Parajuru hat wirklich alles was das Kiterherz begehrt. Ein bisschen Welle bei Hochwasser und bei Auf- und Ablaufendwasser herrliche Flachwasserlagunen zum Üben!
Wir hatten jeden Tag Wind, zwar nicht durchgehend und nicht all zu viel, aber ausreichend zum Kiten.
Unsere Posada lag nahe einer so genannten Claylick, eine Stelle am Flussufer mit mineralhaltigem Lehm, wo viele Papageien den Lehm fressen und somit gut zu beobachten sind. Dieses Bild haben wir duch ein Fernglas aufgenommen.
Im Dschungel angekommen haben wir unser Zimmer in der Posada bezogen. Die Zimmer haben nur drei "Waende", so dass in der Nacht das Moskitonetz den einzigen Schutz vor der Wildnis bietet. Es war herrlich, bei der Geraeuschkulisse einzuschlafen und im Morgengrauen von den Bruellaffen geweckt zu werden!
da sind wir wieder! Nach 4 Tagen Inka Trail und 4 Tagen im Dschungel hat uns die Zivilisation in Lima wieder.
Der Inka Trail war wirklich anstrengend, ihr koennt ja auf dem Bild erkennen, wie steil der Weg ist. Die 44 km lassen selbst erfahrene Wanderer an ihre Grenzen stossen, also hatten wir erst recht ganz schoen zu kaempfen ;)
Abends schmerzte uns zwar jeder Knochen, aber es war schoen, dem Ziel immer naeher zu kommen und wieder eine Etappe geschafft zu haben.
Auf dem Titicaca-See gibt es Indios, die auf schwimmenden Schilfinseln leben. Auf dem Schilf konnten wir die Sonne geniessen, allerdings nur mit Wintermuetze:)
Nein, wir sind nicht schon wieder am Meer, sondern haben heute eine Bootstour auf dem Titicaca-See gemacht. Hier seht ihr uns auf der Insel Tanquile, die mit einm peruanischen Boot (seeeehr langsam) 3 Stunden vom Festland entfernt liegt. Von der Insel aus konnten wir nach Bolivien hinueberschauen.
Im tiefsten Canyon der Welt, dem Colca-Canyon, leben die groessten flugfaehigen Voegel. Der Andenkondor hat eine Spannweite von 3 m und wiegt bis zu 12 kg. Wir haben zugeschaut, wie mehrere Kondore direkt vor uns in der Thermik kreisten. Diese Flugshow war wirklich beeindruckend!
Auf dem Foto seht ihr ein Alpaka. Ein Kilogramm Alpakawolle kostet 350 US$. In dem Reservat Nacional Salinas grasen mehrere tausend Tiere. Ueberall an der Strasse stehen "Achtung Lama!"-Schilder.
Um von Arequipa in den Colca-Canyon zu gelangen, mussten wir einen Pass von 4800 m Hoehe ueberqueren. Da viele Turis Probleme mit der Hoehe haben, wurde uns gezeigt, wie man Coca-Blaetter kaut. Wie auf dem Foto zu sehen wird noch etwas Vulkanasche drauf gebroeselt, um die Wirkung zu verstaerken. Dann wird das Ganze als Paeckchen gefaltet und gekaut. Es betaeubt etwas den Mund, schmeckt fuerchterlich, aber es hilft.
Heute nachmittag haben wir uns die Nasca-Linien aus der Luft angeschaut.
Auf unsere Bitte wurde am Flughafen ein Fernseher aufgebaut, damit wir beim Warten auf unseren Flug das Spiel verfolgen konnten. Wie ihr sehen koennt gab es mehr Baelle als Spieler ;)
Und dann wurden wir gegen Ende der ersten Halbzeit mit zwei Stunden Verspaetung zu unserem Flug aufgerufen.
Wir hatten beschlossen, den Rest des Spiels in dem Staedtchen zu gucken, jedoch sprang die Schrottkiste von Taxi nicht an :( So kamen wir erst kurz nach dem Tor in der Kneipe an (das ist Suedamerika)!!!
Auf dem Foto seht ihr eine kleine Auswahl der Voegel, die sich zu tausenden auf den Islas Ballestas draengen: Humboldt-Pinguine, eine der vielen Komoranenart, Toelpel. Naehere Bestimmungen kann Tammo im Kommentar geben:) Es war beeindruckend, so viele Tiere dicht an dicht zu sehen!
Handelt es sich bei diesem Geoglyphen um ein Piratenzeichen, ein Hinweis auf die Nazca-Linien oder waren es doch Ausserirdische???
Dadurch, dass es hier im Jahr nur 20 mm regnet und auf dem Sand eine schwere Eisenoxidschicht liegt, ueberdauern diese Linien im Sand schon mehrere Jahrhunderte.
Nun sind wir nach einer langen Busfahrt in der Wueste angekommen. Wir sind fuer zwei Tage in der Oase in der Naehe von Ica untergebracht. Pisco Sour ist das peruanische Nationalgetraenk, bestehend aus Weinbrand, Limettensaft, Eiweiss und Zucker. Er schmeckt aehnlich wie Caipirinha.