8.-10. Tag Corcovado
Geschrieben am 9.12.2010 um 08:52
Da sind wir wied**, zurueck aus dem Corcovado Nationalpark. Die Gegend um den Corcovado wird imm** als aeuss**st z**klueftet und abgeschieden beschrieben. Demnach sind wir voll** Vorfreude auf ein "Dschungelabenteu**" aufgebrochen und dachten, dass wir dem lebhaften Treiben ein wenig entfliehen koennen und nur noch die Natur **leben. Uns**e Realitaet sah da all**dings etwas and**s aus. Wir haben uns**en Mietwagen in Si**pe abgegeben, wo ** im Garten des Ranch-Besitz**s auf uns**e Rueckkehr wartete. Dann wurden wir mit einem kleinen Motorboot zunaechst ueb** die Kanaele an Mangroven vorbei und schliesslich in Richtung Nationalpark Corcovado gebracht. Wir hatten etwas Sorge um uns**e Koff**, denn wir wussten, dass wir nicht bis ganz an den Strand fahren koennen und im Wass** aussteigen mussten. Ob die 30 kg schw**en Pakete das wohl trocken ueb**stehen? 
Die Fahrt ueb** die Kanaele war sehr angenehm und man konnte schon ein wenig Natur schnupp**n. Als es dann auf's Me** raus ging, wurde die Fahrt etwas ruppig** durch den Wellengang, ab** das war nicht so schlimm wie anfangs befu**chtet.
Ja und dann wurden uns kurzzeitig uns**e Illusionen genommen, als das Boot in Richtung Strand anlegte, wo man wed** grossartig Dschungel zu sehen bekam, noch sonst irgendwie die Natur in naechst** Naehe sah. Stattdessen **schien es uns, als wa**en wir in einem kleinen Stranddorf gelandet, denn neben uns**** Unt**kunft waren sehr viele Bungalows und Huetten d** Einheimischen. Das ganze wirkte zwar sehr nett, ab** Dschungel war das nicht. Da waren wir schon an viel viel abgelegen**en Orten. Als sich uns** Guide dann vorstellte, haben wir auch mal nachgefragt und ** sagte: Hey, das ist Drake Bay, welcome to Paradise! 
Naja, auf jeden Fall hat uns** Gepaeck den Weg durch's Wass** trocken ueb**standen. 
Weit** ging es dann, als wir uns**en Strandbungalow bezogen. Direkt daneben stand ein AUTO. Und wir so:  Haeh? Was ist jetzt los? Dschungel? hmh, komisch.
Es war alles wirklich schoen und nett, ab** wir sind mit voellig and**en Vorstellungen h**gekommen und waren deshalb **stmal maechtig enttaeuscht.
Gemeinsam mit uns**em Guide haben wir dann die Planungen fu** die naechsten Tage umgeschmissen, denn fu** den naechsten Tag stand eigentlich eine Schnorcheltour auf dem Programm. Wir und schnorcheln? Neeeeeeeeee!!!!!!!!!! Also haben wir gefragt, ob wir direkt in den Nationalpark Corcovado fahren koennen und dort auch den langen Trail mit Ueb**nachtung nehmen koennen. Nationalpark ja, ab** nur als Tagesausflug war die Antwort. Fu** die Ueb**nachtung mitten im Dschungel haette man einen Monat vorres**vi**en muessen. Schade, ab** so war's auch ok.
Trotz allem sind wir am **sten Tag etwas nied**geschlagen gewesen. Das Abendessen hat all**dings fast wied** alles rausg**issen. Wir waren die einzigen Gaeste in d** Anlage und hatten eine einheimische Mami, die uns ganz fu**sorglich betueddelt und bekocht hat. 
Ab** da wir ja wie gesagt nicht mehr ganz so gut drauf waren, sind wir nach dem tollen Essen ins Bett gegangen. An Schlaf war all**dings nicht zu denken, weil "mitten im Dschungel" ha ha ha Dorfdisco angesagt war und das Me** wirklich krasse Wellen schlug, die sich aus 20 m Entf**nung anho**ten wie Hamm**schlaege. Naja, wir mussten ja eh frueh aufstehen, weil um 06:20 Uhr das Wass**taxi Richtung Corcovado ablegte.
Naechst** Tag, neues Glueck. Nach ein** mehr als miesen Nacht trafen wir auf uns**e mehr als liebe Mami, die schon mit dem Fruehstueck wartete.  Und dann ging's auch schon los. Rebecca uns** Tourguide fuehrte uns mit 5 and**en Touris in und durch den Nationalpark. Auf d** Fahrt dorthin konnten wir einen schoenen Sonnenaufgang auf dem Me** beobachten und die nun wirkliche Dschungelkulisse lag noch leicht im Nebeldunst. Wahnsinnig schoene Momente waren das, so dass die Enttaeuschung vom Vortag v**gessen war. Hi** ist die Natur wirklich unb**uehrt und z**klueftet und wir waren uns sich**, dass man auch hi** einen Teil aus Jurassic Park haette drehen koennen.
Zu uns**** grossen Freude wurden wir dann noch ein Stueck von ein** Gruppe Delfinen begleitet.  Ein h**rlich** Anblick! Dann ging's durch den Park. Dank Rebecca haben wir auf uns**em Marsch u.a. durch den Modd**, Baeche usw. fast alles gesehen, was d** Park so zu bieten hat. D** Nationalpark Corcovado beh**b**gt die meisten Ti**arten Costa Ricas und manche davon kommen auch nur hi** vor. Naja, und so kam es, dass wir die 4 hi** vorkommenden Affenarten zu Hauf gesehen haben, viele wund**schoene exotische Voegel und Papageien, einen Tapir (man, sind die gross) , ein Krokodil usw usw. Rebecca war einfach d** Hamm**. Sie blieb voellig abrupt stehen und baute ihr Teleskopf**nglas auf, um uns ein Ti** zu zeigen, dass wir im Leben niemals gefunden haetten. Unglaublich welchen Scharfsinn und Blick diese Guides entwickelt haben.
Es war wirklich ein sup** schoen** Tag und gekroent wurde das ganze, als wir gegen Nachmittag zurueck fuhren und d** Captain auf einmal mitten auf dem Me** das Boot stoppt und in eine Richtung auf's offene Me** zeigte. Was sich dann auftat, koennen wir noch imm** nicht so ganz glauben. Ein BUCKELWAL tauchte in d** Naehe uns**es Bootes auf, so dass d** Kopf aus dem Wass** ragte. Dann stiess ** noch eine Fontaene Wass** aus und tauchte wied** ab. Leid** hat ** uns diesen grandiosen Anblick nur einmal geboten. Ab** das war trotzdem d** absolute Hamm**. Insbesond**e weil eigentlich noch keine Wal-Zeit in Costa Rica ist. Die Wale kommen **st Mitte Dezemb** zur Paarung in die hi** wa**m**en Gewaess**. Ueblich**weise muessen die Weibchen mit ihren Jungen oeft**s auftauchen, da diese noch nicht so lange Strecken ohne Luft zu tanken, schwimmen koennen. Wir sind also offensichtlich auf ein Maennchen getroffen od** ein Weibchen ohne Junges.
Ja, so wendete sich das Blatt. Zu**st schlechte Laune, weil alles and**s war als **wartet und dann das! 
Trotzdem sind wir am naechsten Tag schon Richtung Manuel Antonio zurueckgefahren. Also einen Tag eh** als geplant. Den Schnorcheltrip haben wir uns geklemmt und gehen stattdessen hi** noch einmal durch den Ntationalpark. Damit haben wir am Ende auch noch einen Tag mehr in Alajuela, wo wir nochmal v**suchen wollen den Vulkan Poas zu sehen (Das klappte ja zu Beginn wegen des Wett**s nicht)
Ja, so langsam geht also auch dies** Urlaub zu neige. So viele Tage bleiben nicht mehr. Das beeindruckenste ist all**dings, dass wir am Anfang dachten, wir haetten das schlechte Wett** und viel Pech gepachtet. Und dann hat sich alles gewendet und wir sind schon wied** so voll** Eindruecke **schlagen, dass wir schon den naechsten Urlaub hi** planen. Auch wenn wir gesagt haben, dass das jetzt das letzte Mal war. Es geht nicht ohne Pura Vida!
So und jetzt geniessen wir hi** die Zeit und melden uns wied** aus Alajuela.
Liebe Gruesse und bis bald..................
5.-8. Tag Montev**de+Manuel Antonio
Geschrieben am 6.12.2010 um 11:34
Montev**de/Santa Elena, was gibt es dazu zu sagen? Jed**, d** nach Costa Rica reist, sollte zumindest 1 od** 2 Tage in Montev**de einplanen. Die kleine Stadt **reicht man nur ueb** unfassbar schlechte Strassen, die steil b**gauf und b**gab fuehren, dafu** ab** b**eits auf d** Anfahrt atemb**aubende Panormabild** bieten. Im letzten Jahr hat uns dies** Ort b**eits total begeist**t, deshalb waren wir etwas skeptisch, ob es diesmal wied** so wird. Und: Ja, wir sind wied** mal **schlagen von den Eindruecken. Und das obwohl es dort zunehmend touristisch** wird. In uns**em Hotel Claro de luna wurden wir wied**mal mehr als freundlich empfangen und zu uns**em Deluxe Zimm** gefuehrt. Davon haben wir ja schon b**ichtet.
Auch hi** war uns d** Wett**gott wied** treu. Denn als wir in Montev**de ankamen, schien zu uns**em Erstaunen die Sonne.  Wir hatten uns auf kaelt**e Temp**aturen und Regen eingestellt, ab** es blieb schoen. Da wir **st gegen Mittag angekommen sind, haben wir uns damit begnuegt durch das Staedtchen zu laufen, die Atmospha**e dort zu geniessen und waren noch im Tree House. Das ist ganz int**essant, denn hi** wurde ein Lokal einfach um einen recht grossen Baum h**umgebaut, was natu**lich unheimlich flair hat. Mehr war an diesem Tag ab** auch nicht mehr drin. Wir wollten ja auch fit sein fu** den naechsten Tag.
Nach ein** mehr als g**uhsamen Nacht in uns**em Sup**zimm**, rissen wir die Vorhaenge auf und wurden von strahlendem Sonnenschein geblendet.  Also haben wir uns nach dem Fruehstueck schnell aufgemacht zum Santa Elena Park. Dort oben angekommen war es zwar auch sehr sonnig, ab** durch den starken Wind sehr sehr kalt. Im letzten Jahr haben wir uns ja wie die Irren in die Drahtseile geschmissen und sind ueb** den Wald geflogen (Canopy) Deshalb wollten wir diesmal die and**e, gemuetlich**e Variante ausprobi**en. Also haben wir uns fu** die Sky Tram und den Sky Walk entschieden. Mit uns**em Guide Daniel sind wir also **stmal in die Seilbahn gehuepft, die uns ueb** die Daech** des Regenwaldes kutschi**t hat. Ganz schoen hoch und soooooooooooo windig (300 km/h) Die Gondel hat maechtig geschaukelt, ab** weil Daniel voellig entspannt in d** Gondel stand und seelenruhig weit**sprach, schien das ja nicht so dramatisch zu sein. Fu** meine Spanisch Kenntnisse konnte ich hi** auch noch etwas tun, weil wir noch 3 Spani** dabei hatten und Daniel gesagt haben, dass ** ruhig alles in Spanisch **kla**en soll. Hat bess** geklappt als gedacht. Einziges Manko; durch den heftigen Wind ging leid** die V**schlusskappe d** Cam**a fliegen. Diese ruht jetzt im Regenwald.  Die Fahrt war zwar nicht besond**s spannend, ab** man hatte dank des Wett**s einen fantastischen Weitblick bis zur Pazifikkueste und zum Arenalsee auf d** and**en Seite.
Danach ging's weit** ueb** die ach so geliebten Haengebruecken, die hi** noch viel mehr wackeln, ab** trotzdem irgendwie **traeglich** waren. Uns** Guide hat uns dann auf einen Tukan direkt neben uns aufm**ksam gemacht, den wir aufgrund sein** Tarnung im Leben nicht gesehen haetten. So ein Spazi**gang durch die Waeld** ist schon was Feines. Gegen Mittag war ab** leid** auch das vorbei und so haben wir uns ohne Guide auf den Weg durch den Wald gemacht und oh Ueb**raschung: Wir haben keine Ti**e mehr gefunden.  Auf dem langen Marsch ueb** Stock und Stein, b**gauf, b**gab hat man all**dings nichts geho**t auss** den Wind, die Voegel und ...........nein das war's. Keine Autos, klingelnde Handys usw. Einfach toll!
Ho**t sich alles nicht so wahnsinnig spektakula** an, ab** man muss das einfach mal gesehen und **lebt haben. 
Wie anfangs also **waehnt, Montev**de - imm** wied** g**ne.
Deshalb waren wir schon fast enttaeuscht, dass es heute aus uns**em geliebten Norden wegging in Richtung Sueden. Als wir die "Strassen" Montev**des v**lassen hatten, stiegen die Temp**aturen schlagartig von 16 auf 28 Grad. Und je weit** wir Richtung Sueden kamen, desto heiss** wurde es. Jetzt sind wir in Manuel Antonio und damit am Me** angekommen. Hi** h**rscht eine ganz and**e Stimmung und man trifft doch eh** mal einen Pauschaltouristen, d** sich am Strand die Sonne auf den Pelz brennen laesst. Wir machen hi** nur einen Zwischenstopp. Und das ist auch gut so. Es ist zwar wund**schoen hi**, ab** wir wollen wied** zurueck in den Wald. Und das gibt's morgen. Denn dann fahren wir in den z**kluefteten Sueden zum Corcovado Nationalpark, geben uns** tapf**es Auto ab und fahren mit einem Boot in die Pampa  
Also in diesem Sinne, einen schoenen Nikolaus Tag und bis die Tage. 
PS: wie ihr ja sich**lich bem**kt habt, haben wir Probleme ER zu schreiben, dafu** **scheinen imm** **. Keine Ahnung woran das liegt, ab** ihr kommt schon damit klar, gell?
3.-5. Tag La Fortuna
Geschrieben am 4.12.2010 um 08:00
Da sind wir wied**! Zurueck vom maechtigen Vulkan Arenal. Ja, wir haben ja Regen v**sprochen. Den hatten wir auch. In Alajuela schien bei uns**** Abreise Richtung La Fortuna wied** die Sonne; wir all**dings haben den Regen mit nach La Fortuna genommen. 
Die Fahrt nach La Fortuna v**lief ab** trotz des Regens und starkem Nebel absolut entspannend. Gegen Mittag haben wir am Fusse des Vulkans uns** Zimm** in d** Obs**vatory lodge bezogen. Das Zimm** war grandios mit h**rlichem Blick auf den Vulkan, d** von d** ***** aus nur 1,6 km entf**nt ist. Bloed**weise muss man fu** diesen tollen Blick auch tolles Wett** haben...und das blieb uns v**sagt. Vor**st!!! 
Wir haben das Beste daraus gemacht und haben uns wied** in uns**e noch schw** durchnaessten Regenklamotten geworfen und sind durch die Waeld** zu einem Wass**fall gelaufen. Die Regenzeit hat auch hi** deutliche Spuren hint**lassen, denn das letzte Stueck zum Wass**fall war quasi fast nicht mehr begehbar. D** Hang ist durch das Wass** abg**utscht und machte den Weg h**unt** sehr abenteu**lich. Ab** hey, wir sind hi**, wir alten B**gsteig**!  Als wir zurueck kamen, waren wir wied**mal nass wie die Pudel, ab** wir haben ja die Obs**vatory lodge gebucht. Also haben wir uns **stmal schoen in den "Spa-B**eich" begeben. Hi** gibt es eine Aussenpoolanlage und dahint** ueb**dacht einen beheizten Whirlpool! Man, war das toll! Manu hat sich auch in den kalten Pool getraut, war ab** ganz schnell wied** zurueck.(Fu** die Maenn**: es war wirklich KALT, ihr wisst was wir meinen)
Danach gab's noch ein leck**es Abendessen im dortigen Restaurant (eigentlich auch mit sup** Aussicht auf den Vulkan - ab** scheiss Wett**) und dann ganz viel Schlaf.......Im Nachbarzimm** tobten ein paar daemliche Urlaub** aus einem Land in dem man Froesche isst. Ab** nachdem sie einmal lautstark angeblafft wurden, ging's eigentlich auch.
Ja und stellt euch vor, was dann passi**t ist: SONNE !!!!!!     voll toll! Endlich mal ein wenig Glueck. Wir haben uns dann ganz zeitnah aufgemacht in einen Park im Regenwald (ohne Regen diesmal) mit insgesamt 17 Bruecken, davon 5 Haengebruecken. Im Nachhinein betrachtet war es sup**, ab** Andrea ging **stmal ein wenig d** Stift. Die Haengebruecken sind alle zumindest 45 m lang und unt**schiedlich hoch. Die hoechste ist ca. 92 Met**.  und da oben wackelt es ganz schoen. Ab** d** Ausblick.......Wahnsinn!!!!!!!!
D** Tag meinte es wirklich gut mit uns, denn als wir aus dem dichten Wald kamen, schmett**te uns die Sonne auf den Kopf und dann passi**te es tatsaechlich. Wir standen auf ein** Aussichtsplattform am Parkeingang mit Blick auf den Vulkan.....Und dann...... die Wolken v**schwanden, d** Gipfel schien langsam durch...und wir so:  Manu: Daaa, daaaa, daaa und Andrea: Haeh? Manu: Daaa, daaa, d** Gipfel...und Andrea: Ne, ne? Waaaaaahhhhhhh, hin hin........ 
Wir also ab in uns** tapf**es Auto und die Haenge hinunt** bis zum Arenalsee-Staudamm. Und als Manu dann aufeinmal ne Vollbremsung hinlegte, war es soweit: D** Vulkan zeigte sich in sein** ganzen Pracht und wurde von d** Sonne angestrahlt. Das war mit ein** d** Hauptgruende warum wir nochmal h**gekommen sind. Wir haben nur noch mit offenen Muend**n davor gestanden und gestaunt. Nach 5 Minuten zogen wied** leichte Wolken auf. Wir also ab ins Auto mit Vollgas ueb** die Schott**piste zum Hotel rauf, weil man da die beste Sicht hat und auf halben Weg, macht ** es schon wied**. Manu also Vollbremsung, Andrea die Tu** aufgeschmissen und raus. Einfach nur gaffen, wie ein bloed** Touri ab** egal. An d** Pforte zum Hotel angekommen, gleiches Szenario. D** Pfo**tn** zieht die Schranke hoch, wir fahren durch, d** Vulkan wird wied** frei, Manu haemm**t den Rueckwa**tsgang rein, d** Pfo**tn** so   , Andrea wied** die Tu** auf und raus mit den Worten: P**done, una foto por favor!
Man war das d** Hamm**. Danach sind wir wied** halbwegs normal das letzte Stueck rauf und standen auf d** Aussichtst**asse mit einem WAHNSINNSBLICK auf den Vulkan. Soviel Glueck kann man gar nicht haben, dachten wir und 20 Minuten spaet** war's auch wied** vorbei und ** huellte sich **neut in Wolken. Ab** wir haben ihn gesehen. Endlich!
Das Wett** blieb standhaft und so sind wir dann auch noch ein paar km durch den Park gelaufen, bis uns**e Beine uns zur Rueckkehr zwangen.
Am Abend ging das Spektakel dann weit**: Wir hatten einen st**nenklaren Himmel und unmittelbar vor uns d** imposante Vulkan. Eigentlich ist ** so aktiv, dass ** jeden Tag Lava ausspeiht. All**dings sagten uns die Einheimischen, dass ** seit laeng**** Zeit sehr ruhig ist. Boese Zungen behaupten ** sei wied** in einen Schlaf gefallen. Also haben wir ihn leid** nicht ausbrechen sehen, ab** gegrummelt hat ** trotzdem und auch das war unheimlich respekteinfloessend. Wir haben noch eine zeitlang Wache gehalten, ob vielleicht doch noch etwas passi**t, ab** ** blieb stumm und uns sind dann auch bald die Augen zugefallen.
Schoen wa**'s gewesen, ab** wir sind auch so absolut gluecklich und zufrieden.
D** naechste Morgen brachte wied** kraeftigen Regen, was auch die Bruellaffen in d** Naehe uns**es Zimm**s aufregte. Die haben uns ein schoenes Morgenkonz**t geboten (gebruellt)
Nach dem Fruehstueck sind wir dann nach Montev**de/Santa Elena aufgebrochen. Hi** ist es gen**ell etwas kuehl**. Die Fahrt ueb** regnete es auch oft, ab** hi** geht's jetzt eigentlich. Das tolle ist: Wir sind im selben Hotel wie beim letzten Mal und wir haben jetzt ein kostenloses upgrade in ein deluxe Zimm** bekommen mit 2 riesigen Betten und ein** Whirlpool-Badewanne.
So, jetzt w**den wir **stmal hi** uns**en Spass haben und melden uns in den naechsten Tagen wied**.....wenn wir Richtung Manuel Antonio fahren.
Tag 1-3 Alajuela
Geschrieben am 3.12.2010 um 03:56
So, da sind wir nun wied** in Costa Rica angekommen. Die Wett**b**ichte in Deutschland haben nichts Gutes vorh**gesagt, dennoch wurden wir nach einem halbwegs **traeglichen Flug (also ohne Turbulenzen usw.) von Sonnenschein begruesst. Toll!!! haben wir gedacht, in Deutschland schneit's und wir sind hi**. Jipppieh!!!! So, dann haben wir uns**en Mietwagenbekommen; anstatt des v**sprochenen Suzuki Gran Vitara gab's zu uns**** Freude doch einen Toyota RAV 4 (wir haben ihm diesmal keinen Namen gegeben- also heisst ** jetzt BABY) 
Mit BABY sind wir dann zur ***** von Kalle und Gitte gefahren, ein deutsches Auswand**** Paar. Die ***** ist sehr gemuetlich und nett h**g**ichtet. Doof war nur, dass wir den ganzen Flug ueb** nicht geschlafen hatten und jetzt ziemlich k.o waren. Also war d** 1. Tag mehr fu**'s Ankommen und aklimatisi**en gedacht.
Dann d** naechste Tag! 1. Schreck: Was ist mit mein** Hand passi**t?  Irgendein Vieh hat sich d**massen in meine (Andrea) Hand v**bissen, dass sie jetzt so aussah wie ein halb aufgeblasen** Gummihandschuh...und gejuckt hat es.....ab** egal; die o**tlichen Apotheken w**den Rat wissen....
2. Schreck: Wo ist die Sonne? Und warum faellt Wass** vom Himmel? Warum ist d** Himmel bewoelkt und grau?  Irgendwas lief falsch...ab** egal, wir uns also flott in die huebschen Regensachen geschmissen, rin innet Baby und ab zum Vulkan Poas....Da kann man an guten Tagen einen wund**baren Krat**see bestaunen. Wie gesagt an guten Tagen. Und hatten wir einen? Nein!
Also, weit** ging's zum Wat**fall Garden! Im Regen natu**lich. Hat sich dort ab** trotzdem gelohnt. Wir haben einige Wass**faelle sehen koennen, die uns zusaetzlich durchnaesst haben und das Schoenste waren eigentich die Ti**e. Wir haben neue Freunde gefunden. Ein riesig** Schmett**ling hat sich auf Andrea's Kopf gesetzt und blieb dort **stmal ne Weile sitzen. Manu hatte da eh** seine Freude mit den Tukanen. Ein** flog **stmal wie ne aufgescheuchte Hummel um ihn h**um, bis sich ein and**** gedacht hat: Was soll's, da setz ich mich mal auf die Schult**!  Und Manu so:  Andrea, was macht d** Vogel da? Andrea: d** will nur spielen, bleib stehen, ich mach'n Foto...
Neeeee, d** wollte ab** nicht spielen.  d** wollte Manu's Kappe vom Kopf picken. Aua! Und Manu so:  . Das Ende vom Lied: Wir haben ein schoenes Foto, Manu durfte seine Kappe behalten, und d** Tukan ist abgehauen...D** Rest des Tages v**lief unspektakula**, ab** mit vielen tollen Fotos. Am Abend haben wir uns noch'n paar Infos bei Kalle und Gitte abgeholt und dann ging's ins Bett, weil ja am naechsten Tag bestimmt schoenes Wett** sein wird.
Und dann: Regen, Regen, Regen...... So viel Regen kann eigentlich gar nicht vom Himmel fallen, vor allem weil ja hi** schon die Trockenzeit begonnen hat. Komisch, od**?!
Naja, und so kam es, dass wir echt alles v**sucht haben...Vulkan Poas! Keine Sicht! Regen! Sturm! Wir schon total nass! Neue Klamotten, auf zum naechsten Wass**fall! Regen - die Gegend nicht begehbar, weil's durch den Regen zu rutschig und damit zu gefaehrlich war. Stadt Grecia: Regen, Schlangenfarm: Regen, Alajuela: Regen.....Was soll man da noch machen... 
Also d** Tag war fu**'n A......
Als wir dann am naechsten Tag aufgewacht sind, schien d** Himmel ein Einsehen zu haben. Es sah nicht mehr ganz so schlimm aus... Nach dem Fruehstueck ging's also los zum maechtigen Vulkan Arenal...Ab** das ist eine and**e Geschichte und soll ein and**es Mal **zaehlt w**den. Eins vorweg: Regen kommt auch vor!
13.-14. Tag - Manuel Antonio
Geschrieben am 28.04.2009 um 11:24
Da sind wir wieder,
so langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu.
Wir wuerden gerne noch ein paar Wochen dran haengen und den Rest des Landes auch noch erkunden. Naja, ein anderes Mal.
Aber nun zu Manuel Antonio. Die Anreise aus Samara nach Manuel Antonio war lang und unspektakulaer. Wir sind ein langes Stueck ueber die Panamericana, dann ueber andere Autobahnen, haben uns nicht verfahren.....also lief alles bestens.
Hier in Manuel Antonio haben wir ein wahnsinnig tolles Mini Hotel bekommen. Und wir sind in der Tat die einzigen Gaeste. Das Hotel oder vielmehr das Haus ist eine alte, urige Villa im Kolonialstil. Alles ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Kann vielleicht auch daran liegen, dass die Besitzer ein bisschen tuffig sind. 
Man hat uns auf jeden Fall sehr herzlich begruesst und freut sich, dass wir da sind. Von unserem Zimmer aus haben wir einen tollen Blick auf den riesigen Pool (den wir uebrigens auch fuer uns haben) und auf den Dschungel.
Es passt also wieder mal wunderbar. Das einzige Manko: Es koennte ein wenig naeher am Strand liegen, aber dafuer haben wir ja unseren Jim. Jim muss uebrigens immer noch ganz tapfer sein, denn auch hier ist es wieder sehr bergig und ohne Allrad laeuft nix.
Gestern waren wir noch kurz am Strand, haben die herrliche Nachmittagsstimmung auf uns wirken lassen und sind einfach nur ein Stueck spazieren gegangen. Der Hauptstrand von Manuel Antonio ist eine ca. 3 km lange Bucht, die von ueppig bewachsenen Felsen eingerahmt ist. Sieht einfach toll aus, insbesondere wenn die Sonne untergeht. Hier am Strand geht das ganze Leben ab. Ob Einheimische oder Touri: man trifft sich am Strand! Herrlich.
Am Abend waren wir in einem tollen Restaurant essen. Und zwar im El Avion. Der Name ruehrt daher, dass der Eigentuemer tatsaechlich mitten im Restaurant eine alte Army-Fracht-Maschine als Bar nutzt. Sieht gigantisch aus. In der oberen Etage sitzt man auf einem Plateau mit Panoramablick auf die Bucht. Das Essen war ueppig und gut. Wir haben den Abend dann mit einem leckeren Cocktail ausklingen lassen und sind wie ein Stein ins Bett gefallen.
Heute Morgen wurden wir zwar nicht von Bruellaffen geweckt, dafuer aber von Bruellpudeln, die ein paar Totenkopf-Kapuziner-Affen vom Grundstueck vertreiben wollten. Diese waren allerdings mal gar nicht vom Gebell der Lockenkoepfchen beeindruckt und hangelten sich ganz laessig an unserem Zimmer vorbei von Baum zu Baum. 
tia, da haetten die Pudel wohl was groesser sein muessen. 
Nach dem, wie immer, tollen Fruehstueck sind wir dann zum Nationalpark Manuel Antonio gefahren. Weil die Sonne selbst am fruehen Morgen schon ganz unerbittlich brannte, sind wir als aller erstes mal zur Bucht gelaufen. Das tolle an diesem Nationalpark ist, dass man eine ganze Zeit lang durch den Wald spaziert und auf einmal an einer Lichtung ankommt, wo man eine herrliche Badebucht vorfindet.
Also gesagt, getan, schnell rein ins Wasser - zum Abkuehlen - aber aetsch, denkste!!! Das Wasser war ja soooooooooooooooo warm. Von einer wirklichen Abkuehlung kann man also nicht sprechen. Also hiess es, fleissig weiter schwitzen und den Park erkunden. Wir haben uns inzwischen zu richtigen Tourguides entwickelt und finden jedes noch so gut versteckte Tier. Also haben wir etliche Faultiere gesehen (eins hat sich sogar mal bewegt und das tun sie eigentlich nur nachts), viele Leguane, Voegel, Affen.
Oh ja, die Affen!!!! Garstige kleine Diebe.....Nach der ersten Runde wollten wir am Strand eine kurze Pause machen. Als ich meinen Apfel auspackte, glotzte mich schon so ein Schurken-Affe an. Da war mir eigentlich schon klar, was passieren wuerde. Als er Anlauf nahm und auf mich zu lief, habe ich ihm dann den Apfel freiwillig hingeworfen. Aber: Denkste !!! Dieser Meisterdieb lief natuerlich an dem geschenkten Apfel vorbei und griff beherzt in meinen Rucksack, wo noch ein zweiter Apfel war. Auf dem Rueckweg hat er dann den ¨geschenkten¨Apfel geholt. 
Das war´s dann mit meinem Mittagessen. 
Dafuer haben wir deren herrliches Treiben in den Baumkronen und am Strand aus naechster Naehe beobachten und filmen koennen. Ein kleiner Trost fuer die gestohlenen Aepfel.
Naja, viel Zeit zum Aergern blieb nicht, denn es gab ja noch viel mehr zum sehen. Da wir das erste T-Shirt wegen der immer noch steigenden, immensen Hitze schon durchgeschwitzt hatten, haben wir es vorgezogen direkt in Badekleidung durch den Wald zu laufen. Den Affen wuerde es ja egal sein....
Hier haben sich wieder viele viele Tiere gezeigt unter anderem ein etwa 1 Meter grosser Leguan, der fantastisch fuer die Kamera posiert hat. 
Aber auch die schoenste Wanderung musste ein fruehzeitiges Ende nehmen. Wir wollten eigentlich noch so viel erkunden, aber die Mittagshitze war so unertraeglich, dass wir beide vom staendigen Auf- und Abwandern ueber Wurzeln und Steine fix und alle waren und Kreislaufprobleme bekommen haben. An den Straenden gab es quasi keinen Schatten und im Wald.....puuuuhhhh.....Schatten ja, aber die Luftfeuchtigkeit.....
Da wir aber in den letzten Tagen in den Regen- und Nebelwaeldern so viel gesehen und erlebt haben, war das nicht ganz so schlimm. Wir haben uns dann im Hotel im Jacuzzi aklimatisiert und sind jetzt wieder fit....
Also wir geniessen dann noch etwas diesen herrlichen Ort mit viel Natur, Tieren, Charme, flair......und morgen geht´s dann ein letztes Mal in die Berge....Morgen reisen wir nach San Gerado de Dota. Unsere spartanische Huette liegt auf ueber 2400m ueber dem Meeresspiegel. Da oben soll´s ganz schoen kalt werden. Mal abwarten.
Leider ist das dann auch schon unser letzter Tag. Eine tolle Abenteuerreise neigt sich dem Ende zu. Vom Berg aus werden wir uns nicht mehr melden koennen. Als wird dies der letzte Eintrag aus Costa Rica sein. Uebermorgen fliegen wir zurueck nach Deutschland mit mindestens einem weinenden Auge. Fest steht aber, dass wir nicht zum letzten Mal hier waren.
Wir hoffen, dass wir allen Verwandten, die dies gelesen haben, eine kleine Freude machen konnten. Ihr werdet jetzt sicher verstehen, dass ihr euch keine Sorgen machen musstet. Und fuer alle anderen, die das hier lesen hoffen wir, dass wir euch den Mund waessrig machen konnten. Reist nach Costa Rica........
Also bis dann....
liebe Gruesse
Andrea & Manu
11.-12. Tag - Playa Samara
Geschrieben am 26.04.2009 um 10:43
Hallo,
seit gestern sind wir hier in Samara. Das ist ein kleiner Ort direkt am Meer. Samara liegt an einer herrlichen Bucht. Bei Ebbe laesst es ich noch ganz gut schwimmen, doch bei Flut sind die Wellen wahnsinnig hoch, so dass das Meer den Surfern gehoert. Ansonsten ist es hier ruhig. Im Vergleich zu den letzten Tagen sogar sehr ruhig. Denn hier gibt es in der Tat nur ein paar Einheimische, Boutiquen, Restaurants und Bars. Eigentlich der perfekte Ort, um wirklich mal die Seele baumeln zu lassen. Nach den letzten Tagen koennen wir das auch mal ganz gut gebrauchen. Trotzdem sind wir froh, wenn`s morgen weiter geht. Denn wir sind ja nicht hier um am Strand zu liegen. Dafuer ist die Zeit zu schade und das Land zu schoen.
Mit unserem Hotel haben wir es wieder ganz gut getroffen. Und zum ersten Mal haben wir sogar eine Klimaanlage im Zimmer. Die ist hier auch dringend noetig, weil es schweinemaessig heiss ist. So haben wir das noch in keinem anderen Ort hier erlebt. Manu hat sogar schon Sonnenbrand vom Schattenparken. Wahnsinn hier.
Ja, wie man merkt gibt es von diesem Ort nicht all zu viel zu berichten. Es ist sehr gemuetlich und ruhig und das geniessen wir dann mal fuer diesen Tag, aber ab morgen sind wir in Manuel Antonio. Das ist zwar auch ein Ort am Strand, aber hier grenzt ein Regenwald an, in dem es viel zu erkunden und beobachten gibt.
Also bis dann

9./10. Tag - Rincon de la Vieja
Geschrieben am 25.04.2009 um 08:59
Hallo,
leider kommen wir erst jetzt dazu einen neuen Eintrag zu schreiben. Wir haben die letzten zwei Tage in Rincon de la Vieja verbracht. Die Abreis aus Monteverde gestaltete sich noch schwieriger als die Anreise. Man glaubt es kaum, aber die Strassen wurden noch schlechter. Manu hat nach knapp 30 km Schotter-Schrott-Weg bergauf-bergab den Kaffee auf gehabt. Also bin ich weiter gefahren. Und bei meinem Glueck war die Strasse nach weiteren 5 km asphaltiert. Naja, dafuer musste ich danach 75 km ueber den Panamericana fahren, was auch nicht wirklich Spass macht.
Wir haben den Weg nach Rincon aber gut gefunden und waren frueher da als erwartet. Unsere Unterkunft war eine kleine Hazienda auf einem Huegel, von wo aus das gesamte Terrain einzusehen war. Hier gab es nur 6 Zimmer und sehr freundliches Personal. Sogar eine Deutsche arbeitet hier. Jedes Zimmer ist urgemuetlich und ist in einer anderen Farbe gestrichen. Wir hatten das Maedchenzimmer, denn unseres war lila!!! 
Ja und dann gab`s da noch Chivas (ein Rodesian-Mischling - riesengross und wunderschoen), Lola (ein Dackel im Meerschweinchenformat) , zwei Katzen ( eine verschmuste und eine fette) und einen garstigen Papagei.
Als wir am ersten Tag unser Zimmer bezogen haben, konnten wir nach den aufregenden letzten Tagen die Ruhe noch nicht so wirklich geniessen. Denn so mitten im nirgendwo musste es ja viel zu erkunden geben. Also haben wir Ana gefragt und sie wies uns auf einen schoenen Wanderweg hin, der zu einem Fluss fuehrt. Gesagt - getan, ausgepackt und los. Chivas und Lola haben uns begleitet und Chivas konnte uns sogar den Weg weisen.
Nach einiger Zeit mussten wir allerdings ueber eine Kuhwiese. Als wir diese betraten wurde der ein oder andere Bulle direkt aufmerksam. Chivas ist kurz vorgelaufen, kam aber dann sofort zurueck, was uns erkennen liess, dass der Bulle uns nicht durchlassen wuerde. Vielen Dank an den Faehrtenhund!!!
Also sind wir zurueckgegangen.
Am Abend konnten wir ein herrliches 3 Gaenge Menu auf der Hazienda Veranda geniessen. Und dann waren wir auch schon wieder platt. Dummerweise hatten sich in unserem Zimmer eine Vielzahl von Viechern eingenistet. Auch Spinnen - aaaaaaarggggg
Aber auch das haben wir ueberlebt.
Am naechsten Morgen sind wir dann auf eigene Faust durch den Rincon de la Vieja Nationalpark. Zuerst sind wir eine Route zu den stinken Schwefelquellen und den Schlammloechern gegangen. Aber das war uns zu baaaahhh !
Danach haben wir uns fuer die "kurze" Strecke zu einem Wasserfall mit Lagune entschieden. Super Wahl! Ausgeschrieben war die Strecke mit 5,1 km. Was wir nicht wussten war, dass das gelogen war und dass es ueber mehr als 5 km ueber Stock und Stein, Wurzeln, umgekippte Baeume, kleine Baeche ging. Und das ueber Steilhaenge bergauf bergab. Horror !!!!
Nach gefuehlten Tagen in der Einoede, sahen wir nach etlicher Zeit menschliches Leben, oder hatten wir uns das nur eingebildet? Keine Ahnung es war sehr heiss.
Nach weiteren etlichen hundert-tausend km ging`s dann ueber einen wahnsinnig steilen, steinigen Abhang endlich zum Wasserfall.
Wow! Geschafft. Es war sehr schoen dort und wir konnten uns ordentlich im Wasser abkuehlen und den Akku fuer den Rueckweg wieder aufladen.
Der Rueckweg kam uns auch gar nicht mehr so lang vor, dumm war nur, dass wir einen Steilhang zuegigst rauf mussten, weil genau ueber uns in den Baumkronen eine Bruellaffen-Mama mit ihren Babys ueberhaupt nicht damit einverstanden war, dass wir uns ihr naeherten. Wir kennen zwar die Sprache nicht aber ein wwwwwwwwwwwuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh ohne Ende lies uns deuten: Oh oh, besser schnell weg. Frau Affe ist nicht gut gelaunt....
War echt witzig. Und wieder mal haben wir auch das ueberstanden.
Voellig fertig und nach knappen 20 km "Spaziergang" waren wir dann wieder an der L o d g e. Und wieder gab`s ein hervorragendes Abendessen.
Jetzt sind wir in Samara, aber dazu gibt es morgen mehr....
7-8. Tag - Monteverde / Santa Elena
Geschrieben am 22.04.2009 um 11:21
Da sind wir wieder.....
Wir sind inzwischen in Monteverde angekommen. Die Fahrt hierher war ein reines Abenteuer. Wir sind nach dem Fruehstueck aus La Fortuna aufgebrochen und sind zunaechst eine wunderschoene Route um den Arenal See herum gefahren. Hier boten sich uns einmalige Panoramabilder ueber den gesamten See und auf den arg eingenebelten Vulkan Arenal. Hierbei war das Glueck scheinbar nicht auf unserer Seite, denn wir haben ihn nicht lavaspruehend zu Gesicht bekommen.
Nachdem wir La Fortuna hinter uns gelassen haben, fuhren wir durch wunderschoene gruene Landschaften mit vielen Huegeln. Die gesamte Gegend sah aus wie das Hobbitland in Herr der Ringe. Ca. 30 km vor Monteverde mussten wir die Strassen verlassen. Jetzt wurde unser Jim so richtig gefordert und er konnte uns seine Gelaendetauglichkeit beweisen. Die Strassen waren hier derart schlecht, so dass wir bergauf noch nicht mal mit dem normalen Allrad Antrieb fahren konnten, sondern in den low range Modus schalten mussten. War schon heftig. Wir haben den Schleudergang allerdings nach etwa 2 Stunden ganz gut ueberstanden und kamen - ohne uns zu verfahren - in Santa Elena an.
Eigentlich waren wir froh, dass es innerdoerflich normal asphaltierte Strassen gab, aber dann kam der Weg zu unserer l o d g e.   Man man man, der Weg, oder wie auch immer man das nennen will, war ja sowas von sch...., aber auch hier war unser Jim so tapfer und hat uns raufgefuehrt.
An der L o d g e Clara de Luna angekommen wurden wir mal wieder extrem positiv ueberrascht. Die Unterkuenfte sind in der Tat hervorragend ausgewaehlt. Wir haben ein wunderschoenes Zimmer, mit zwei riesigen Betten und einem beinah luxurioesen Badezimmer bezogen. Echt klasse. Die nette Dame an der Rezeption hat sogar ganz sauber und langsam Spanisch gesprochen, so dass "wir" wirklich alles verstehen konnten. Nachdem wir uns eingerichtet haben, haben wir es uns gewagt:
Wir haben eine Canopytour gemacht !!!
Im Nachhinein betrachtet war es ein riesiges, zu empfehlendes Abenteuer, denn man wird mit einer Bergsteigerausruestung ausgestattet und "fliegt" dann ueber Drahtseile ueber den Regenwald. Nervenkitzel pur, denn zeitweise waren die Drahtseile 100 - 200 Meter hoch. Und man ist ja nur an zwei kleinen Karabiner Haken gesichert Aber wie ihr merkt, wir haben es ueberstanden und sind froh es ausprobiert zu haben. Manu hat sogar den Tarzan-Swing versucht. Hier stuerzt man aus 10-20 Meter Hoehe zunaechst in die Tiefe und schaukelt dann zwischen den Baeumen Tarzan-like hin und her. War ein wahnsinnig intensiver, anstrengender, aber wunderschoener Tag, den wir mit einem erstklassigen Abendessen in Jonny 's Restaurant haben ausklingen lassen. Es gab ein herrliches Huehnchen mit geraeuchertem Lachs und Mozarella, dazu Gemuese und country potatos fuer gerade mal umgerechnet 8 Euro.
Heute Morgen konnten wir nach einer erholsamen, aber aeusserst gewittrigen Nacht ein herrliches Fruehstueck geniessen, bevor Elvin Rodriguez uns durch den Monteverde Nationalpark gefuehrt hat. Man merkt hier schon, dass wir in einer anderen Hoehenlage sind, denn es ist im Vergleich zu den letzten Orten sehr kalt. Dick eingepackt war das aber kein Problem.
Wir haben die Tour noch ein wenig ausgeweitet und sind nach der gefuehrten Tour noch auf eigene Faust durch den Park gezogen. Hier konnten wir tolle Ausblicke auf die Nebelwaelder erlangen. Soviel wie wir heute gelaufen sind, sind wir die letzten 3 Jahre nicht spazieren gegangen. Aber es hat sich gelohnt. Ueber Stock und Stein, rauf und runter, ueber Wurzeln, Haengebruecken usw. Es war rundum toll. Leider ist die Zeit so schnell vergangen, dass wir den zweiten Nationalpark gar nicht mehr besuchen konnten.
Also tingeln wir jetzt hier durch den Ort und geniessen das heitere Treiben der Leute in Santa Elena.
Ja, nun haben wir schon Halbzeit. Die Zeit verfliegt hier regelrecht. Aber wir bringen herrliche Bilder mit nach Hause. Morgen fahren wir weiter Richtung Panamericana und dann zum Ort Rincon de la Vieja. Laut Reiseplan geht' s hier ein wenig ruhiger zu. Aber nach den letzten aufregenden Tagen ist das vielleicht mal eine willkommene Abwechslung.
Wir melden uns dann wieder in ein oder zwei Tagen.
Also liebe Gruesse
Andrea & Manu ( und Jim) 
5./6. Tag La Fortuna - Vulkan Arenal
Geschrieben am 20.04.2009 um 07:24
So, nun sind wir also in La Fortuna angekommen.
Gestern wurden wir mit dem Boot aus dem Regenwald gefahren. Dann setzte unser Tourguide uns in Guapiles ab und fuhr. War erstmal ein komisches Gefuehl - so ganz alleine in der Fremde - Unser Mietwagen kam dann aber auch fast puenktlich. Zu unserem grossen Erschrecken sprachen die beiden von der Autovermietung nur Spanisch. Also gab' s spaetestens jetzt die spanische Feuertaufe. Es hat zumindest soweit gereicht, dass wir das Auto bekommen haben. Jetzt lagen 4 Stunden Fahrt vor uns. Ach so, wir haben unser Auto ja noch gar nicht vorgestellt. Es ist ein Suzuki Jimny. Wir nennen in Jim. Jim wollte mal ein Gelaendewagen werden, aber er blieb zu klein. 
Naja, auf jeden Fall haben wir es geschafft gleich die erste Abfahrt zu verpassen und sind noch mal in die Berge vom Braulio Carillo Nationalpark gefahren. War auch schoen. Eine Viertel Tankfuellung spaeter ist es aufgefallen - also wieder zurueck durch die Berge - der arme Jim musste ganz schoen kaempfen.
Wir sind dann durch wunderschoene Gegenden gefahren, zuerst durch' s Flachland mit vielen Plantagen und dann ging's Richtung Vulkan Arenal. Die Anfahrt gestaltete sich sehr kurvenreich bergauf bergab und immer mit traumhaften Aussichten.
Gegen 18:00 Uhr haben wir nach etlichem Suchen der L o d g e unsere Bleibe ausserhalb von La Fortuna gefunden. Eine einheimische Familie betreibt hier eine kleine l o d g e mit 5 kleinen Haeuschen. Sehr spartanisch aber mit viel Charme und flair. Wir fuehlen uns hier richtig wohl, denn die Hausherrin ist eine alte Dame - wir glauben sie ist eine Nonne - die wirklich sehr sehr freundlich ist und uns den Aufenthalt so angenehm wie moeglich gestaltet.
Heute morgen sind wir frueh aufgestanden und sind zum nahe gelegenen Wasserfall gefahren. Wir hatten den Nationalpark fuer uns, denn so frueh wollte scheinbar kein anderer Touri aus dem Bett kriechen. Dafuer wurden wir mit erstklassigen Bildern und Aussichten auf den Wasserfall und Bergketten belohnt. Das Wasser - Bergwasser - war natuerlich eiskalt. Manu war aber mutig genug und hat sich dort schoen abgekuehlt.
Heute Nachmittag fahren wir zum Arenal Nationalpark und heute Abend haben wir einen Tisch reserviert in den Thermalquellen von Hot Springs. Zuerst fein baden und dann ein leckeres Steak essen. 
Gestern Abend hat der Vulkan, der ja immer noch sehr aktiv ist, offensichtlich geschlafen. Er hat nicht mal gebrummt. Wir hoffen, dass er uns heute Abend lavaspuckend ueberraschen wird. Daumen druecken.....
Morgen werden wir frueh weiterfahren. Unser Weg fuehrt uns um den Arenal See herum und dann Richtung Monteverde. Hier werden wir durch die Nebelwaelder streifen und eine Canopytour machen. Aber mehr dazu in ein oder zwei Tagen. Bis dann.....
3-4. Tag Tortuguero
Geschrieben am 19.04.2009 um 12:31
Seit gestern sind wir in Tortuguero. Wir wurden ueberpuenktlich von unserem Tourguide am Hotel in San Josè abgeholt. Nach etwa 2 Stunden Fahrt durch die nebligen Berge erreichten wir Guapiles. Von hier aus ging es ueber schlechte Strassen knapp 3 weitere Stunden zum Caño Blanco. Hier mussten wir dann umsteigen und sind mit einem Boot ueber den Rio Tortuguero ca. 3 Stunden in den Dschungel zu unserer L o d g e gefahren. Die L o d g e (Turtle Beach L o d g e) ist eine ziemliche Ueberraschung. Sie liegt wie erwaehnt mitten im Dschungel und wir fuehlten uns auf der Anfahrt ein bisschen wie im Orinoco Delta in Venezuela. An der L o d g e angekommen haben wir ein herrliches Zimmer mit zwei riesigen gemuetlichen Betten bezogen. Die sonstige Ausstattung war zweckmaessig aber urgemuetlich. Fenster werden hier durch Moskitonetze ersetzt, was den klaren Vorteil hat, dass man die Bruellaffen auch nachts direkt vor der Tuer schreien hoert,
Trotz der wahnsinnigen Affen und monsunartiger Regenfaelle haben wir hervorragend geschlafen. Das ist unsere Art von Urlaub. Manche nennen es Stress - wir bezeichnen es als absolute Urlaubsidylle
Heute Morgen wurden wir um 05 Uhr geweckt. Naja, was heisst geweckt. Die Bruellaffen waren eher dran als unser Guide. Wir haben dann eine Bootsfahrt mit einem kleinen offenen Boot gemacht und haben den Dschungel erwachen gesehen und gehoert. Das Glueck war auch mal auf unserer Seite, denn das Wetter war herrlich - die Sonne schien und auf dem Wasser des Flusses hing ein leichter Dunst - und die Tiere waren so freundlich sich zu zeigen. Somit haben wir einen Caiman, eine Affenfamilie, Leguane, verschiedene Vogelarten usw. gesehen. Die volle Ausbeute sozusagen.
Nach dem ueppigen Fruehstueck mit Reis, Bohnen, Eiern, Wuerstchen, Pancakes, frittierte Bananen..... konnten wir der Hitze noch kurz im *****-Pool entkommen. Gegen 10:00 Uhr hat uns unser Guide dann zu einer Dschungelwanderung erwartet. Zuerst wurde noch schnell ne frische Kokusnuss vom Baum geschlagen und verzehrt und dann ging`s in die Moskitohoelle. Auch hierbei hatten wir wieder Glueck und konnten viele Tiere sehen. Und gott sei dank keine Spinnen....
Seit dem Nachmittag faulenzen wir jetzt am Pool und lassen uns die Sonne auf den Pelz brennen. 
Morgen verlassen wir dann den Dschungel und werden zurueck nach Guapiles gebracht, wo wir unseren Mietwagen entgegen nehmen. Und dann geht`s nach La Fortuna und damit zum Vulkan. Yeah !!!
Also wir werden berichten..............
1-2. Tag - San Jose
Geschrieben am 16.04.2009 um 09:38
Nach insgesamt ca. 20 Stunden Reisezeit sind wir nun endlich in San Jose angekommen. Bisher hat alles super geklappt. Wir wurden am Flughafen freundlichst empfangen und mit einem Privat-Taxi zu unserem Hotel Rincon de San Jose gefahren. Das Hotel sah von aussen zunaechst mal mehr als gewoehnungsbeduerftig aus, aber als wir rein kamen, wurden wir positiv ueberrascht. Es ist ein kleines schnuckeliges sehr altes Hotel mit wenigen Zimmern, einer kleinen urigen Bar und einem netten Garten. Und das tollste ist - kein Massentourismus, keine nervigen all in Touris. 
Nach der ersten Nacht im zugegeben arg ungemuetlichen Bett hatten wir ein tolles Fruehstueck und dann sind wir zu Fuss ins Zentrum gegangen. Tia, was soll man sagen - ist halt ne Stadt, aber nichts besonders. Das heitere Treiben der Costa Ricaner war allerdings mal nett anzusehen. Die Leute sind alle sehr freundlich. Man erkennt natuerlich sofort, dass wir Touris sind, denn hier gibt es nicht so viele davon....hi hi... das macht uns also zum Hingucker, aber wie gesagt, wir sind ueberrascht wie freundlich hier alles ablaeuft. Morgen beginnt fuer uns die Reise so richtig, denn dann gehts auf nach Tortuguero. Ab in die Natur......... Juchuuuuuuuuuuuu.
Also bis morgen. 
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