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Mexiko? Mexiko!

Wieder daheim

Geschrieben am 16.12.2008 um 12:59

Liebe Freunde,

am Sonntag verließen wir die Insel, packten am Festland wieder unser Auto und zuckelten, zum letzten Mal Yukatan genießend, Richtung Flughafen. In Cancun besichtigten wir die Urlaubsalternative auf der Lagune: riesige Bettenburgen, the American way of vacation. In diesen Hochhäusern für Wochen zu verschwinden, wäre nicht unser Ding.

Pünktlich brachte uns der Flieger nach Amsterdam, und wir stellten nach knapp 10 Stunden Flug unsere Uhren um 7 Stunden vor. Die Temperaturen änderten sich auch, sie stürzten um 25 Grad auf 4 Grad ab. Nach einer weiteren Stunde Flug waren wir gestern wieder in Berlin.

Die Reise war nach unseren Vorstellungen von erlebe-fernreisen.de sehr gut vorbereitet worden. Auch die Reiseunterlagen vor Ort vom Partner mit Hinweisen und Empfehlungen für Weg und Ziel sicherten, dass wir stets auf kürzestem Wege unsere jeweiligen Übernachtungsorte erreichten und Sehenswürdigkeiten nicht verpassten. Selbst die Restaurantempfehlungen waren hilfreich.

Über die Kommentare aus der Heimat im Blog haben wir uns sehr gefreut, vielen Dank.

Noch einmal Mal liebe Grüße von

Regina und Jutta, Klaus und Frank

Reif fuer die Insel

Geschrieben am 13.12.2008 um 08:23

Liebe Freunde,

wir sind zwar noch nicht reif fuer die Insel, aber wir geniessen es,auf dem einsamen Eiland Holbox ( Geheimtipp,weil Autoverbot und nur mit Faehre zu erreichen ) nach 3200 km auszuspannen. Wir haben einfach nur die Straende gewechselt, das karibische Flair ist uns erhalten geblieben.

Am Mittwoch absolvierten wir das obligatorische Bildungsprogramm ( Ruinen am Meer,malerisch gelegen und sehr fotogen ). Klaus kam auch auf seine Kosten, da es wieder viele Voegel zu beobachten gab.

Donnerstag stiegen wir wieder ins Auto, um die restlichen km unter Absingen von Weihnachtsliedern zu schrubben. Denn nun wird es Zeit, sich in Stimmung zu bringen.

Die Insel empfing uns stuermisch, aber sonnig. Dewegen konnten wir den gebuchten Ausflug per Boot zu 3 Vogelinseln erst gestern unternehmen.Das war allerdings ein echtes highlight. Man fuhr uns zu den Brut- und Rastplaetzen von Pelikanen, Flamingos , Reihern und anderem hier ansaessigem Federvieh.

Heute ist unser letzter Tag, den wir nutzen werden, die Insel mit dem Hauptverkehrsmittel, dem Golfcar, zu erkunden.Doch bevor es losgeht, lassen wir uns eine typische mexikanische Spezialitaet, Guacamole und Tortillas, munden.

Es gruessen Euch letztmalig aus dem sommerlichen Mexiko

Jutta und Frank, Klaus und Regina

 

An der guatemaltekischen Grenze entlang

Geschrieben am 10.12.2008 um 02:10

Liebe Freunde,

am Sonntag ging es in einer kleinen internationalen Gruppe (Israel, USA, Belgien, Schweiz, Spanien, Argentinien, Deutschland) im Minibus zum Grenzfluss Rio Usumacinta, auf dem wir per Boot zu der entlegenen Ausgrabungsstaette Yaxchilan fuhren. Ein weiterer Hoehepunkt erwartete uns auf der Ruecktour in Bonampak, da hier noch farbige Fresken in den Tempeln erhalten geblieben sind. Die hier lebenden Lacandones-Indianer fuehren noch ein sehr isoliertes Dasein.

Montag ging es ueber 350 km wieder in Richtung Karibik, vorerst bis Xpujil. Wir fanden ein grosses, aber leeres Quartier, eine kleine, aber feine Ruinenanlage und ein Dorf vor, das an alte Westernfilme erinnerte.

Heute nun wiederum eine 340 km lange Strecke bis nach Tulum, unserer vorletzten Station. Hier ist nun Karibik pur. Das Meer spuelt fast bis an die Haustueren unserer Cabanas. Null Weihnachtsstimmung. Wir haben uns gleich die Vorzeige-Ruinenanlage von Tulum angesehen, die unsere letzte sein soll.

Frei lebende Krokodile haben uns schon beeindruckt, wie ziemlich zutrauliche Leguane bis zu einem Meter Laenge in den Ruinen. Bruellaffen im Dschungel haben uns genervt, eine Vogelspinne abends auf der Terrasse erschreckt. Aber als uns heute eine hochgiftige Korallenotter vor die Fuesse lief, wurde uns schon etwas anders.

Da hilft ein grosser Schluck Tequila, den wir jetzt nehmen werden.

Regina, Jutta, Klaus und Frank  

Im Land der Zapatistas

Geschrieben am 7.12.2008 um 12:46

Liebe Freunde,

am Donnerstag erlebten wir Natur pur bei einer Schnellbootfahrt durch den Canon del Sumidero. Bei praechtigem Wetter von 7 Grad in San Cristobal bis zu 30 Grad auf dem Wasser tobten wir zwischen 1000 m hohen Felsen hindurch.

Freitag bewaeltigten wir den gefaehrlichsten Abschnitt unserer Reise durch das Bergland Chiapas, dem Reich der Zapatistas. Davon zeugten nicht nur ueber Strassen gespannte Seile, sondern auch die staendige Praesenz von bewaffneten Einheiten, vermummt und mit MPi im Anschlag. Im Schatten eines Reisebusses gelangten wir nach 5stuendiger Serpentinenfahrt ueber 220 km durch die Selva Negra heil nach Palenque. Ohne Pause ging es zu den beruehmten Ruinen, die wirklich wieder gewaltig waren.

Gerade sind wir von einem beeindruckenden Ausflug zu den Wasserfaellen Agua Azul und Misol-Ha zurueck. Das war wieder eine Fahrt ins Land der Zapatisten, diesmal aber mit einer Gruppe und bewaffnetem Fahrer. Allerdings haette man uns gern ausrauben koennen, denn wir hatten alles Wertvolle in der Unterkunft gelassen.

Jetzt aber Schluss, wir wollen den 40. Hochzeitstag von Regina und Klaus feiern.

Feucht-froehliche Gruesse von

Regina, Jutta, Klaus und Frank  

 

Entlang der Suedkueste Yukatans

Geschrieben am 3.12.2008 um 10:34

Liebe Freunde,

jetzt geht das Kilometermachen so richtig los. Von Izamal sind wir in hohem Galopp, obwohl wir nicht so fahren sollten wie die Mexikaner, zur Ruinenstaette Uxmal geprescht. Eine sehr schoene Anlage, auch wenn sie schon in die Jahre gekommen ist. Weiter ging´s nach Campeche, der "Bunten". In dieser sehr farbigen Stadt am Meer erlebten wir nun bei lichtergeschmueckten P.a.l.men den 1. Advent.

Bei weiterhin guten Strassenverhaeltnissen erreichten wir vorgestern, immer am Golf von Mexiko entlang, Villahermosa, eine 300.000-Leute-Stadt. Der abendliche Verkehr war entsprechend. Wir waren heilfroh, als wir ohne Schrammen unsere Unterkunft fanden.

Gestern frueh schauten wir noch nach den Stein-Skulpturen der alten Olmeken im Park La Venta, bevor wir ueber Cardenas und Tuxtla Gutierrez und danach eines staendigen Anstiegs ueber 85 km in 2100 Meter Hoehe San Cristobal de las Casas erreichten. Wir hatten zahlreiche engkurvige Mittelgebirgsstrecken zu bewaeltigen und zahlreiche Baustellen zu passieren, die fuer weggespuelte Strassen eingerichtet worden waren. Mit einem Seufzer der Erleichterung erreichten wir das Ziel nach 330 km noch vor Einbruch der Dunkelheit.

San Cristobal ist eine urspruengliche Kolonialstadt mit 100.000 Einwohnern und das Zentrum der indianischen Bevoelkerung. Heute fuhren wir per Minibus in zwei Indianerdoerfer, um etwas von der Lebensweise der doch recht armselig lebenden Menschen zu erfahren. Ein echtes Kontrastprogramm zum Leben in den Staedten der Kueste.

Irgendwo soll sich in den vergangenen Jahrhunderten ein Italiener mit Restaurant angesiedelt haben. Den versuchen wir jetzt zu finden.

Mit sonnigen Abendgruessen Regina, Jutta, Klaus und Frank  

Mayaland

Geschrieben am 30.11.2008 um 04:08

Liebe Freunde,

vorgestern meinten wir noch, es heisst Chicken Pizza, seit Freitag wissen wir, dass Chichen Itza die groesste Stadt der Mayas war. Die deutschen Burgen sind ja schon stolz und kuehn, was aber die Mayas aufgeschichtet haben ...

Es war sehr beeindruckend, zumal wir frueh fast allein durch die zu Stein gewordene Geschichte pilgerten. Auch unser Quartier mit 5-Sterne-Niveau gleich nebenan, laesst sich auf der weiteren Rundreise kaum noch toppen.

Unser naechstes Ziel Izamal war nur 80 km entfernt und wurde uns per Pferdekutsche vorgestellt.

Heute fuhren wir wieder zur Nordkueste, um bei excellentem Fischessen und anschliessendem Sonnenbad am Strand zu relaxen. Das Wasser im Golf von Mexiko ist uebrigens nicht so warm wie in der Karibik, nur 24 Grad.

Bei Euch ist es jetzt 4 Uhr frueh, hier ist erst 21 Uhr, gerade noch Zeit fuer einen Tequila vor dem Schlafengehen. Uebrigens: Heute haben wir uns auch angesehen, wo der Tequila herkommt.

Es gruessen Euch Regina, Jutta, Klaus und Frank

 

 

Kuestenleben

Geschrieben am 28.11.2008 um 03:23
Liebe Freunde,

am Dienstag brachte uns die Faehre auf die Insel Cozumel. Mit einem ziemlich kleinen Glasbodenboot fuhren wir zum Schnorcheln ans Riff. Viele bunte Fische, wie erwartet. Bei hohem Wellengang waren zum Schluss Bade- und Strassenbekleidung gleichermassen nass.

Am Mittwoch begann unsere Rundreise mit einem Dodge Richtung Nordkueste. Mit guide und Boot fuhren wir durch die Mangrovenwaelder von Rio Lagartos und sahen unendlich viele und schoene tropische Voegel, bis hin zu den Flamingos. Selbst Krokodile konnten wir entdecken. Die Exkursion endete in der Dunkelheit mit einem besonderen Kick.

Heute besichtigten wir die ersten Maya-Ruinen von Ek Balam bei 30 Grad im Schatten. Es war schon sehr beeindruckend. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung von Valladolid sind wir jetzt ganz nah am Highlight der Maya-Kultur in Chitzen Itza in einer wunderschoenen *****anlage gelandet. Morgen sehen wir uns diese gewaltigen Bauwerke an.

Hasta la vista, estamos bien.

Regina, Jutta, Klaus und Frank

Wir sind in Mexiko!

Geschrieben am 24.11.2008 um 08:02

Liebe Freunde,

gestern haben wir den grossen Sprung ueber den Atlantik leicht geschafft. Zwischenstopp war in Havanna, Erinnerungen an den eindrucksvollen Kuba-Urlaub im vergangenen Jahr wurden wieder wach. Von Cancun kutschierte man uns in das ***** Fiesta Banana in Playa del Carmen.

Heute nun erkunden wir diesen beliebten Urlaubsort bei 30 Grad, weissem Sand, tuerkisblauem Meer und Luxusjachten der Superreichen. Schneit es in Deutschland noch?

Heute nachmittag werden wir bei hoffentlich nicht so warmem Wasser ausgiebig in der Karibik baden.

Heisse Gruesse von

Regina und Jutta, Klaus und Frank 

 

Vor dem Start

Geschrieben am 22.11.2008 um 10:16
Liebe Freunde,

genau 24 Stunden vor dem Abheben in Berlin-Tegel, eröffnen Regina und Klaus Kremp, Jutta und Frank Dietrich ihren Mexiko-Blog. Wenn wir überm großen Teich ins Internet kommen, berichten wir hier regelmäßig über unsere Rundreise.

Der Sonne hinterher!

Es grüßen Euch
Regina, Jutta, Klaus und Frank


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