........

Der Rueckweg war recht anstrengend,da wir den Eindruck hatten,dass der Verkehr noch dichter geworden war und die Luft noch mehr nach Abgasen stank,was das laufen nicht unbedingt angenehm
machte.Wollte man ueber eine Strasse,musste man sich zwischen den Blechlawienen von Autos,Mopeds und TuckTucks hindurchquaelen.
War dort ein Zebrastreifen.....so war das zwar sehr schoen,aber einen Sinn hatte er nicht wirklich,denn wenn man an einem stand und hoffte,dass jemand stehen bleiben wuerde um einen ueber die Strasse zu lassen,dann hoffte man vergebens.........niemand hielt an.
Das Beste war eine kleine Luecke zu erwischen und dann einfach loszulaufen.....in der Hoffnung,dass die Autofahrer einen sahen und dem entsprechend langsam an einen heranfuhren.....

Als wir wieder im H o t e l waren,...waren wir ziemlich platt und gaben uns erst mal 3 Stunden
Auszeit um dann noch mal um die Ecken zu schnecken....und den Nachtmarkt noch mal zu besuchen.

Heute ging es zum Mae Sa Valley - Elefantencamp....

Geschrieben am 5.12.2008 um 06:24
Eigendlich hatten wir fuer Heute noch keinen Plan.....
Vielleicht noch mal einen Versuch starten,die Handwerksbetriebe der Einheimischen zu besuchen...

Ein Sammeltaxifahrer hupte uns beim vorbeigehen an und gab uns zu verstehen,dass er fuer uns bereit waere.
Ich ging zu ihm hin und fragte ihn wie viel es kosten wuerde,uns zum Mae Sa Elefantencamp zu bringen.
Er wuste nicht so recht,was ich wollte...und so kam ihm ein anderer TuckTuckfahrer zu Hilfe und
uebersetzte.Ich erkannte,dass er spontan ein wenig ueberfordert war mit meiner Anfrage und suchend
auf den Gehsteig schaute und nicht wusste,welchen Preis er uns sagen sollte.Es versteht sich von selbst,das die Touristen natuerlich zu ganz anderen Preisen durch die Gegend gefahren werden,wie die Einheimischen,...darum ist Handeln angesagt...und egal,was er fuer einen Preis sagen wuerde,kaeme zuerst einmal von uns der Einwand...:"Oh NO that is to much".
Sein Kumpelchen kam ihm zuvor und sagte froh gelaunt,dass die Fahrt 600 Bath kosten wuerde,worauf ich noch einmal nachfragte und er mir den Preis noch einmal bestaetigte.Der Taxifahrer blieb still...
Es kam von mir,was kommen musste...:"Oh no that is to much.....thank you",wir drehten uns vom Auto weg und gingen ganz entspannt weiter.
Zu gerne haette ich in dem Moment Augen am Hinterkopf gehabt,denn ich spuerte foermlich,wie der Taxifahrer seinen Kumpel anschuppste,weil er ihm sein Geschaeft kaputt gemacht hatte.
Ich hoerte,wie er mir hinterherrief... "one moment Sir cheaper price"...."200 Bath".
Ich winkte nur ab,ohne mich umzudrehen und rief...:"Nooo....Thank you".....
Ich spuerte,wie sie hecktisch wurden.....kurze Zeit Stille.....wir ueberquerten eine Strasse....
und der Taxifahrer kam uns hinterhergelaufen,beteuerte,dass sein Kumpelchen ja gar keine Ahnung hat und er uns fuer 200 Bath zum Elefantencamp fahren wuerde,dort auf uns wartet,um uns dann auch wieder zurueck nach C h i a n g  M a i  zu fahren......er laechelte und ich sah in seinen Augen,
dass es fuer ihn immer noch ein gutes Geschaeft ist,....so willigten wir ein,womit das heutige
Tagesziel feststand.
Los ging die wilde Fahrt in einem ziemlich zerschlissenen Sammeltaxi zu "Mae Sa - Elefantencamp".
Allein die Fahrt waere das Geld schon wieder wert gewesen,...das ist Thailand-Pur.
Das Elefantencamp lag wunderschoen an einem etwas groesserem Bach,wo auch die Elefanten morgens
und abends,nach der letzten Vorstellung gebadet werden.
Die Tiere haben einen sehr gepflegten Eindruck gemacht und trotz der typischen Touristenshow mit Elefantenfussball,Elefanten-Darthwerfen...usw,wurde gezeigt,wie die Elefanten zur Arbeit eingesaetzt wurden und mit wieviel Gefuehl so ein Dickhaeuter,sehr sensible Taetigkeiten verrichten konnte.
Das faszinierenste fuer mich,war bei der Show,dass Bildermalen......
Es wurden Staffeleien aufgestellt und jeder Elefant begann,ganz gefuehlvoll,mit einem Pinsel,den ihm sein "Mahout" zum Ruessel reichte,sein eigenes Bild zu malen.
Es entstanden Bilder von Baeumen,Blumenstraeussen......
Natuerlich kann man sagen:"Na ja,dass ist halt so antrainiert worden",selbstverstaendlich wurde
das trainiert,aber das eigendlich beeindruckende war fuer uns,dass die Elefanten,ganz ruhig und
scheinbar voll konzentriert,jeden Pinselstrich genau verfolgten.
Die Bilder konnten im Anschluss fuer 2000 Bath gekauft werden.
Man kann mich ja fuer einen Kunstbanausen halten....ich habe 17 Jahre aktiv gemalt......aber ich
behaupte mal,das so ein Elefantenbild fuer mich mehr Kunst beinhaltet,wie manches moderne Gemaelde,fuer das Unsummen an Geld bezahlt werden.
Natuerlich gab es im Camp auch Futterstaende,an denen man fuer 20 Bath,also nicht sehr teuer,buendelweise Bananen und Zuckerrohr fuer die Elefanten kaufen konnte.
Wir holten von beidem je zwei Buendel und ritten auf dem Ruecken eines Elefanten,in einem Doppelsitz,eine Stunde durch die wunderschoene,Landschaft,umrahmt von Bergen.
Der Weg war recht aufgewuehlt und uneben,aber nachdem der Dickhaeuter seine Ration Bananen verspeist hatte,lief er gemaechlich und geschickt die Trampelpfade,sicher zurueck zum Lager.
Es ist ratsam etwas Kleingeld in der Tasche zu haben,denn auf dem Weg zum Lager,passiert man
natuerlich noch ein bis zwei Futterstaende,an denen der Elefant in freudiger Gelassenheit auf sein
Leckerchen wartet,bis es dann weitergeht.
Nach dem Ritt kauften wir noch einige Buendel Bananen und Zuckerrohr fuer die Dickhaeuter,und verteilten sie.
Es war ein wunderschoenes Erlebnis,so dicht bei diesen Riesen zu stehen,sie anfassen zu duerfen und zu wissen,das man auch einen kleinen Beitrag dazu getan hat,das diese Tiere uns erhalten bleiben.
Laengst werden die Arbeiten,die frueher von Elefanten ausgefuehrt wurden,von Modernen Maschinen verrichtet,sodass die Anzahl der Elefanten in Thailand in den letzten Jahrzehnten,extrem zurueck ging.Mit solchen Camps wird das Einkommen von vielen Familien gesichert und dem Elefant ein Stueck
natuerliche Umgebung erhalten....wenn auch nicht ganz natuerlich,sodoch so,das sie gesund und gepflegt leben koennen.

Nachdem wir wieder in C h i a n g  M a i  waren,besorgten wir uns was zum Cafe,gingen spaeter noch mal ueber den Nachtmarkt,nicht ohne dort etwas zu Abend zu essen und ....einen Fruchtshake zu trinken.

Es war wieder ein wunderschoener Tag mit vielen,vielen Eindruecken......

Fassen wir mal ein paar Tage zusammen....

Geschrieben am 5.12.2008 um 06:17
Fuer die kommenden 10 Tage in C h i a n g  M a i ,werde ich immer mehrere Tage zusammenfassen,da
ja nicht jeder Schritt erwaehnenswert ist.

Den ersten vollen Tag verbrachten wir damit,den alten Stadtkern zu Fuss zu besichtigen.
Kreuz und quer liefen wir durch grosse Ringstrassen,eingehuellt in Abgaswolken der vielen Autos,Mopeds und TuckTucks,...schmale Seitenstrassen und Anliegergassen entlang und fanden wie nicht anders zu
erwarten,wunderschoene Tempel auch "Wat" genannt.Jeder fuer sich hatte sein spezielles Ambiente.
Abends assen wir dann bei einem thailaendischen-Italiener...Pizza,und ich muss sagen,sie war wirklich gut.
So ueber den Tag verteilt,konnten wir uns einen recht guten Ueberblick ueber die Strassenverbindungen verschaffen,was die Orientierung wesentlich erleichterte.
Irgendwie ueberkam mich jedoch der Gedanke,dass im wesentlichen nur die Touristen und speziell
wir so viel zu Fuss laufen,denn die meisten Thais bewegen sich motorisiert durch die Gegend.
Zum Teil fahren sie bis dicht an einen Essensstand um dort etwas zu bestellen bzw.eingepackt,
mitzunehmen.
Unser letzter Weg fuehrte uns ueber den Nachtmarkt,wo wir auf Schritt und Tritt Frauen in Tracht
begegneten die geschnitzte Kroeten in der Hand hielten und mit einem Stock ueber deren gezackten
Ruecken strichen,sodass es sich anhoerte,als ob die Kroeten quakten.
Das war aber nicht das nervigste,dass wirklich bloede war,dass jede Frau mir so eine Holzkroete
vor mein Gesicht hielt und sie mir zum Kauf anbot,worauf ich natuerlich,freundlich ablehnte.
An einem Obststand holten wir uns frischgemixte Fruchtshakes und gingen dann zum H o t e l  zurueck.
Den naechsten Tag nahmen wir uns ein TuckTuck und wollten die Einheimischen-Werkstaetten fuer Schirmmalerei,Schnitzereien und Silberschmuck besichtigen.
Leider verstand unser Fahrer nur "silver" und brachte uns prompt wieder zu so einer riesigen Edel-
Industrie-Goldschmiede,wo wir wie gewohnt herzlich empfangen und durch die Werkstatt und den Verkaufsraum geschleust wurden.
Wir machten aus der Routine heraus,dem Spiel ein freundliches aber schnelles Ende.
Danach fuhr uns unser Fahrer zu einer Papierschirm-Manukaktur.
Es war sehr interessant zu sehen,was so ein Schirm vom ersten Teil bis zum fertigen Schirm,fuer
Arbeitsschritte durchlaeuft und wie geschickt die Einheimischen diese bemalen.
Natuerlich kauften auch wir,wie wohl fast jeder Thailandbesucher einen,bzw.wir...zwei Papierschirme.Zum Schluss liess ich noch fuer 100 Bath (ca.2,20 €) von einem Thai namens "Boon" einen Drachen auf meine Umhaengetasche malen.
Am Anfang fand ich ihn doch recht kitschig,aber je laenger ich ihn mit mir herumtrage,umso mehr
haben wir Freundschaft geschlossen und sind jetzt schon fast so etwas wie dicke Freunde.
Nachdem es keinen Sinn mehr hatte unserem Fahrer zu erklaeren,was wir wollten,liessen wir uns
zurueckfahren und verbrachten den Nachmittag damit die einheimischen Markthallen zu besuchen und
interessante Eindruecke zu sammeln.
Mit jedem Meter den man lief,wurde man mit verschiedenen Geruechen konfrontiert,...mal fruchtig suess vom Obststand,....bis hin zu trocken fischig vom Stand mit getrockneten Quallen und Fischen,die kisten-und saeckeweise im fahlen Neonlicht der Halle herumstanden.Staende mit Gewuerzen,gemischt mit dampfenden Essensstaenden und dem zarten Geruch von Mottenkugeln vom
benachbarten Stoffstand,brachten unseren Geruchssinn ganz schoen ins Schwitzen.
Zwischen drinn kauften wir uns unbekannte Obstsorten zum probieren und als Nachtisch einen leckeren "Arabica-Cafe".
Die Strassen waren voll mit Taxis,TuckTucks und Mopeds,die sich alle auf ihre eigene Art einen
Weg auf der Strasse suchten...und auch fanden.
In den Geschaeften und auf den Gehwegen drengelten sich Leute aneinander vorbei und liessen mich zu der Erkenntniss kommen,dass auch die Thailaender gern und viel einkaufen.

Am Abend assen wir in einer Garkueche am Strassenrand "Phatthai",gebratene Nudeln mit frischen Sojasprossen und Ei...die Portion fuer 30 Bath..........es war sehr lecker.
Auf dem Rueckweg noch 2 Flaschen Wasser fuer 14 Bath gekauft,damit der Mund nicht so trocken ist,
gingen wir im Sonnenuntergang dem Nachtmarkt entgegen,wo wir,wie jeden Abend,uns noch ein Fruchtshake goennten.

Auf geht es nach C h i a n g M a i....

Geschrieben am 1.12.2008 um 05:47
Heute fing der Tag um 7:00 Uhr an,denn unser Ziel fuer den Tag hiess C h i a n g  M a i.

Nach dem Fruehstueck und dem Auschecken,machten wir uns mit unserem Gepaeck in Richtung Strasse
auf.
Mit unserer Mopedfahrerin hatten wir 9:00 Uhr ausgemacht.
Es war zwar erst 8:30 Uhr,aber vielleicht ist sie ja auch ein bischen frueher.
An der Strasse angekommen,....war ein anderer Lastmopedfahrer da,jedoch von unserer Frau noch keine Spur.
Fuer uns war nun die Frage....ob wir per Zug nach C h i a n g  M a i  fahren sollten,...dann muessten wir
erst mit dem Bus wieder 1,5 Stunden zurueck nach  P h i t s a n u l o k  und dann umsteigen.
Die andere Moeglichkeitwaere,direkt mit dem Bus nach C h i a n g  M a i  zu fahren.
Silke meinte,im Reisefuehrer stehe,dass der Bus nicht so sicher sei und etwas laenger benoetige,
da er doch des oeffteren haelt.
Lange Rede kurzer Sinn,...aus Bequemlichkeit entschlossen wir uns fuer den Bus.
Der Lastmopedfahrer fragte uns ob wir zur Busstation wollten oder ob wir auf unsere Fahrerin
warten wuerden.....?
Noch bevor ich den Satz fertig ausgesprochen hatte,kam unsere Fahrerin angerauscht.
Wie immer laechelte sie freundlich....auch als sie unsere grossen Koffer sah....
Vollgepackt bis Anschlag und wir vorne auf dem Ende der Pritsche,leierte sie mit schleifender
Kupplung das Moped zur zentralen Bushaltestelle.
Als wir gerade die Einfahrt hineinfuhren,fragte sie uns,wo wir denn hin muessten....
und als wir C h i a n g  M a i  antworteten,gab sie dem Busfahrer,der uns gerade zum Ausgang entgegenfuhr
ein Zeichen,worauf dieser sofort stehen blieb,unsere Koffer packte und in den Stauraum verfrachtete.
Sie sagte zu uns:"Dieser Bus faehrt nach C h i a n g  M a i ,einfach einsteigen,bezahlt wird waerend der Fahrt".
Ich dachte mir:"Wow....das war ja einfach,...so kann es also auch funktionieren,....".
Wenn ich da an Deutschland denke,wo der Busfahrer oder Zugfueherer dem Fahrgast vor der Nase die
Tuer verschliesst,obwohl er genau weiss,dass man mitfahren wollte......

Also...,dass Groebste ist geschafft,nur noch am Ziel umsteigen in ein Taxi,dass uns bis vor das
H o t e l  faehrt und gut ist es.....
Falsch gedacht,nachdem wir ca.1,5 Stunden gefahren waren,blieb der Bus am Strassenrand stehen und ein Teil der Leute stieg ebenfalls aus.Dadurch,dass der Bus an mehreren Haltepunkten stehen geblieben war,machten wir uns erst gar keine Gedanken.
Nachdem wir jedoch nun schon einige Minuten standen,dachten wir,der Fahrer mache eine Pause,da er ja noch eine schoene Strecke vor sich hat (ca.350 km).
Wir stiegen nun auch aus und mussten feststellen,dass der Bus eine Panne hatte,....man hatte mehrere Keilriehmen mit Schnur nach oben gebunden und begonnen die Lichtmaschine auszubauen.
Waerend einer der Thais mit einem Ringschluessel im Motorraum,bis zu den Ellenbogen mit Schmiere
beschmiert,herumruehrte und mehrmal Funken spruehten,weil er Kurzschluesse verursachte,liefen wir
ein wenig die Strasse auf und ab.
Silke bekam fast die Kriese und wetterte so vor sich hin,dass es doch besser gewesen waere,wenn
wir den Zug genommen haetten....bla,bla,bla...usw.
Mich juckte es ueberhaupt nicht,...ich hatte doch Zeit,......ich war ja schliesslich im Urlaub...
und da ist es doch voellig egal,wann ich wo ankomme,ausser ich muss einen Anschluss bekommen.
Nach ca.1 Stunde kam ein anderer Bus,der uns dann mitnahm.
Wir erreichten dann auch letztendlich  C h i a n g  M a i,stiegen um in ein Taxi und wurden fuer 120 Bath vor unser  H o t e l  gebracht.
Herrlich,eine wunderschoene Anlage,sehr geschmackvoll gestalltet,mit Liebe zum Detail.
Nachdem wir unsere Koffer endlich einmal komplett ausgeraeumt hatten,ging es vor zur Hauptsrasse,
dann links,geradeaus und schon waren wir bei einem riesigen Nachtmarkt,wo wir dann auch zu Abend assen.
Der Nachtmarkt war so riesig,das wir noch ca.4,5 Stunden umherstromerten,bis wir dann gegen ca.24:00 Uhr wieder im  H o t e l waren.

Wieder ging ein anstrengender,aber doch schoener Tag zu Ende,an den wir uns mit Sicherheit auch noch Jahre erinnern werden.

Mal sehen was es hier so zu sehen gibt......

Geschrieben am 30.11.2008 um 07:09
Geschlafen haben wir heute Nacht nicht so gut,da unsere Matratzen bretthart waren und wir total verspannt aufgewacht waren.

Nachdem jeder Knochen wieder seine urspruengliche Position eingenommen hatte,gingen wir fruehstuecken.Wir sassen Draussen und assen Toast,Eier und Bananenwaffeln mit Honig.....lecker.
Die ganze Bungalow-Anlage war sehr geschmackvoll,mit liebe zum Detail,gestaltet.
Ueberall waren Blumendekorationen und in Wasser schwimmende Bluetenblaetter.
Kleine Springbrunnen und Wasserspiele fuellten die Luft mit leisem Plaetschern.
Um uns herum und zwischen den einzelnen Holzhuetten,wuchsen unterschiedliche P a l m e n ,die das
ganze Ambiente in in eine Art Dschungelatmosphere tauchten.

Nach dem wir gestaerkt waren,und Richtung Ausgang gingen,wartete an der Strasse schon eine
Frau mit einem Lastenmoped,fragte ob sie uns den "Historical Park" zeigen soll.
Er war 14 km von hier entfernt.......
Fuer 600 Bath wuerde sie uns hin,im Park zu den einzelnen Tempeln und auch wieder zurueck fahren.
Wir handelten ein wenig und wurden uns fuer 400 Bath einig.

Der Park war sehr schoen,...weitlaeufig,gepflegt und von der UNESCO ebenfalls zum Weltkulturerbe
ernannt.
An einer Tempelmauer sahen wir einen ca.7 cm.grossen schwarzen Skorpion sitzen.....da er uns nicht
stoerte,....stoerten wir ihn auch nicht.

Gegen 13:00 Uhr hatten wir genug Ruinen und Buddhas gesehen und machten uns wieder auf den Rueckweg.
Die Mopedfahrerin setzte ihren Helm auf ...ich drehte meine Baseballcap nach Hinten...und
los ging die wilde Fahrt.......
Das Moped hatte ganz schoen mit uns zu schaffen und bei jedem Anfahren schmerzte es bei mir,
als altem Motorradfahrer,wie die Kupplung gequaelt wurde.
Allein die Fahrt war ihr Geld schon wert und als wir uns verabschiedeten,gab ich ihr die ausgehandelten 400 Bath plus 100 extra.
Sie war eine sehr nette,lustige Frau,die das Geld mit Sicherheit gut gebrauchen kann,und uns tat es nicht weh........leben und leben lassen.
Den Nachmittag verbrachten wir damit,im Ort irgendwelche Maerkte zu suchen,...es gab jedoch nur
Maerkte fuer die Einheimischen Beduerfnisse und so gingen wir zeitig in einem Lokal einheimisch essen und dann in unseren Bungalow,denn Morgen muessen wir wieder zeitig los in Richtung "C h i a n g  M a i"

Auf gehts nach Sukhothai....

Geschrieben am 30.11.2008 um 07:05
Heute klingelte der Wecker schon um 6:00 Uhr.....
Fuer Heute stand die Fahrt nach Sukhothai auf dem Tagesplan.
Nach dem Fruehstueck checkten wir aus.
Zu Fuss,mit unseren Rollkoffern und dem Handgepaeck beladen gingen wir zur ca.300 Meter
entfernten Bahnstation,zeigten einem Bahnbediensteten unsere Fahrkarte und fragten nach dem
richtigen Gleis nach Phitsanulok.
Freundlich antwortete er,das wir hier schon richtig sind und uns noch etwas gedulden muessten,
da erst noch 3 andere Zuege kaemen.
Als es dann Zeit war,kam der Bahnvorsteher noch einmal zu uns und wies uns darauf hin,das wir sehr weit hinten einsteigen muessten und es besser waere,wenn wir ein Stueck weiter hinter gehen wuerden.
Wir hatten ein 2.Klasse Abteil..........es sah aber eher so aus als ob man die alten Wagons aus dem Film "Die Bruecke am River Kwai" wiederbelebt haette.
Bei uns waere es ca.7.Klasse..........egal,auf jeden Fall hat es Spass gemacht mit den alten Wagons ueber die holprigen Schienen zu Schottern.
Unsere Koffer mussten wir am Eingang zum Wagon stehen lassen,da sie zu breit waren um sie im Gang zu ziehen,und zu schwer,um sie bei dem hin und hergeschwanke zu tragen.
Das Fenster an unserem Platz war auch defekt,sodass es bei etwas staerkeren Erschuetterungen,und
die gab es oeffter,staendig nach unten rutschte und es zu ziehen begann.
Ich beendete das Spiel,indem ich aus alten Eintrittskarten einen Keil faltete und die Fensterscheibe in der Fuehrung damit einklemmte.
Kurz vor Phitsanulok kam der Schaffner zu uns und sagte uns Bescheid,dass wir uns langsam darauf
vorbereiten konnten,auszusteigen,denn die naechste Station waere unser Ziel.
Als wir die Koffer,die 3 Stufen aus dem Zug heruntergewuchtet hatten und ich begann zu ueberlegen,
wie wir jetzt von hier nach Sukhothai (ca.80 km entfernt)kommen sollten,war auch schon ein Thai
da,der uns dann kurzer Hand,vorne auf der Pritsche seines Lastmopeds incl. aller Koffer fuer 60 Bath zum einige Strassen entfernten Zentralen Busbahnhof fuhr.
Auch das war wieder ein tolles Erlebnis,denn dadurch,dass wir ganz vorne auf der Pritsche sassen
machte man sich schon Gedanken,was denn passieren wuerde,wenn er,...rein zufaellig,scharf bremsen
muesste.
Mit der einen Hand die Koffer unter Kontrolle,mit der anderen die Baseballcap festgehalten,damit sie vom Fahrtwind nicht weggerissen wird,"dengelten" wir auf den Busbahnhof.
Im Vorbeifahren fragte der Fahrer nach dem Bus nach Sukhothai,zu dem er uns dann auch direkt hinfuhr.
Vor dem Bus loesten wir je ein Ticket fuer 42 Bath,waerend ein Thai die Koffer in den Bus wuchtete.
Es war ein klimatisierter Reisebus mit Fernseher,...waerend der ganzen Fahrt dudelten irgend welche Konzertausschnitte von irgend welchen Thai-Gruppen.
In Sukhothai,am Busbahnhof angekommen,kam sofort ein TukTuk-Fahrer auf uns zu,fragte,wo wir hin
wollten und fuhr uns dann fuer 80 Bath direkt vor die Rezeption,unserer Bungalowanlage.

Hey,.....das hat ja alles prima geklappt.....ich war begeistert.
Natuerlich verdienen die Leute hier,mit solchen Diensten ihr Geld,...aber das schoene ist,das man
sich in Thailand nicht abgerippt und gemolken fuehlt,sondern man bekommt guten Service fuer einen
fairen Preis.
Nach dem Einchecken machten wir uns auf,die umliegende Gegend zu erkunden,etwas zu essen und am
Strassenrand noch etwas Obst fuer aufs Zimmer zu Kaufen.

Heute ist es mal etwas frueher,da der lokale Nachtmarkt geschlossen blieb und wir somit zeitig
in den Bungalow zurueck gingen.
Abends ist hier nicht viel los.....

22:45 Uhr................Gute Nacht

Heute geht`s von Hinten los.....

Geschrieben am 30.11.2008 um 07:03
Es war wie immer ein herrlicher Morgen,das Klima ist optimal...nicht zu heiss und nicht zu kalt,ein leichter Wind.....also bestes Wetter Ayutthaya zu erkunden.

Obwohl die "TukTuks" hier relativ guenstig sind,gingen wir wieder zu Fuss,...denn so konnte man
viel mehr Eindruecke sammeln,als wenn man an den Kleinigkeiten vorbeisaust,...denn sie sind es oftmals,die das Gesamtbild ausmachen.
Als Ziel hatten wir uns den Tempel "Wat Chaiwatthanaram"ausgesucht,...laut Reisefuehrer einer
der besterhaltenen Anlagen im Khmer-Baustil.
Mit einem groben Stadtplan in der Hand liefen wir durch einige Strassen und Gassen,in die sich
sonst kein Tourist verirrt.
Dem einladenden Hupen der TukTuk-Fahrer wedelten wir freundlich,ablehnend entgegen,da wir die Strecke ja wie schon gesagt zu Fuss gehen wollten.
Gesagt,getan....vorbei an sehr einfachen Huetten,teilweise gepflegt,teilweise fuer unsere Begriffe
vergammelt,mit Muell vor dem Haus,ging es immer weiter dem Ziel entgegen... irgendwann hatten wir es dann geschafft.
Die Muehe hatte sich gelohnt.....
30 Bath Eintritt pro Person und los ging die Erkundungstour.
Gegen Nachmittag gingen wir dann ein Stueck die gleiche Strecke zurueck,bis es uns dann doch ein wenig zu anstrengend wurde und wir uns ein TukTuk nahmen,zumal wir ein wenig die Orientierung verloren hatten und uns nicht ganz sicher waren,in welcher Richtung wir weitergehen muessten.
Die Sonne tat den Rest,....
Ausgerechnet Heute hatte ich meine Baseballcap im H o t e l gelassen.....
Lange Rede kurzer Sinn,wir haben uns einen schoenen Sonnenbrand geholt,da man durch den leichten
Wind,die Hitze nicht so merkte.
Wir besuchten auf dem Rueckweg noch einen "Einheimischen Markt",wo wir einige T-Shirts fuer umgerechnet 3-4 € kauften,Obst und andere lokale Spezialitaeten probierten.

Eine weitere und meiner Meinung nach,viel besser erhaltene Tempelanlage"Wat Phra Si San Phet"lag
auch auf dem Weg und das warme Licht der Nachmittagssonne lud dazu ein,noch ein paar schoene
Fotos zu machen.
Dadurch,dass nur wenige Touristen sich auf dem Gelaende aufhielten,konnte man sich prima eine
Mauer aussuchen,und ein wenig in aller Ruhe,die Eindruecke auf sich wirken lassen.
Als die Sonne begann,langsam unterzugehen,machten wir uns auf in Richtung H o t e l .

Der heutige Trip war recht anstrengend und es waren viele Kilometer,die wir abgelaufen haben,aber
die Eindruecke,die wir dabei sammeln durften,entschaedigten uns fuer die Strapazen.

Auch dieser Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben.
Es ist jetzt 23:35 Uhr..............Gute Nacht

Abschied von Bangkok....

Geschrieben am 27.11.2008 um 01:06
Heute hie฿ es Abschied nehmen von Bangkok,denn unser heutiges Etappenziel hie฿ Ayutthaya,ca.
80 km von Bangkok entfernt.
Es gab zwei Moeglichkeiten fuer uns dort hinzukommen....
Die Eine war eine Kombination aus Taxi bis Busbahnhof,Bus bis Ayutthaya und Taxi bis zum
H o t e l.
Die Andere war Taxi bis Ayutthaya vor das H o t e l......
Wir entschlossen uns fuer die 2.Moeglichkeit,die zwar etwas teurer war,aber uns die Roedellei
mit den Koffern ersparte.
Dort angekommen,war unser Zimmer noch nicht gereinigt,soda฿ wir uns erst einmal im  H o t e l
umsahen.
Alles war bestens,die Zimmer sehr geraeumig und stilvoll eingerichtet.
Als wir in das Zimmer konnten,packten wir nur das noetigste aus,um dann gleich durchzustarten.
An der Rezeption einen Stadtplan erbettelt und ab ging es zu Fu฿ ueber die Bruecke der Hauptstra฿e folgend in Richtung "Wat Mahathat"einer durch die Burmesen zerstoerten riesigen
Tempelanlage die im Khmerstil erbaut war.
Leider war nicht ein einziges Gebaeude der Zerstoerungswut entgangen.....aber gerade diese Ruinen
machen die Tempelanlage so reizvoll.
Uebersatt von den vielen prunkvollen Tempeln in Bangkok,ist diese Anlage,die von der UNESCO zum
Weltkulturerbe ernannt wurde,eine willkommene Abwechselung.
Etwas ganz besonderes hat diese Tempelanlage noch....und zwar einen im Krieg,abgeschlagenen Buddhakopf,der von den Wurzeln eines an der Tempelmauer wachsenden Baumes umwachsen wurde,so das es so aussieht,als ob der Baum den Kopf schuetzend in die Arme nimmt.
An den Tempel grenzt ein weitlaeufiger Park,der zu entspannenden Spaziergaengen einlaed und weitere wunderschoene,zerfallene Kloester miteinander verbindet.
Nachdem die Sonne untergegangen war,wurden die Ruinen mit einem warmen gelb-orangen Licht angestrahlt,soda฿ sie auf mich noch schoener wirkten als am Tag.
Nach 18:30 Uhr konnte man die angestrahlte Anlage sogar kostenfrei besuchen.
Dadurch das Ayutthaya mit seinen Tempelanlagen meist nur ein Tagesausflugsziel von Bangkok ist,sind abends die Anlagen so gut wie leer und man hat in aller Ruhe Zeit,die Seele ein wenig
baumeln zu lassen und die andaechtige Stille der Ruinen zu genie฿en.
Auf dem Rueckweg,schlenderten wir ueber einen "Einheimischen-Markt" und versorgen uns mit
Thai-Keksen,die einen ganz leichten Trockenfischgeschmack beinhalteten,aber sehr lecker schmeckten.

Es ist jetzt 23:55 Uhr.......es wird Zeit ins Bett zu gehen........Gute Nacht

Heute wird es noch mal anstrengend....

Geschrieben am 27.11.2008 um 01:01
Fuer den heutigen Tag war noch einmal der Versuch geplant,den Koenigspalast zu besuchen und danach war shopping angesagt....

Heute durften wir wieder in den Koenigspalast,.....leider alle anderen Touristen auch und so
war es recht voll.Der Eintritt kostete 300 Bath pro Person.

Der Prunk und die millionen von verarbeiteten Mosaiksteinen an jedem Gebaeude haben einen regelrecht erschlagen....den Rest taten die vielen,vielen Leute.

Herrliche Fotomotive und tolle Eindruecke lie฿en auch diesen Besuch zu einem Highlight werden.
Nachdem wir der Palastwache bei der Wachabloesung noch zugesehen hatten,machten wir uns auf den
Weg zum Amulettmarkt,einem Markt der sich auf Replikas alter Amulette und religioeser Gluecksbringer spezialisiert hat.Unterwegs holten wir uns am Stra฿enrand frisch ausgebackene Sesambaellchen,die so gut schmeckten,das wir kurzerhand noch einmal zurueckgingen und noch eine Tuete mit 8 Baellchen holten.........hmmm einfach lecker.
Auf dem Markt gab es auch wieder eine unbeschreibliche vielfalt an Artikeln,die einen leicht in Kaufrausch verfallen lassen,wenn man auf solche Sachen steht.
Natuerlich hatten wir fuer unser am Vortag gekauftes Amulett auch wieder zu viel bezahlt,denn hier
gab es das gleiche fuer einen wesentlich geringeren Preis.
Es war jedoch nicht so,das man sich deswegen aergert,denn da฿ was wir fuer unser Amulett bezahlt haben,dafuer kann man in Frankfurt nicht einmal 2 Stunden mit dem Auto im Parkhaus parken.....und wie schon einmal gesagt,..."leben und leben lassen".

Wir deckten uns reichlich mit Sachen ein,die man bei uns sehr schlecht oder gar nicht bekommt,
soda฿ schlie฿lich so einiges an Ketten und Anhaengern,seinen Besitzer wechselten......hey das hat richtig Spa฿ gemacht,und wir mu฿ten uns zwingen endlich aufzuhoeren,da wir immer wieder neue Dinge,die die Welt nicht braucht,fanden.
Wieder an der Stra฿e angelangt,hielten wir ein Taxi an,was uns dann zum MBK-Shoppingcenter brachte.
Beim Benutzen eines Taxis,sollte man darauf achten oder notfalls darauf hinweisen,da฿ das Taxometer eingeschaltet ist oder wird,da sonst die Fahrt mit Sicherheit teurer ausfaellt wie noetig.

Neben dem MBK-Shoppingcenter gab es noch 2 weitere gro฿e Kaufhaeuser,die mehr Markenartikel und
Designer-Klamotten verkauften,die dann auch schon einen recht hohen Preis hatten.
In diesen Kaufhaeusern war es ziemlich ruhig und dezente Eleganz wechselte sich ab mit gelangweiltem Bedienpersonal...............also nix wie weg von hier,....uns gefaellt es dort wo
das Leben pulsiert viel besser.
Um 21:30 Uhr waren wir dann wieder im  H o t e l  .....und das war auch gut so,denn wir waren beide platt von der vielen Lauferei.

Aber trotz der vielen Lauferei,war es wieder ein Tag,an den wir uns mit Sicherheit noch Jahre
erinnern werden.

Neuer Tag,neue Eindruecke.....

Geschrieben am 27.11.2008 um 12:58
Den heutigen Tag wollten wir nach dem Fruehstueck,mit einem Besuch im Koenigspalast beginnen.
Zu Fuss ging es los....
Durch unseren gestrigen Wandertag,haben wir einen recht guten Ueberblick ueber die Stra฿en-Verbindungen bekommen,soda฿ wir zielstrebig auf den Palast zusteuerten.
Mit ein paar bedachten Sprints zwischen den Verkehrsluecken erreichten wir dann auch,ueber
mehrere Stra฿en kreuzend,die Seite auf der sich der Eingang befand.
Nach mehreren Abweisungen der Palastwachen,an mehereren offenen Toren,standen wir dann endlich
vor dem Haupteingang,wo man uns dann zu verstehen gab,da฿ Heute der Palast fuer Touristen gesperrt
bleibt,da ein buddhistisches Fest sei.......

Ok...."Null Problemo",man hat sich ja im Reisefuehrer ueber Bangkok belesen....und so wusste ich,
da฿ man nicht weit entfernt vom Koenigspalast,durch einen kleinen unscheinbaren Markt gehen mu฿,
um dann zu der Faehre zu gelangen,die einen fuer 3 Bath ans gegenueberliegende Ufer bringt.
Beim durchlaufen des Marktes,wurden alle Sinne reichlich bedient.....
Der Duft von hei฿er Suppe vermischte sich mit dem Geruch von getrockneten Tintenfischen,Quallen
und anderen Meereslebewesen,gefolgt von Klaengen unterschiedlicher Musik und Nachrichten,aus irgend welchen Fernsehern,die in den Verkaufsstaenden aufgestellt waren.

Wir besichtigten mehrere Tempel,...einen mit einem riesengro฿en,liegenden Buddha und einen,den wir
fuer sehr interessant empfanden.....
Der Tempel war im Khmer-stil erbaut und seine Mosaikverkleidung an der Au฿enseite bestand zu einem
gro฿en Teil aus alten Tellern,die von der Bevoelkerung gespendet wurden,als das Baumaterial,sprich,keine Mosaiksteine mehr vorhanden waren.

Es wurde aufgerufen,altes Geschirr zu spenden...und so besteht ein gro฿er Teil der Mosaikverzierung aus Scherben alter Teller mit Zwiebelmustern,in allen moeglichen Farben oder aus
kleinen So฿enschaelchen,die kunstvoll zurechtgeschliffen wurden.
Wie gesagt,dieser Tempel unterscheidet sich durch seinen Baustil,von den vielen anderen,die man
in Bangkok findet und bietet so eine willkommene Abwechslung.

Nachdem wir wieder zur anderen Seite uebergesetzt hatten,ging unser Weg in Richtung Chinatown....
glaubten wir zumindest.
Kaum hatte man zur Orientierung den Stadtplan hervorgeholt,sprach uns auch schon ein Einheimischer
Thai an und nach den ueblichen Fragen,wo man denn herkommt und wie lange man noch in Bangkok bleibt und ob man schon Dies und Das besichtigt hat,gab er uns den Tip,den Weg nach Chinatown
abzukuerzen,indem man im rechten Winkel in paar Stra฿en kreuzt,da unser Weg zwar nicht falsch sei,
aber einen gewissen Umweg bedeutet.
Gesagt,getan.....und nach einigen gekreuzten Stra฿enzuegen,standen wir irgendwo am Rande von Chinatown.

Als Plan fuer diesen Tag hatten wir vor,das quirlige Leben auf den Maerkten naeher zu betrachten.
Also liefen wir einfach mal drauf los,da man ja sowieso so gut wie nichts lesen konnte.
Irgendwann....holten wir dann wieder unseren Stadtplan heraus,.........und was geschah.....?
Ein sehr netter Thai,so schaetzungsweise 55 Jahre alt erklไrte uns,wo wir gerade waren und wo wir entlanglaufen mu฿ten,um unser Ziel zu erreichen.
Weiterhin warnte er uns davor,in den Regierungsbezirk zu gehen,da sich dort momentan die politischen Unruhen verstไrkten und es fuer Touristen zu unsicher sei.

Nachdem wir unseren Weg fortgesetzt hatten,kamen wir zu einer Kreuzung,an die ich mich noch vom
Vortag erinnern konnte,soda฿ jetzt wieder alles klar war....
Auf ins Getuemmel.......

Um diese Vielfalt und die Mengen der auf diesen Maerkten angebotenen Waren zu begreifen,mu฿ man es
selbst erlebt haben....
Stra฿enweise Naehbedarf,Werkzeug,Elektroartikel,Brillen,Kleidung,Schmuck und Modeschmuck....usw.
Hier gibt es wirklich Alles....man mu฿ nur wissen,wo.
Ein weiterer Vorteil war,das zum groe฿ten Teil nur Einheimische hier einkaufen und somit die Preise viel niedriger sind als auf den Touristen-Nachtmaerkten.
Ja..hier pulsiert das Leben,....man draengt sich durch enge Gassen,mit den exotischsten Geruechen
und Geraeuschen und als ob das nicht genug waere,fuhren dann auch noch Kuriere,beladen mit Kisten
und Katons,auf Motorrollern durch diese Gassen,was die Luft natuerlich nicht gerade verbesserte.
An jeden Weg,knuepfen sich Querwege,die sich ebenfalls weiter verzweigten und so den Eindruck erweckten,als wrde der Markt nie enden..........aber........i r g e n d w a n n ,waren wir durch.

Wir kauften uns je ein Gluecksamulett,was gerne von den Thailaendern getragen wird,...das Angebot
reicht von Miniaturen alter Tempelfunde ueber Bronze-Moenche oder Gottheiten,die in kleinen eingefassten Klarsicht-Anhaengern,an Ketten um den Hals getragen werden.
Uns hat das Amulett noch kein Glueck gebracht,da wir spaeter feststellen mussten,da฿ die Ketten
fuer Thai-Koepfe gemacht wurden und so klein waren das sie nicht ueber unseren Kopf passten...

Wir haben uns fast kaputtgelacht.........alles kein Problem,einen Tag haben wir noch in Bangkok
und da wollen wir sowieso noch auf einen Amulettmarkt,wo wir mit Sicherheit auch was passendes fuer unseren Kopf finden.

Wir stopten ein Taxi,was uns dann zu dem Schneiderladen brachte,in dem ich am ersten Tag,als wir mit dem "TukTuk" unterwegs waren einen Anzug bestellt hatte.
Mal sehen,ob mir das Amulett hier mehr Glueck bringt.....

Jawohl....alles Bestens,super Arbeit,super Qualitaet,....mit Sicherheit nicht der billigste Anzug
aber auch hier,hat Qualitaet einen gewissen Preis....ich war auf jeden Fall begeistert.
An dieser Stelle sei kurz erwaehnt,...von Schneidereien,die 24 Stundenservice anbieten,sei abgeraten,...denn auch "Gut Ding,braucht Weile",2 - 3 Tage sollte man fuer einen Anzug,vom Ma฿nehmen bis zur Abholung schon einplanen,da evtl.Aenderungen nach der Anprobe auch noch ausgefuehrt werden muessen.
Selbst wenn der Reiseplan diesen Zeitraum nicht zulaesst,ist das kein Problem,denn die Schneidereien lassen die Ware auch per Kurier zum naechsten Urlaubsort,ins H o t e l bringen.
Was ich auch ganz toll fand,war die Sache mit der Nachbestellung.......
Wenn man wieder zu Hause ist und gerne doch noch den einen oder anderen Anzug haben moechte,so ist das kein Problem,die Koerperdaten werden 5 Jahre archiviert,...bei Anfrage,werden einem Stoffmuster zugeschickt,mit denen man seine Wahl treffen kann.Der fertige Anzug wird dann ins Heimatland geschickt.

Jetzt aber genug fuer diesen Tag............

Ach ja....was auch noch ganz witzig war,....bei uns auf dem Nachtmarkt war ein Thai,der handgefertigten Schmuck verkaufte und genau so gekleidet war und auch genau so aussah wie "J.Depp"
als "Kaptain Jack Sparrow"............einfach witzig....und ein bischen durchgeknallt.

Jetzt wird es Zeit schlafen zu gehen........Gute Nacht.....Ruediger

Heute sind wir mal sportlich...

Geschrieben am 24.11.2008 um 05:15
Der Tag begann um 7:45 Uhr...mit leichten Kreuzschmerzen.....das ist der Nachteil,wenn man ein Wasserbett gewohnt ist.

Nach einem guten Fruehstueck,mit allem was man so braucht,planten wir fuer Heute auf das "TukTuk" zu verzichten und uns zu Fu฿ durch die belebten Strassen von Bangkok zu schlagen.
Unser Ziel war Chinatown und dort speziell die "Taowarat Road" wo wir fuer Heute eine Fahrradtour durch Bangkok gebucht hatten.

Trotz kleinem Umweg hat das mit dem Laufen prima geklappt.
Wie immer waren die Einheimischen sehr freundlich,zuvorkommend und halfen uns die Orientierung zu behalten.
Waerend wir die Strassen entlangliefen und den ein oder anderen tiefen
Lungenzug Autoabgase inhalierten,fanden wir noch ein paar wundersch๖ne
Tempel.....und da wir noch ca.3 Stunden Zeit hatten,bis die Fahrradtour
startet...und es schaetzungsweise nicht mehr so weit war,konnten wir uns
diese ganz entspannt ansehen und ein paar schoene Fotos schie฿en.

Nachdem wir danach noch einige Zeit gegangen waren,waren wir der Meinung
von Chinatown nicht mehr weit entfernt zu sein,denn die Schriftzeichen an den Geschaeften sahen nicht nach Thaischrift aus.
Wir fragten einene Motorradstreife nach der "Taowarat Road" und er antwortete,da฿ wir hier schon auf der gesuchten Stra฿e sind.

Auch hier herrschte rege Betriebsamkeit,...sowohl auf der Stra฿e,wie auch in den Seitengassen.
Ja man kann,denke ich sagen,da฿ ganz Chinatown ein einziger Markt ist.
Meist ist das Angebot stra฿enweise angesiedelt,soda฿ es z.B.eine Stra฿e
gibt,in der ein Laden nach dem anderen,Schmuck in jeder Qualitaet,echt und Modeschmuck...oder Laeden die nur Perlen aus allen moeglichen Materialien,mit den dazugehoerigen Schnueren,Verschluessen...usw.anbieten.
Also sprich ein Paradies fuer kreative Menschen,die gerne eigene Schmuckstuecke entwerfen und herstellen.
In einer anderen Stra฿e gab es ueberwiegend Pc und Spielekonsolen-Artikel....usw.

Hier muessen wir noch einmal an einem anderen Tag hin,wenn wir mehr Zeit haben.

Um 13:00 Uhr kamen wir zum Fahrradtreffpunkt.
Man reichte uns ein Erfrischungsgetraenk,Kaffee oder Tee nach Wahl.....
Dann kam das "Briefing" sprich man erklaerte uns,wie wir uns auf der Stra฿e und den Wegen zu verhalten hatten,damit niemand zu Schaden kommt.
In der Tiefgarage suchte sich jeder ein Fahrrad fuer seine Gr๖฿e aus und testete es auf Tauglichkeit.

Dann ging es los...Vorne an der Spitze ein Guide mit gelbem T-Shirt und Cap...und hinten am
Ende,damit keiner verloren geht,gleichfalls ein Guide.
Immer wenn wir eine Stra฿e kreuzen mussten,der vordere Guide seine Cap hoch,und wedelte wild damit
herum........anscheinend wurde dieses Zeichen verstanden,denn der Verkehr nahm Ruecksicht auf unsere 12-koepfige Gruppe und lie฿ uns passieren.
Ueberhaupt war ich sehr ueberrascht,...ueberall wo es eng zu werden schien,warteten die Einheimischen
in einer,wenn vorhandenen,Niesche oder stopten,....grue฿ten oder winkten teilweise.
Mich beeindruckte diese freundliche Gelassenheit,denn ich denke mal,da฿ sie so einen Haufen Touristen mehrmals am Tag irgendwo entlang-radeln sehen und ertragen muessen.

Es war ein wunderschoenes Erlebnis,mit dem Fahrrad Strecken und Gassen entlangzufahren,wo man sonst keine Touristen findet.
Wir fuhren durch enge Gassen in denen Menschen mit einfachem Lebensstil lebten,wir fuhren durch
Gruenzonen,auf ca.1.5 m breiten Holz bzw.Betonsteegen und wir setzten 2 mal mit einem Longboat ueber,wir fuhren zu einigen Tempeln und uns wurde einiges ber das Leben der hier wohnenden Menschen erzaehlt.
Nach einiger Zeit machten wir einen Trinkstop bei einem kleinen Lebensmittelmarkt,mitten in der gruenen Botanik,a฿en Thai-Bananen und hielten smalltalk.
Dann ging es weiter....
Wir fuhren alle schoen in Reihe hintereinander und von Zeit zu Zeit aenderte sich die Aufteilung...
jetzt war ich nach dem "Guide",einem jungen Thaimaedchen,an der Spitze.
Wir fuhren ueber eine kleine aber steile Bruecke hinunter,dicht von mir gefolgt,direkt danach eine
Rechtskurve,dicht von mir gefolgt......und ploetzlich und ohne Vorwarnung macht sie eine Vollbremsung...und steht,...gaaanz dicht von mir gefolgt......es haben nur Millimeter gefehlt.
Mein erster Gedanke..."Frau am Steuer..."
Sie stopte so abruppt,da sie eine Schlange am Wegrand gesehen hatte und diese,uns zeigen wollte.
Es war eine grasgruene ca.40 cm lange und grashalm-dicke Schlange.Sie war aufgebaeumt,...
sicher waere sie niemandem aufgefallen,da sie von den am Wegrand wachsenden Graesern so gut
wie nicht zu unterscheiden war.....
Bevor wir wieder mit dem Longboat uebersetzten,gab es noch Abendessen in einem Lokal (Tofusuppe,Reis,mehrere Gemuese und als Nachtisch Melone und Ananas).
Es war ein wundersch๖ner Tag,mit vielen neuen Eindruecken ueber Land und Leute....und auch hier
an dieser Stelle noch mal ein Dankesch๖n an die beiden "Guides",die dafuer gesorgt haben,das sich
dieser Tag tief in unserer Erinnerung verfestigt.Natuerlich werde ich auch noch auf deren Homepage
ein paar positive Worte hinterlassen.
Nachdem wir die Fahrraeder wieder in der Tiefgarage abgestellt hatten und uns verabschiedet hatten,gingen wir wieder zu Fu฿ ins H O T E L.

Es ist jetzt 01:46 Uhr...es wird Zeit am Kopfkissen zu horchen.....gute Nacht...Ruediger

Auf gehts,zurueck nach Bangkok...

Geschrieben am 23.11.2008 um 02:52
Heute ging es um 7:30 Uhr aus den Federn....
Nach dem Fruehstueck holte uns das Faerboot am H o t e l  ab und brachte uns zur anderen Seite des Flusses,wo schon ein Van auf uns wartete.
Normalerweise sollte die Rueckfahrt nach Bangkok in Eigenregie durchgefuehrt werden,...aber dadurch,das mehrere Touristen und auch die
Reiseleiter wieder dort hin mussten,legten wir pro Person 500 Bath zusammen und charterten uns einen Van incl.Fahrer........man goennt sich ja sonst nichts....

Nachdem wir wieder in unser H o t e l  eingecheckt hatten,machten wir uns zu
Fu฿ auf den Weg,die Gegend zu erkunden,was damit endete,das wir auf dem Nachtmarkt,vor unserem H o t e l  die Staende unsicher machten,frisch gepressten Saft tranken und in der Garkueche leckere "Gebratene Nudeln"
a฿en.
Ansonsten verlief der Tag recht unspektakulaer...............aber gut.

Neuer Tag,neue Taten....

Geschrieben am 22.11.2008 um 01:03
21.11.Heute gab es ab 7:00 Uhr Fruehstueck.
Es gab Omlett,Toast,2 Scheiben Wurst,Butter und Marmelade...die wir aber leider an die lokalen Muecken und Wespen kampflos abtreten mussten.
Es war unmoeglich die Muecken von dem sue฿en Zeug fern zu halten und so setzten sie sich mit ca.12 Kollegen in die Marmeladeschale und lie฿en es sich schmecken.Na ja...egal.....leben und leben lassen.

Um 7:30 Uhr kamen 2 Elefantentreiber mit ihren Elefanten an den Flu฿
und begannen die beiden Dickhaeuter zu waschen.
Es war lustig ihnen dabei zuzusehen,wie sie den Kopf und Ruecken der Elefanten,mit beiden Haenden und Fue฿en schruppten,dann dem Elefanten etwas zuriefen,soda฿ dieser dann mit seinem Kopf im Flu฿ untertauchte,gerade so,als ob man einem Kind die Haare waescht und sie dann im Waschbecken ausspuelt.
Dieses Schauspiel wiederholte sich ein paar mal,bis sie dann mit der Morgenwaesche fertig waren und wieder fortzogen.

Wir packten unsere Koffer wieder in das Longboat und ab ging es mit getoese zur Anlegestelle an der unser Fahrer uns schon erwartete.

Mit dem Van ging es dann zu den "Erawan-Wasserfaellen",unterbrochen von
einem kurzen Stop an einem Elefantenlager,wo wir genug Zeit hatten einige schoene Fotos zu machen und die Elefanten zu beobachten.

Bei den Wasserfaellen angekommen,hatten wir mehrere Stunden Zeit die sieben
Fallstufen auf eigene Faust zu erkunden und auch darin zu Schwimmen.
Zum Teil waren es unbefestigte Wege,teils ueber schmale Bruecken oder durch
den Dschungel.
Jede Stufe hatte ihren eigenen Reiz und verfuehrte einen dazu noch ein
Foto mehr zu schie฿en.
Um 13:00 Uhr waren wir wieder unten am Parkplatz,natuerlich nicht ohne
vorher an einem Stand mit Souveniertellern vorbei zu kommen,bei dem man
sich in der Mitte eines bunt bedruckten Untertellers als Foto
wiederfinden konnte.
100 Bath (ca.1 €),und so ein Teller geh๖rte uns,...und da wir beide einzeln
fotografiert wurden,....gab es natuerlich....auch zwei von diesen tollen
Tellern.
Super jetzt haben wir schon drei,...zwei von Hier und einen von den
schwimmenden Maerkten.........aber wie schon gesagt...leben und leben lassen.
Jetzt gab es erst mal "Lecker Essen".....

Im Anschlu฿ ging es weiter zur legendไren "Bruecke am Kwai"und dem
Kriegsgefangenen-Friedhof,der zu Ehren der Opfer im 2.Weltkrieg und
beim Bau der Eisenbahnstrecke "Todeseisenbahn"gestorbenen Soldaten,
errichtet wurde.
Bei dem anschlie฿enden Besuch im "JEATH-Museum",dem Gefangenenmuseum,konnte
man einige Relikte,Fotos,Zeitungsausschnitte und Berichte aus dieser
Zeit anschauen.uebrigens JEATH steht fuer J=Japan(Besatzungsmacht),E=England,
A=Australien/Amerika,T=Thailand (das besetzte Land) und H=Holland.

Wie immer herrschte ueberall reges Treiben und es wuerde den Rahmen dieses
Reiseberichtes sprengen,alles aufzไhlen zu wollen,was noch so an Kleinigkeiten zu
erleben war.
Am Ende des Tages,in freudiger Erwartung auf eine sch๖ne Dusche,setzten wir mit
dem Boot in "Kanchanaburi" ueber auf eine kleine Insel zum H o t e l bu n g a l o w  ,
wo wir dann den Tag beendeten.

Es ist jetzt 22:35 Uhr und ich werde jetzt ins Bett gehen,da uns Morgen wieder
Bangkok erwartet.

Gute Nacht...und viele Grue฿e an alle unsere Freunde,meine Arbeitskollegen,
unsere Familie zu Hause...und einen ganz lieben Gru฿ an unsere Helden
Carolin und Timo....

Ein neuer Tag beginnt...

Geschrieben am 22.11.2008 um 12:54
Heute ging es nach dem Fruehstueck um 6:30 mit dem Van zu den ca.80 km entfernten "Schwimmenden Maerkten"von Damnoen Saduak.
Auf dem Weg dorthin besichtigten wir die "Salzfelder"von Samut Sakhon,bei denen Meerwasser ueber riesige Bodenflaechen verteilt zur Speisesalzgewinnung genutzt wird.

Die Schwimmenden Maerkte sind natuerlich prima durchorganisiert und zu 100% auf Touristen eingestellt,was das Erlebnis jedoch nicht mindert.

Mit einem Longboad fuhren wir die Kanaele entlang und hatten dabei die Moeglichkeit alles moegliche einzukaufen...von Touristenkitsch bis zu einheimischen Spezialitaeten war alles dabei.

In den Kanaelen wimmelte es von Longboaten,teils ausgestattet mit alten
Auto-Motorantrieben,teils wurde gerudert.
Wichtig war nur,da฿ man die Finger innerhalb des Bootes behielt,soda฿
man sie sich nicht bei einer Beruehrung mit einem anderen Boot verletzte.
Sehr interessant fand ich den Stand an dem man Kokosnusszucker kaufen,probieren und bei der Herstellung zusehen konnte.
Wir kauften uns natuerlich auch ein Kilo davon.

Danach ging es per Van zum 1,5 Std. entfernten Bahnhof von Kanchanaburi.
Hier warteten wir auf die Burmabahn,mit der wir dann auf den alten Gleisen die im 2.Weltkrieg von Kriegsgefangenen der Japaner verlegt wurden,eine Zeit lang die Landschaft rechts und links an uns vorbeiziehen lie฿en.
Am Ende wartete wie abgesprochen wieder unser Fahrer mit unserem Gepaeck und dem Van in "Nam Tok" auf uns.
Nun ging es zum Mittagessen und danach zum "River-Kwai-Rafts",wo wir dann,mit unserem Gepaeck per Longboat zu den herrlich,ruhig gelegenen
Flo฿huetten gebracht wurden.
Schwimmend verankert auf dem Flu฿,umrahmt von Bergen und ohne elektrischen Strom,genossen wir den spaeten Nachmittag.

Als die Sonne unterging,wurden alle Huetten mit Petroleumlampen ausgestattet und eine wundervolle Atmosphere breitete sich aus,untermalt
von dem leisen Plไtschern des Flusses und dem Schein der Lampen.

Nach dem Abendessen sahen wir uns eine einheimische Tanzauffuehrung,den
"Moondance" an und beendeten den Tag schoen entspannt,bei ein,zwei Bier
im stimmungsvollen,weichen Licht der Laternen.

An dieser Stelle m๖chte ich gerne noch ein paar lobende Worte ueber unsere Reiseleiterin loswerden,die sich hervorragend um uns kuemmert und
fuer einen reibungslosen Ablauf unserer Reise sorgt.

Es war wieder ein wundersch๖ner Tag,an den wir uns mit Sicherheit lange
erinnern werden.

Es ist jetzt 22:53 Uhr und es wird Zeit ein wenig am Kopfkissen zu horchen,da uns der Hinflug noch ein wenig in den Knochen steckt.

Gute Nacht.....

Hurra endlich sind wir da

Geschrieben am 22.11.2008 um 12:11
Endlich ging es los...Koffer ins Auto und ab zum Flughafen...
Dort angekommen,wollten wir uns am Lufthansa-Schalter zum Einchecken
anstellen,als uns die freundliche Dame am Vorempfang sagte,da฿ wir hier
falsch seien und uns zum Thaiair-Schalter bemuehen muessten,da der Flug ein Kooperationsflug sei und Thaiair dafuer zustaendig ist.
Gesagt,...getan....wir stellten uns am "Thaiair-Schalter" an,.....
Als wir dann an der Reihe waren,wurde uns von einer sichtbar generften Angestellten der Hinweis gegeben,das sie mit der Onlinebuchung vom Januar nichts anfangen kann und wir uns erst mal bei Lufthansa ein Ticket ausstellen lassen muessen.....lange Rede kurzer Sinn,wir liefen ein paar mal hin und her ...und endlich hatten wir die ersehnten Bordkarten in den Haenden (man mu฿ dazu bemerken der Flug wurde privat gebucht und lief nicht ueber das Reisebuero...Lufthansa hatte geschlampert).

Nach unserem 11 stuendigen Flug,sind wir sicher in Bangkok gelandet.
Nachdem wir unser Gepaeck vom Band abgeholt hatten und die Passstelle
durchlaufen hatten,wurden wir von einem Angestellten mit Namensschild in der Hand in Empfang genommen und zum Shuttlebus gebracht,der uns dann nach mehrmaligem Nachfragen der Einheimischen dann irgendwann am ***** ablieferte.Durch das mehrfache verfahren,haben wir so schon mal einen kleinen Eindruck von Bangkok und seinen Seitenstrassen bekommen.

Das B u d d y  L o d g e  erinnerte mich ein wenig,mit seinen Holz-vertaefelten und wei฿ gestrichenen Waenden an alte Kolonialbauten
zur Zeit Ernest Hemmingways.

Nach dem Frischmachen ging es auch gleich auf Entdeckungstour...
Ein paar mal um die Ecke,dann links,dann rechts,und schon standen wir
am Stra฿enrand einer sehr gut befahrenen Hauptverkehrsader und suchten nach Anhaltspunkten zur Orientierung.

Schnell fand sich auch prompt ein Thai der unseren suchenden Blick erkannte und uns ansprach.
Sehr nett und aufgeschlossen erklaerte er uns auf einem Stadtplan,der an einem Zaun befestigt war,...was es alles hier im Umfeld an Tempeln und Buddastatuen zu sehen gibt und wo wir gerade sind und welches "Tuk Tuk" wir am besten benutzen sollten.
Erst misstrauisch,(mal sehen,was er uns verkaufen will)hoerten wir uns alles an und dachten dann,"na ja,jetzt kommt das,was man schon oft in
Urlaubsorten erlebt hat....Trinkgeld,....oder "habt ihr kurz Zeit...bla,bla,bla...
Falsch gedacht,..der Thai war wirklich einfach nur freundlich und hilfsbereit.
Diese offenheit fuer ein lockeres gespraech und die Freundlichkeit,erlebten wir an diesem Tag noch ein paar mal und wir verloren das Gefuehl uns als "Freiwild in einem Fremden Land zu fuehlen."

Gesagt,getan,....los ging es per Tuktuk fuer 20 Bath zu mehreren Tempeln,
an denen der Fahrer dann immer wartete,bis wir wieder angedackelt kamen.

Sicher brauche ich nicht extra erwaehnen,da฿ zufaellig auf unseren Routen
2 Schneider und eine Schmuckfabrik angesiedelt waren,die wir unbedingt besuchen mussten....OK,was soll`s der arme Kerl bessert sich damit sein Gehalt auf,indem er Touristen anschleppt,und erhaelt dafuer Tankgutscheine....
...uns war es egal und so spielten wir mit,...wir sind ja im Urlaub und haben Zeit,...au฿erdem sagte er immer :"Ihr braucht ja nix zu kaufen,bleibt ebend nur mal 5-10 Min.und hoert Euch die Sache an,dann fahren wir weiter."
Alles in Allem war es ein riesen Spa฿ mit so einem klapprigen Tuk Tuk durch die Gassen von Bangkok zu sausen.
Was uns besonders gut gefไllt,ist,da฿ niemand aufdringlich wirkt,...ein bischen hin und her-handeln bis jeder zufrieden ist ...und alles ist prima.
Nachdem wir nun also schon am ersten Tag "Golden Mountain",den "Riesen-Buddha",den Marmortempel und den "Friendly Buddha" uns angesehen haben,...wobei wir nur einmal 20 Bath Eintritt am Marmortempel bezahlt
haben (alle anderen waren Kostenfrei),hatten wir auch noch das Glueck einer Aufnahme-Zeremonie beiwohnen zu duerfen,bei der ein neuer M๖nch im Kloster aufgenommen wurde.....
Und damit die Zeitverschiebung uns wenig ausmachen kann,beschlossen wir
nach dem Mittag uns nicht aufs Ohr zu legen,sondern den gesamten Tag aktiv zu nutzen und uns im "MBK-Megakaufhaus"ins Shoppinggetuemmel zu stuerzen...
Irgendwann so gegen 19:30 Uhr war dann unsere Energie auch langsam zu Ende und hoben uns die letzten 3 Etagen fuer einen anderen Tag auf.

Also raus aus dem Kaufhaus und rein ins Tuktuk......
Der Fahrer wollte aber nun 200 Bath,...weil Berufsverkehr ist und,und,und...
Ich sagte ihm ohne gro฿ zu Handeln das wir 100 Bath bezahlen wuerden,aber nur unter der Bedingung,da฿ er keine Schmuck,Kleider oder sonstige Fabrik anfahren wuerde..............er willigte ein.

Mit einem atemberaubenden,abwechselnden gasgeben und bremsen,schoss der
junge Fahrer mit seinem Tuktuk in den Abendverkehr hinein.
Wir hatten das Gefuehl auf einem Rodeo-Bullen zu sitzen,der staendig am Bocken war.
Ich mu฿ zugeben,ich habe es waerend der gesamten Fahrstrecke zurueck zu unserem H o t e l  nicht geschafft,die Verkehrs und Vorfahrtregeln zu erkennen,nach denen,dieser Kerl sein Tuktuk steuerte,..oft waren wir erstaunt,da฿ durch solch enge Luecken,doch noch ein ganzes Tuktuk passte.

Kurz vor unserem H o t e l ,kam es dann so,wie es kommen mu฿te,....unser Tuktuk wurde von einer Polizeistreife wegen chaotischem,und riskanntem
Fahren angehalten und unser Rennfahrer ins Gebet genommen....ihm drohte
ein Bu฿geld,der Block war schon gezueckt,....sie entfernten sich einige Meter von uns,soda฿ man das Gespraech nicht mehr mitverfolgen konnte,...was uns ja sowieso nicht gelungen waere,aber im Nachhinein sagte uns der Fahrer,nachdem er wieder in sein Tuktuk gesprungen war und
erneut wie eine wilde Hornisse in den Verkehr stach....das man eine beidseitige Regelung gefunden hatte,die nicht ganz so teuer wurde,wie ein Bu฿geld.
Am H o t e l angekommen bezahlten wir unseren Rodeoreiter und gaben ihm zusaetzlich die "Mehraufwandsentschaedigung" von 40 Bath,damit er nicht ganz umsonst gefahren ist.......
Ps:Der Typ war ein bischen crazy,...aber ein lustiger und liebenswerter Geselle.
Eigendlich,wollten wir nun auf unser Zimmer gehen,duschen und endlich nach mehr als 27 Stunden Wach-sein,endlich unserem K๖rper ein wenig Schlaf g๖nnen,aber da erkannten wir das unsere Stra฿e,die mittags wie ausgestorben wirkte,sich zu einem Nachtmarkt mit vielerlei Stไnden entwickelt hat...und so liefen wir auch hier noch mal die Stra฿e mit ihren vielen bunten Lichter,Leuten und Geruechen rauf und runter,bis dann
wirklich,wirklich,wirklich...fuer diesn Tag schlu฿ war.

Es ist nun 0:30 Ortszeit und ich mu฿ zusehen,da฿ ich wenigstens ein paar Stunden Schlaf bekomme,denn Heute geht es schon um 6:30 wieder auf Tour.

Ich hoffe ihr konntet menthal so ein bischen durch meine Beschreibung dabei sein.........es wuerde mich auf jeden Fall freuen...

Viele Grue฿e und gute Nacht.......Ruedi

Der Countdown läuft...

Geschrieben am 17.11.2008 um 11:56
So es ist jetzt der 17.11.2008 um23:57 Uhr.....in Deutschland....(die Frisur hält)
Morgen geht ab nach Thailand....
Hund und Kinder sind versorgt,Koffer sind gepackt und die Gedanken drehen sich ständig darum,ob man denn wirklich an alles gedacht hat.........

Wie auch immer...um ca.14:00 soll der Bomber starten und wir sind sehr gespannt,welche Eindrücke auf uns in Thailand warten.

Wenn die technischen Voraussetzungen es erlauben,werden wir versuchen unseren Trip so gut es geht zu dokumentieren und das Flair dieses Landes ein Stück weit nach Hause zu schicken.

Auf diesem Wege ...viele Grüße an alle Freunde,Verwannte und Bekannte.....

Silke & Rüdiger

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