Nachdem wir auf dem Flughafen und auf dem Flug nach Sandakan fast erfroren wären, zeigte sich in der Auswilderungsstation leider nur einen Orang Utan (Oskar).
Die Bootsfahrt zur Riverside ***** am größten Fluss Borneos (Kinabatangan) entlang entschädigte uns ein wenig. Nach unserem Lunchstopp entdeckten wir auf einem Spaziergang einen wilden Orang Utan, der in den Baumwipfeln rumturnte und fraß. Klar, dass sich daraufhin die Abfahrtszeit deutlich verzögerte.
Auf unserer weiteren Bootstour zur ***** sahen wir am Ufer noch zweimal wilde Orang Utans. Laut Guide sieht man die Orangs eher in der Auswilderungsstation als in der freien Natur.
Nach einer kurzen Kaffepause ging es weiter mit dem Boot flussaufwärts in einen Seitenarm wo wir Proboscis monkeys, Kurz- und Langschwanzmakkaken, eine weitere Schlange, Monitor Lizards und Hornbills gesehen haben. Die Tour dauerte wieder dreieinhalb Stunden, Abends sind wir todmüde ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen ging es schon vor dem Frühstück auf Entdeckungstour zu einem See. Wieder konnten wir viel Wildlife beobachten. Nach einem Dschungeltrail kam unser Guide zu uns und informierte uns, dass die Spätnachmittagstour schon früher beginnen könne (müsse), da er Neuigkeiten von seinem Freund habe. Wir konnten uns denken, dass wir auf Elefantenpirsch gehen würden und waren entsprechend aufgeregt. Nach einer anderthalbstündigen Bootsfahrt auf der wir für drei Orang Utans angehalten haben – man beachte wir haben also 6 wilde Orang Utans gesehen, auch für unseren Guide eine mehr als durchschnittliche Menge – hielten wir am Uferrand an und lauschten den Urwaldgeräuschen. Wir hörten es im Gebüsch knacken, eine Elefantengruppe musste im Wald am Ufer entlanglaufen, sie war allerdings im dichten Dschungel nicht zu sehen. Ca. 10 Minuten fuhren wir am Uferrand entlang, ohne etwas zu sehen. Dann bewegten sich immerhin die Büsche und wir entdeckten schon überglücklich etwas Graues dahinter. An einer etwas offeneren Stelle sahen wir dann drei Elefanten hintereinander herlaufen. Unfassbar für alle, aber wahr: Die seltenen Borneo-Pygmäen-Elefanten kamen aus dem Dschungel, um ein Bad im Fluss zu nehmen und wir hatten das große Glück in einer Entfernung von ca. drei Metern zusehen zu können. Ein für uns noch immer unfassbares Erlebnis, denn nach ungefähr fünf Minuten drehten die drei Elefanten ab und verschwanden wieder wie vom Erdboden verschluckt im Dschungel. Right time, right place!!!!
Dieser Höhepunkt ist nun wirklich nicht mehr zu toppen.
Ok, auf dem Rückweg haben wir noch eine seltene, endemische Affenart gesehen und heute in weiter Ferne einen Gibbon!!!!
Kota Kinabalu hat uns wieder, hier regnet es jetzt. Morgen geht’s nach Pulau Tiga.









