Langkawi/Teil 4
Geschrieben am 30.03.2010 um 07:22
Gestern haben wir viele Stunden in der "Underwaterworld Langkawi" zugebracht. Es gab nicht nur Fische zu sehen, sondern auch viele Vögel (Flamingos, Papageien ...) und kleine Äffchen im "Regenwald-Bereich" sowie Robben und Pinguine, Otter, Schildkröten ... In den "Touch-Ponds" konnte man kleine Rochen, Seesterne, Seegurken und kleine Haie streicheln. Bei den Seegurken waren wir nicht sicher, ob wir die anfassen sollten oder nicht, zumal eine Holländerin meinte, dass sie sich wie Würmer anfassen. Wir haben es dann aber doch getan - war gar nicht so eklig, wie die Dinger eigentlich aussehen.
Eklig finden sicher einige auch, was wir uns jeden Tag gönnen (!): den Fish-Spa. Das ist einfach herrlich und zur Nachahmung wirklich empfohlen! Da pusseln einem tausende kleine Fischchen die tote Pelle von den Füßen...
Regen gab es gestern auch mal - welch' Wunder, allerdings nur kurz. Seitdem brennt die Sonne wieder gnadenlos auf uns runter. Wir können uns noch gar nicht recht vorstellen, nach 3 1/2 Wochen unsere Flip-Flops (bzw. oft genug auch barfuß laufen) gegen Socken und festes Schuhwerk einzutauschen. Das ist schon eine grauselige Vorstellung.
Wir haben schon überlegt, unsere Rückflugtickets einfach zu canceln.
Wir werden jetzt ein gutes indisches Essen genießen, herrliches Mango-Lassi trinken, Christian wird sich noch eine Massage gönnen und danach werden wir noch ein bisschen shoppen gehen, bis wir wieder träge dem Hotel, und somit dem Strand, entgegen gehen.
Langkawi/Teil 3
Geschrieben am 27.03.2010 um 10:40
...und über den Reisfeldern, in denen sich derzeit auch ganze Büffelherden tummeln, schweben die Adler, die sich bei einem kühlen Bierchen bei Sonnenuntergang von der offenen Lounge-Zone am Pool aus gemütlich beobachten lassen. Ab und an sind auch noch andere Greifvögel zu sehen, die wie in Zeitlupe im Himmel zu kleben scheinen, wenn sie am Boden Beute ausgemacht haben. In den Wassergräben, die die Reisfelder umgeben, tummeln sich Monitor-Lizards. Heute haben wir einen beim Plündern eines Vogelnestes hoch oben in einer Kokosnusspalme beobachtet (ja, die Tierchen können verdammt gut klettern und sind auch ziemlich schnell). Die Vögel haben ihn wie wild attackiert, selbst als er wieder am Boden war! Dort erwarteten ihn außerdem noch die Hunde: wahrlich kein einfaches Leben für den Burschen! Wesentlich ruhiger ging es heute morgen beim Fotografieren des Paradiesvogel-Pärchens zu, dass gerade mit Nestbau beschäftigt ist. Wie wir erfahren haben, sollen teilweise auch ganze Kolibri-Schwärme ihr Stelldichein geben...
Leider mussten wir heute "unser Paradies" verlassen und sind in unser Strand-Hotel umgezogen. Wenn wir könnten, würden wir trotz des herrlichen Strands, der direkt am Hotel liegt (man braucht eine gute Sonnenbrille für den gleisenden weißen Sand) sofort wieder gegen "unser Häusschen tauschen! Dafür liegt Malaysias größtes Aquarium nur ein paar hundert Meter weiter die Straße runter. Das wollen wir uns, neben relaxten Strandaufenthalten unter wiegenden Kokospalmen, auf jeden Fall auch noch anschauen!
Langkawi/Teil 2
Geschrieben am 26.03.2010 um 10:08
... und wenn Ihr Euch auch nur annähernd vorstellen könntet, wie schön es hier ist und wie gut es uns geht, würdet Ihr keine Zeit verlieren und sofort die Koffer packen und herkommen!
Wir haben uns schon wieder ein Auto gemietet und damit heute die Insel erkundet: wir haben eine atemberaubende Seilbahnfahrt gemacht - lautlos glitten wir mit 3m pro Sekunde auf 710m über den Meeresspiegel; tief unter uns der grüne Dschungelteppich - und waren dabei sogar kurzzeitig "auf Augenhöhe" mit einem ganzen Schwarm von wunderschönen Nashornvögeln! Danach sind wir gemütlich "nach Hause" gefahren (soweit ist es schon :o) ). "Unser" Haus ist wirklich genial,denn neben all den schon beschriebenen Annehmlichkeiten steht unsere Tür auch alle Zeit für die Haustiere der Familie offen: morgens bittet "Norah Jones" miauend um Einlass und Lilly und Bud, zwei ganz liebe Hunde,sitzen beim Frühstück zu unseren Füßen. "Barbara Streisand", noch eine der insgesamt vier Katzen, lässt sich dagegen nur selten blicken. Bei uns wohnt auch ein großer Gecko,der sehr laut "bellen" kann und vor unserer Terasse gleiten Echsen von Baum zu Baum. Eisvögel kann man sogar von der Toilette aus sehen...
Langkawi
Geschrieben am 24.03.2010 um 09:06
Wir haben uns ein schattiges Plätzchen gesucht, um gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken und sitzen deshalb auf der überdachten Terasse "unseres" Häuschens mitten im Grünen. Der Ventilator über uns macht die sengende Hitze erträglich. Die Grillen zirpen im Gras und ein paar Vögel geben in den Zweigen über uns ein Konzert. Wir sind zwar aur DER angesagten Insel in Malaysia, haben uns aber für die ersten Tage bewusst für diesen Homestay im Inselinneren entschieden. Kein Meer, dafür eine herrliche Aussicht über Reisfelder mit Bergen am Horizont. Einen Pool mit Lounge-Zone gibt es auch. Das Beste ist: es gibt nur 4 Häuser für die Gäste und nur 2 sind derzeit belegt. Relaxen ist angesagt. Was anderes geht hier eh nicht-die Gegend hier ist absolut nicht touristisch, dennoch steht uns kostenlos Wifi zur Verfügung,im Hintergrund läuft leise unsere Musik über die Stereoanlage,wenn wir wollen,können wir uns in der komplett ausgestatteten Küche selber was kochen oder auf der großen Couch relaxen...
Georgetown/Pulau Penang
Geschrieben am 23.03.2010 um 01:41
Mittlerweile sind wir in Georgetown auf Pulau (=Insel) Penang. Hier gibt es in erster Linie viel Verkehr, wenig bis gar keine Bürgersteige und massenhaft leckeres Essen...wenn man es mal geschafft hat auf die andere Strassenseite zum nächsten Stand zu kommen. Penang ist die kulinarische Hauptstadt Malaysias - hier bekommt man Essen aus aller Herren Länder. Die Hauptbeschäftigung der Malaysier hier scheint auch essen zu sein. Wir haben uns schnell angepasst es den Anderen gleich zu tun. Zum Glück haben wir hier um einen Tag verlängert-all die Köstlichkeiten wollen probiert sein! Das Auto haben wir bereits abgegeben. Nun ja - es steht immer noch auf dem Hotelparkplatz-die Mietwagenfirma hat lt. Rezeption zwar Schlüssel und GPS abgeholt, aber das Auto vergessen...
Cameron-Highlands
Geschrieben am 20.03.2010 um 08:25
Auf der Straßenkarte war es keine große Entfernung zwischen dem Taman-Negara-Nationalpark und den Cameron-Highlands. Die fehlende direkte Straßenverbindung schoben wir auf unsere Karte. ("Da gibt es bestimmt welche, die sind hier nur nicht eingezeichnet, weil die Auflösung zu grob ist.") Da lagen wir falsch. Wir mussten erst mal ca. 50km zurück fahren, um ein wenig weiter westlich die gleiche Strecke wieder gen Norden zu fahren und dann noch ein gutes Stück weiter. Dann wieder ein Stück westlich, dann wieder südlich runter. Warum auch einfach, wenn es kompliziert geht?
Während der Fahrt haben wir vergeblich nach den weitläufigen Teefeldern Ausschau gehalten. Da waren einfach keine, nur riesige Felder mit Gewächshäusern, in denen Kohl, Auberginen, Tomaten und vor allem jede Menge Erdbeeren wachsen. Erdbeeren werden hier angebetet - anders kann man es nicht nennen. Erdbeer-merchandising an jeder Ecke: Plüscherdbeeren, aufblasbare Erdbeeren, Handtaschen mit Erdbeeraufdruck, Hausschuhe in Erdbeerform, Erdbeerschirme mit dem kleinen grünen Blätterzeugs wackelnd oben drauf, Erbeermarmelade, Erdbeersaft, Erdbeersyrup, Erdbeereisbecher und -torte und natürlich frische Erdbeeren...
Irgendwie haben wir uns durch den Erdbeerdschungel hindurch zum Hotel "durchkämpfen" können. Nach einer sehr langen, aber auch schönen Fahrt (vom Navi mal abgesehen, zu dem ich mittlerweile eine Hassliebe aufgebaut habe, denn man kann keinen Abgleich zur Strassenkarte machen, da die angezeigten Strassennummern NIE mit denen in der Karte überein stimmen und auch die Strassen selbst nicht - da hätten wir auch eine von Thailand kaufen können, das wäre aufs Selbe rausgekommen - aber ohne das Navi den Weg selber finden zu wollen ist definitiv unmöglich) waren wir uns einig: das Hotel allein war die Fahrt wert! Wir sind gefangen in einer Thomas-Kinkade-Welt! Das schnuckeligste Hotel hier weit und breit. Very british mit Tea and Scones zum Frühstück und, wie sollte es auch anders sein, Weihnachtsdeko über den Türen (...irgendwie verfolgt uns das) und abends Feuer im Kamin. Ja, hier oben ist es kühl, es sind eben Highlands. Wir sind mit den Temperaturen auch schon verwöhnt aber bei brutal kalten ca. 20-25 Grad Celsius ist frieren doch erlaubt - oder? :o) Da musste bei der Tea-Tour heute morgen (ja, die Teefelder haben sich doch noch aufgetan und sie sind nicht gerade klein) das langärmelige T-Shirt herhalten. Christian hatte übrigens schon Angst, dass uns auf der Tour Lamadecken verkauft werden. :o)
Taman Negara-Nationalpark/Teil 2
Geschrieben am 20.03.2010 um 07:56
Die Nachtwanderung war interessant: wir haben sogar einige Exemplare einer einheimischen Hirschart gesehen. Regenwald bei völliger Dunkelheit ist schon ein Erlebnis für sich! Unser Guide hat sogar mit einem Stock in einem verrottetem Baumstumpf nach einem Skorpion gestochert. Er hat ihn leider nicht hervorbekommen. Tags darauf war es sehr heiß. Die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass das Atmen schwer fiel. Wir beschlossen, mal nichts zu tun. Also pendelten wir nur zwischen den schwimmenden Restaurants und unserer Terrasse. Dieser Tag bestand folglich aus essen, trinken und Nickerchen machen.
Taman Negara
Geschrieben am 17.03.2010 um 04:35
Die Luft ist absolut herrlich hier! Hier riecht es nach einem ganzen Ozean voll von Blüten und Gräsern. Am liebsten würden wir ganz viel davon einpacken und mitnehmen.
Aber ich bin schon wieder viel zu schnell und will lieber mal langsam von vorn anfangen, was bei den Klängen von Mariah Careys: "All I want for Christmas" nicht unbedingt einfach ist. Ein Weihnachtslied mitten im März, aber wen interessiert das schon.
Gestern haben wir "unser" Auto erhalten - mitten in Chinatown, direkt vor die Hoteltür. Wir sind unter großem Staunen einer Horde Touristen dann ein wenig später losgedüst. Raus aus der Stadt schien anfangs kein Problem, denn der Highway war schnell gefunden. Bei: "I'm easy like Sundaymorning" und Sonnenschein bei weit über 30 Grad schon um diese frühe Uhrzeit schien die Welt mehr als in Ordnung. Wir haben sogar einen Halt bei den Batu-Caves eingelegt, die durchaus einen Abstecher wert sind. Danach hatten wir, sagen wir mal, ein paar kleinere Probleme mit dem GPS-Gerät: teilweise war die Anzeige so zweideutig, dass wir uns mehrmals verfahren haben. Also wieder rumdrehen - kein Problem. Aber als: "turn left" erklang und eine Abzweigung nach rechts angezeigt wurde, waren wir dann doch ein wenig ratlos. Nichtsdestotrotz haben wir auch das geschafft, bis wir merkten, dass wir nicht ganz das richtige Ziel eingegeben hatten...ja, ist schon lustig mit uns im Urlaub. :o) Unsere Zeiplanung war somit hinäber und das richtige Ziel einzugeben war dann auch etwas schwierig. Man muss halt wissen, das das GPS manche Orte einfach nicht kennt (oder nicht kennen will, mittlerweile unterstelle ich dem Ding Absicht). Nach mehreren erfolglosen Versuchen haben wir es über "Hotelsuche" dann doch geschafft. Gegen Abend und mehr als 260 km später sind wir dann doch beim richtigen ****** angekommen.
Ein Auto zu haben ist hier durchaus sinnvoll. Die Meeting-Points für die Ausflüge befinden sich bei den Floating Restaurants weiter unten im Ort, ca. 15 Gehminuten entfernt, was nicht nur abends bei völliger Dunkelheit und über Stock und Stein schon unbequem sein kann. Auch tagsüber liegt der Weg nicht im Schatten und die hohe Luftfeuchtigkeit tut ihr übriges.
Heute haben wir unseren Canopy-Walk gehabt. Leider sind zur Zeit Schulferien in Singapour, was uns hier Massen von Schulklassen beschert hat. Wir haben noch nie so viele Menschen im Regenwald gesehen! Aber nach einer Wanderung von etwa einer Stunde auf einen kleinen Berg hatten wir sie abgehängt. :o) Der Canopywalk war schön. Canopywalks sind für uns zwar nichts Neues, aber dieser hier ist doch etwas anders, als andere, nämlich ziemlich wackelig. Wir haben ein Rieseneichhörnchen gesehen: so gross wie ein kleiner Hund hat es faul in den Zweigen über uns gechillt!
Nebenbei muss ich noch bemerken, dass einen Dieter Bohlen auch in Asien verfolgt. Nach dem Frühstück bekam ich "Cherie, Cherie Lady" nicht mehr aus dem Kopf. Überhaupt sind deutsche Sachen wie "Bayern München" und die "Scorpions" (!) unheimlich populär. Mal ganz abgesehen von vielen deutschen Automarken, die einem gleich entgegengeschleudert werden, wenn man sagt, woher man kommt.
Kuala Lumpur
Geschrieben am 15.03.2010 um 05:10
Unser Flug mit Air Asia war ein Erlebnis. Für eine Billig-Airline war das Flugzeug erstaunlich gut bestuhlt: schwarze Ledersitze komplett im ganzen Flugzeug, auch in der "Holzklasse". Zwischendrin gab es kostenlose Animation mit viel Lachen und Gejohle der Einheimischen. Sowas muss man mal mitgemacht haben!
Unser Chaffeur war ein überaus netter und höflicher junger Inder und sein Auto war in der Fahrerkabine mit Tigerfell ausgekleidet. Er fuhr souverän bis zum Ziel und erledigte dabei auch noch seine Büroarbeit. Muss ja auch irgendwann mal erledigt werden...
Jetzt sind wir in Kuala Lumpur. Kompletter Gegensatz zum ruhigen Bako-Park. Hier pulsiert das Leben, es leben so viele unterschiedliche Menschen hier (wie uns scheint: Minimum 50 Prozent Inder), gibt es Essen von überall her und es scheint nichts unmöglich. Alle sprechen Englisch, auch die Einheimischen untereinander mit ihren Kindern.
Wir wohnen direkt im quirligen Chinatown. Überall blinken Lichterketten und Laternen, chinesische Musik dröhnt aus Lautsprechern, riesengroße Flatscreens hängen über den Strasseneingängen, aus denen Werbung auf die Massen herabrieselt, die Düfte der Garküchen umfangen einen, die Händler gehen ihren Geschäften nach und überall gibt es was zu bestaunen und zu kaufen, anzusehen oder einfach nur zu genießen.
Wir haben viel Zeit um und in den Petronas-Türmen verbracht: ein riesengroßes Shopping-Center ist drinnen untergebracht. So groß, dass man sich verlaufen kann und ständig neue Geschäfte und neue Dinge findet. Hier kann man Stunden zubringen! Das Glück war außerdem auf unserer Seite und wir haben Tickets für die Skybridge ergattern können!! Die sind limitiert: täglich dürfen nur 1.650 Leute hoch.
Wir konnten uns dann aber doch von den Türmen lösen und haben uns gleich auf den nächsten gestürzt: einen kleinen Walk entfernt steht der Zwillingsbruder vom Ginnheimer Spargel. Also Ticket gekauft und ab nach oben: der Blick ist fantastisch! Und das Wetter war es auch!
Unten angekommen ging es gleich zum Geldwechsler. Noch während des Wechselns wurden wir angesprochen: "Sag mal, dich kenn ich doch!" Da muss man soweit reisen, um seit Jahren aus den Augen verlorene Bekannte aus'm Rodgau beim Moneychanger in KL wiederzutreffen! Was macht man da: man trifft sich am Abend auf ein gepflegtes Tiger in Chinatown ("Kennt Ihr den Laden mit den gelben Tischdecken und Tiger fuer 13 RM, an der Ecke, ihr wisst schon?" - "Klar doch!") Wie selbstverständlich plant man hier seine Abende an irgendwelchen Ecken (die man tatsächlich auch noch kennt) in einer Weltstadt mit alten Bekannten, ...verrückt!! Beim Austausch von Reiseerlebnissen haben wir doch tatsächlich bis zum Ladenschluss (das will was heißen in Chinatown!) gegessen, getrunken und soo viel gelacht! Sogar die Einheimischen nebenan wurden ins Gespraech integriert...
Heute haben wir Little India unsicher gemacht. Nachher fahren wir noch mit der Monorail zu den Türmen, um noch ein paar Bilder bei Nacht zu schiessen und noch ein wenig zu shoppen. Das Nahverkehrssystem ist sehr gut ausgebaut und sogar ich (Nicole) verstehe das auf Anhieb. Die Station: "Pasar Seni" liegt nur ein paar Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Von da sind es nur vier Stationen bis "KLCC" und eine Hin-und Rückfahrt für einen Erwachsenen kostet nur 3,20RM, also umgerechnet nur 0.70 EUR und das Beste ist: alle 2 Minuten kommt eine Bahn.
Morgen bekommen wir das Auto. Das kann was werden. Der Verkehr ist der Hammer und unterscheidet sich komplett von Thailand und Vietnam. Hier fährt man nicht links - hier fährt man überall.
Bako-Nationalpark
Geschrieben am 14.03.2010 um 07:15
Es sind mittlerweile ein paar Tage ins Land gegangen. Inzwischen liegt der Ausflug zum Bako-Nationalpark (leider schon) hinter uns. Wir haben wieder eine Menge erlebt und gesehen. Die Erinnerungen kamen wieder und es war so schön, wieder da zu sein! Wir hatten zwei Guides ganz für uns allein und die ganze Zeit über: da kam VIP-Feeling auf!! Wann immer wir Lust auf einen Ausflug hatten - sie kamen mit und erklärten alles und zeigten uns Tiere und Pflanzen, die wir nie so gesehen oder beachtet hätten: echte Naturburschen, die beiden Iban's...jaaaa, ein paar Witze bezüglich des Reisweins bei unserem ersten Besuch gingen auch auf Christian's Konto...
Am ersten Tag kamen wir "durch den Monsun" an. Am zweiten Tag war das Wetter herrlich und wir haben ein paar Ausflüge gemacht (der Pflastervorrat wurde arg strapaziert), am dritten Tag hatten wir Minimum 36 Grad im Schatten und sind sieben Stunden im Regenwald unterwegs gewesen!! Unsere Füsse sahen dementsprechend aus und die Pflaster nahmen weiter ab. Mittlerweile taten alle in den Beinen vorhandenen Muskeln weh und die Schultern hatten dicke rote Striemen von den Rucksäcken, aber es war absolut herrlich Altbekanntes wieder zu sehen und Neues zu entdecken! Und mit den beiden Guides hatten wir ziemlich viel Spass. Jede Nacht gab es zusätzlich eine Nachtwanderung, die auch erstaunliche Dinge zu Tage fördern kann (was ein Wortwitz) : Fotos von 'blinkenden Christmas-Trees", fluoreszierenden Blättern und von Katzenwelsen. Ja, im Dschungel ist vieles möglich.
Wir haben Schlangen gesehen, Schlangen, die Froesche gleich neben uns in der Kantine gefressen haben, ausserdem Borneo-Bartschweine und sehr seltene Affenarten, die direkt vor unserer Hütte in den Zweigen Fangen gespielt haben.
Und trotz eines Rattenerlebnisses im aussen liegenden Badezimmer...es war soo schön!!!
Kuching
Geschrieben am 9.03.2010 um 06:07
Nachdem wir gestern in Kuching angekommen sind haben wir gleich die Stadt unsicher gemacht - da war keine Muedigkeit, sondern Tatendrang.Wir haben uns gleich lecker Essen am Strassenstand geholt und mein frisch gepresster Saft war bis oben mit Eis voll: entweder es geht gut oder eben nicht. Unser Mut wurde belohnt. Mittlerweile ist das erste Paar Schuhe schon geschoppt,der erste gemuetliche Cappucino getrunken und Christian hat schon ein breites Grinsen aufgelegt angesichts der immens vielen Massage-Angebote. Den heutigen Tag gehen wir also ruhig an,geniessen das warme Wetter (die erste Alpina-Weiss-Schutzschicht ist aufgetragen) und freuen uns auf den Bako-Nationalpark morgen.
Kuala Lumpur
Geschrieben am 8.03.2010 um 07:48
Eben noch in Abu Dhabi jetzt schon in Kuala Lumpur. Die Sonne brennt..die Frisur sitzt...schon lange nicht mehr.
Abu Dhabi
Geschrieben am 7.03.2010 um 06:26
Wir sind in Abu Dhabi angekommen. Der Flug war sehr angenehm und hat tatsaechlich so etwas wie Gemuetlichkeit aufkommen lassen. Jetzt warten wir hier auf den Anschlussflug nach Kuala Lumpur.
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